CH131414A - Mühle. - Google Patents

Mühle.

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CH131414A
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Amelius Cloud Walter
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Amelius Cloud Walter
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  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


      Nühle.       Die Erfindung betrifft eine Mühle, bei       vaelcher    das Material durch miteinander zu  sammenwirkende, an wenigstens einer rotie  renden und wenigstens einer feststehenden  Scheibe sitzende Vorsprünge bearbeitet wird  und welche beispielsweise zum Pulverisieren  oder Zerkleinern von Schellack, Gummi, Har  zen, Schwefel, Kohle und andern     brockigen     Materialien geeignet ist, die durch Hitze  schädlich     beeinflusst    werden und daher wäh  rend der     Bearbeitung    kühl gehalten werden  müssen.  



  Gemäss der Erfindung ist bei jeder ro  tierenden Scheibe eine Kammer angeordnet,  welche an deren Umfang und deren Rück  seite angrenzt, in welche das Material nach       Vorbeibewegen    zwischen den miteinander zu  sammenwirkenden     Vorsprüngen    eintritt, und  deren Durchgangsquerschnitt grösser ist als  der dem Mahlgut zwischen den     Vorsprüngen     an der betreffenden rotierenden und der ent  sprechenden feststehenden Scheibe zur Ver  fügung stehende     Durchgangsquerschnitt,    das    Ganze zum Zweck, dass die Geschwindigkeit  des Mahlgutes in der Kammer geringer ge  halten wird als     zwischen    den Vorsprüngen.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung durch mehrere Ausführungsbei  spiele, sowie     durch    Teilvarianten veranschau  licht.  



  Die     Fig.    1 zeigt eine Ausführungsform  der Maschine im Längsschnitt;       Fig.    2 zeigt dieselbe teils in Stirnansicht,  teils im Schnitt nach Linie     x-x    der     Fig.    1;

         Fig.    3 zeigt eine Teilvariante in Seiten  ansicht und       Fig.    4 dieselbe in     Stirnansicht;          Fig.    5 zeigt eine weitere Teilvariante im  Längsschnitt     und          Fig.    6 Einzelheiten derselben im Quer  schnitt und in     Stirnansicht;          Fig.    7 zeigt eine     Teilvariante    und       Fig.    8 diese und eine weitere Variante  derselben in     Stirnansicht;

            Fig.    9 zeigt eine andere Teilvariante in       Seitenansicht,    teilweise im Schnitt, und           Fig.    10 eine 'Stirnansicht eines Teils der  selben;       Fig.    11     zeigt    schematisch eine abgeän  derte Ausführungsform einer der rotierenden  Scheiben;       Fig.    12 und 13 zeigen schematisch zwei  abgeänderte     Ausfiihrungsformen    der Mühle.  Die Ausführungsform der Mühle gemäss       Fig.    1 und 2 besitzt zwei Abteilungen 21 und  22, von denen die Abteilung 21     kleineren          Durchmesser    aufweist als die Abteilung 22.

    Die Zuführung des zu bearbeitenden Mate  rials erfolgt durch einen     Einlauf    40     und    eine  zentrale Öffnung 38a in der rechten Stirn  wand 38 des Gehäuses     (Fig.    1). Nach Durch  laufen der     Mühle    verlässt das     Material    die  selbe durch den Auslauf 27 und gelangt in  einen nicht dargestellten Sammelbehälter.  



  In jeder Abteilung 21 und 22     befindet     sich je eine auf der Welle 50     aufgektilte,    in  einer     senkrechten    Ebene rotierende Scheibe  32     bezw.        33.    Die rotierenden Scheiben sind  auf -der Welle 50 in ihrer Lage durch Nuten  55 gehalten, welche in die Welle eingeschnit  ten sind, wodurch eine zuverlässige Verbin  dung- zwischen den rotierenden Scheiben und  der Welle hergestellt wird, welche frei von  losen Teilen ist. An den Scheiben 32 und 33  sind seitliche Bolzen angebracht, welche zur  Bearbeitung des Materials mit Bolzen zu  sammenwirken, die seitlich an den rotieren  den Scheiben gegenüberstehenden festste  henden Scheiben 38     bezw.    39 sitzen.

   Die  Bolzen sind auf den Scheiben in konzentri  schen Kreislinien     bezw.    Reihen angeordnet,  zum Beispiel ,auf der rotierenden Scheibe 33  eine äussere Reihe von Bolzen 42 und eine  innere Reihe 43 und auf der ihr gegenüber  angeordneten feststehenden Scheibe 39 eine       äussere    Reihe von Bolzen 44 und eine innere  Reihe 45. Die Bolzen haben quadratischen       Querschnitt    und sind mit ihren Kanten so  zur Bewegungsbahn der Bolzen auf den ro  tierenden Scheiben eingestellt, dass das Ma  terial von einem zum andern Bolzen ab  gelenkt und     wirksam    geschliffen, pulveri  siert oder zerkleinert wird.

   Der Durch  messer der dem Auslauf 27     näher    gelegenen    rotierenden Scheibe 33 ist     grösser    als der  Durchmesser der dem Einlauf 40 näher ge  legenen rotierenden -Scheibe 32. Ferner ist  der Radius des Kreises der äussern Bolzen  reihe 42 auf der dem Auslauf 27 näher ge  legenen rotierenden Scheibe     33    grösser als  der Radius des Kreises der äussern Bolzen  reihe auf der dem Einlauf 40 näher gele  genen rotierenden Scheibe 32. Der Abstand  zwischen der rotierenden Scheibe 33 und der  feststehenden Scheibe 39 ist, entsprechend  dem grösseren Durchmesser dieser Scheiben,  geringer als der Abstand der rotierenden  Scheibe 32 von der feststehenden Scheibe 38.

    Entsprechend ist auch die Länge der Bolzen  auf den Scheiben 33 und 39 kleiner als die  jenige der Bolzen auf den Scheiben 32 und  38. Die Zahl sämtlicher konzentrischer     Bol-          zenreihen    auf den feststehenden und rotie  renden Scheiben ist in der Abteilung 2?  grösser als in der Abteilung 21; sie beträgt  in ersterer vier, in letzterer, wo nur     eine     feststehende     Bolzenreihe    vorhanden ist, nur  drei, wodurch von der ersten zur zweiten  Abteilung eine Steigerung der Geschwin  digkeit des     Materials    beim     Vorbeibewegen    an  den     Bolzenreihen    erzielt werden soll.

   In  jeder Abteilung 21     bezw.    22 nimmt die  Dicke der Bolzen von der Mitte jeder Scheibe  nach der Peripherie hin ab. Beispielsweise  sind, wie     Fig.2    erkennen lässt, die äussern  Bolzen 42 der rotierenden Scheibe 33 dün  ner als die innern Bolzen 43 dieser Scheibe,  und die     äussern    Bolzen 44 der feststehenden  Scheibe 39 sind dünner als die innern Bol  zen 45 dieser Scheibe. Der Abstand der Bol  zen einer konzentrischen Reihe voneinander  nimmt von der innern     Bolzenreihe    45 nach  der äussern     Bolzenreihe    42 zu ab, und zwar  sowohl bei den Bolzen an den feststehenden  Scheiben 38, 39 wie an den rotierenden  Scheiben 32, 33.  



  Die Bolzen sind bei allen Scheiben mit       Unterlagsscheiben    52 ausgerüstet, welche in  entsprechende     Ausnehmungen    53 an den  Scheiben eingelegt sind, wodurch eine si  chere Befestigung der Bolzen an den .Schei  ben bewirkt wird. Die Bolzen tragen mit      Gewinde versehene Stifte 54, welche in ent  sprechende Gewindelöcher in den Scheiben  eingeschraubt sind.  



  Der Durchmesser der rotierenden Schei  ben 32     bezw.        33    ist kleiner als der Durch  messer der sie umschliessenden Gehäuseab  teilungen 21     bezw.    22, so dass zwischen dem  Umfang 35     bezw.    36 dieser Scheiben und den  Innenwänden 37 dieser Gehäuseabteilungen  als Kammern dienende Hohlräume 34 für  den Durchgang des zu bearbeitenden Ma  terials     freibleiben.    Der Durchgangsquer  schnitt dieser an den Umfang und die Rück  seite der rotierenden Scheiben 32     bezw.33     angrenzenden Hohlräume 34 ist grösser als  der dem Mahlgut zwischen den Bolzen an  der betreffenden rotierenden Scheibe 32       bezw.        33    und der 

  entsprechenden festste  henden Scheibe 38     bezw.        '39    zur Verfügung  stehende Durchgangsquerschnitt, Hierdurch  wird erreicht, dass die Geschwindigkeit des  Mahlgutes in den Kammern 34, in welche  das Material nach Durchlaufen einer Ab  teilung gelangt, geringer ist als: die Ge  schwindigkeit des Mahlgutes zwischen den  Bolzen dieser Abteilung. Hierdurch wird  erreicht, dass die feineren oder leichteren  Teilchen des bearbeiteten Materials mit dem  Luftstrom nach der nächsten rotierenden  Scheibe     bezw.    zur Austrittsöffnung der  Mühle gelangen, während die grösseren oder  schwereren Teile des Materials auf die äu  ssern rotierenden oder feststehenden Teile zu  rückfallen.  



  An der Rückseite der letzten rotierenden       Scheibe        33    sind Windflügel 46 angebracht,  durch welche Luft von aussen durch eine  Öffnung 473 gesaugt wird, welche sich bei  einer an der Scheibe     33    vorgesehenen Nabe  47 befindet. Diese Luft bewegt sich zwi  schen der Scheibe     33    und der benachbarten  Stirnwand des Gehäuses radial nach aussen  und bewirkt dadurch eine     Verringerung    des  Druckes an dieser Stelle, wodurch vermieden  wird, dass Staub aus der Öffnung 47a     aus-.     tritt. In der betreffenden Stirnwand des  Gehäuses ist eine     Lufteintrittsöffnung    48  vorgesehen, die mit .einem Schieber 49 aus-    gerüstet ist.

   Diese     Lufteintrittsöffnung    dient  dazu, die Wirkung der Windflügel 46 zu  erhöhen. Auf der Hauptwelle 50 ist zwischen  den beiden     Abteilungen    ein     Ventilatorflügel     51 angebracht, welcher bei Drehung der  Welle bewirkt, dass das durch eine zentrale       Üffnung    41 in der feststehenden Scheibe 39  tretende Material vom Innern der Mühle  nach     aussen    gegen die Bolzen an den rotie  renden und den feststehenden Scheiben ge  worfen wird. Ferner sind am Umfang der       letzten    rotierenden Scheibe eine Anzahl von  Windflügeln 463 angebracht, welche dazu  dienen, fördernd auf das     Material    und den  dasselbe mitführenden Luftstrom zu wirken.  



  Die Mühle ist so ausgebildet, dass alle  Teile derselben nach der Seite     hin,    auf der  die den grösseren Durchmesser aufweisende  rotierende Scheibe     33    angebracht ist     (links     in     Fig.    1), hinausgezogen werden können.  Zu diesem Zwecke ist auf der     linken    Stirn  seite der Mühle     (Fig.    1) eine Kappe 56 ab  nehmbar angebracht, durch deren -Abheben  das Ende der Welle 50 freigelegt wird.

    Durch Abschrauben der beiden Muttern 57  von dem Ende der Welle können Bolzen 58,  welche eine     Stirnplatte    in ihrer Lage     halten,     abgenommen werden, worauf eine Riemen  scheibe 59 und ein Kugellager 60 und die  grössere rotierende     ,Scheibe        -33i    herausge  zogen werden können: Nach Abschrauben  von Bolzen 61 kann die mit dieser Scheibe  zusammenwirkende feststehende Scheibe     .39     abgenommen, darauf die rotierende Scheibe  32 entfernt und nach Abschrauben von Bol  zen 62 die mit letzterer Scheibe zusammen  wirkende feststehende Scheibe 38 entfernt  werden. Hierauf kann die Welle aus dem  am     rechten    Ende angebrachten Kugellager  36 herausgenommen werden.  



  Die Welle 50 wird durch Riemen     mit-          telst    der Riemenscheibe 59 angetrieben. Das  Gestell, durch welches das angetriebene Ende  der Welle 5-0 gestützt wird, ist so ausge  staltet, dass es durch Drehen des Gestelles  in beliebige Drehlagen gebracht werden  kann. Das Gestell kann mittelst Bolzen 58,  falls dies gewünscht wird, in solcher Lage      befestigt werden, dass die Riemenscheibe 59  anstatt von einer oberhalb der Maschine an  gebrachten Welle von einer in der Nähe des  Bodens angebrachten Welle aus     angetrieben     werden kann.  



  Die     Bearbeitung    des     Matlerials    erfolgt  in der in     Fig.    1 und 2 dargestellten Mühle  in folgender Weise:  Nachdem das     Material    sich nach aussen  zwischen den Reihen. von Bolzen an den  Scheiben 32 und 38 der ersten Abteilung  teils infolge der Zentrifugalkraft und teils  durch den Luftstrom, der durch die Mühle  infolge der     Zentrifugälwirkung    der- rotie  renden Scheiben durch die     Einlaufsöffnun-          gen    40 gesaugt wird,     hindurchbewegt    hat,  gelangt es in die Kammer 34.

   Der Zweck  der letzteren besteht darin, die Geschwin  digkeit des Mahlgutes unter     diejenige    zu  bringen, mit der es sich zwischen den Bolzen  der Scheiben 82 und 38     hindurchbeweg-t,    so  dass das fein geschliffene, pulverisierte oder  zerkleinerte Material zu der nächsten rotie  renden Scheibe 33 gelangen kann, während  die grösseren Teile des Materials auf die  äussern Bolzen der     Scheiben    32 und 38 zu  rückfallen und von diesen nochmals zer  kleinert und in den Expansionsraum 34 zu  rückgeworfen werden.

   Das Material ge  langt dann durch Saugwirkung über die  Kante     35    der     ersten    rotierenden ,Scheibe 32  nach innen und durch die zentrale Öffnung  41 in der zweiten     feststehenden    Scheibe 39,  worauf es nach aussen zwischen der zweiten  rotierenden Scheibe 33 und der zweiten fest  stehenden Scheibe 39 bewegt wird und     dann     in gleichmässig aufgebrochenem Zustande  nach Durchlaufen der zweiten Expansions  kammer die Mühle durch den Auslauf 27  verlässt.  



  Anstatt mit zwei rotierenden und zwei  feststehenden Scheiben könnte die Mühle  auch mit mehreren solcher Scheiben ausge  bildet sein. An Stelle der Bolzen könnten  auch andere zum Schleifen, Pulverisieren  oder Zerkleinern des Materials geeignete     Or-          ga.rie    benutzt werden. An Stelle des     quadra:     tischen     Querschnittes    könnten die Bolzen    auch einen beliebigen andern geeigneten  Querschnitt besitzen. Die Bolzen könnten  auch anstatt nur auf einer Seite der . rotie  renden und feststehenden Scheiben, auch auf  beiden Seiten derselben angeordnet sein.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     F1*,-,.   <B>02</B>  und 4 sind in der ersten Abteilung der Mühle  zwei :Stangen 64 vorgesehen, durch welche  bezweckt wird,     Materialteile,    welche für den  Durchtritt durch den ersten Satz von ro  tierenden und feststehenden Bolzen zu gross  sind, zu zerkleinern. Diese grossen Teile des  Materials werden von dem ersten Satz der  rotierenden Bolzen mitgenommen. schlagen  dabei gegen die     Stangen    64 an, wodurch sie  aufgebrochen werden, so dass sie dann zwi  schen den Bolzen des ersten Satzes hindurch  treten können. An Stelle von zwei Stangen 64       könnten    auch mehrere solcher 'Stangen ange  ordnet sein.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.5     und 6 sind Zacken 65 von rechteckigem Quer  schnitt am Umfang     einer    oder beider rotie  renden Scheiben angebracht, welche mit ähn  lich geformten Zacken 66     zusammenwirken,     die ortsfest angebracht sind, und von ,dem       ringförmigeä    Teil des Gehäuses nach innen  ragen.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    7  und 8 befinden sieh an der Innenwand des  durch einen Ring 6 7 gebildeten Gehäuseteils  nach innen gerichtete wellenförmig verlau  fende Zacken, welche mit seitlich am Umfang  der rotierenden Scheibe sitzenden Stiften 68       zusammenwirken.    An Stelle der     3Stifte    68  kann die rotierende Scheibe auch seitlich an  ihrem Umfang angebrachte, nach der Schei  benmitte zu ragende Zähne 69 besitzen. Der  Ring 67 kann - auch mit einem     innern    ab  nehmbaren, die Vorsprünge tragenden Futter  ausgebildet sein.

   Diese Vorsprünge können  auch in anderer Weise als auf der Zeichnung  dargestellt, .ausgebildet sein, zum Beispiel ab  gerundet, winklig, rautenförmig oder ku  gelig, so     dass    sie für jedes besondere zu bear  beitende Material geeignet sind.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.9     und 10 ist ein Ring mit Vorsprüngen 70 an      dem Umfang der rotierenden Scheibe ange  bracht, der mit einem ähnlichen Ring mit  Vorsprüngen 71, der an der entsprechenden  feststehenden Scheibe angebracht ist, zusam  menwirkt und gegen ihn reibt. Zwischen  Vorsprüngen an den Ringen befinden sich  freie Räume 72, so dass das Material zwi  schen den Vorsprüngen     hindurchtreten    kann.  



  Die Mühle     kann    in ,einer oder mehreren  Abteilungen für Heizung oder Kühlung  durch Dampf, Wasser oder Luft mit Hohl  räumen in den rotierenden und feststehenden  Scheiben ausgebildet sein.  



  In     Fig.    11 ist schematisch ein Teil einer  Ausführungsform mit einer rotierenden  Scheibe 32a dargestellt, welche hohl ausge  bildet ist und auf einer Welle sitzt, in wel  cher sich Kanäle     50b    und 50c befinden, so  dass Dampf Wasser oder Luft durch den  Kanal     50b    nach der einen Seite<B>76</B> des     Schei-          beninnern,    dann nach aussen um eine Tren  nungswand 77 und rückwärts auf der andern  Seite 78 nach dem Kanal     50e    der Hohlwale  strömen kann.

   Die in dieser Weise gebauten  Mühlen können wasserdicht hergestellt wer  den und zum     Feuchtschleifen,    -pulverisieren  oder -zerkleinern in einem geschlossenen oder  offenen Kreislauf mit Wasseraustritt aus  einer oder aus allen Abteilungen ausge  bildet sein.  



  Bei der Ausführungsform, wie sie in  F     ig.    12 dargestellt ist, ist am obern Ende der  Maschine ein geschlossener Behälter 79 vor  gesehen, welcher etwa bis zu dem bei 79a an  gedeuteten Niveau mit Flüssigkeit gefüllt  ist, in welchen eine Leitung 80 von der grö  sseren Abteilung der Mühle und von dem  eine     Leitung    81     in,    die kleinere Abteilung  führt.

   In .dem Behälter ist eine     Ablenkungs-          ,varid    82 und ein mechanisch betätigtes Ven  til 83 vorgesehen, durch welches die das zu  bearbeitende Material suspendiert enthaltende       Flüssigkeit    bei geöffnetem Ventil durch die  Leitung 81 abwärts,     dann    durch die Ma  schine, und wieder     aufwärts    durch die Lei  tung 80 befördert wird, wobei     sie    durch die  Wand 82 abgelenkt oder teilweise aufge-    halten wird, worauf sich dieser Vorgang je  weils wiederholt.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    13  sind auf je einer Welle 30 Abteilungen 21  von kleinerem Durchmesser     nebeneinander     in der Mitte und an den Aussenseiten der  selben je eine     Abteilung    22 mit grösserem  Durchmesser     angeordnet.    Von dem in der  Mitte gelegenen Einlauf 25 führen zu den  kleineren Abteilungen der beiden Mühlen  hälften     a    und b nebeneinander, Rücken an  Rücken     gelegene        Einlauföffnungen.    An den  grösseren Abteilungen der beiden     Hälften        a     und b ist je ein Auslauf 27a     bezw.    27b vor  gesehen.  



  Um den Transport der Mühle zu erleich  tern, kann jede Abteilung derselben als voll  ständige     Einheit    für sich ausgebildet und auf  einer     Grundplatte    montiert sein, und zwar  in horizontaler oder     vertikaler    Richtung, wie  auch unter einem beliebigen Winkel.  



  Die dargestellten Mühlen     sind    besonders,  wenn auch nicht ausschliesslich, zum Pulveri  sieren oder Zerkleinern von Brennstoff, zum  Beispiel Kohle, geeignet.     Die    Mühlen können  so ausgebildet sein, dass zum Beispiel grö  ssere Kohlenstücke in die Mühle     eingebracht     werden können, und nach Durchwandern der  Mühle aus dem Auslauf in der Form eines  feinen Pulvers austreten.

   Falls wünschens  wert, kann die Mühle mit einem     Vorbrech-          apparat        ausgestattet    sein, welcher vor der  ersten feststehenden     Scheibe    angeordnet     und     mit einer Anzahl von Hämmern oder andern  Werkzeugen ausgerüstet ist, welche geeignet  sind, gegen das zu bearbeitende Material, zum  Beispiel Kohle, zu schlagen und sie in kleine       Stücke    aufzubrechen, bevor .sie     zwischen.    das  erste Paar rotierender und feststehender  Scheiben     eintritt.    Die Mühle ist auch geeignet  zum Pulverisieren oder Zerkleinern von  Schwefel,

   klebrigem Gummi oder     derglei-          ehen,    da in derselben während des ganzen  Arbeitsvorganges eine niedrige Temperatur  aufrecht erhalten werden kann. Da die ro  tierenden Scheiben infolge     Zentrifugalwir-          kung    einen kontinuierlichen Strom von Luft       unter    hohem Druck hervorrufen, wird das      Material während .der Bearbeitung nicht er  wärmt. In besonderen Fällen kann ein be  sonderer Ventilator an der Maschine zur wei  teren: Erhöhung der Luftzirkulation ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mühle, bei welcher das Material durch miteinander zusammenwirkende Vorsprünge, welche an wenigstens einer rotierenden und wenigstens einer feststehenden Scheibe sitzen, bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder rotierenden Scheibe eine Kammer angeordnet ist, welche an deren Umfang und deren Rückseite angrenzt.
    in welche das Ma terial nach Vorbeibewegen zwischen den mit einander zusammenwirkenden Vorsprüngen eintritt, und deren Durchgangsquerschnitt grösser ist als der dem Mahlgut zwischen den Vorsprüngen an der betreffenden rotierenden und der entsprechenden feststehenden 'Scheibe zur Verfügung stehende Durchgangsquer schnitt, das Ganze zum Zweck, dass die Ge schwindigkeit des Mahlgutes in der Kammer geringer gehalten wird als zwischen den Vor sprüngen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Rückseite der letzten rotierenden Scheibe Flügel derart angebracht sind, dass sie Luft von aussen durch eine Öffnung ansaugen, durch wel che die Welle der Mühle hindurchgeht, welche Luft sich radial nach aussen zwi schen der genannten rotierenden Scheibe und einer Gehäusestirnwand der Maschine bewegt, so da_ss der Druck an der Öffnung vermindert wird und Staub und derglei chen verhindert wird, aus der Öffnung auszutreten. 2.
    Mühle nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Gehäusestirn wand eine Öffnung angebracht ist, durch welche Luft in den Raum zwischen der letzten rotierenden Scheibe und der Ge häusestirnwand eintreten kann. 3. Mühle nach Patentanspruch, mit mehreren je eine feststehende und eine rotierende Scheibe enthaltenden Abteilungen, da durch gekennzeichnet, dass in der ersten Abteilung vor den zuerst von dem zu be arbeitenden Material zu durchlaufenden zusammenwirkenden Vorsprüngen Organe angebracht sind, welche geeignet sind, Materialteile, welche zu gross sind, um zwischen den zusammenwirkenden Vor sprüngen hindurchzutreten, zu zerkleinern. 4.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Umfang der rotie renden Scheiben nach aussen gerichtete Zacken aufweist, welche geeignet sind, mit feststehenden Zacken zusammenzii- wirken, welche von einem ringförmigen Teil des Gehäuses nach innen ragen. 5. Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich seitlich am Um fang der rotierenden Scheiben nach der Scheibenmitte zu ragende Zähne befinden, welche geeignet sind, mit feststehenden Zacken am Gehäuse zusammenzuwirken. 6.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass wenigstens die rotie renden Scheiben hohl sind, dass die so ge bildeten Hohlräume der Scheiben je eine Scheidewand aufweisen, und so an Längs kanäle der Welle, auf der die Scheiben aufgekeilt sind, angeschlossen sind, dass ein Heiz- oder Kühlmittel durch einen Längskanal der Welle auf eine 'Seite der Scheidewand in den Hohlraum geleitet werden kann, in diesem nach aussen und um den Umfang der !Scheidewand herum nach innen aus dem Hohlraum heraus durch einen andern Längskanal der Welle geleitet werden kann. 7.
    Mühle nach Patentanspruch, mit. zwei verschieden grossen, je eine feststehende und eine rotierende Scheibe enthaltenden Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, dass oben auf der Mühle ein .eine Flüssigkeit enthaltender Behälter angebracht ist, in welchen eine Eintrittsöffnung von der grösseren Abteilung und aus welchem eine Austrittsöffnung aus der kleinen Abtei- lung führt, welcher ferner eine Ablen kungswand und ein mechanisch betätigtes Ventil enthält, das Ganze derart,
    dass bei jedesmaligem Öffnen des Ventils die das zu bearbeitende Material suspendiert ent haltende Flüssigkeit durch die Austritts öffnung abwärts durch die Mühle und aus dieser wieder aufwärts in den Behälter fliesst. B. Mühle nach Patentanspruch, mit mehreren verschieden grossen, je eine feststehende und eine rotierende Scheibe enthaltenden Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Abteilungen von kleinerem Durch messer nebeneinander in der Mitte und an den Aussenseiten derselben je eine Ab teilung mit grösserem Durchmesser ange ordnet ist, und dass zu den kleineren Ab teilungen führende Einlauföffnungen ne beneinander Rücken an Rücken in der Mitte der Maschine und an -den grösseren Abteilungen je ein Auslauf sich befinden. 9.
    Mühle nach Patentanspruch, mit zwei je eine feststehende und eine rotierende Scheibe enthaltenden Abteilungen, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Abteilungen auf der Welle der Mühle ein Ventilatorflügel angeordnet ist.
CH131414D 1925-07-20 1926-07-20 Mühle. CH131414A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB131414X 1925-07-20
GB200426X 1926-04-20

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CH131414A true CH131414A (de) 1929-02-15

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CH131414D CH131414A (de) 1925-07-20 1926-07-20 Mühle.

Country Status (1)

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CH (1) CH131414A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949794C (de) * 1952-05-30 1956-09-27 Eisen & Stahlind Ag Vierkantiger Schlagstift fuer Stiftmuehlen

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