CH131830A - Vorrichtung zum Verriegeln und Festhalten der Kartenhalter in Staffelkartotheken. - Google Patents

Vorrichtung zum Verriegeln und Festhalten der Kartenhalter in Staffelkartotheken.

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CH131830A
CH131830A CH131830DA CH131830A CH 131830 A CH131830 A CH 131830A CH 131830D A CH131830D A CH 131830DA CH 131830 A CH131830 A CH 131830A
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CH
Switzerland
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card
frame
locking
card holder
organ
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Soehne Rudolf Fuerrer
Original Assignee
Soehne Rudolf Fuerrer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Application filed by Soehne Rudolf Fuerrer filed Critical Soehne Rudolf Fuerrer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/32Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with means for staggering cards already in the file

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  • Sheet Holders (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Verriegeln und Festhalten der Kartenhalter in     Staffelkartotheken.       Bei     Staffelkartotheken    mit in Karten  rahmen gelagerten, die Karten tragenden  Kartenhaltern ist es bekannt, einerseits die  Kartenhalter gegen Verschieben in der Quer  richtung des Kartenrahmens, und zwar in  einer Stellung, bei welcher die Kartenhalter  dadurch zugleich gegen Herausnehmen aus  dem Fach verriegelt sind, zu sperren oder  anderseits in Längsrichtung des Kartenrah  mens zusammenzuschieben und zu sperren.  



  Die Sperrung und Verriegelung in Quer  richtung ermöglicht eine sehr schnelle und  bequeme Handhabung, besitzt aber den Nach  teil, dass infolge unvermeidlicher Mass- und       Bearbeitungsdifferenzen    in den Abstandsteilen  der Kartenhalter infolge der grossen Zahl der  Kartenhalter in jedem Schubfach sich ein  freier Spielraum bildet, der einerseits nicht  ausreicht, um ihn mit einem weiteren Karten  halter auszufüllen, anderseits aber so gross  ist, dass sich Störungen in der Regelmässig  keit der sichtbaren Randstreifen der Karten  halter ergeben.  



  Die Sperrung in Längsrichtung des Kar  tenrahmens ergibt zwar eine genaue regel-    mässige Abstandseinstellung der Karten, aber  es haftet ihr der Nachteil wesentlicher     ITm-          ständlichkeit    und grossen Zeitverlustes bei  der Handhabung an, und es ist ausserdem  auch nicht möglich, eine genaue, feste seit  liche Begrenzung für die Kartenhalter anzu  wenden, weil sich dadurch Erschwerungen  beim     Auseinanderschieben    der Kartenhalter  ergeben würden.  



  Die vorliegende Erfindung gestattet die  gleichzeitige Ausnutzung der erwähnten Vor  teile beider     Festhaltungsarten    dadurch, dass  der Kartenrahmen sowohl mit einem die  Kartenhalter gegen Verschieben in der Quer  richtung des Kartenrahmens, und zwar in  einer Stellung, bei welcher die Kartenhalter  dadurch zugleich gegen Herausnehmen aus  dem Fach verriegelt sind, sperrenden Ver  schluss, als auch einen zum Zusammenschieben  der Kartenhalter in Längsrichtung des Kar  tenrahmens und nachfolgenden Sperren der  selben in der zusammengeschobenen Lage  dienenden Organ versehen ist, und der Ver  schluss und das Organ durch ein Verbindungs  glied derart miteinander verbunden sind, dass      beide gleichzeitig durch eine einzige Bewe  gung betätigt werden können.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes sind in der Zeichnung dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 einen als     Kartothek-Schubfach    aus  gebildeten Kartenrahmen in perspektivischer  Draufsicht, in     geöffneter    und       Fig.    2 in geschlossener Stellung der Sperr  vorrichtung;       Fig.3    zeigt eine weitere Ausführungs  form der     Sperrvorricbtung;          Fig.    4 und 5 zeigen in grösserem     Mass-          stabe    Querschnitte des Kartenrahmens in der       Öffnungs-    und Schliessstellung.  



       R    ist ein als Schubfach ausgebildeter  Kartenrahmen, welcher zur Aufnahme der  Kartenhalter bestimmt ist. Diese Kartenhalter  an und für sich bekannter Bauart bestehen  aus einem     Halterstab    H, welcher     beiderends          verschwenkbar    in Gleitklötzchen     G    gelagert  ist. 1 ist die vordere Stirnwand, 2 die Rück  wand und 3 sind die     Längsseitenwände    des  Rahmens R.

   Die     rechtseitige    Längswand setzt  sich in einen     einwärtsragenden    Teil fort,  durch welchen ein Hohlraum 4 gebildet wird,  der die längsbewegliche Keilschiene 5 und  die gegen Längsverschiebung gesicherte Keil  schiene 6 des Seitenverschlusses aufnimmt,  und zwar ist die Keilschiene 6 federnd, der  art, dass sie sich bei der in     Fig.    1 gezeich  neten Lage der längsbeweglichen Keilschiene       -5    gegen die Seitenwand 3 hin ausbiegt. Die  linke Seitenwand 3 hat einen abwärts ge  bogenen Teil 3b, welcher auf gleiche Weise  wie der entsprechende Teil     3a    der rechten  Seitenwand die Gleitklötze der Kartenhalter  führt.

   Das vordere Ende der verschiebbaren  Keilschiene 5 ist durch die Stirnwand 1 her  ausgeführt und als     Griff    7 ausgebildet, der  mittelst einer Sperrfeder 3 hinter der Stirn  wand     verblockt    werden kann, an welcher die  Rast 9 der Feder anzuliegen kommt.  



  Zum Zusammenschieben und Sperren der  Kartenhalter in Längsrichtung dient der  Schieber 10, der aus einem Stück gefertigt  ist. 11 ist ein aufwärts gerichteter Ansatz    des Schiebers. 10, der als Lager für den  Hebel 12 aus federndem Stahldraht dient;  letzterer ist mit einem Ende in der am Rah  menboden festen Stütze 13 gelagert, während  das andere Ende mit der beweglichen Keil  schiene 5 verbunden ist.  



       Fig.    1 und 5 zeigen die Vorrichtung in  geöffneter Stellung. Die Keilerhebungen     5a     und     6a    der Keilschienen 5 und 6 sind gegen  einander verschoben, so dass beide Keilschie  nen dicht nebeneinander in dem Raume 4  stehen und da die Keilschiene 6 gegen die  Seitenwand 3 hin sich federnd durchbiegt,  nur etwa die Hälfte der Breite des Raumes  4 ausfüllen. Man kann nun, wenn man einen  Kartenhalter herausnehmen will, diesen aus  der in     Fig.    4 angegebenen Lage nach rechts  schieben, wodurch das linke     Gleitklötzchen,     frei wird, und der Kartenhalter um das  rechte Gleitklötzchen kippend herausgezogen  werden kann.

   Drückt man den Griff 7 der  Schiene 5 in die     Stirnwand    1 hinein, so treten  die Keilerhebungen     5     und     611    der Keilschie  nen 5 und 6 in steigendem Masse überein  ander, so dass der Raum 4 ausgefüllt und  die Keilschiene 6 gegen den Teil     3a    ange  drückt wird     (Fig.    2 und 4). 111 der Stellung,  wo die Keilschiene 5 an der Rückwand 2  anschlägt und die Keilerhebungen     511    und     611     übereinander stehen, tritt die Sperrfeder 8 ,  mit ihrer Rast 9 hinter die Stirnwand 1 und  arretiert auf diese Weise die Sperr- und     Ver-          riegelungsvorrichtung    selbsttätig.  



  Während der     Bewegung    der Keilschiene  5 aus der     geöffneten    in die geschlossene  Stellung ist durch den Hebel 12 auch der  Schieber 10 in gleicher Richtung bewegt  worden, so dass der gesamte     Inbalt    des Kar  tenrahmens     B    auch in     Längsrichtung    gesperrt  ist.

   Findet der Schieber 10 schon früher  Widerstand an den Kartenhaltern, ehe die  Keilerhebungen     511    und     6a    der Keilschienen  5 und 6 völlig     übereinandergetreten    sind, so  biegt sich der federnde Hebel 1.2 durch, so  dass die Keilschiene 5 gänzlich in die     Ver-          riegelungsstellung    gebracht werden kann,  ohne durch das Sperrorgan 10 behindert zu  werden. Die durch den Hebel 12 gebildete           Terbindung    dieses Organes mit der Sperr  und     Verriegelungsvorrichtung    lässt also noch       -einen    Ausgleich zwischen der Bewegung  beider zu.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 ist  am Boden des Kartenrahmens ein Hebel 14       -angelenkt,    dessen freies Ende in der Keil  schiene 5 geführt ist. Dieser Hebel 14 selbst  ist starr und mit dem Schieber 10 durch  eine Schraubenfeder 15 verbunden, durch  welche der erforderliche Bewegungsausgleich  ermöglicht wird.  



  Während bei den dargestellten Ausfüh  rungsformen der die Kartenhalter in der  Querrichtung sperrende Verschluss direkt und  .das die Kartenhalter in der Längsrichtung       .sperrende    Organ indirekt betätigt wird, ist  auch eine umgekehrte Anordnung möglich,  bei welcher das letztere Organ direkt und  .der erstere Verschluss indirekt betätigt wird,  wobei der     Handgriff    für die Betätigung am  .genannten Organ angebracht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verriegeln <B>und</B> Fest halten der Kartenhalter in Kartenrahmen von Staffelkartotheken; dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenrahmen sowohl mit einem die Kartenhalter gegen Verschieben in der Quer richtung des Kartenrahmens, und zwar in einer Stellung, bei welcher die Kartenhalter dadurch zugleich gegen Herausnehmen aus dem Fach verriegelt sind, sperrenden Ver- schluss, als auch einem zum Zusammenschie ben der Kartenhalter in Längsrichtung des Kartenrahmens und nachfolgendem Sperren derselben in der zusammengeschobenen Lage dienenden Organ versehen ist,
    und der Ver- schluss und das Organ durch ein Verbin dungsglied derart miteinander verbunden sind, dass beide gleichzeitig durch eine einzige Be wegung betätigt werden können. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der die Karten halter gegen Verschieben in der Quer richtung des Kartothekrahmens sperrende Verschluss aus Keilschienen besteht, wo von die eine federnd und am Rahmen fest und die andere gegenüber derselben längs verschiebbar und am Rahmen in der Sperr lage feststellbar ist. 2.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem die Kartenhalter gegen Ver schieben in der Querrichtung des Karten rahmens sperrenden Verschluss und dem das Zusammenschieben und die Sperrung der Kartenhalter in Längsrichtung bewir kenden Organ derart ausgebildet ist, dass der Hub beider verschieden sein.kann. 3. Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Betätigung des die Kar tenhalter in der Längsrichtung des Kar tenrahmens sperrenden Organes ein an der beweglichen Keilschiene befestigter Hebel angeordnet ist, der durch einen mit dem Organ in Verbindung stehenden An satz geführt und in einer an dem Boden des Kartenrahmens angeordneten Stütze gelagert ist. 4.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Hebel ein federnder Stahlstab ist, welcher sich bei Hubver schiedenheiten des die Kartenhalter gegen Verschieben in der Querrichtung des Karten rahmens sperrenden Verschlusses und des zum Zusammenschieben und Sperren der Kartenhalter in Längsrichtung des Karten rahmens dienenden Sperrorganes durchbiegt. 5.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass zur Betätigung des die Kar tenhalter in der Längsrichtung des Kar tenrahmens sperrenden Organes am Boden des Rahmens ein starrer Hebel angelenkt ist, dessen freies Ende mit der beweg lichen Keilschiene verbunden und der durch Vermittlung einer Feder mit dem genann ten Organ verbunden ist.
CH131830D 1927-10-27 1927-10-27 Vorrichtung zum Verriegeln und Festhalten der Kartenhalter in Staffelkartotheken. CH131830A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504457A1 (fr) * 1981-04-28 1982-10-29 Nicollet & Cie Ets Porte-dossiers, notamment pour petits tiroirs de bureaux

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2504457A1 (fr) * 1981-04-28 1982-10-29 Nicollet & Cie Ets Porte-dossiers, notamment pour petits tiroirs de bureaux

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