CH131426A - Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. - Google Patents

Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen.

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CH131426A
CH131426A CH131426DA CH131426A CH 131426 A CH131426 A CH 131426A CH 131426D A CH131426D A CH 131426DA CH 131426 A CH131426 A CH 131426A
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CH
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Hans Jorgensen Edgar Holger
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Hans Jorgensen Edgar Holger
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  Eine durch Schlüssel     betätigbare    Sperrvorrichtung aufweisende     Abschlussvorrichtung     für Rohrleitungen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  eine durch einen Schlüssel     betätigbare    Sperr  vorrichtung aufweisende     Abschlussvorrich-          tung    für Rohrleitungen (zum Beispiel ein  Hahn oder     Ventil),    bei der der Schlüssel  sowohl zur Betätigung der Sperrvorrichtung,  wie auch zur Umstellung des beweglichen       Abschlussorganes    dient.

   Gemäss der Erfin  dung weist das bewegliche     Abschlussorgan          einen    Schaft auf, der aus zwei gleichachsi  gen, im Querschnitt gleichen, Zylinder  grundform aufweisenden und einseitig je  durch eine durch Parallelen zur Zylinder  achse erzeugte Regelfläche begrenzten Tei  len besteht, welch     letztere    die     genannten     Regelflächen an gegenüberliegenden Seiten  tragen und voneinander durch ein zylindri  sches     Stück:

          getrennt    sind, dessen     Raeus     gleich dem kleinsten Abstand der Regel  flächen von der - Zylinderachse ist, wobei  der auf den Schaft     aufsetzbare    Schlüssel  im Innern auf den Durchmesser der erst-    genannten zylindrischen Teile ausgebohrt  ist, im untersten Teil einen mit der Regel  fläche eines der erstgenannten zylindrischen  Teils zusammenwirkenden Anschlag besitzt  und mit dem untern Teil auf einen von  einer Feder normalerweise     in    der Eingriffs  stellung gehaltenen Sperrteil einwirken  kann.  



  Auf der Zeichnung ist ein als Hahn  ausgebildetes Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    einen Längsschnitt durch  das     Hahngehäuse    und die Sperrvorrichtung  parallel zur Durchbohrung des Hahn  gehäuses;       Fig.    2     zeigt        einen    Querschnitt winkel  recht zur Längsbohrung des     Hahngehäuses;          Fig.    3 zeigt Sperrvorrichtung und Hahn  von oben, und       Fig.    4     zeigt    einen Querschnitt gemäss  der Linie     a-a    der     Fig.    2;           Fig.    5 zeigt eine besondere Ausführungs  form einer Einzelheit.  



  Das     Hahngehäuse    1     ist    oben zu einem  Stutzen 2 ausgeformt, auf dem ein Deckel 3  befestigt ist. Der Deckel dient als Führungs  hülse für den     .Schlüssel    4 und umfasst den  Schaft des     Hahnkegels    5, welcher aus einem  zylindrischen Stück 6, das an der einen  Seite eine ebene Fläche 7 als spezielle Aus  bildung der Regelfläche, deren Erzeugenden  parallel zur Achse des zylindrischen     Stük-          kes    6 sind, aufweist, einem zylindrischen  Stück 8, welches im Durchmesser kleiner  ist als das Stück 6, sowie einem zylindri  schen Stück 9, das von demselben Diameter  ist     wie    das Stück 6 und welches,

       wie    die  ses, mit einer ebenen Fläche 10 versehen  ist, die im Verhältnis zur Fläche 7 nach  der entgegengesetzten Seite zeigt, besteht.  



  Im Innern des Stutzens     21    des Hahn  gehäuses ist um den Schaft 6 ein ring  förmiger Sperrteil 11 angebracht, der innen  einen Kamm 12 hat, der zum Schaft 6 passt,  wodurch der     Sperrteil    11 gezwungen wird,  die Umdrehung des Bahnkegels mitzu  machen.

   Ferner hat der Sperrteil 11 an der  Aussenseite Sperransätze, zum Beispiel  Läppchen 13, die in Ausschnitte 14 des  Deckels 3 greifen.     Mittelst    einer Schrauben  feder 16 wird der Sperrteil 11 im Eingriff  mit den Ausschnitten 14 gehalten, wodurch  die Drehung des     ffahnkegels    im Hahn  gehäuse verunmöglicht wird.     Gleichzeitig     übt die Feder 16 einen angemessenen Druck  nach. unten auf den     Hahnkegel    aus und hält  dadurch den Hahn dicht.  



  Der Schlüssel 4 hat eine     Ausbohrung,     die zum Schaft des     Hahnkegels        pass't,    und  er ist innen mit einem     segmentförmigen          lamm    17 versehen, der zu den Flächen 7,  10 des Schaftes passt, so dass man durch  den Schlüssel den     Hahnkegel    drehen kann.  



  Wenn der     Schliissel    4 eingesetzt wird,  wird der Kamm 17 längs der Fläche des  Schaftes 10 zum zylindrischen     Stück    8  hinabgeschoben, welches im Durchmesser  um so viel kleiner ist als die Stücke 6 und 9,  dass der Schlüssel um den Schaft herum-    gedreht werden kann, bis der Kamm vor  die Fläche 7 gelangt; hierauf kann der  Schlüssel ganz hinab gegen den     Sperrteil    11  geschoben werden und diesen durch Über  windung der Federkraft ausser Eingriff mit  den     Ausschnitten    14 bringen, wonach der       Hahnkegel    durch den Schlüssel herum  gedreht werden kann.  



  Bei der angegebenen Form des Schaftes  des     Hahnkegels    lässt sich der Hahn prak  tisch nur mit dem für den Schaft besonders  angepassten Schlüssel öffnen. Auch kann der  Schlüssel nicht durch den Federdruck ganz  aus dem Schloss geschleudert werden, wenn  der     Sperrteil    plötzlich durch die Feder in  die     Sperrstellung    geschoben wird, da der  Schlüssel zuerst eine halbe Umdrehung um  das zylindrische     Stück    8 des     Ila.hnkegel-          schaftes    gedreht werden muss, bevor er aus  dem     Hahngehäuse    herausgenommen werden  kann.  



  Auf dem Schlüsselgriff 18 ist ein Zap  fen 19 angebracht, der, wenn der Schlüssel  eingedrückt und umgedreht wird, unter  einen an dem Deckel 3 vorgesehenen Rand  20 greift und dadurch die     Herausnahme     des Schlüssels verhindert, wenn der Hahn  offen ist. Wenn der Schlüssel zurück  gedreht     wird,    so dass der Hahn geschlossen  ist und der Schlüssel alsdann losgelassen  wird, schiebt die Feder 16 selbsttätig den  Sperrteil 11 in     dieEingriffsstellung    und ver  schiebt zudem den Schlüssel um ein entspre  chendes Stück aus dem Deckel heraus.

    Zufällige Stösse gegen den     Handgriff    des  Schlüssels können dann keine Drehung des       Ha.hnkegels    bewirken, und zur weiteren Si  cherheit kann man den Schlüssel ganz aus  dem Schloss herausnehmen.  



  Um zu verhindern, dass der, Hahn  kegel 5 mit dem Schlüssel gehoben werden  kann, so dass der Hahn undicht wird,  kann das     Hahngehäuse    im Innern des Stut  zens 2 mit einem besonders ausgebildeten  Rand 21 versehen sein, der, nachdem der       Hahnkegel    im     Hahngehäuse    angebracht ist,  um einen oben am     Hahnkegel    zweckmässig      ausgebildeten Rand 22 gebogen wird und da  durch den     Halmkegel    an seinem Platze hält.  



  Dasselbe Resultat erzielt man durch die  auf der     Fig.    5 der Zeichnung dargestellten  Ausführungsform, wo an Stelle des um  gebogenen Randes 21 eine mit einer Kegel  spitze versehene Schraube 23 angewandt ist,  die durch das     Hahngehäuse    1 gegen eine  oben am     Hahnkegel    vorgesehene     Kegelfläche     24 eingeschraubt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. welche eine durch einen Schlüssel betätig- bare Sperrvorrichtung aufweist, und bei der der Schlüssel sowohl zur Betätigung der Sperrvorrichtung, wie auch zur Umstellung des beweglichen Abschlussorganes dient, da durch gekennzeichnet, dass das bewegliche Abschlussorgan einen Schaft aufweist, der aus zwei gleichachsigen, im Querschnitt gleichen, Zylindergrundform aufweisenden und einseitig je durch eine durch Parallelen zur Zylinderachse erzeugte Regelfläche begrenzten Teilen besteht,
    welch letztere die genannten Regelflächen an gegenüber liegenden Seiten tragen und voneinander durch ein zylindrisches Stück getrennt sind, dessen Radius gleich dem kleinsten Ab stand der Regelflächen von der Zylinder achse ist, wobei der auf den Schaft auf setzbare Schlüssel im Innern auf den Durch messer der erstgenannten zylindrischen Teile ausgebohrt ist, im untersten Teil einen mit der Regelfläche eines der erstgenannten zylindrischen Teile zusammenwirkenden An schlag besitzt, und mit dem untern Teil auf einen von einer Feder normalerweise in der Eingriffsstellung gehaltenen Sperrteil einwirken kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schlüssel in seinem obern Teil einen Zapfen hat, der mit einem an dem Gehäuse der Abschluss- vorrichtung angebrachten Rand derart zusammenwirkt, dass der Schlüssel nur in geschlossener Stellung der Abschluss- vorrichtung herausgenommen werden kann.
    \?. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, da.ss der Sperrteil ringförmig ist, innen einen Kamm von der Form des Regelflächenquerschnittes am unter sten Zylinder des Schaftes hat, aussen Sperransätze besitzt, die in entsprechen den Aussparungen des Gehäuses ein greifen, und auf dem genannten Zylinder verschiebbar ist. 3. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Regelflächen an den zylindrischen Teilen des Schaftes ebene Flächen sind.
    4. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel am Gehäuse der Abschluss- vorrichtung, welche das Herausnehmen des beweglichen Abschlussorganes beim Abnehmen des Schlüssels verhindern. 5. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen, nach Patentanspruch und Unteranspruch -1, gekennzeichnet durch einen besonderen Rand des Gehäuses, der mit einer ent sprechend ausgebildeten Kegelfläche des beweglichen Abschlussorganes zusammen wirkt.
    6. Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch eine mit einer Kegelspitze versehene Schraube, die durch die Gehäusewand der Abschluss- vorrichtung hindurchgeht und mit einer Kegelfläche am beweglichen Abschluss- organ zusammenwirkt.
CH131426D 1927-01-17 1927-12-27 Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen. CH131426A (de)

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CH131426D CH131426A (de) 1927-01-17 1927-12-27 Eine durch Schlüssel betätigbare Sperrvorrichtung aufweisende Abschlussvorrichtung für Rohrleitungen.

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