CH131465A - Vibrationsapparat. - Google Patents

Vibrationsapparat.

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CH131465A
CH131465A CH131465DA CH131465A CH 131465 A CH131465 A CH 131465A CH 131465D A CH131465D A CH 131465DA CH 131465 A CH131465 A CH 131465A
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CH
Switzerland
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vibration apparatus
space
membrane
water
vibration
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Inventor
Carl Grosse
Albert Schuhan
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Carl Grosse
Albert Schuhan
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  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description


      'Vibrationsapparat.       .     Vibrationsapparate,    zum Beispiel für       Massagezwecke,    sind bekannt, bei welchen  eine Membrane durch ein Betriebsmittel, zum  Beispiel einen Wasserstrom, in Schwingungen  versetzt wird, indem in einem durch die  Membrane abgeschlossenen Gehäuse ein Was  serüberdruck erzeugt und durch Bewegen der  Membrane dieser Überdruck zeitweilig     auf-          ?rehoben    wird.

   Für die genannten Zwecke ist  der     Vibrationsapparat    durch einen     Zufluss-          schlauch    mit einem Wasserhahn und durch  einen     Abflussschlauch    mit einer geeigneten       Abflussstelle    für das Wasser verbunden.  



  Derartige Vorrichtungen weisen den  Nachteil auf, dass die     mittelst    eines solchen       Vibrationsapparates    erzeugten Schwingungen  der Membrane verhältnismässig harte Schläge  ergeben, so     dass    die Vorrichtung zum Mas  sieren empfindlicher     Körperteile    nicht ver  wendbar ist. Das abströmende Betriebsmittel  verursacht ferner in dem     Abflussschlauch     solche     ,Schwingungen,        .dass    das sichere Halten    des Apparates beim     Massieren    gestört und  vor allem eine weiche und     zarte    Behandlung  empfindlicher     Körperteile    unmöglich ge  macht wird.

   Diese Schwingungen können  höchstens durch besondere     Vorrichtungen    in  dem     Abflussschlauch        vermindert    werden.  



  Diese Nachteile werden durch die Erfin  dung beseitigt, indem ein     Vibrationsapparat     geschaffen wird, bei welchem es möglich ist,  neben kräftigen 'Schlägen auch feine und  weiche     Schwingungen    der Membrane zu er  zeiugen, welche auch bei empfindlichen Kör  perteilen, wie Nase, Ohr,     Schläfen,    sowie bei  der Massage von Körperhöhlen noch wohl  tuend empfunden werden.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in der an  liegenden Zeichnung beispielsweise veran  schaulicht, und es stellt dar:       Fig.    1 eine Seitenansicht des     Vibrations-          apparates,          Fig.    2 eine Aufsicht auf denselben bei  abgenommener Membrane,           Fig.    3 einen Längsschnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    2,       Fig.    4 und 5 ähnliche teilweise Längs  schnitte wie     Fig.    3, aber von andern Aus  führungsformen,

         Fig.    6     einen        Längsschnitt    durch den       Hauptteil    des     Vibrationsapparates    einer an  dern Ausführungsform,       Fig.    7 eine teilweise Ansicht und Längs  schnitt durch (las     Anschlussstück    des     Vibra-          tionsapparates    für     beliebige    Ausführungs  formen,       Fig.    8 einen     Längsschnitt    durch den Kör  per des     Vibrationsapparates    einer etwas an  dern Ausführungsform,

         Fig.    9 einen Querschnitt durch einen da  zugehörigen Einzelteil, die       Fig.    10 bis 12 Querschnitte durch ver  schiedene Membranen für den     Vibrations-          apparat,          Fig.    13 eine Ansieht eines Einzelteils,       Fig.    -14 einen Längsschnitt durch den  Körper eines     Vibrationsapparateseiner    wei  teren Ausführungsform.  



  Der in     Fig.    1 bis 3. veranschaulichte     Ti-          brationsapparat    besteht aus einem zylindri  schen Gehäuse 1 und einem daran angeord  neten Handgriff 2. Vom     Grunde    des zylin  drischen Gehäuses 1 erhebt sich ein Rohr  stück 3 zweckmässig bis über die Oberkante  des zylindrischen Gehäuses. Dadurch wird  ein Ringraum A geschaffen. In (dem Hand  griff 2 ist eine     Bohrung    5 für den     Zufluss     des     Betriebsmittels    und eine grössere     Bohrun     6 für den Abfluss desselben vorgesehen.

   Die  Bohrung 5 steht durch eine verhältnismässig  kleine Öffnung 7     mit,dem    Grunde des Ring  raumes A in Verbindung, während das In  nere des Rohrstückes 3 mit der Bohrung 6  für den Abfluss des     Betriebmittels    in Ver  bindung steht. An die Bohrung 5 ist ein ent  sprechender Schlauch 8 und an die Bohrung  6 ein entsprechender !Schlauch 9 angeschlos  sen. Der     Schlauch    8 wird in beliebiger Weise  mit dem Hahn für das     Betriebsmittel,    zum  Beispiel einem Wasserhahn, verbunden, wäh  rend     derSehlauch    9 zum Abfluss des Wassers  dient.

   Der Ringraum A ist nach     aussen    durch    eine Membrane 10 abgeschlossen, welche  durch einen ringförmigen Deckel 11 auf dem  Gehäuse 1 gehalten wird und nach Auf  schrauben des Deckels fest auf der Aussen  kante 12 des Rohrstückes 3 aufliegt.  



  Eine Drosselvorrichtung 13 ist besonders  zweckmässig an der der Membrane abgewen  deten Seite des     Vibrationsapparates    vorge  sehen, kann jedoch auch an einer andern  Stelle, zum Beispiel in der Verlängerung des  Handgriffes 2, angebracht sein, wie bei 13       (Fig.    1) angedeutet.  



  Wesentlich ist,     da.ss    die Membrane frei  tragend über einem Raum, zum Beispiel  Ringraum, ausgespannt ist und durch die  gesamte, in dem Ringraum vorhandene     Was-          serma.sse    bewegt wird. Der Ringraum kann  dabei verhältnismässig tief gehalten sein, so  dass die Höhe B in     Fig.    3 im Verhältnis zum  Durchmesser des Gehäuses 1 gross ist.

   Diese       Bauart    hat den Vorteil,     @dass    im     Innern    des  Raumes A Expansionskörper, zum Beispiel  in Gestalt eines Ringkörpers 14     (Fig.    4), oder  eines an beiden Enden geschlossenen, spiral  förmig eingelegten Schlauches 15     (F.ig.    5)       untergebracht    werden können.

   Wesentlich ist  ferner, dass der Innendurchmesser C .des       Rohrstückes    3 grösser ist als der Innendurch  messer D der     Bohrung    6 für den Ablauf des  Betriebsmittels, und dass die letztgenannte  Bohrung eine starke     Richtungsänderung    des       abströmenden    Betriebsmittels bedingt, zum  Beispiel wie beim gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiel der     Fig.    1     bis    3 unter einem  rechten Winkel zu dem Rohrstück 3 abge  zweigt ist.  



  Vorteilhaft ist der     Hairdgriff    2 des     Vi-          brationsappar.ates    mit flachen Seitenwänden  ausgestattet, um die richtige Stellung der  Membrane gegenüber den zu massierenden  Körperteilen zu .sichern.  



  Bei .dem Gegenstand der     Fig.    6 ist ein  besonderer Deckel 16 für die Membrane 10  vorgesehen und dieser Deckel als     Führungs-          glied    für den Schaft 17     einer    besonderen     Ma.s-          sagepelotte    18 ausgebildet. Der Schaft legt  sich zweckmässig mittelst einer     besonderen     Scheibe 19 gegen die Membrane 10 an, und      zwischen dieser und dem Gehäusedeckel ist  vorteilhaft eine Feder 20 eingeschaltet.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fg.    7  ist der     Anschlussteil    des     Vibrationsapparates     so ausgebildet, dass der Schlauch 8 für die  Zuführung des     Betriebsmittels    auf einem  Ansatz 21 im     Innern    eines für diesen Zweck  etwas weiteren Schlauches 23 für den Ab  fluss des Betriebsmittels angeordnet ist.  



  Zur Verbindung dieses Doppelschlauches  mit dem Wasserhahn wird ein     Anschlussstück     23 mit dem Ansatz 21 gewählt; dieses weist  in seinem Oberteil einen     Hohlnaum    24 auf.  In diesen Hohlraum ragt eine Dichtungs  manschette     2ä,    zum Beispiel aus Gummi, wel  che in bekannter Weise durch eine     Cberwurf-          mutter    26 oder dergleichen festgehalten wird.  Wenn das     Anschlussstück    23 über das Ende  27 eines Wasserhahnes übergestülpt wird, .so  legt sich die Dichtungsmanschette 25 an den  Auslauf des     Waeserhahnes    an.

   Sobald der  Wasserhahn geöffnet wird, entsteht im In  nern des Hohlraumes 24 ein     Überdruck,        wel-          eher    die     Dichtungsmanschette    25 fest an den  Auslauf des Wasserhahnes     anpresst    und so  das     Anschlussstück    \23 an dem     Wasserhahn     festhält. Im untern Teil des     Anschlussstückes     ?3 ist eine entsprechende Bohrung 28 für den  Ablauf des in dem     Vibrationsapparat    ver  brauchten     )Vassers    vorgesehen.  



  Die Ausführungsformen nach den     Fig.    8  und 14 zeigen eine besonders einfache Bauart  des Körpers des     Vibrationsapp;arates,    wo  durch vor allem auch sein Gewicht nach  Möglichkeit verringert wird. Der Ringraum,  in welchem die Wassermasse sich auf die  Membrane auswirkt, ist hier verhältnismässig  klein gehalten und als Raum von     dreiek-          kigem    radialem Querschnitt     ausgebildet        (ver.          deiche    Raum E in     Fig.    14).

   Dies wird da  durch bewirkt,     d:ass    entweder ein     kurzes     Rohrstück 29 .sich über eine im wesentlichen  ebene Fläche 30 eines     Vibrationskörpers    31  erhebt oder ein Körper 32 eine im wesent  lichen planförmig gehaltene Fläche 33     auf-           reist    und dafür     un    der Innenseite einer Mem  brane 34 ein den Ausfluss 35 absperrender  Ansatz 36 vorgesehen ist.

   Bei der Ausfüh-         rungsform    nach     Fig.8    ist zweckmässig ein  kurzes Rohrstück 37 oder eine M     ehrzahl    des  selben vorgesehen, welches auf das Rohrstück  29 aufgesetzt werden kann, so     dass    mit dem  gleichen Körper 31 des     Vibrationsapparates     verschiedene Spannungen der Membrane und  damit auch eine Variation in der Stärke -der  durch die Membrane ausgeführten Schläge  erzielt werden kann. Die Membrane ist da  durch entsprechend vorgespannt.  



       Fig.    10 zeigt eine Membrane 38 mit einer  Verstärkung 39 für Punktmassage,     Fig.    11  eine Membrane 40 mit Saugnapf 41,     Fig.    1'2  eine Membrane 42 mit Saugnapf 43, welcher  gleichzeitig zum Einsetzen einer     Massier-          pelotte    44 geeignet ist.  



  Bei     einer    besonderen Ausführungsform  des     Vibrationsapparates    ist der Körper des       Vibra.tionsapparates    aus einem Wärme  schlecht leitenden, leichten, nichtmetallischen  Material hergestellt, zum Beispiel     arus    den  Kondensationsprodukten des Phenols und  Formaldehyds, wie solche Massen unter dem  Namen     Trolit,    Bakelit und dergleichen auf  dem Markt sind.

   Durch eine solche Bauart  wird der     Vorteil    erzielt,     dass    eine     Ermüdung     der Hand durch Bedienung des     Ma.ssage-          apparates    infolge zu grossen Gewichtes nicht  eintreten kann, ferner die     Kältedes    Wassers  nicht auf die Hand oder die zu massierenden  Körperteile übertragen wird, was besonders  für den Gebrauch des     Vibrationsa.pparates    im  Winter vorteilhaft ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vibrationsapparat, bei welchem eine Mem brane durch den Druck eines Mediums, zum Beispiel Wasser, in Schwingungen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, :dass die Mem brane freitragend über einem Raum ausge spannt ist und durch die gesamte, in dem Raum vorhandene Wassermasse bewegt. wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mem brane in ihrem Mittelteil durch ein von dem Grund des Raumes sich erhebendes Rohrstück unterstützt wird.
    2-. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum als Ringraum dreieckigen radialen Quer schnittes ausgebildet ist, welcher über einer flachen Aussenfläche des Körpers des Vibrationsapparates gebildet ist. 3. Vibrationsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass kurze Rohrstücke (37) vorgesehen sind, durch welche die Höhe des Raumes und damit die Stärke der durch die Membrane ausgeübten Schläge verändert werden kann.
    4. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ring förmiger, im Querschnitt dreieckiger Raum über einer planförmigen Aussen fläche (33) eines Körpers (32) des Vi- brationsapparates durch einen innern Ansatz (36) an der Membrane (34) ge bildet ist. 5. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum ein Ausdehnungskörper ange ordnet ist.
    6. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ab- fluss'rohr (3) für das Betriebsmittel grö sseren Durchmesser aufweist als die dar an anschliessende Abflussleitun- (6) und letztere unter starker Richtungsän derung desWasserstromes abgezweigt ist. 7. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zu flussleitung zu dem Raum ein Drossel organ (13 bezw. 13') angeordnet ist. B. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Raum gespannte Membrane eine Ver stärkung (39) für Punktmassage auf weist.
    9. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Raum gespannte Membrane eine einen Saugnapf enthaltende Verstärkung aufweist. 1.0. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver stärkung zur Aufnahme einer Massage- pelotte (44) geeignet ist. 11. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Raum ausgespannte Membrane auf dem Gehäuse des Vibrationsapparates durch einen Deckel (16) gehalten wird, welcher zur Führung des Schaftes (17) einer Massagepelotte (18) dient.
    12. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Hand griff (2) mit flachen Seitenwänden ausgestattet ist. 13. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung von Wasser als Betriebsmittel der Zuführungsschlauch (8<B>)</B> - für das Be triebsmittel vollständig im Innern des Schlauches (22) für den Ablauf des Betriebsmittels _ angeordnet, ferner für die Verbindung mit dem Wasserhahn ein auf denselben aufschiebbares An schluss'stüclz vorgesehen ist, welches gleichzeitig eine Ablauföffnung enthält.
    14. Vibrationsapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Hohlraum (24) des Anschlussstückes eine Dichtungs manschette (25) vorgesehen ist, welche beim Aufschieben des Anschlussstückes auf den Wasserhahn sich an diesen an legt und durch den im Innern des Hohl raumes bei geöffnetem Wasserhahn herr schenden Wasserdruck fest gegen den Wasserhahn angepresst wird und da durch das Anschlussstück festhält.
    15. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Vibrationsappa.rates aus einem Wärme schlecht leitenden, leichten, nichtmetallischen Material besteht.
CH131465D 1927-05-12 1928-01-30 Vibrationsapparat. CH131465A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE131465X 1927-05-12
DE270727X 1927-07-27
DE231227X 1927-12-23

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CH131465A true CH131465A (de) 1929-02-15

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ID=27180643

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CH131465D CH131465A (de) 1927-05-12 1928-01-30 Vibrationsapparat.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0021796A1 (de) * 1979-06-21 1981-01-07 Hudson Oxygen Therapy Sales Company Klopfmassagegerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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