CH131465A - Vibrationsapparat. - Google Patents
Vibrationsapparat.Info
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Description
'Vibrationsapparat. . Vibrationsapparate, zum Beispiel für Massagezwecke, sind bekannt, bei welchen eine Membrane durch ein Betriebsmittel, zum Beispiel einen Wasserstrom, in Schwingungen versetzt wird, indem in einem durch die Membrane abgeschlossenen Gehäuse ein Was serüberdruck erzeugt und durch Bewegen der Membrane dieser Überdruck zeitweilig auf- ?rehoben wird.
Für die genannten Zwecke ist der Vibrationsapparat durch einen Zufluss- schlauch mit einem Wasserhahn und durch einen Abflussschlauch mit einer geeigneten Abflussstelle für das Wasser verbunden.
Derartige Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, dass die mittelst eines solchen Vibrationsapparates erzeugten Schwingungen der Membrane verhältnismässig harte Schläge ergeben, so dass die Vorrichtung zum Mas sieren empfindlicher Körperteile nicht ver wendbar ist. Das abströmende Betriebsmittel verursacht ferner in dem Abflussschlauch solche ,Schwingungen, .dass das sichere Halten des Apparates beim Massieren gestört und vor allem eine weiche und zarte Behandlung empfindlicher Körperteile unmöglich ge macht wird.
Diese Schwingungen können höchstens durch besondere Vorrichtungen in dem Abflussschlauch vermindert werden.
Diese Nachteile werden durch die Erfin dung beseitigt, indem ein Vibrationsapparat geschaffen wird, bei welchem es möglich ist, neben kräftigen 'Schlägen auch feine und weiche Schwingungen der Membrane zu er zeiugen, welche auch bei empfindlichen Kör perteilen, wie Nase, Ohr, Schläfen, sowie bei der Massage von Körperhöhlen noch wohl tuend empfunden werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der an liegenden Zeichnung beispielsweise veran schaulicht, und es stellt dar: Fig. 1 eine Seitenansicht des Vibrations- apparates, Fig. 2 eine Aufsicht auf denselben bei abgenommener Membrane, Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 und 5 ähnliche teilweise Längs schnitte wie Fig. 3, aber von andern Aus führungsformen,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Hauptteil des Vibrationsapparates einer an dern Ausführungsform, Fig. 7 eine teilweise Ansicht und Längs schnitt durch (las Anschlussstück des Vibra- tionsapparates für beliebige Ausführungs formen, Fig. 8 einen Längsschnitt durch den Kör per des Vibrationsapparates einer etwas an dern Ausführungsform,
Fig. 9 einen Querschnitt durch einen da zugehörigen Einzelteil, die Fig. 10 bis 12 Querschnitte durch ver schiedene Membranen für den Vibrations- apparat, Fig. 13 eine Ansieht eines Einzelteils, Fig. -14 einen Längsschnitt durch den Körper eines Vibrationsapparateseiner wei teren Ausführungsform.
Der in Fig. 1 bis 3. veranschaulichte Ti- brationsapparat besteht aus einem zylindri schen Gehäuse 1 und einem daran angeord neten Handgriff 2. Vom Grunde des zylin drischen Gehäuses 1 erhebt sich ein Rohr stück 3 zweckmässig bis über die Oberkante des zylindrischen Gehäuses. Dadurch wird ein Ringraum A geschaffen. In (dem Hand griff 2 ist eine Bohrung 5 für den Zufluss des Betriebsmittels und eine grössere Bohrun 6 für den Abfluss desselben vorgesehen.
Die Bohrung 5 steht durch eine verhältnismässig kleine Öffnung 7 mit,dem Grunde des Ring raumes A in Verbindung, während das In nere des Rohrstückes 3 mit der Bohrung 6 für den Abfluss des Betriebmittels in Ver bindung steht. An die Bohrung 5 ist ein ent sprechender Schlauch 8 und an die Bohrung 6 ein entsprechender !Schlauch 9 angeschlos sen. Der Schlauch 8 wird in beliebiger Weise mit dem Hahn für das Betriebsmittel, zum Beispiel einem Wasserhahn, verbunden, wäh rend derSehlauch 9 zum Abfluss des Wassers dient.
Der Ringraum A ist nach aussen durch eine Membrane 10 abgeschlossen, welche durch einen ringförmigen Deckel 11 auf dem Gehäuse 1 gehalten wird und nach Auf schrauben des Deckels fest auf der Aussen kante 12 des Rohrstückes 3 aufliegt.
Eine Drosselvorrichtung 13 ist besonders zweckmässig an der der Membrane abgewen deten Seite des Vibrationsapparates vorge sehen, kann jedoch auch an einer andern Stelle, zum Beispiel in der Verlängerung des Handgriffes 2, angebracht sein, wie bei 13 (Fig. 1) angedeutet.
Wesentlich ist, da.ss die Membrane frei tragend über einem Raum, zum Beispiel Ringraum, ausgespannt ist und durch die gesamte, in dem Ringraum vorhandene Was- serma.sse bewegt wird. Der Ringraum kann dabei verhältnismässig tief gehalten sein, so dass die Höhe B in Fig. 3 im Verhältnis zum Durchmesser des Gehäuses 1 gross ist.
Diese Bauart hat den Vorteil, @dass im Innern des Raumes A Expansionskörper, zum Beispiel in Gestalt eines Ringkörpers 14 (Fig. 4), oder eines an beiden Enden geschlossenen, spiral förmig eingelegten Schlauches 15 (F.ig. 5) untergebracht werden können.
Wesentlich ist ferner, dass der Innendurchmesser C .des Rohrstückes 3 grösser ist als der Innendurch messer D der Bohrung 6 für den Ablauf des Betriebsmittels, und dass die letztgenannte Bohrung eine starke Richtungsänderung des abströmenden Betriebsmittels bedingt, zum Beispiel wie beim gezeichneten Ausfüh rungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 unter einem rechten Winkel zu dem Rohrstück 3 abge zweigt ist.
Vorteilhaft ist der Hairdgriff 2 des Vi- brationsappar.ates mit flachen Seitenwänden ausgestattet, um die richtige Stellung der Membrane gegenüber den zu massierenden Körperteilen zu .sichern.
Bei .dem Gegenstand der Fig. 6 ist ein besonderer Deckel 16 für die Membrane 10 vorgesehen und dieser Deckel als Führungs- glied für den Schaft 17 einer besonderen Ma.s- sagepelotte 18 ausgebildet. Der Schaft legt sich zweckmässig mittelst einer besonderen Scheibe 19 gegen die Membrane 10 an, und zwischen dieser und dem Gehäusedeckel ist vorteilhaft eine Feder 20 eingeschaltet.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fg. 7 ist der Anschlussteil des Vibrationsapparates so ausgebildet, dass der Schlauch 8 für die Zuführung des Betriebsmittels auf einem Ansatz 21 im Innern eines für diesen Zweck etwas weiteren Schlauches 23 für den Ab fluss des Betriebsmittels angeordnet ist.
Zur Verbindung dieses Doppelschlauches mit dem Wasserhahn wird ein Anschlussstück 23 mit dem Ansatz 21 gewählt; dieses weist in seinem Oberteil einen Hohlnaum 24 auf. In diesen Hohlraum ragt eine Dichtungs manschette 2ä, zum Beispiel aus Gummi, wel che in bekannter Weise durch eine Cberwurf- mutter 26 oder dergleichen festgehalten wird. Wenn das Anschlussstück 23 über das Ende 27 eines Wasserhahnes übergestülpt wird, .so legt sich die Dichtungsmanschette 25 an den Auslauf des Waeserhahnes an.
Sobald der Wasserhahn geöffnet wird, entsteht im In nern des Hohlraumes 24 ein Überdruck, wel- eher die Dichtungsmanschette 25 fest an den Auslauf des Wasserhahnes anpresst und so das Anschlussstück \23 an dem Wasserhahn festhält. Im untern Teil des Anschlussstückes ?3 ist eine entsprechende Bohrung 28 für den Ablauf des in dem Vibrationsapparat ver brauchten )Vassers vorgesehen.
Die Ausführungsformen nach den Fig. 8 und 14 zeigen eine besonders einfache Bauart des Körpers des Vibrationsapp;arates, wo durch vor allem auch sein Gewicht nach Möglichkeit verringert wird. Der Ringraum, in welchem die Wassermasse sich auf die Membrane auswirkt, ist hier verhältnismässig klein gehalten und als Raum von dreiek- kigem radialem Querschnitt ausgebildet (ver. deiche Raum E in Fig. 14).
Dies wird da durch bewirkt, d:ass entweder ein kurzes Rohrstück 29 .sich über eine im wesentlichen ebene Fläche 30 eines Vibrationskörpers 31 erhebt oder ein Körper 32 eine im wesent lichen planförmig gehaltene Fläche 33 auf- reist und dafür un der Innenseite einer Mem brane 34 ein den Ausfluss 35 absperrender Ansatz 36 vorgesehen ist.
Bei der Ausfüh- rungsform nach Fig.8 ist zweckmässig ein kurzes Rohrstück 37 oder eine M ehrzahl des selben vorgesehen, welches auf das Rohrstück 29 aufgesetzt werden kann, so dass mit dem gleichen Körper 31 des Vibrationsapparates verschiedene Spannungen der Membrane und damit auch eine Variation in der Stärke -der durch die Membrane ausgeführten Schläge erzielt werden kann. Die Membrane ist da durch entsprechend vorgespannt.
Fig. 10 zeigt eine Membrane 38 mit einer Verstärkung 39 für Punktmassage, Fig. 11 eine Membrane 40 mit Saugnapf 41, Fig. 1'2 eine Membrane 42 mit Saugnapf 43, welcher gleichzeitig zum Einsetzen einer Massier- pelotte 44 geeignet ist.
Bei einer besonderen Ausführungsform des Vibrationsapparates ist der Körper des Vibra.tionsapparates aus einem Wärme schlecht leitenden, leichten, nichtmetallischen Material hergestellt, zum Beispiel arus den Kondensationsprodukten des Phenols und Formaldehyds, wie solche Massen unter dem Namen Trolit, Bakelit und dergleichen auf dem Markt sind.
Durch eine solche Bauart wird der Vorteil erzielt, dass eine Ermüdung der Hand durch Bedienung des Ma.ssage- apparates infolge zu grossen Gewichtes nicht eintreten kann, ferner die Kältedes Wassers nicht auf die Hand oder die zu massierenden Körperteile übertragen wird, was besonders für den Gebrauch des Vibrationsa.pparates im Winter vorteilhaft ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vibrationsapparat, bei welchem eine Mem brane durch den Druck eines Mediums, zum Beispiel Wasser, in Schwingungen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, :dass die Mem brane freitragend über einem Raum ausge spannt ist und durch die gesamte, in dem Raum vorhandene Wassermasse bewegt. wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mem brane in ihrem Mittelteil durch ein von dem Grund des Raumes sich erhebendes Rohrstück unterstützt wird.2-. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum als Ringraum dreieckigen radialen Quer schnittes ausgebildet ist, welcher über einer flachen Aussenfläche des Körpers des Vibrationsapparates gebildet ist. 3. Vibrationsapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass kurze Rohrstücke (37) vorgesehen sind, durch welche die Höhe des Raumes und damit die Stärke der durch die Membrane ausgeübten Schläge verändert werden kann.4. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein ring förmiger, im Querschnitt dreieckiger Raum über einer planförmigen Aussen fläche (33) eines Körpers (32) des Vi- brationsapparates durch einen innern Ansatz (36) an der Membrane (34) ge bildet ist. 5. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Raum ein Ausdehnungskörper ange ordnet ist.6. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ab- fluss'rohr (3) für das Betriebsmittel grö sseren Durchmesser aufweist als die dar an anschliessende Abflussleitun- (6) und letztere unter starker Richtungsän derung desWasserstromes abgezweigt ist. 7. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zu flussleitung zu dem Raum ein Drossel organ (13 bezw. 13') angeordnet ist. B. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Raum gespannte Membrane eine Ver stärkung (39) für Punktmassage auf weist.9. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Raum gespannte Membrane eine einen Saugnapf enthaltende Verstärkung aufweist. 1.0. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver stärkung zur Aufnahme einer Massage- pelotte (44) geeignet ist. 11. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die über den Raum ausgespannte Membrane auf dem Gehäuse des Vibrationsapparates durch einen Deckel (16) gehalten wird, welcher zur Führung des Schaftes (17) einer Massagepelotte (18) dient.12. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sein Hand griff (2) mit flachen Seitenwänden ausgestattet ist. 13. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwen dung von Wasser als Betriebsmittel der Zuführungsschlauch (8<B>)</B> - für das Be triebsmittel vollständig im Innern des Schlauches (22) für den Ablauf des Betriebsmittels _ angeordnet, ferner für die Verbindung mit dem Wasserhahn ein auf denselben aufschiebbares An schluss'stüclz vorgesehen ist, welches gleichzeitig eine Ablauföffnung enthält.14. Vibrationsapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 13, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Hohlraum (24) des Anschlussstückes eine Dichtungs manschette (25) vorgesehen ist, welche beim Aufschieben des Anschlussstückes auf den Wasserhahn sich an diesen an legt und durch den im Innern des Hohl raumes bei geöffnetem Wasserhahn herr schenden Wasserdruck fest gegen den Wasserhahn angepresst wird und da durch das Anschlussstück festhält.15. Vibrationsapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Vibrationsappa.rates aus einem Wärme schlecht leitenden, leichten, nichtmetallischen Material besteht.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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| CH131465D CH131465A (de) | 1927-05-12 | 1928-01-30 | Vibrationsapparat. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131465A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0021796A1 (de) * | 1979-06-21 | 1981-01-07 | Hudson Oxygen Therapy Sales Company | Klopfmassagegerät |
-
1928
- 1928-01-30 CH CH131465D patent/CH131465A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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