CH131470A - Anordnung für Hochfrequenz-Zuführungs- und Übergangsleitungen zur Hochfrequenzübertragung von Signalen oder Gesprächen längs Hochspannungsleitungen. - Google Patents

Anordnung für Hochfrequenz-Zuführungs- und Übergangsleitungen zur Hochfrequenzübertragung von Signalen oder Gesprächen längs Hochspannungsleitungen.

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CH131470A
CH131470A CH131470DA CH131470A CH 131470 A CH131470 A CH 131470A CH 131470D A CH131470D A CH 131470DA CH 131470 A CH131470 A CH 131470A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  Anordnung für     Hochfrequenz-Zuführungs-    und Übergangsleitungen zur     Hochfrequenz-          übertragung    von Signalen oder     Gespräcben    längs Hochspannungsleitungen.    Bei der     Hochfrequenzübertragung    von  Signalen     bezw.    Gesprächen längs Hochspan  nungsleitungen muss man von     Hoehfrequenz-          hilfsleitungen    Gebrauch machen.

   Diese Hilfs  leitungen für die Hochfrequenz dienen haupt  sächlich dazu, um zum Beispiel Trennstellen  oder Abzweigungen zu Verbrauchsstellen in  der     Hochspannungs-        bezw.        Starkstromleitung     für die Hochfrequenz zu überbrücken. Sie  können auch benutzt werden, um mehrere  zum Beispiel verschiedenen Stromkreisen an  gehörige Hochspannungsleitungen miteinan  der zu verbinden. Die     Hochfrequenzhilfs-          leitungen    können auch zum Anschluss von       Hochfrequenzgeräten        (Sprech-    oder Signal  stellen)     an,die        Hochspannungsleitung    dienen.  



  Die     Erfindung    befasst sich mit der Art  der     Anbringung    des     Abstimmgerätes    in die  sen Hilfsleitungen. Die     Erfindung    geht von  der Erkenntnis aus, dass es nicht gleichgültig  ist, an welcher Stelle der Leitung das Ab-         stimmgerät    angeordnet wird.

   Wollte man  zum Beispiel bei der Zuführungsleitung vom       Hochfrequenzgerät    zur Hochspannungsleitung  das     Abstimmgerät,    was wohl das     nahelie-          gendste    wäre, am Anfang der Zuführungs  leitung an der     Anschlussstelle    der     Hochfre-          quenzgeräte    einschalten, so würde dies zur  Folge haben, dass die zwischen dem     Abstimm-          gerät    und dem Kopplungskondensator lie  gende lange Zuführungsleitung beträchtliche  Spannungen gegenüber der Rückleitung oder  der als Rückleitung dienenden Erde hätte;

    dadurch werden grosse Ladeströme hervor  gerufen, die zu .erheblichen Verlusten führen  und die Abstimmung der Geräte wesentlich  stören. Dasselbe gilt für die     Überbrückungs-          leitungen    bei Trennschaltern und andern       Übergangsleitungen.    Bei diesen hatte man  ein einziges     Abstimmgerät    am einen Ende  der Leitung eingeschaltet, während man das  andere Ende     unmittelbar    an den zugehöri-      gen     Hochspamiungskondensator    angeschlossen       hatte.    Für den grössten Teil der Übergangs  leitung nach dieser letzteren Seite hin be  steht dann derselbe Nachteil, wie bei der  Zuführungsleitung beschrieben.  



  Gemäss der Erfindung werden diese Nach  teile dadurch beseitigt, dass für jedes Ende  einer     Hochfrequenzzuführungs-    oder Über  gangsleitung, das an eine Hochspannungs  leitung angeschlossen ist, zwischen dem Lei  tungsende selbst und dem     Kopplungskonden-          sator    eine Impedanz vorgesehen ist. Durch  ,jedes derartige     Abstimmgerät    kann mittelst  Spannungsresonanz der     kapazitive    Wider  stand jedes zugehörigen Kopplungskonden  sators kompensiert werden.

   Für die Zufüh  rungsleitung wird hierdurch die     Hochfre-          quenzspannung    auf der ganzen Länge gegen  über der Umgebung auf ein Minimum redu  ziert; dasselbe gilt für eine beiderseits kom  pensierte     Übergangsleitung.     



  Einige Ausführungsbeispiele der Schal  tung nach der Erfindung sind in der Zeich  nung veranschaulicht. Dabei zeigt:       Fig.    1 die Schaltung des     Abstimmgerätes     in einer     Zuführungsleitung,          Fig.    2 eine     Überbrückungsleitung    für  einen Trennschalter,       Fig.    3 die     Anschaltung    einer Hoch  frequenzsprechstelle an die Überbrückungs  schaltung     und          Fig.    4 den Übergang zwischen drei Hoch  spannungsfreileitungen.  



  In     Fig.    1 ist L eine Hochspannungsfrei  leitung,     IIF    das daran über eine lange Zu  führungsleitung     I    mittelst eines     Hochspan-          nungskopplungskondensators    C angeschlos  sene     Hochfrequenzgerät.    A -ist das am Ende  der Zuführungsleitung     I    unmittelbar am An  schluss derselben an den Kopplungskonden  sator C angeordnete     Abstimmgerät    zur     Kom-          pensierung    des     Kondensatorwiderstandes.     



  Bei der Schaltung nach     Fig.    2 bezeichnen  <I>L,</I> und     Lz    die zu verbindenden Hochspan  nungsleitungen, die durch Öffnung des  Trennschalters T betriebsmässig voneinander  getrennt sind. Die beiden für Hochfrequenz  zu verbindenden Freileitungen können na-         türlich    auch verschieden, betrieblich völlig  voneinander unabhängigen - Freileitungssy  stemen angehören.

   Mit Cl und     C_    sind die       Hochspannungskopplungskondensatoren    und  mit U     die,--sie    verbindende Übergangsleitung  für die Trägerfrequenzen     bezeichnet.    A, und  A_ sind die an die beiden Enden der Über  gangsleitung angeschalteten und je mit dem       benachbarten    Kondensator auf die Träger  frequenz     abgestimmten        Abstimmgeräte.     



  Es ist zweckmässig, an die Übergangs  leitung, wie (lies in     Fig.    ? dargestellt ist,  Drosselspulen (1) anzuschalten, durch die  statistische     Aufladungen    durch den Betriebs  strom nach Erde abgeleitet werden. Es kön  nen natürlich mehrere derartige Drosseln oder  auch nur eine Verwendung finden. Ausserdem  empfiehlt es sich, unter Umständen durch       Verwendung    von     Platten-Funkenstrecken    und       Schmelzsicherungen,    die     Abstimmgeräte    und  die Übergangsleitung vor dem Übertritt der  Hochspannung im Falle von Kondensator  defekten zu schützen.  



  Bei     Anschaltung        vors        Hochfrequenzgeräten     an die Überbrückungsstelle empfiehlt es sich,  die Einführungen der Hochspannungsleitun  gen in die Werke hinter dem     Anschaltpunkt     der Kondensatoren mittelst abgestimmten  oder     unabgestimmten    Drosseln     D1    und     D_     für die Hochfrequenz abzusperren. Es wird  dadurch vermieden, dass erhebliche     Hoch-          frequenzenergien        unausgenützt    in das     Wer_;          bezw.    in Abzweigleitungen abfliessen.  



  Die beschriebene     Schaltungsanördnuntr     ermöglicht es auch, in einfacher Weise an  der     Überbrückungsstelle    eine Hochfrequenz  station     anzuschalten,    ohne dass die Bedin  gungen für die richtige Abstimmung der       Ab.stimrngerä        te    geändert werden.  



  Die     Anschaltung    einer Hochfrequenz  station     St    ist durch     Fig.    3 veranschaulicht.  Durch geeignete Dimensionierung der Hoch  frequenzkreise der Station     lässt    sich erreichen,  dass dieser     Ptesonanzwiderstand    des Gerätes  ungefähr auf die Grösse gebracht wird, die  notwendig ist, um der Überbrückungsschal  tung zwischen den Freileitungen<I>L,</I> und     L=              -irigenähert    den Charakter des Wellenwider  standes der Freileitungen zu geben.  



       Statt    die     Hochfrequenzstation    induktiv  mit der Hilfsleitung     TI    zu koppeln, kann  dieselbe auch unmittelbar an die Hilfsleitung  angeschlossen werden, zweckmässig zwischen  Hilfsleitung und Erde. wie punktiert ange  deutet; oder bei     Verwendung    einer zweiten       Hochspannungsleitung    als Rückleitung in be  kannter Weise zwischen die beiden     Leitun-          ¯P.e.n.     



  In     Fig.        -t    ist ein Ausführungsbeispiel für  den Fall dargestellt, wenn mehr als zwei       Floclispa.nnungsfreileitungen    für den Träger  frequenzbetrieb miteinander verbunden wer  fen sollen. Auch hier wird<I>jedes-</I> Kopplungs  kondensator durch ein ihm zugeordnetes     Ab-          ,timmgerät    in     Spannungsresonanz    mit diesem  in bezug auf die Trägerfrequenzen geschaltet,  wobei. die verschiedenen Übergangsleitungen       T',    bis     T7   <I>;</I> miteinander verbunden sind.  



       Die        Anbringung    der in den     Ausführungs-          bi,ispielen    geschilderten Mittel gestattet  als     Hochfrequenzenübertragungsleitungen     auch Kabel zu verwenden. In diesem Falle  ist es zweckmässig, zur Verringerung der  Verluste Kabel mit     Pa.pierluftisolation    zu  verwenden. Zur     weiteren        Verminderung    der  Verluste können natürlich auch am Anfang  und Ende des Übertragungskabels     Tra.nsfor-          niatoren    zur Anpassung der Wellenwider  stände angeschlossen werden, über die die  <B>4</B>  Übergangsleitung angeschlossen ist.

   Die Ver  wendung von Übertragungskabeln kann un  ter andern Fällen dort in Frage kommen, wo  die Hochspannungsleitungen in Form von  Kabeln     Flussläufe    zu überwinden haben; da  aber die normalen Starkstromkabel erhebliche  Verluste für Hochfrequenz mit sich     bringen,     so würde es sich in diesem Falle empfehlen.    noch eine besondere     ilochfrequenzverbin-          clungsleitung    (Freileitung oder     Telephon-          kabel)    unter Berücksichtigung der oben ge  schilderten Gesichtspunkte anzuordnen.

   Die  Abwanderung von     Hochfrequenzenenergien     in das parallele     Überführungsstück    des  Starkstromkabels hinein kann hier wieder  um durch Verwendung von Resonanzdrosseln  verhindert werden.  



  Im Falle von     Cxegensprechen    auf zwei  Wellen sollen die     Abstimmgeräte    die erfor  derliche     Spannungsresonanz    möglichst für  beide Wellen gleichzeitig erzeugen. In man  chen Fällen wird es aber ausreichen, die       Spannungsresonanz    für eine zwischen den  Trägerfrequenzen liegende Frequenz herzu  stellen, so dass für die Trägerfrequenzen       selbst    die     Kompensation    des Kondensator  wid.ersta.ndes nicht vollständig erfüllt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCF1: Anordnung für Hochfrequenz-Zufüh- rungs- und Übergangsleitungen zur Hoch- frequenzübertragung von Signalen oder Ge sprächen längs Hochspannungsleitungen, da durch gekennzeichnet, dass jedem zwischen Hochspannungsleitung und Zuführungs- oder Übergangsleitung angeordneten Kopplungs kondensator eine Impedanz örtlich zugeordnet ist, durch welche der kapazitive Widerstand des Kopplungskondensators für die Träger frequenz mindestens nahezu kompensiert wird. zum Zwecke.
    die auf die Zuführungs- oder Übergangsleitung wirkende Hochfre- quenzspa.nnung und damit die Hochfrequenz verluste so klein wie möglich zu machen.
CH131470D 1927-02-25 1928-02-03 Anordnung für Hochfrequenz-Zuführungs- und Übergangsleitungen zur Hochfrequenzübertragung von Signalen oder Gesprächen längs Hochspannungsleitungen. CH131470A (de)

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CH131470D CH131470A (de) 1927-02-25 1928-02-03 Anordnung für Hochfrequenz-Zuführungs- und Übergangsleitungen zur Hochfrequenzübertragung von Signalen oder Gesprächen längs Hochspannungsleitungen.

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