Nühle. Die Erfindung betrifft eine Mühle, bei vaelcher das Material durch miteinander zu sammenwirkende, an wenigstens einer rotie renden und wenigstens einer feststehenden Scheibe sitzende Vorsprünge bearbeitet wird und welche beispielsweise zum Pulverisieren oder Zerkleinern von Schellack, Gummi, Har zen, Schwefel, Kohle und andern brockigen Materialien geeignet ist, die durch Hitze schädlich beeinflusst werden und daher wäh rend der Bearbeitung kühl gehalten werden müssen.
Gemäss der Erfindung ist bei jeder ro tierenden Scheibe eine Kammer angeordnet, welche an deren Umfang und deren Rück seite angrenzt, in welche das Material nach Vorbeibewegen zwischen den miteinander zu sammenwirkenden Vorsprüngen eintritt, und deren Durchgangsquerschnitt grösser ist als der dem Mahlgut zwischen den Vorsprüngen an der betreffenden rotierenden und der ent sprechenden feststehenden Scheibe zur Ver fügung stehende Durchgangsquerschnitt, das Ganze zum Zweck, dass die Geschwindigkeit des Mahlgutes in der Kammer geringer ge halten wird als zwischen den Vorsprüngen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch mehrere Ausführungsbei spiele, sowie durch Teilvarianten veranschau licht.
Die Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Maschine im Längsschnitt; Fig. 2 zeigt dieselbe teils in Stirnansicht, teils im Schnitt nach Linie x-x der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Teilvariante in Seiten ansicht und Fig. 4 dieselbe in Stirnansicht; Fig. 5 zeigt eine weitere Teilvariante im Längsschnitt und Fig. 6 Einzelheiten derselben im Quer schnitt und in Stirnansicht; Fig. 7 zeigt eine Teilvariante und Fig. 8 diese und eine weitere Variante derselben in Stirnansicht;
Fig. 9 zeigt eine andere Teilvariante in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 10 eine 'Stirnansicht eines Teils der selben; Fig. 11 zeigt schematisch eine abgeän derte Ausführungsform einer der rotierenden Scheiben; Fig. 12 und 13 zeigen schematisch zwei abgeänderte Ausfiihrungsformen der Mühle. Die Ausführungsform der Mühle gemäss Fig. 1 und 2 besitzt zwei Abteilungen 21 und 22, von denen die Abteilung 21 kleineren Durchmesser aufweist als die Abteilung 22.
Die Zuführung des zu bearbeitenden Mate rials erfolgt durch einen Einlauf 40 und eine zentrale Öffnung 38a in der rechten Stirn wand 38 des Gehäuses (Fig. 1). Nach Durch laufen der Mühle verlässt das Material die selbe durch den Auslauf 27 und gelangt in einen nicht dargestellten Sammelbehälter.
In jeder Abteilung 21 und 22 befindet sich je eine auf der Welle 50 aufgektilte, in einer senkrechten Ebene rotierende Scheibe 32 bezw. 33. Die rotierenden Scheiben sind auf -der Welle 50 in ihrer Lage durch Nuten 55 gehalten, welche in die Welle eingeschnit ten sind, wodurch eine zuverlässige Verbin dung- zwischen den rotierenden Scheiben und der Welle hergestellt wird, welche frei von losen Teilen ist. An den Scheiben 32 und 33 sind seitliche Bolzen angebracht, welche zur Bearbeitung des Materials mit Bolzen zu sammenwirken, die seitlich an den rotieren den Scheiben gegenüberstehenden festste henden Scheiben 38 bezw. 39 sitzen.
Die Bolzen sind auf den Scheiben in konzentri schen Kreislinien bezw. Reihen angeordnet, zum Beispiel ,auf der rotierenden Scheibe 33 eine äussere Reihe von Bolzen 42 und eine innere Reihe 43 und auf der ihr gegenüber angeordneten feststehenden Scheibe 39 eine äussere Reihe von Bolzen 44 und eine innere Reihe 45. Die Bolzen haben quadratischen Querschnitt und sind mit ihren Kanten so zur Bewegungsbahn der Bolzen auf den ro tierenden Scheiben eingestellt, dass das Ma terial von einem zum andern Bolzen ab gelenkt und wirksam geschliffen, pulveri siert oder zerkleinert wird.
Der Durch messer der dem Auslauf 27 näher gelegenen rotierenden Scheibe 33 ist grösser als der Durchmesser der dem Einlauf 40 näher ge legenen rotierenden -Scheibe 32. Ferner ist der Radius des Kreises der äussern Bolzen reihe 42 auf der dem Auslauf 27 näher ge legenen rotierenden Scheibe 33 grösser als der Radius des Kreises der äussern Bolzen reihe auf der dem Einlauf 40 näher gele genen rotierenden Scheibe 32. Der Abstand zwischen der rotierenden Scheibe 33 und der feststehenden Scheibe 39 ist, entsprechend dem grösseren Durchmesser dieser Scheiben, geringer als der Abstand der rotierenden Scheibe 32 von der feststehenden Scheibe 38.
Entsprechend ist auch die Länge der Bolzen auf den Scheiben 33 und 39 kleiner als die jenige der Bolzen auf den Scheiben 32 und 38. Die Zahl sämtlicher konzentrischer Bol- zenreihen auf den feststehenden und rotie renden Scheiben ist in der Abteilung 2? grösser als in der Abteilung 21; sie beträgt in ersterer vier, in letzterer, wo nur eine feststehende Bolzenreihe vorhanden ist, nur drei, wodurch von der ersten zur zweiten Abteilung eine Steigerung der Geschwin digkeit des Materials beim Vorbeibewegen an den Bolzenreihen erzielt werden soll.
In jeder Abteilung 21 bezw. 22 nimmt die Dicke der Bolzen von der Mitte jeder Scheibe nach der Peripherie hin ab. Beispielsweise sind, wie Fig.2 erkennen lässt, die äussern Bolzen 42 der rotierenden Scheibe 33 dün ner als die innern Bolzen 43 dieser Scheibe, und die äussern Bolzen 44 der feststehenden Scheibe 39 sind dünner als die innern Bol zen 45 dieser Scheibe. Der Abstand der Bol zen einer konzentrischen Reihe voneinander nimmt von der innern Bolzenreihe 45 nach der äussern Bolzenreihe 42 zu ab, und zwar sowohl bei den Bolzen an den feststehenden Scheiben 38, 39 wie an den rotierenden Scheiben 32, 33.
Die Bolzen sind bei allen Scheiben mit Unterlagsscheiben 52 ausgerüstet, welche in entsprechende Ausnehmungen 53 an den Scheiben eingelegt sind, wodurch eine si chere Befestigung der Bolzen an den .Schei ben bewirkt wird. Die Bolzen tragen mit Gewinde versehene Stifte 54, welche in ent sprechende Gewindelöcher in den Scheiben eingeschraubt sind.
Der Durchmesser der rotierenden Schei ben 32 bezw. 33 ist kleiner als der Durch messer der sie umschliessenden Gehäuseab teilungen 21 bezw. 22, so dass zwischen dem Umfang 35 bezw. 36 dieser Scheiben und den Innenwänden 37 dieser Gehäuseabteilungen als Kammern dienende Hohlräume 34 für den Durchgang des zu bearbeitenden Ma terials freibleiben. Der Durchgangsquer schnitt dieser an den Umfang und die Rück seite der rotierenden Scheiben 32 bezw.33 angrenzenden Hohlräume 34 ist grösser als der dem Mahlgut zwischen den Bolzen an der betreffenden rotierenden Scheibe 32 bezw. 33 und der
entsprechenden festste henden Scheibe 38 bezw. '39 zur Verfügung stehende Durchgangsquerschnitt, Hierdurch wird erreicht, dass die Geschwindigkeit des Mahlgutes in den Kammern 34, in welche das Material nach Durchlaufen einer Ab teilung gelangt, geringer ist als: die Ge schwindigkeit des Mahlgutes zwischen den Bolzen dieser Abteilung. Hierdurch wird erreicht, dass die feineren oder leichteren Teilchen des bearbeiteten Materials mit dem Luftstrom nach der nächsten rotierenden Scheibe bezw. zur Austrittsöffnung der Mühle gelangen, während die grösseren oder schwereren Teile des Materials auf die äu ssern rotierenden oder feststehenden Teile zu rückfallen.
An der Rückseite der letzten rotierenden Scheibe 33 sind Windflügel 46 angebracht, durch welche Luft von aussen durch eine Öffnung 473 gesaugt wird, welche sich bei einer an der Scheibe 33 vorgesehenen Nabe 47 befindet. Diese Luft bewegt sich zwi schen der Scheibe 33 und der benachbarten Stirnwand des Gehäuses radial nach aussen und bewirkt dadurch eine Verringerung des Druckes an dieser Stelle, wodurch vermieden wird, dass Staub aus der Öffnung 47a aus-. tritt. In der betreffenden Stirnwand des Gehäuses ist eine Lufteintrittsöffnung 48 vorgesehen, die mit .einem Schieber 49 aus- gerüstet ist.
Diese Lufteintrittsöffnung dient dazu, die Wirkung der Windflügel 46 zu erhöhen. Auf der Hauptwelle 50 ist zwischen den beiden Abteilungen ein Ventilatorflügel 51 angebracht, welcher bei Drehung der Welle bewirkt, dass das durch eine zentrale Üffnung 41 in der feststehenden Scheibe 39 tretende Material vom Innern der Mühle nach aussen gegen die Bolzen an den rotie renden und den feststehenden Scheiben ge worfen wird. Ferner sind am Umfang der letzten rotierenden Scheibe eine Anzahl von Windflügeln 463 angebracht, welche dazu dienen, fördernd auf das Material und den dasselbe mitführenden Luftstrom zu wirken.
Die Mühle ist so ausgebildet, dass alle Teile derselben nach der Seite hin, auf der die den grösseren Durchmesser aufweisende rotierende Scheibe 33 angebracht ist (links in Fig. 1), hinausgezogen werden können. Zu diesem Zwecke ist auf der linken Stirn seite der Mühle (Fig. 1) eine Kappe 56 ab nehmbar angebracht, durch deren -Abheben das Ende der Welle 50 freigelegt wird.
Durch Abschrauben der beiden Muttern 57 von dem Ende der Welle können Bolzen 58, welche eine Stirnplatte in ihrer Lage halten, abgenommen werden, worauf eine Riemen scheibe 59 und ein Kugellager 60 und die grössere rotierende ,Scheibe -33i herausge zogen werden können: Nach Abschrauben von Bolzen 61 kann die mit dieser Scheibe zusammenwirkende feststehende Scheibe .39 abgenommen, darauf die rotierende Scheibe 32 entfernt und nach Abschrauben von Bol zen 62 die mit letzterer Scheibe zusammen wirkende feststehende Scheibe 38 entfernt werden. Hierauf kann die Welle aus dem am rechten Ende angebrachten Kugellager 36 herausgenommen werden.
Die Welle 50 wird durch Riemen mit- telst der Riemenscheibe 59 angetrieben. Das Gestell, durch welches das angetriebene Ende der Welle 5-0 gestützt wird, ist so ausge staltet, dass es durch Drehen des Gestelles in beliebige Drehlagen gebracht werden kann. Das Gestell kann mittelst Bolzen 58, falls dies gewünscht wird, in solcher Lage befestigt werden, dass die Riemenscheibe 59 anstatt von einer oberhalb der Maschine an gebrachten Welle von einer in der Nähe des Bodens angebrachten Welle aus angetrieben werden kann.
Die Bearbeitung des Matlerials erfolgt in der in Fig. 1 und 2 dargestellten Mühle in folgender Weise: Nachdem das Material sich nach aussen zwischen den Reihen. von Bolzen an den Scheiben 32 und 38 der ersten Abteilung teils infolge der Zentrifugalkraft und teils durch den Luftstrom, der durch die Mühle infolge der Zentrifugälwirkung der- rotie renden Scheiben durch die Einlaufsöffnun- gen 40 gesaugt wird, hindurchbewegt hat, gelangt es in die Kammer 34.
Der Zweck der letzteren besteht darin, die Geschwin digkeit des Mahlgutes unter diejenige zu bringen, mit der es sich zwischen den Bolzen der Scheiben 82 und 38 hindurchbeweg-t, so dass das fein geschliffene, pulverisierte oder zerkleinerte Material zu der nächsten rotie renden Scheibe 33 gelangen kann, während die grösseren Teile des Materials auf die äussern Bolzen der Scheiben 32 und 38 zu rückfallen und von diesen nochmals zer kleinert und in den Expansionsraum 34 zu rückgeworfen werden.
Das Material ge langt dann durch Saugwirkung über die Kante 35 der ersten rotierenden ,Scheibe 32 nach innen und durch die zentrale Öffnung 41 in der zweiten feststehenden Scheibe 39, worauf es nach aussen zwischen der zweiten rotierenden Scheibe 33 und der zweiten fest stehenden Scheibe 39 bewegt wird und dann in gleichmässig aufgebrochenem Zustande nach Durchlaufen der zweiten Expansions kammer die Mühle durch den Auslauf 27 verlässt.
Anstatt mit zwei rotierenden und zwei feststehenden Scheiben könnte die Mühle auch mit mehreren solcher Scheiben ausge bildet sein. An Stelle der Bolzen könnten auch andere zum Schleifen, Pulverisieren oder Zerkleinern des Materials geeignete Or- ga.rie benutzt werden. An Stelle des quadra: tischen Querschnittes könnten die Bolzen auch einen beliebigen andern geeigneten Querschnitt besitzen. Die Bolzen könnten auch anstatt nur auf einer Seite der . rotie renden und feststehenden Scheiben, auch auf beiden Seiten derselben angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform gemäss F1*,-,. <B>02</B> und 4 sind in der ersten Abteilung der Mühle zwei :Stangen 64 vorgesehen, durch welche bezweckt wird, Materialteile, welche für den Durchtritt durch den ersten Satz von ro tierenden und feststehenden Bolzen zu gross sind, zu zerkleinern. Diese grossen Teile des Materials werden von dem ersten Satz der rotierenden Bolzen mitgenommen. schlagen dabei gegen die Stangen 64 an, wodurch sie aufgebrochen werden, so dass sie dann zwi schen den Bolzen des ersten Satzes hindurch treten können. An Stelle von zwei Stangen 64 könnten auch mehrere solcher 'Stangen ange ordnet sein.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.5 und 6 sind Zacken 65 von rechteckigem Quer schnitt am Umfang einer oder beider rotie renden Scheiben angebracht, welche mit ähn lich geformten Zacken 66 zusammenwirken, die ortsfest angebracht sind, und von ,dem ringförmigeä Teil des Gehäuses nach innen ragen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 und 8 befinden sieh an der Innenwand des durch einen Ring 6 7 gebildeten Gehäuseteils nach innen gerichtete wellenförmig verlau fende Zacken, welche mit seitlich am Umfang der rotierenden Scheibe sitzenden Stiften 68 zusammenwirken. An Stelle der 3Stifte 68 kann die rotierende Scheibe auch seitlich an ihrem Umfang angebrachte, nach der Schei benmitte zu ragende Zähne 69 besitzen. Der Ring 67 kann - auch mit einem innern ab nehmbaren, die Vorsprünge tragenden Futter ausgebildet sein.
Diese Vorsprünge können auch in anderer Weise als auf der Zeichnung dargestellt, .ausgebildet sein, zum Beispiel ab gerundet, winklig, rautenförmig oder ku gelig, so dass sie für jedes besondere zu bear beitende Material geeignet sind.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.9 und 10 ist ein Ring mit Vorsprüngen 70 an dem Umfang der rotierenden Scheibe ange bracht, der mit einem ähnlichen Ring mit Vorsprüngen 71, der an der entsprechenden feststehenden Scheibe angebracht ist, zusam menwirkt und gegen ihn reibt. Zwischen Vorsprüngen an den Ringen befinden sich freie Räume 72, so dass das Material zwi schen den Vorsprüngen hindurchtreten kann.
Die Mühle kann in ,einer oder mehreren Abteilungen für Heizung oder Kühlung durch Dampf, Wasser oder Luft mit Hohl räumen in den rotierenden und feststehenden Scheiben ausgebildet sein.
In Fig. 11 ist schematisch ein Teil einer Ausführungsform mit einer rotierenden Scheibe 32a dargestellt, welche hohl ausge bildet ist und auf einer Welle sitzt, in wel cher sich Kanäle 50b und 50c befinden, so dass Dampf Wasser oder Luft durch den Kanal 50b nach der einen Seite<B>76</B> des Schei- beninnern, dann nach aussen um eine Tren nungswand 77 und rückwärts auf der andern Seite 78 nach dem Kanal 50e der Hohlwale strömen kann.
Die in dieser Weise gebauten Mühlen können wasserdicht hergestellt wer den und zum Feuchtschleifen, -pulverisieren oder -zerkleinern in einem geschlossenen oder offenen Kreislauf mit Wasseraustritt aus einer oder aus allen Abteilungen ausge bildet sein.
Bei der Ausführungsform, wie sie in F ig. 12 dargestellt ist, ist am obern Ende der Maschine ein geschlossener Behälter 79 vor gesehen, welcher etwa bis zu dem bei 79a an gedeuteten Niveau mit Flüssigkeit gefüllt ist, in welchen eine Leitung 80 von der grö sseren Abteilung der Mühle und von dem eine Leitung 81 in, die kleinere Abteilung führt.
In .dem Behälter ist eine Ablenkungs- ,varid 82 und ein mechanisch betätigtes Ven til 83 vorgesehen, durch welches die das zu bearbeitende Material suspendiert enthaltende Flüssigkeit bei geöffnetem Ventil durch die Leitung 81 abwärts, dann durch die Ma schine, und wieder aufwärts durch die Lei tung 80 befördert wird, wobei sie durch die Wand 82 abgelenkt oder teilweise aufge- halten wird, worauf sich dieser Vorgang je weils wiederholt.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 13 sind auf je einer Welle 30 Abteilungen 21 von kleinerem Durchmesser nebeneinander in der Mitte und an den Aussenseiten der selben je eine Abteilung 22 mit grösserem Durchmesser angeordnet. Von dem in der Mitte gelegenen Einlauf 25 führen zu den kleineren Abteilungen der beiden Mühlen hälften a und b nebeneinander, Rücken an Rücken gelegene Einlauföffnungen. An den grösseren Abteilungen der beiden Hälften a und b ist je ein Auslauf 27a bezw. 27b vor gesehen.
Um den Transport der Mühle zu erleich tern, kann jede Abteilung derselben als voll ständige Einheit für sich ausgebildet und auf einer Grundplatte montiert sein, und zwar in horizontaler oder vertikaler Richtung, wie auch unter einem beliebigen Winkel.
Die dargestellten Mühlen sind besonders, wenn auch nicht ausschliesslich, zum Pulveri sieren oder Zerkleinern von Brennstoff, zum Beispiel Kohle, geeignet. Die Mühlen können so ausgebildet sein, dass zum Beispiel grö ssere Kohlenstücke in die Mühle eingebracht werden können, und nach Durchwandern der Mühle aus dem Auslauf in der Form eines feinen Pulvers austreten.
Falls wünschens wert, kann die Mühle mit einem Vorbrech- apparat ausgestattet sein, welcher vor der ersten feststehenden Scheibe angeordnet und mit einer Anzahl von Hämmern oder andern Werkzeugen ausgerüstet ist, welche geeignet sind, gegen das zu bearbeitende Material, zum Beispiel Kohle, zu schlagen und sie in kleine Stücke aufzubrechen, bevor .sie zwischen. das erste Paar rotierender und feststehender Scheiben eintritt. Die Mühle ist auch geeignet zum Pulverisieren oder Zerkleinern von Schwefel,
klebrigem Gummi oder derglei- ehen, da in derselben während des ganzen Arbeitsvorganges eine niedrige Temperatur aufrecht erhalten werden kann. Da die ro tierenden Scheiben infolge Zentrifugalwir- kung einen kontinuierlichen Strom von Luft unter hohem Druck hervorrufen, wird das Material während .der Bearbeitung nicht er wärmt. In besonderen Fällen kann ein be sonderer Ventilator an der Maschine zur wei teren: Erhöhung der Luftzirkulation ver wendet werden.