CH131454A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH131454A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung betrifft eine elektrische  Entladungsröhre, in die wenigstens ein  Stromleiter luftdicht mittelst eines metal  lenen. Teils eingeführt ist, -der mit seinem       Rande    an dem Glas der Röhrenwand     ange-          schmolzen    ist.  



  Es sind schon mehrere Stoffe zur Her  stellung solcher Teile verwendet worden, wo  bei die besten     Ergebnisase    bei     Verwendung     von Chromeisen erzielt worden sind. Es hat  sich aber ergeben, dass bei Durchleitung gro  sser     Hochfrequenzströme    durch einen Strom  leiter, .der an solch einem Teil befestigt ist,  letzterer infolge der in ihm auftretenden,  von dem magnetischen     Feld    um .den Strom  leiter herum herbeigeführten     Hysteresisver-          luste,    stark erhitzt werden kann.

   Diese starke  Erhitzung kann bewirken, dass die .Schmelz  verbindungsstelle zwischen dem Metall und  dem Glas beschädigt wird, so dass der Ab  schluss nicht mehr luftdicht ist und die       ssölire    infolgedessen unverwendbar wird.    Die Erfindung hat nun den Zweck, die  obigen     Schwierigkeiten    zu beheben und eine  verbesserte Bauart der Metallteile zu schaffen.  



       Nach    der Erfindung ist eine Entladungs  röhre, in .die     wenigstens    ein Stromleiter     mit-          telst    eines mit seinem Rande an dem Glas  der Entladungsröhre     augeschmolzenen    me  tallenen Teils luftdicht eingeführt ist, da  durch gekennzeichnet,     dass    der erwähnte Teil  nahe der     Anschmelzstelle    aus Eisen     bezw.     einer Eisenlegierung und im übrigen aua  einem Stoff ohne, oder mit nur kleinen     Hy-          steresisverlusten    besteht.  



  Zum Zwecke, die gegebenenfalls noch im  Eisen     bezw.    in der Eisenlegierung entstan  dene Wärme möglichst     abzuleiten,    kann es       erwünscht    sein, für den Stoff ohne oder mit  nur kleinen     Hysteresisverlusten    einen solchen  mit grosser Wärmeleitfähigkeit zu wählen.

         Ausserdem    empfiehlt es sich, dem metallenen  Teil eine solche     Form    zu geben oder an die  sem Teil andere aus einem leitenden Stoff      mit kleinen     Hysteresisverlusten        bestehende     Teile solcher Form zu befestigen, dass der  Teil oder -diese Teile das Eisen     bezw.    die  Eisenlegierung gegen .das magnetische Feld  der elektrischen Ströme im Stromleiter ab  schirmen.  



       Als,Stoff    ohne oder mit nur kleinen     Hy-          stermisverlusten    und grosser Wärmeleitfähig  keit kommt zweckmässig     Kupfer    in Frage.  Es empfiehlt sich ausserdem, die     Anschmelz-          stelle    während des Röhrenbetriebes durch  eine geeignete Kühlvorrichtung, zum Beispiel  durch Längsströmen oder Aufspritzen einer  Flüssigkeit, zu kühlen.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist in der  Zeichnung beispielsweise erläutert.  



       Fig.    1 zeigt im Schnitt eine     ;Stromdurch-          leitung        für,das    Gitter einer Senderöhre;       Fig.    2 zeigt eine etwas geänderte Aus  führung einer solchen Durchleitung, die  gleichzeitig mit einer Kühlvorrichtung ver  sehen ist.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Glaswand, die  bei 2 an einem     Chromeisenring    ss     angeschmol-          zen    ist.- Dieser Ring 3 umschliesst eine     Kup-          ferscheibe-4,    an der ein gleichfalls aus Kup  fer hergestellter     Stromleiter    5 befestigt ist.  Dieser Leiter 5 dient dazu, dein Gitter der  Senderöhre     Hochfrequenzströme    zuzuführen.

    Die zylindrischen     Kupferschirme    6 und 7  sind an der :Scheibe 4 befestigt, um den       Chromeisenring    3 von dem magnetischen  Feld um ,den     iStrömleiter    herum abzuschirmen  und die Kühlung zu fördern.  



  Nach     Fig.    2 ist der Leiter 5 von     Fig.    1  durch einen Kupferzylinder 8 ersetzt, an  dessen     ollerem    Ende     ein    Aufsatz 9 befestigt  ist, auf dem -das Gitter angebracht werden  kann. An dieser Röhre 8 ist der Kupferring  10 und an diesem der     ChromeisenTing    3 be  festigt., während im Innern der Röhre 8 eine  zweite Kupferröhre 11 von kleinerem Durch  messer     angebracht    ist.

   Das untere Ende der  Röhre 8 und die gläserne-     Röhrenwand    1       sind    von einem- Eisenmantel -15 umgeben, der  mit einem Ableitungsrohr 1 4 versehen und       mittelst    Gummiringen     L6    und 17     an,dem    glä-         sernen    Wandsockel 1     bezw.    der Kupferröhre  8 befestigt ist.  



  Die Kühlflüssigkeit strömt,     wie.durch    die  Pfeile bezeichnet, auf der untern     tSeite    der  Röhre 8 ein, steigt .darauf durch die Röhr  11 auf, spritzt schliesslich     durch    in der       Röhre    8 vorgesehene     Öffnungen    12 gegen die  Schmelzverbindungsstelle 2 und kühlt dies  dabei, worauf sie über den Raum 13 und  durch die Röhre 14 abgeleitet wird.  



  Es ist einleuchtend, -     class    ausser den oben  beschriebenen Ausführungsformen noch ver  schiedene     Baliarten    im Rahmen der Erfin  dung erforderlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre, in die we nigstens ein ,Stromleiter mittelst eines mit seinem Rande an, dem Glas der Entladungs röhre an.geschmolzenen metallenen Teils luft dicht eingeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Teil nahe der Anschmelz- stelle- aus Eisen bezw. einer Eisenlegierung und im übrigen aus einem Stoff- ohne oder mit nur kleinen Hysteresisverlusten besteht.
    UNTERANSPRüCHE: 1.. Elektrische Entladungsröhre nach Paten@t- an.spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Stoff ohne oder mit nur kleinen Hysteresisverlusten zugleich eine grosse Wärmeleitfähigkeit hat. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der metallene Teil eine solche Form hat' dass dieser Teil das Eisen bezw. die Eisen- legierung gegen das magnetische Feld der elektrischen Ströme in einem Stromleiter abschirmt. 3.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am metallenen Teil aus leitendem .Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten-bestehende Teile solcher Form befestigt sind, dass das Eisen bezw. die Eisenlegierung von _ .diesen Teilen gegen das magnetische Feld der elektrischen Ströme in einem Strom leiter abgeschirmt ist. 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadureh gekennzeichnet, dass als Stoff mit kleinen Hysteresisverlusten und grosser Wärmeleitfähigkeit Kupfer gewählt wird. 5.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Kühlung der Anschmelzstelle vorgesehen sind.
CH131454D 1927-03-10 1928-02-23 Elektrische Entladungsröhre. CH131454A (de)

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