CH131354A - Verfahren zur Darstellung von Natriumcyanid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Natriumcyanid.

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CH131354A
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sodium cyanide
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfabren    zur     Darstellaug    von     Natriumeyanid.       Die Darstellung von     Alkalicyaniden    aus  Alkalien, Kohlenstoff und Stickstoff oder  ihren Verbindungen in     technischem    Ausmasse  stösst auf erhebliche     Schwierigkeiten,    wel  che darin begründet sind, dass für diese Um  setzung Temperaturen von beträchtlicher  Höhe, von 900 bis 1100   ,erforderlich sind.

         Die        Erreichung    solcher Temperaturen durch       Aussenheizung,    und nur eine solche kommt  bei der ausserordentlichen Reaktionsfähigkeit  der     Cyanide    in Frage, ist wärmewirtschaft  lich ausserordentlich ungünstig und ist mit  einen unverhältnismässig grossen Verschleiss  von Ofen- und Gefässmaterial begleitet. Da  darüber hinaus bei diesen Temperaturen be  reits     ein    starkes Verdampfen der Alkalien       bezw.    ihrer     Cya-nide    einsetzt, werden diese  Darstellungsmethoden technisch kaum an  gewandt.  



  Es wurde nun gefunden, dass beim     Über-          gleiten.    eines Gemisches von     Ammoniakgas     und Kohlenoxyd bei Temperaturen von 400    bis 800   über eine Sauerstoffverbindung des  Natriums, zum Beispiel     Natriumoxyd,          -hydrogyd,        =superoxyd    usw.,     eine        Cy        anid-          bildung    unter gleichzeitiger     Abscheidung     von Wasserdampf in überraschend glat  ter Weise vor sich geht.

       Zweckmässig     lässt man das Gasgemisch nur so lange  auf die     Natriumverbindung        einwirken,     bis sein Wassergehalt eine gewisse Höchst  grenze erreicht hat, welche von der an  gewandten Temperatur und den Partial  drucken des Ammoniaks und des Kohlen  oxyds abhängt.     .Selbstverständlich    kann das  Gasgemisch nach     Entfernen    des Wassers, sei  es durch Kühlung, sei es durch     Adsorption     oder chemische Bindung, wieder verwandt  werden. Je nach der Konzentration der Gase  können sie     entweder    bei atmosphärischem  Druck oder bei erhöhtem Druck angewandt  werden.

   Die Sauerstoffverbindung des Na  triums wird, um ihre Oberfläche zu ver  grössern und die Gefäss-     bezw.    Ofenwände zu      schützen, vorteilhaft mit einem indifferenten       Magerungsmittel,    wie     Magnesiumoxyd,        ge-          streckt,    wodurch ein Zusammenbacken der  Masse verhindert wird. In. diesem Falle kann  das gebildete     Natriumcyanid    durch Aus  laugen und Eindampfen der Lösung in an  sich bekannter Weise gewonnen und das       Magerungsmittel    dem Prozess wieder zuge  führt werden.

   Ebenso können zwecks Be  schleunigung der     Cyanidbildung    der Reak  tionsmischung geeignete     Katälysatoren,    wie  etwa.     Eisenverbindungen,    zugesetzt werden,  welche gleichzeitig mit dem     Magerungsmittel     beim Auslaugen der Rohschmelze zurück  gewonnen werden.  



  <I>Beispiele:</I>  Über ein- Gemisch aus 50 Teilen       Magnesiumoxd    und 50 Teilen Natrium  hydroxyd wird bei etwa<B>500'</B> ein Gasstrom,  bestehend aus 85     Vol.%    NU; und 65     Vol.%     CO solange geleitet, bis in der Gasphase  100     gr    Wasser im Kubikmeter enthalten    sind. Nach beendigter     Cyanisierung    wird die  Schmelze ausgelaugt und auf     Cya.nid    verar  beitet, während die Gase nach Entfernung  des Wasserdampfes in den Prozess     zuriiel;-          kehren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Natrium- cyanid, dadurch gekennzeichnet, dass bei Tem peraturen von 400 bis 800 auf eine Sauer stoffverbindung des Natriums ein Gemisch von Kohlenoxyd und Ammoniakgas zur Ein wirkung gebracht, wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Sauerstoffverbindung des Natriums mit indifferenten Magerungs- mitteln gestreckt wird.
CH131354D 1926-09-22 1927-09-05 Verfahren zur Darstellung von Natriumcyanid. CH131354A (de)

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