CH131426A - Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. - Google Patents
Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen.Info
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Description
Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine eine durch einen Schlüssel betätigbare Sperr vorrichtung aufweisende Abschlussvorrich- tung für Rohrleitungen (zum Beispiel ein Hahn oder Ventil), bei der der Schlüssel sowohl zur Betätigung der Sperrvorrichtung, wie auch zur Umstellung des beweglichen Abschlussorganes dient.
Gemäss der Erfin dung weist das bewegliche Abschlussorgan einen Schaft auf, der aus zwei gleichachsi gen, im Querschnitt gleichen, Zylinder grundform aufweisenden und einseitig je durch eine durch Parallelen zur Zylinder achse erzeugte Regelfläche begrenzten Tei len besteht, welch letztere die genannten Regelflächen an gegenüberliegenden Seiten tragen und voneinander durch ein zylindri sches Stück:
getrennt sind, dessen Raeus gleich dem kleinsten Abstand der Regel flächen von der - Zylinderachse ist, wobei der auf den Schaft aufsetzbare Schlüssel im Innern auf den Durchmesser der erst- genannten zylindrischen Teile ausgebohrt ist, im untersten Teil einen mit der Regel fläche eines der erstgenannten zylindrischen Teils zusammenwirkenden Anschlag besitzt und mit dem untern Teil auf einen von einer Feder normalerweise in der Eingriffs stellung gehaltenen Sperrteil einwirken kann.
Auf der Zeichnung ist ein als Hahn ausgebildetes Ausführungsbeispiel des Er findungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Hahngehäuse und die Sperrvorrichtung parallel zur Durchbohrung des Hahn gehäuses; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt winkel recht zur Längsbohrung des Hahngehäuses; Fig. 3 zeigt Sperrvorrichtung und Hahn von oben, und Fig. 4 zeigt einen Querschnitt gemäss der Linie a-a der Fig. 2; Fig. 5 zeigt eine besondere Ausführungs form einer Einzelheit.
Das Hahngehäuse 1 ist oben zu einem Stutzen 2 ausgeformt, auf dem ein Deckel 3 befestigt ist. Der Deckel dient als Führungs hülse für den .Schlüssel 4 und umfasst den Schaft des Hahnkegels 5, welcher aus einem zylindrischen Stück 6, das an der einen Seite eine ebene Fläche 7 als spezielle Aus bildung der Regelfläche, deren Erzeugenden parallel zur Achse des zylindrischen Stük- kes 6 sind, aufweist, einem zylindrischen Stück 8, welches im Durchmesser kleiner ist als das Stück 6, sowie einem zylindri schen Stück 9, das von demselben Diameter ist wie das Stück 6 und welches,
wie die ses, mit einer ebenen Fläche 10 versehen ist, die im Verhältnis zur Fläche 7 nach der entgegengesetzten Seite zeigt, besteht.
Im Innern des Stutzens 21 des Hahn gehäuses ist um den Schaft 6 ein ring förmiger Sperrteil 11 angebracht, der innen einen Kamm 12 hat, der zum Schaft 6 passt, wodurch der Sperrteil 11 gezwungen wird, die Umdrehung des Bahnkegels mitzu machen.
Ferner hat der Sperrteil 11 an der Aussenseite Sperransätze, zum Beispiel Läppchen 13, die in Ausschnitte 14 des Deckels 3 greifen. Mittelst einer Schrauben feder 16 wird der Sperrteil 11 im Eingriff mit den Ausschnitten 14 gehalten, wodurch die Drehung des ffahnkegels im Hahn gehäuse verunmöglicht wird. Gleichzeitig übt die Feder 16 einen angemessenen Druck nach. unten auf den Hahnkegel aus und hält dadurch den Hahn dicht.
Der Schlüssel 4 hat eine Ausbohrung, die zum Schaft des Hahnkegels pass't, und er ist innen mit einem segmentförmigen lamm 17 versehen, der zu den Flächen 7, 10 des Schaftes passt, so dass man durch den Schlüssel den Hahnkegel drehen kann.
Wenn der Schliissel 4 eingesetzt wird, wird der Kamm 17 längs der Fläche des Schaftes 10 zum zylindrischen Stück 8 hinabgeschoben, welches im Durchmesser um so viel kleiner ist als die Stücke 6 und 9, dass der Schlüssel um den Schaft herum- gedreht werden kann, bis der Kamm vor die Fläche 7 gelangt; hierauf kann der Schlüssel ganz hinab gegen den Sperrteil 11 geschoben werden und diesen durch Über windung der Federkraft ausser Eingriff mit den Ausschnitten 14 bringen, wonach der Hahnkegel durch den Schlüssel herum gedreht werden kann.
Bei der angegebenen Form des Schaftes des Hahnkegels lässt sich der Hahn prak tisch nur mit dem für den Schaft besonders angepassten Schlüssel öffnen. Auch kann der Schlüssel nicht durch den Federdruck ganz aus dem Schloss geschleudert werden, wenn der Sperrteil plötzlich durch die Feder in die Sperrstellung geschoben wird, da der Schlüssel zuerst eine halbe Umdrehung um das zylindrische Stück 8 des Ila.hnkegel- schaftes gedreht werden muss, bevor er aus dem Hahngehäuse herausgenommen werden kann.
Auf dem Schlüsselgriff 18 ist ein Zap fen 19 angebracht, der, wenn der Schlüssel eingedrückt und umgedreht wird, unter einen an dem Deckel 3 vorgesehenen Rand 20 greift und dadurch die Herausnahme des Schlüssels verhindert, wenn der Hahn offen ist. Wenn der Schlüssel zurück gedreht wird, so dass der Hahn geschlossen ist und der Schlüssel alsdann losgelassen wird, schiebt die Feder 16 selbsttätig den Sperrteil 11 in dieEingriffsstellung und ver schiebt zudem den Schlüssel um ein entspre chendes Stück aus dem Deckel heraus.
Zufällige Stösse gegen den Handgriff des Schlüssels können dann keine Drehung des Ha.hnkegels bewirken, und zur weiteren Si cherheit kann man den Schlüssel ganz aus dem Schloss herausnehmen.
Um zu verhindern, dass der, Hahn kegel 5 mit dem Schlüssel gehoben werden kann, so dass der Hahn undicht wird, kann das Hahngehäuse im Innern des Stut zens 2 mit einem besonders ausgebildeten Rand 21 versehen sein, der, nachdem der Hahnkegel im Hahngehäuse angebracht ist, um einen oben am Hahnkegel zweckmässig ausgebildeten Rand 22 gebogen wird und da durch den Halmkegel an seinem Platze hält.
Dasselbe Resultat erzielt man durch die auf der Fig. 5 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform, wo an Stelle des um gebogenen Randes 21 eine mit einer Kegel spitze versehene Schraube 23 angewandt ist, die durch das Hahngehäuse 1 gegen eine oben am Hahnkegel vorgesehene Kegelfläche 24 eingeschraubt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. welche eine durch einen Schlüssel betätig- bare Sperrvorrichtung aufweist, und bei der der Schlüssel sowohl zur Betätigung der Sperrvorrichtung, wie auch zur Umstellung des beweglichen Abschlussorganes dient, da durch gekennzeichnet, dass das bewegliche Abschlussorgan einen Schaft aufweist, der aus zwei gleichachsigen, im Querschnitt gleichen, Zylindergrundform aufweisenden und einseitig je durch eine durch Parallelen zur Zylinderachse erzeugte Regelfläche begrenzten Teilen besteht,welch letztere die genannten Regelflächen an gegenüber liegenden Seiten tragen und voneinander durch ein zylindrisches Stück getrennt sind, dessen Radius gleich dem kleinsten Ab stand der Regelflächen von der Zylinder achse ist, wobei der auf den Schaft auf setzbare Schlüssel im Innern auf den Durch messer der erstgenannten zylindrischen Teile ausgebohrt ist, im untersten Teil einen mit der Regelfläche eines der erstgenannten zylindrischen Teile zusammenwirkenden An schlag besitzt, und mit dem untern Teil auf einen von einer Feder normalerweise in der Eingriffsstellung gehaltenen Sperrteil einwirken kann.UNTERANSPRÜCHE: 1. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlüssel in seinem obern Teil einen Zapfen hat, der mit einem an dem Gehäuse der Abschluss- vorrichtung angebrachten Rand derart zusammenwirkt, dass der Schlüssel nur in geschlossener Stellung der Abschluss- vorrichtung herausgenommen werden kann.\?. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der Sperrteil ringförmig ist, innen einen Kamm von der Form des Regelflächenquerschnittes am unter sten Zylinder des Schaftes hat, aussen Sperransätze besitzt, die in entsprechen den Aussparungen des Gehäuses ein greifen, und auf dem genannten Zylinder verschiebbar ist. 3. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regelflächen an den zylindrischen Teilen des Schaftes ebene Flächen sind.4. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel am Gehäuse der Abschluss- vorrichtung, welche das Herausnehmen des beweglichen Abschlussorganes beim Abnehmen des Schlüssels verhindern. 5. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen, nach Patentanspruch und Unteranspruch -1, gekennzeichnet durch einen besonderen Rand des Gehäuses, der mit einer ent sprechend ausgebildeten Kegelfläche des beweglichen Abschlussorganes zusammen wirkt.6. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine mit einer Kegelspitze versehene Schraube, die durch die Gehäusewand der Abschluss- vorrichtung hindurchgeht und mit einer Kegelfläche am beweglichen Abschluss- organ zusammenwirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK131426X | 1927-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131426A true CH131426A (de) | 1929-02-15 |
Family
ID=8149606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131426D CH131426A (de) | 1927-01-17 | 1927-12-27 | Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131426A (de) |
-
1927
- 1927-12-27 CH CH131426D patent/CH131426A/de unknown
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