CH131417A - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen, insbesondere lackierter Waren. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen, insbesondere lackierter Waren.Info
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Description
Terfahren und Vorrichtung zum Trocknen, insbesondere lackierter Waren. <B>Es</B> sind TrockenvorrichtunYen bekannt bei denen die beiden Enden einer einen Ven tilator enthaltenden Leitung an den Trocken raum angeschlossen sind, so dass ein Luft strom, der durch einen elektrischen Heiz körper oder dergleichen erwärmt wird, stän- dio, im Kreislauf durch den Trockenraum und die Leitung strömt.
Bei Anwendung dieser Vorrichtungen ergibt sich nicht die bestmög,- liehe Wirkung, weil sich der Luftstrom mit Feuchtigkeit sättigt, so dass allmählich die Verdunstung vermindert wird. Beim Troel,-- nen lachierter Waren leidet aueh deren Be- schaffenheitdadurch"dass,die zu trocknenden Lackschichten nur in geringem 31"asse mit Luftsauerstoff in Berührun- kommen.
Die Erfindung betrifft ein Trockenver- ' i a hren für beliebige n Waren wie Holz, kera- mische Erzeugnisse, Wolle, Teigwaren, Kar toffeln, Obst und dergleichen, bei welchem diese Übelstände beseitigt sind. Das Verfah ren eicnet sich in hervorra-,ender Weise zum el n Trocknen lackierter Waren.
Ihre Trocknun- en kann in kürzerer Zeit unter Erzeugung einer besseren, elastischeren Lackschicht, durchge führt werden.
Nach der Erfindung wird aus dem im Kreislauf durch den Trockenraum hindurch geführten beheizten #msförmi#,en Mittel liiii- t' <B><I>kn</I></B><I> :n</I> ter dem Troekenraum die -aufgenommene Feuchtigkeit ausgeschieden, mit einem Teil des Gases algeführt und ferner eine entspre- chen#de Menge Frischgas zugeführt.
bl eD Die ebenfalls Geoenstand der Erfindung bildende, zur Ausführung des Verfahrens ,dienende Vorrichtung besteht darin, dass die an den Trochenraum anceschlossene. einen Luftbewe",er enthaltende Leitung mit einem Feuchtigkeitsausseheider mit Ableitung für die ausgeschiedenenBestandteile desGasstro- ines und einer Zuführungsleitung für Frisch- ,gas versehen ist.
<B>D</B> Als ga#sföriniges Troeknungsmittel kann z# <B>Z,</B> jedes geeigneteGas, beispielsweise auchLuft C<B>C</B> verwendet werden. Das 'Verfahren kann da durch verbessert werden, dass man ozonisierte Luft benutzt. Bisher entweichen aus den Fu,gen der Trockenöfen und insbesondere nach dein Öffnen der Ofen aus den Türen übelriecliende Dämpfe, welche die Arbeiter belästigen und schädigen.
Die Anwendung azonisierter Luft beseitigt diesen Übelstand und verbessert ausserdem den Trockenvor- 0, ..ang. Zweckmässig wird die zugefühite Frise'hluft ständig ozonisiert, die als Ersatz für das abo-eführte LuftdImpfegemisch dient.
Man kann einen Ozonisierungsapparat bekannter Art, beispielsweise einen mit- hochgespannter Elektrizität arbeitenden Ozo- nisierungsapparat benutzen und die Frisch luft zunächst durch diesen hindurch führen.
In der Zeichnun- sind zwei Ausführuno-s- beispiele der Vorrichtung dargestellt.
Bei der Vorrichtung nach Fig. <B>1</B> ist an dem sehrankartigen Behälter a, der auf Hor den die zu trocknenden Waren enthält, oben und unten die Leitung<B>b</B> ungeschlossen, in welche der Ventilator<B>c</B> und das Ausscheide- gefäss <B>d</B> eingeschaltet sind. In dem Bodenteil e des Trockenraumts ist ein Heizkörper beispielsweise ein Heizwiderstand ange bracht. Ausserdem ist dieser Teil mit einer Frischluftzuführung <B>g</B> versehen.
Das Zufüh rungsrohr li mündet tangential in dem Be- bälter <B>d,</B> so dass der mit Feuchtigkeit unge- reicherte Luftstrom eine schraubenförmige Bahn erhält.
Die schwereren Teilchen, bei spielsweise das Benzol, sammeln sich im un tern Teil des Behälters an dessen Mantel fläche und werden von hier mit einem Teil der Luft Üurch das Rohr i abgeleitet, wäh- rend,die vom Benzol befreite Luft durch das achsiale Rohr<B>k</B> weiter strömt und durch das Rohr<B>b</B> wieder in den Behälter a zurückkehrt. Dieser Strom saugt dabei, bevor er an dem Heizkörper<B>f</B> wieder vorüber zieht, durch,das Rohr<B>g</B> Frischluft an. Mit dem verdunsten den Lösungsmittel, beispielsweise dem Ben zol, werden gleichzeitig auch etwa. vor handene Staubteilchen ausgeschieden.
Es zieht somit wieder staubfreie und sauerstoff reiche Luft an der zu trocknenden, lackierten Ware vorüber und dadurch ergibt sich bei schneller Arbeitsweise eine, -gute Beschaffen heit der Lackschicht.
Bei .der Vorrichtung nach F ig. 2 ist der Stutzen<B>9</B> aim Sau,-stutzen des Ventilators c an,gebracht, der da.s Luftdämpfegemisch dem Ofenraum a entnimmt,. Dem Stutzen<B>g</B> isst ein Ozonisierungsapparat in beliebigger Art vorgeschaltet.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: <B>1.</B> Verf ahren zum Trocklien von Waren, insbesondere laehierter Waren, mittelst eines durch den Trochenraum im Kreis lauf hindurchoeführten beheizten, gas- förinigen Mittels, dadurch gekennzeieh- net, dass hinter dem Troekenraum die aufgenommene Feuchtigkeit ausgeschie den und mit einem Teil des Gases abge führt und ferner eine entsprechende Menge Frischgas dein :,Strom zugeführt <B>ei</B> wird. 1.I. Vorrichtung zur AusführungJes Verfah- in rens nach Patentanspruch I, dadurch olekennzeichnet, dass,die an den Trochen- el raum angeschlossene, einen Luftbeweger enthaltende Leitung mit.einem Feuchtig- keitsausseheider mit Ableitung für -die ausgeschiedenen Bestandteile des Gas stromes und einer Zuführun,-sleitung für Frisehgas versehen ist. UNTERANSPRüCHE" <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als gasförmiges Mittel Luft benutzt wird. <I>'2.</I> Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeieh- n net, dass ozonisierte Luft als Frischgas zu- Creführt wird.tn <B>3.</B> Vorrichtuno, nach Patentanspruch II, da- C durch gekennzeichnet, (lass in die vom Troelienraium <B>( '</B> a) ausgehende und zu ihm zurückführende Ventilatorleituno, <B>(b)</B> ein <I>in</I> Behälter<B>(d)</B> eingeschaltet ist, der mit einer fangential gerichteten Zuführungs- leitungo, (Ii), einem achsial angeordneten Abfülirungsrohr <B>(k)</B> und einem Ablei tungsrohr (i) für den mit Feuchtigkeit sättigten Teil des Luftstromes versehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch <B>3,</B> dadurch "ekennzeichnet, dass der Frischluftstutzen <B>(g)</B> an die Saug- leitunig des Ventilators<B>(e)</B> angeschlossen 2D ist.<B>5.</B> Vorrichtung nach Pi%tentanspiuch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeieli- net, dass vor den Frischluftstufzen(g)ein Ozonisierungsapparat (m) geschaltet ist. <B>:Z</B>
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