CH131753A - Heizungsanlage mit Wärmespeicher. - Google Patents

Heizungsanlage mit Wärmespeicher.

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CH131753A
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Wilhelm Pfeiffer
Kurt Reiss
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Wilhelm Pfeiffer
Kurt Reiss
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  Heizungsanlage mit Wärmespeicher.    Es sind     elektrische    Speicherherde (für  Kochzwecke) bekannt, bei welchen die  Wärme in einem     Gusseisenblock    aufgespei  chert wird, und wo der obere Teil dieses Spei  cherblockes als     Kochplatte    ausgebildet ist.  Die     Wärmeübertragung    geschieht also hier  -direkt. Solange nun keine     Wärme    entnom  men     wird,    ist über die     Kochplatte    eine gut  isolierte Haube     gedeckt,    um Wärmeverluste  einzuschränken,.

   Trotz der ausgezeichnet       durchgebildeten        Wärmeisolierung    hat sich  jedoch ergeben, dass die Wärmeverluste bedeu  tend sind, da ja dieser Speicherblock ununter  brochen eine Temperatur von 300 bis 500   C  hat, und zwar werden die     grössten    Verluste  durch die Haube verursacht. Ferner darf der  schwere Block, da er gleichzeitig als oberer  Abschluss des Herdes dient, seine Lage nicht  verändern und kann nur durch feste stabile       Baustoffe    unterstützt weiden, welche die  Wärme     ebenfalls    leicht nach aussen leiten.

    Ein     weitezez    Übelstand dieses Herdes ist,     dass       die     füm    die Küche     unentbehrliche    Bratröhre  nicht nach dem     Speioherprinzip    betrieben       werden.    kann und eine grosse .Spitzenlast für  das Leitungsnetz bedeutet.  



  Bei vorliegender Erfindung werden diese  Nachteile dadurch vermieden, dass dem Spei  cherblock die Wärme nicht direkt entnom  men wird,     sondern        da.ss    diese von mindestens  einem Speicher zu mindestens einer     Heiz-          stelle    (zum Beispiel eine     Kochplatte,    ein       Bratrohr,    eine     Raumheizungsstelle        etc.)    in  einem geschlossenen dampfdichten Rohrkreis  durch eine Flüssigkeit übertragen wird, die  in dem tiefer als die     Heizstelle    liegenden       :

  Speicherblock    verdampft, und in der     Heiz-          stelle        kon.d-ensiert.    Als     Wärmeträger    kann       Wasserdampf    von     mindestens    250   C be  nutzt     werden.    Für die     Wärmeübertragung     finden mit     Vorteil    auch     Medien    mit mög  lichst niedrigem     Gefrierpunkt    Verwendung.

    Als solche eignen sich     zum    Beispiel     Queck-          silbeT-,        Glyzerin,    Leinöl,     Dephenyloxyd,    die      auf     Gebrauchstemperaturen    von beispiels  weise 350 bis 450' C     :erhitzt        werden    können.

    Zum     TTanspmt    kann eine     Vorrichtung    be  nützt werden, die aus einem von Hand     heb-          oder    senkbaren     elastischen    Rohrbogen     be-.     steht, der den Wärmeträger in gehobener  Stellung sammelt und in gesenkter Stellung  zum Verdampfer fliessen lässt. Es kann aber  auch hier ein von Hand     betätigtes    Ventil be  nutzt werden, das in seiner Schliessstellung  den     Wärmeträger    sammelt und beim Öffnen  ihn zum Verdampfer fliessen lässt. Dieses       Ventil    kann ausserdem so ausgebildet sein,  dass es sich bei steigendem Druck ,des Wärme  trägers selbsttätig .allmählich schliesst.

   Es  kann     fernes    in besonderen Fällen als Rück  schlagventil ausgebildet sein, um einen Un  terdruck in der     Kondensleitung    bei Betriebs  pausen aufrecht zu erhalten. Das Ventil kann  durch eine unter dem Druck des     Wärmeträgers     stehende und ihn     abdichtende        Membrane        ge-          steuert    sein.  



  Die Erfindung soll insbesondere als Zen  tralheizung     Verwendung    finden. Die Hei  zung ,des Speicherblock .es kann bei der Er  findung     elektrisch    oder auch dusch andere       Mittel        erfolgen.     



  Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes, und zwar in       Fig.    1 einen Aufriss einer     Beheizungsan-          lage    gemäss der Erfindung;       Fig.2    ist ein senkrechter Schnitt durch  das     selbsttätige    Ventil;       Fig.    3 ist eine     perspektivische    Darstellung  eines     Bratrostes;          Fig.    4 zeigt im senkrechten Schnitt     sehe-          mätisch    die Anlage einer Zentralheizung ge  mäss der Erfindung.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  liegt im Speicherblock 1 die Verdampfer  spirale 2, von der eine Dampfleitung l zur  Heizstelle 3 führt.     Diese    ist mit dem Flüssig  keitsverschluss f verbunden, an !den sich der  aus den biegsamen Röhren e und t gebildete  Rohrbogen anschliesst, von dem aus ein  Rohr c wieder zurück zur     Verdampferspirale     2 führt. Der     Rohrbogen        wird;    von einer  Klemme d umfasst, die     mittelst        des    Lenkers    4 durch den Hebel a gesteuert wird.

   Wenn  der Hebel a sich in der in     gestrichelten    Li  nien gezeichneten untern Stellung befindet,  so befindet sich die Klemme d mit dem  Rohrbogen c, t in der in gestrichelten Linien  dargestellten     obern    Stellung, in welcher der  Rohrbogen den Abfluss des Kondensats nach  der     Verdampferspirale    verhindert, so dass  sich das     Kondensat    in dem Rohr e vor dem  Rohrbogen sammelt und eine weitere Ver  dampfung eingestellt     wird.    Befinden sich  dagegen die Teile in der in vollen Linien ge  zeichneten Stellung, so kann das Kondensat  nach dem Verdampfer wieder zurückfliessen,  und der     Kreislauf    des Wärmeträgers von  neuem beginnen.

   Somit ist die in der Zeich  nung in vollen Linien     dargestellte    Stellung  die Stellung zum Heizen, während in der  gestrichelten Stellung die     Heizwirkung    ab  geschaltet ist. Ebenso     kann    man durch  Zwischenstellungen des Hebels eine teilweise  Erhitzung erzielen.  



  Der Verdampfer 2 besteht aus einer im  Speicherblock eingegossenen,     wagrechten     Rohrspirale, die grösseren Durchmesser hat  als , das übrige Rohrsystem, so dass die  Flüssigkeitsmenge des Wärmeträgers sich  <B>i</B> auf die ganze Länge :der Rohrschlange ver  teilt und selbst bei voller Einschaltung nicht  die ganze Höhe des     Querschnittes    füllt. Da  durch geht die Verdampfung schnell und  ohne Störungen, insbesondere Stösse, vor sich,  der Dampf wird getrocknet und gegebenen  falls überhitzt. Die     Heizstelle    ist entspre  chend eine     Rohrschlange,    die offen liegt oder  in Aluminium oder Gusseisen eingegossen  ist.

   Speicherblock, Verbindungsrohre,     Heiz-          stelle    usw. sind in üblicher Weise gegen       '@ÄTärmeverlust    isoliert.  



  Der     Speichenblock    ist an Stahlseilen oder  Stahlstangen g aufgehängt, so     .dass    die       Übertrabggungsverluste    denkbar gering sind.  Es ist ferner vor und hinter ihm je ein Heiss  wasserbehälter 5 angeordnet, die den     grössten     Teil der     Verlustwärme    des Blockes abfangen.  Das die beiden     Heisswasserbehälter    verbin  dende Kupferblech i fängt .die nach unten  gehende     Verlustwärme    ab und leitet sie           nach.den        Heisswasserbehältern.    Der Speicher  block wird durch den elektrischen Heiz  körper h beheizt.

   Ausserdem kann noch ein  Reserveheizkörper h' und eine     Reservever-          dampferspirale    36 vorgesehen sein.  



  Wenn die Heizstelle als Bratröhre ver  wendet werden soll, so ist es wegen der  grossen     Anheizverluste    nicht empfehlenswert,       das    Rohr in Metall einzubetten. Vielmehr  eignet sich dann am besten die aus     Fig.    3  ersichtliche Ausbildungsform. Diese besteht  aus dem Dampfrohr 6, welchem der ver  dampfte Wärmeträger über den hochgezo  genen Bogen 7 zugeführt wird. In dieses  Rohr 6 münden mehrere parallel und an  nähernd horizontal liegende Querrohre 8, die  ihrerseits wiederum in ein senkrecht -dazu  stehendes,     wagrechtes        Ableitrohr    9 münden,  von dem der abgekühlte Wärmeträger wieder  dem Verdampfer zugeführt     wird.     



  Die Rohre können vorzugsweise gegen  das     Ableitrohr    9 leichtes Gefälle haben. Der  Bogen 7 verhütet, dass das Kondensat zum  Verdampfer zurückfliessen kann.  



  Durch     diese    Ausbildungsform der     Heiz-          stelle    werden grosse Strahlungsflächen bei ge  ringem Gewicht erzielt und anderseits die       Anheizverluste    verringert.  



  Statt der     beschriebenen    Einrichtung mit  dem biegsamen Rohrbogen e, t kann auch  in der Rückleitung für den Wärmeträger  von der Heizstelle zum Verdampfer das aus       Fig.    2 ersichtliche Ventil eingeschaltet sein.  In den Behälter 10 tritt das Kondensat durch  die Öffnung r ein, das mit der Heizstelle  verbunden ist, während es .durch den Ka  nal s dem Verdampfer wieder zufliesst. Die  ser Kanal wird durch ein Kegelventil v ge  steuert, das in einem federnden runden Bü  gel 11 sitzt. Dieser ist an dem Schaft k be  festigt, .der an seinem andern Ende eine  Scheibe 12 aufweist, welche in einer Boh  rung     13    des Gehäuses auf und ab     beweglic',     ist.

   Gegen diese Scheibe legt sich     eint:     Schraubenfeder o, gegen deren anderes Ende  sich wieder ein in der Führung 13 beweg  licher Teller p legt, der durch den Exzen  ter q verstellt werden kann. Dieser Exzenter    kann durch einen Handhebel gedreht wer  den. Ferner greift an dem Schaft k eine ihn  dicht abschliessende Rohrmembrane     in    an,  deren oberes Ende bei n am Gehäusekörper  dampfdicht befestigt ist.  



  Die     Vorrichtung    arbeitet wie folgt:  Wird .durch Drehung des Exzenters die  Scheibe p abwärts gedrückt, so drückt sie  mittelst der Feder o     -die    Scheibe 12, den  Schaft     Ir,    und das Ventil<I>v</I> nach unten, so  dass -das Ventil geöffnet ist. Je nach dem  Umfang der Drehung des Exzenters kann  das Ventil nach Belieben weiter oder enger  geöffnet     bezw.    geschlossen werden. Ausser  dem wirkt auf das Ventil der Druck im  Rohrsystem, indem bei steigendem Druck  im Gehäuse 10 die Membrane zusammen  gedrückt wird und den Schaft k aufwärts  entgegen der Wirkung der Feder o bewegt,  so dass das Ventil v selbsttätig ganz oder  teilweise geschlossen wird, bis .der Druck  wieder gesunken ist.

   Das Spiel der Feder o  ermöglicht es, dass die automatische Wir  kung unabhängig von der jeweiligen Ver  stellung von Hand erfolgen kann.  



       Fig.    4 zeigt nun eine von einer Zentral  stelle versorgte Heizanlage mit     Beheizung     durch Brennstoff. Der Speicherblock 14  weist Kanäle 15 auf, durch welche die Ver  brennungsgase     durch    den Speicherblock hin  durchziehen     und    nimmt ausserdem die     Ver-          dampferspiralen    16, 17, 18 auf. Von diesen  aus geht die     Dampfsteigeleitung    19 zu den  einzelnen     Wärmeentnahmestellen,    zu denen       Dampfabzweigleitungen    20 über     Knie    21  führen.

   Von der     Heizstelle    22 aus fliesst das  Kondensat durch das Regulierventil 23 zur       Kondensabzweigleitung    24, über den anstei  genden Bogen 25 zur     Kondenssteigeleitung     26, in der ein Sammler 27 eingebaut ist, von  dem ein Rohr 28 zu dem 'noch zu be  schreibenden     Sammelventil    29 führt, von dem  aus das Kondensat durch die     Leitung    30 dem  Kopf z der     Verdampferspirale    16 zugeführt  wird.

   Die Ventile 23 entsprechen dem Ven  til in     Fig.    2 und sind die Absperrventile der  einzelnen     Heizstellen.    Das     Ventil    29 ent  spricht in seinem Aufbau im wesentlichen      dem Ventil nach     Fig.    2, jedoch ist hier eine  Ausführungsform mit einer . Plattenmem  brane 31 dargestellt, die einen Führungskör  per 32 trägt, in welchem sich eine schwache  Feder 33 befindet, die gegen den Kopf 34  eines Kegelventils 35 wirkt, so dass letzteres,  dass den Zugang zur Röhre 30 steuert, gleich  zeitig als     Rückschlagventil    dient.  



  Die Einrichtung arbeitet wie folgt:  Der Wärmeträger verdampft in den Röh  ren 16, 17, 18, wird dann in der beschrie  benen     Weisedenjenigen    Heizstellen 22 zuge  führt, deren regelbare Ventile 23 geöffnet  sind, und strömt dann dem Behälter 27 und  durch das Rohr 28 dem Hauptventil 29 zu  und wieder durch das Rohr 30 in die     Ver-          dampferspiralen    16, 17, 18 zurück. Auf  diese Weise wird der Dampf des Wärme  trägers den     einzelnen        Wärmeentnahmestellen,     zum Beispiel Küchen., zugeführt, während  der 'Speicherblock beispielsweise im Keller  aufgestellt ist. Die Abzweigung 21     von,der          Dampfsteigeleitung    19 zu :der jeweiligen.

    Kochstelle ist etwas höher gelegt, da sich  bei Betriebspausen Heizstelle und Abzweig  leitung durch Leitungsverluste mit Konden  sat füllen, um dann dauernde Verluste zu  vermeiden. Ebenso ist die Kondensabzweig  leitung so angeordnet, dass -die     Abzweigung          etwas    tiefer liegt als .die niedrigste     Heiz-          stelle,    und dass die     Kondensabzweigleitung     24 immer voll Kondensat ist, zu welchem  Zwecke auch sich der ansteigende Bogen 25  anschliesst.

   Wenn nun eine längere Betriebs  pause     .eintritt,    weil alle Absperrventile 23  geschlossen sind, so tritt in der     Kondenslei-          tung    ein Unterdruck auf, weil sie geringere  Temperatur als die Dampfleitung hat. In  folgedessen wird das als     Rücksehlagventil     ausgebildete Ventil 29 jetzt geschlossen und  trotz sinkenden     Druckes    im System keine  neue Flüssigkeit zugeführt. Durch Abkühlen  der Heizstellen 22 auf der Dampfabzweig  leitungen 20 wird der noch vorhandene  Dampf der Dampfleitung kondensiert, bis  im Verdampfer keine Flüssigkeit mehr vor  handen ist, so dass der Druck- des Systems  weiter sinkt. Hierdurch werden die Verluste    während langer Betriebspausen bedeutend  eingeschränkt.

   Erst wenn das     Absperrventil     23     einer    Heizstelle wieder geöffnet     wird,     hört der Unterdruck der     Kondensleitung    26  gegenüber der Dampfleitung 19 auf, so dass  wieder Flüssigkeit zum Verdampfer gelangt.  (Im zu verhüten, dass ein höherer Druck als  zulässig entsteht, kann ein     Überdruckventil     eingebaut sein, und es kann dann der bei  Überdruck durch dieses Ventil     abfliessende     Dampf in irgend einer Form Verwendung  finden, beispielsweise zur     Warmwassererzeu-          gung.     



  Um die bei zentraler Versorgung erfor  derlichen     grossen    Dampfmengen zu erzeugen,  sind, wie dargestellt, mehrere Verdampfer  spiralen 16, 17, 18 erforderlich, die unter  einander angeordnet sind. Um nun zu errei  chen, dass diese Spiralen möglichst gleich  mässig belastet sind, und möglichst nicht voll  gefüllt werden, sind in den beiden obern       Eintrittsköpfen    z Überfallrohre     ac    angeordnet,  die von unten annähernd senkrecht in     Jen     Kopf hineinragen und zum darunter hegen  den     Verdampferkopf        -,    führen.

   Das Über  fallrohr ist so angeordnet, dass die vom Rohr  30 ankommende Flüssigkeit zuerst an dem  Überfallrohr vorbeifliessen muss, um zur     Ver-          dampfungsspirale    zu gelangen. Durch die  dabei entstehende Stauung gelangt bei schnel  ler Flüssigkeitszufuhr bereits ein Teil der  Flüssigkeit durch das Überfallrohr zur zwei  ten Spirale, ohne     .dass    die erste in voller Höhe  gefüllt wird. Es wird also auch hier durch  diese Anordnung der Überfallrohre gewähr  leistet, dass die Flüssigkeit im Verdampfer  die Rohre nicht in voller Höhe ausfüllt, so  dass Stösse vermieden werden und der Wärme  träger schnell und gleichmässig erhitzt     bezw.     überhitzt wird.  



  Nimmt der Druck durch steigende Dampf  erzeugung wieder zu, so schliesst sich durch  die Bewegung der Membrane 31 nach oben  entgegen der Wirkung der Feder o das Ventil  35, so dass bei Erreichen des eingestellten  Normaldruckes dieses Ventil gegebenenfalls  ganz geschlossen wird. Durch die Verwen  dung der schwachen Feder 33 für die Rück-           schlagventilwirkung    wird     erreicht"    dass diese  Wirkung und die     vorbeschriebene    ungestört  voneinander erfolgen können.  



  Die Anordnung kann auch so getroffen  werden, dass in jeder     Wärmeabnahmestelle,     beispielsweise Küche, ein vollständiger Spei  cherherd aufgestellt wird, dessen Speicher  block     mittelst    des hoch erhitzten Wärme  trägers von einer einzigen Feuerung aus täg  lich ein- bis zweimal aufgeladen wird.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass  die unter Umständen beträchtlichen Verluste  in den Steig- und Abzweigleitungen nur auf  die kurze Speicherzeit beschränkt werden,  und es kann dann in jedem Speicherblock  gegebenenfalls ein elektrischer Heizkörper  eingebaut sein, der an Sonn- und Feier  tagen durch billigen     Überschussstrom    gespeist  wird, um an diesen Tagen :die Bedienung  der Feuerung in der Zentralanlage zu er  sparen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizungsanlage mit Wärmespeicher, da durch gekennzeichnet, dass die Wärme von mindestens einem Speicherblock zu minde stens einer Heizstelle in einem geschlossenen dampfdichten Rohrkreis durch eine Flüssig keit übertragen wird, die in dem tiefer als die Heizstelle liegenden Speicherblock ver dampft, in der Heizstelle kondensiert. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Heizungsanlage nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass in die Verbin dung zwischen Heizstelle und Verdamp fer ein von Hand heb- und senkbarer elastischer Rohrbogen eingeschaltet ist, der den Wärmeträger in gehobener Stel lung sammelt und in gesenkter i8tellung zum Verdampfer fliessen lässt. 2. Heizungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein in die Ver bindung zwischen Heizstelle und Ver dampfer eingeschaltetes Ventil in seiner Schliessstellung den Wärmeträger sam melt und ihn in seiner Öffnungsstellung zum Verdampfer fliessen lässt.
    33. Heizungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das Ventil ausserdem selbsttätig bei steigendem Druck des Wärmeträgers allmählich geschlossen wird. 4. Heizungsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich, net, da das Ventil als R.ückschlagventil ausgebildet ist, um einen Unterdruck in der Kondensleitung bei Betriebspausen, aufrecht zu erhalten. 5.
    Heizungsanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass da.s Ventil durch eine unter Druck des Wärme trägers stehende und ihn abdichtende Membrane gesteuert wird. 6. Heizungsanlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil mit :einer Stellvorrichtung über ein fe derndes Zwischenglied in Wirkungsver bindung steht. 7. Heizungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Speicher block zur Verringerung der Wärmever luste an Seilen oder Stangen aufgehängt ist.
    B. Heizungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verdamp- ferröhre grösseren Querschnitt als das üb rige Rohrsystem aufweist, so dass sie zwecks stossfreier Verdampfung, Trock nung und Überhitzung nur teilweise mit Flüssigkeit gefüllt ist. 9.
    Heizungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei mehreren übereinanderliegenden Verdampfern (16, 17, 18) zwecks gleichmässiger und schnel ler Beschickung der Flüssigkeitsspiegel der obern Röhren (16, 17) durch je einen Überlauf geregelt wird, der im Zulauf rohr (z) jeder Heizröhre eingebaut ist.
    10. Heizungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei Zufüh rung des Wärmeträgers von einem Zen- tralspeicherblock (1:4) auf die einzelnen Wärmeverbrauchsstellen (22) hinter allen Einzelventilen (23) ein Hauptventil (29) für die Regelung Ader Rückkehr des Wärmeübertragers zum Verdampfer (16, 17, 18) liegt, das als Rückschlagventil (35) ausgebildet ist,
    so dass beim.Schlie- ssen aller Einzelventile selbsttätig der Unterdruck in der Kondensleitung das Hauptventil schliesst. 11. Heizungsanlage nach Patentanspruch, für mehrere Wärmeverbrauchsstellen, da durch gekennzeichnet, d.ass @Ue einzelnen Wä..Tmeverbrauchsstellen je einen Spei cherblock haben, der von einer Zentrale aus zeitweise durch einen Wärmeträger aufgeladen wird. 12.
    Heizungsanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass für Heizvor richtungen mit grossen Strahlungsflächen der Heizkörper aus mehreren rostartig angeordneten, schwach geneigten und pa- xalleIen Röhren (8) besteht, deren eine Enden (6) mit dem Verdampfer und de ren andere Enden (9) mit der Kondens- leitung verbunden sind.
CH131753D 1927-12-07 1928-02-22 Heizungsanlage mit Wärmespeicher. CH131753A (de)

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