CH131373A - Typenradschreibmaschine. - Google Patents

Typenradschreibmaschine.

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CH131373A
CH131373A CH131373DA CH131373A CH 131373 A CH131373 A CH 131373A CH 131373D A CH131373D A CH 131373DA CH 131373 A CH131373 A CH 131373A
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O Mayer Paul
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O Mayer Paul
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      Typenradschreibmaschine.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Typenrad.schreibmaschine.    Die Erfin  dung sucht eine im Zusammenbau einfache,  leicht zu handhabende und gegen Abnützung  widerstandsfähige, leichte Maschine zu  schaffen, die sich zum Beispiel besonders als  Reiseschreibmaschine, wie auch für Armee  zwecke eignet.  



  Die Schreibmaschine ist dadurch gekenn  zeichnet, dass das Typenrad drehbar an einem  um eine vertikale Achse schwenkbaren  Haupthebel sitzt, das Ganze derart, dass  beim Schwenken des Haupthebels gleichzei  tig die Schaltung des Walzenschlittens er  <B><I>folgt.</I></B>  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt und zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf die wesent  lichen Teile desselben und       Fig.    2 einen Aufriss, teilweise im Schnitt.  In der     Grundplatte    des Gestelles 1 ist ein  Zapfen 2 vorgesehen, und an diesem ist der    Haupthebel 3, der an seinem einen Ende eine  Auflage 4 zum Anlegen des Daumens des  Schreibenden aufweist, schwenkbar angeord  net. Der Hebel 3 kann um den lotrechten  Zapfen 2 bis zum     Auftreffen    gegen einen  später näher zu beschreibenden Anschlag 39  geschwenkt werden. Hierbei     schlägt    das Ty  penrad 5, das an einem Zapfen 6 des Haupt  hebels 3 drehbar gelagert ist, auf die Papier  walze 7 auf.

   Letztere sitzt drehbar in Schil  dern 8 des     Walzenschlittens,    dessen gezahnte  Schiene 9 am Gestell 1 der Schreibmaschine  in Führungen in bekannter     Weise    verschieb  bar gelagert ist. Am Haupthebel 3     ist    ferner  ein Zapfen 10 vorgesehen, an welchem dreh  bar ein     doppelarmiger    Hebel 11     gelagert    ist.  Ein     Arm    dieses Hebels wird durch eine nahe  seinem Drehpunkt angreifende Feder 12 ge  gen die gezahnte Schiene 9 des Walzen  schlittens gedrückt.

   Dieser Arm tritt mit sei  nem freien Ende beim Schwenken des Haupt  hebels 3 um den Zapfen 2 gegen die Papier  walze 7 in die Verzahnung der Schiene 9 des           Wälzen.sehlittens    ein und schaltet diesen um  einen Zahn, wobei das     Ende    dieses Armes  gegen den an der     Grundplatte    angeordneten  Anschlag 14 stösst. Hierdurch     ist    die Weiter  schaltung des     Walzenschlittens    vollendet.

    Um     ein        weiteres-    Schwenken des Haupthebels  zwecks     Andrückens    des     Typenrades    5 an die  Walze 7 zu     ermöglichen,        ohne,dass    der     Wal-          zenschlitten    weitergeschaltet wird, ist der He  bel 11 mit einem Schlitz 15 versehen,. .in     wel-          chen:    der Zapfen 10 greift.

   Durch eine einer  seits am Zapfen 10, anderseits an dem Hebel  11     befestigte    Feder 16 wird der Hebel 11 ge  gen     _    das Typenrad     .5    zu gezogen, kann aber,  wenn sein eines Ende auf den     festen    An  schlag 14 kommt, in seiner Lagerung fe  dernd ausweichen. Statt der nachgiebigen  Lagerung des Hebels 11     kann    dieser auch  unnachgiebig gelagert, jedoch derart ausge  bildet     sein,        dass    sein mit dem festen An  schlag 14 zusammenarbeitender Arm federnd  nachgeben kann.

   Der Haupthebel 3 wird  durch eine Feder 17 in jener Grundstellung  gehalten,     in    welcher das     Typenrad    5 von der       Papierwalze    abgerückt ist.  



  Die Einstellung des Typenrades erfolgt  durch eine Zahnstange 18, welche am     Haup-c-          bebel    3 geführt ist und an ihrem über die       Stirnseite    der     .Schreibmaschine    hinausragen  den Ende einen Zapfen 19     trägt,    an wel  chem drehbar ein Einstellarm 20 angeordnet  ist, dessen     freies    Ende oberhalb der Zeichen  platte 21 spielt.

   Das freie Ende des Armes  20     trägt        einen    kugelförmigen Ansatz 212, der  in     halbkugelförmige"        Vertiefungen    23 der       Zeichenplatte    21 bei entsprechender Einstel  lurig     einschnappt,    da der     Arm   <B>20</B> gegen die       Zeichenplatte    21     federt.    Durch Einstellung  des     Armes    20 wird die Zahnstange     1-8    ver  schoben, welche in eine Verzahnung 24 des  Typenrades 5 eingreift und dieses verstellt.  



  Das     "Einfärben        "der    Typen erfolgt durch  eine Farbrolle 25, "die an     einem    Arm 26  sitzt, welcher um einen in der     (Trundplatte          ar < geördneten    Zapfen 27 schwenkbar ist und  das     Typenrad    .5     umgreift.    Der Arm 26     trägt     einen 'über den Zapfen 27 hinaus sich     er-          streckenden    Ansatz     2$,

      welcher von einem    hakenförmigen     Ansatz    29 des     Haupthebels     3 umfasst     wird.    Wird der Haupthebel 3 ge  gen die     Walze    7 geschwenkt, so wird gleich  zeitig der     Arm        261    im     Sinne    des in     Fig.    1  gezeichneten Pfeils P     geschwenkt,    wobei die       Farbrolle    25 am Umfänge des     Typenrades.'    5       vorbeigeführt    wird.

   Die     Parbrolle    25 sitzt  an einer federnden     Verlängerung    30 des  Armes 2:6, so dass sie, wenn der     Arm        2;6,        wie     oben angeführt,     im        Sinne    des Pfeils P ge  schwenkt wird, die     Mantelfläche    des Typen  rades     bestreicht    und sich an dieser abwälzt.

    Am Haupthebel 0 sitzt ferner die     Farbvor-          ratsrolle        .31.    Das Ganze ist derart ausgebil  det, dass die     Farbrolle    25 die Farbvorrats  rolle 31 bestreicht und sich an dieser ein  färbt, wenn der Hebel 3 gegen die Walze 7  geschwenkt     wird.     



  Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiele sind an dem     Typenrad    die Typen in  drei     übereinanderliegenden    horizontalen Ty  penzonen 32 angeordnet. Das Typenrad 5 ist  in bekannter Weise an seinem Drehzapfen 6  auf- und     abverschiabbar    und bildet mit dem  Zahnrad 24 einen Körper.

   Ein Hebel 33, der  an der Grundplatte schwenkbar angeordnet  ist, greift     unter    das     Typenrad.    Ein Druck  knopf 34 ist um einen Zapfen 35 schwenk  bar an dem Arm 36 des Hebels 33 befestigt,  das Ganze derart,     :dass    beim Niederdrücken  des Druckknopfes 34 der Hebel     343.        ver-          schwenkt    wird und das Typenrad 5 anhebt.

    Um je nach Wunsch eine der Typenzonen  32 des Typenrades 5 in Schreibstellung     zn     bringen und letzteres dementsprechend mehr  oder weniger anzuheben, ist der Druckknopf  34 um den Zapfen 3-5 schwenkbar und     mit-          telst    der Feder. 37 in aufrechter Lage ge  halten. Neben dem Druckknopf 34 ist an der  Grundplatte ein Anschlag 38 vorgesehen, an  welchem der Druckknopf 34 in der durch  die Feder 37 gesicherten Einstellung sich       vorbeibewegen    kann, so dass der' Druckknopf  34 gänzlich niedergedrückt und das Typen  rad vollständig gehoben werden kann, zum  Zwecke, die Typen der' untersten Typenzone  in Schreibstellung zu bringen.

   Sollen die       Typen    der     mittleren        Typenzone    in @Schreib-           stellung    - gebracht     werden,    so wird der       Druckknopf    34 im     Sinne    des Pfeils P' in       Fig.    2 um den Zapfen 35     verschwenkt,    so  dass er beim     Abwärtsdrücken    an den An  schlag     3$    auftrifft und das     Typenrad    dem  zufolge weniger hoch angehoben wird. In  der Ruhelage, die durch die Feder 38' ge  sichert ist, ist die oberste Typenzone in  Schreibstellung.  



  Um die Schwenkung des Haupthebels 3       gegen;    den     Walzenschlitten    zu begrenzen, ist  ein Anschlag 39 vorgesehen, der an einem  in der     Grundplatte    angeordneten festen Bol  zen 40     geführt    und durch eine Feder     =61     hochgehalten ist.

   In der     hochgehaltenen     Stellung ist zwischen dem Anschlag 39 und  der     Grundplatte    so viel freier Zwischen  raum, dass der     Haupthebel    3 bis an den Bol  zen 40     heranschwingen    kann und :durch sei  nen seitlichen Ansatz 42, der an den     Bolzen     40 anstösst, in seiner Bewegung     begrenzt    ist.  Hierbei tritt das die Schwenkung des Haupt  hebels '3 mitmachende Typenrad 5 mit sei  ner Verzahnung 24 in einen an der     Grund-          platte        angeordneten        festen    Sperrzahn 43,  wodurch die Einstellung des Typenrades 5  auf die zu druckende Type gesichert ist.

   Die  Verzahnung 24 des Typenrades 5 bewirkt  also gleichzeitig die Einstellung und Fest  stellung der zu druckenden Type. Soll der       Schlitten,    ohne die Typen abzudrucken, wei  ter geschaltet werden, so wird der Anschlag  39 entgegen der Wirkung der Feder 41 nach  abwärts gedrückt, so dass er auf der Grund  platte aufsitzt. Der Haupthebel 3 findet so=  dann mit seinem seitlichen Ansatz 42 an der       Mantelfläche    des Anschlages 39 seine Bewe  gungsbegrenzung, ohne dass das     mitver-.          4chwungene        Typenrad    5 an die Papierwalze  9 angedrückt wird.

   An dem in der Zeich  nung rechten Schild 8 zur Lagerung der       Papierwalze    7 ist um einen Zapfen 44 dreh  bar ein Schild 45 aus Zelluloid oder ähn  lichem durchsichtigen Material vorgesehen,  der, wie     Fig.    2     zeigt,    das rechte Ende der  Papierwalze überdeckt.

   Der Schild 45 kann  eine besonders auffällige Farbe aufweisen,  um dem Schreiber anzuzeigen, dass die    Walze eine Endlage erreicht hat. -Die     --Ab-          messungen    des Schildes 45 sind so     getroffen,     um die normale Zeilenlänge hierdurch zu     be-          grenzen.    Sollen noch mehrere     Buchstaben     oder andere Zeichen geschrieben werden, so  wird der Schild 45 durch Drücken auf den  über den Zapfen 44 hinausreichenden An  satz 46 nach     aufwärts        verschwenkt,    wodurch  die     Papierwalze    freigegeben     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Typenradschreibmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass das Typenrad drehbar an einem um eine vertikale Achse schwenkbaren Haupthebel sitzt, das Ganze derart, dass beim Schwenken des Haupthebels gleichzei tig die Schaltung des Walzenschlittens 'er folgt.
    LTNTERANSPRÜCRE Typenradschreibmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem das Typen-ra,d tragenden schwenkbaren Haupthebel ein zweiter Hebel angelenkt ist; der beim Sohwenkeri des Haupthebels mit seinem gegen die Papierwalze gerich teten Ende in eine Verzahnung des Wal- zenschlittens eingreift und diesen wäh rend der Schwenkung des Haupthebels gegen den Walzenschlitten zu schaltet.
    Typenradschreibmaschine nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Walzenschlitten schaltende Hebel durch eine Feder gegen eine Zahnschiene des Walzenschlittens gedrückt wird und federnd nachgibt, wenn die Weiterschal tung des Schlittens durch Aufschlagen des die Schaltung bewirkenden Hebels auf einen festen Anschlag beendet ist.
    3. Typenradschreibmaschine nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Walzenschlitten schaltende Hebel unter Zwischenschaltung einer Feder vermittelst eines Schlitzes an einem Zap fen nachgiebig gelagert ist.
    4. Typenradschreibmaschine nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte ein entgegen der Wir- kung einer Feder nach abwärts beweg barer Anschlag vorgesehen ist, der in sei ner untern Lage die Schwingbewegung des das Typenrad tragenden Haupthebels vor dein Anschlagen des Typenrades an die Papierwalze begrenzt.
    5. Typenradschreibma.schine nach Unteran- spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte der Schreibmaschine ein das Typenrad umgreifender, die Farbrolle tragender Arm schwenkbar gelagert ist, dessen über den Drehzapfen hinausrei chender kurzer Ansatz von einem an dein das Typenrad tragenden Haupthebel festen Ansatz umgriffen wird, das Ganz derart, dass beim Schwenken des,
    Haupt hebels gegen die Papierwalze der die Farbrolle tragende Arm so geschwenkt wird dass er das Typenrad und eine Parb- vorratsrolle streift. 6: Typenradschreibmaschine nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbrolle an einer federnden Verlänge rung des sie tragenden Armes sitzt.
    7. Typenradschreibmaschine nach Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine das Typenrad verstellende Zalhn- stange an :dem das Typenrad tragenden Haupthebel geführt ist und einen schwenkbaren Einstellarm trägt, dessen an einer Zeichenplatte federnd aufliegen des Ende einen kugelförmigen Ansatz trägt, der in entsprechende, in der Zeichen platte vorgesehene Vertiefungen ein schnappt.
    8. Typenradschreibmaschine nach Unterau- spruGh 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Grundplatte der Schreibmaschine ein unter das Typenrad greifender und dieses hebender, in d.er lotrechten Ebene schwenk barer Hebel angeordnet ist, der durch einen schwenkbaren Druckknopf betätigt werden kann, welcher Druckknopf in der einen. Einstellung das gänzliche Ver- schwenken des das Typenrad hebenden Hebels,
    in der zweiten Einstellung durch Antreffen gegen einen festen Anschlag nur eine Teilverschwenkung dieses Hebels gestattet.
CH131373D 1927-10-20 1928-02-03 Typenradschreibmaschine. CH131373A (de)

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