CH131831A - Kartei mit Einrichtung zum Aussortieren von Karten. - Google Patents

Kartei mit Einrichtung zum Aussortieren von Karten.

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CH131831A
CH131831A CH131831DA CH131831A CH 131831 A CH131831 A CH 131831A CH 131831D A CH131831D A CH 131831DA CH 131831 A CH131831 A CH 131831A
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cards
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G M B H Werbema Werbemaschinen
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G M B H Werbema Werbemaschinen
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  Kartei mit Einrichtung zum Aussortieren von Karten.    Die Erfindung betrifft eine Kartei zum       Aussortieren    von Karten, bei welcher der  Kartenstapel auf zwei in ihrer Lage verstell  baren Tragleisten ruht, die ihn in     einer    hö  heren und in einer tieferen Stellung halten  können, wobei unter den angehobenen Kar  tenstapel durch     @Schlitze    der     Kastenvorder-          wand    Schienen geschoben werden können,  die beim Senken des     Kartenstapels    mittelst  der Tragleisten mit dem     untern    Rand der  jenigen Karten in Berührung kommen, die  hierbei in der Hochstellung verbleiben sollen.

    Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art er  folgt -die Hebung und Senkung des     Karten-          stapels    durch Aufrichten     bezw.    Umlegen von  zwei     Leisten    oder     .Schienen,    deren jede mit  einem nach aussen ragenden Griff versehen  ist,     derart,        d:ass    das Umlegen und     Aufrichten     der beiden     Tragleisten    oder -schienen ge  trennt voneinander erfolgen muss.

   Dies hat  den     Nachteil,    dass zur gleichzeitigen Um-         legung        bezw.    Aufrichtung der beiden Lei  sten     entweder    beide Hände des Benutzers  nötig sind oder aber, dass die     Umlegung    und       Aufrichtung    der beiden     Leisten    nur     naoh-          einander    bewirkt werden kann.     Erfolgt    die  Umlegung und     Aufrichtung    der Leisten  nicht genau gleichzeitig, so hat dies eine       -Schiefste:llung    .des ganzen darauf ruhenden  Kartenstapels zur Folge, was zu     K:

  lemmun-          gen    und     Betriebsstörungen    Veranlassung ge  ben kann oder     eine    besondere Ausbildung  des     Kastens    erforderlich macht.  



  Diese Übelstände werden durch die vor  liegende Erfindung     vollständig    beseitigt.  Hier ist -die Einrichtung so getroffen, dass  die beiden     Tragleisten    mit einer vor der       Kastenvorderwand    gelegenen hin- und her  beweglichen Handhabe derart in Verbindung  stehen, dass sie bei deren Hin- und     Herbewe-          gung    gemeinsam und parallel zu einander  gehoben     und    gesenkt werden.

        In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, und zwar     zeigt          Abb.    1 den Karteikasten verkürzt im  Längsschnitt bei gesenkten Tragleisten,       Abb.    2 je einen     Teil,der    Vorderwand und  eines Querschnittes :

  durch den     Karteikasten,          Abb.    3 einen     Längsschnitt    durch den un  tern Teil des Kastens bei angehobenen Trag  leisten ohne     Aussortiersahiene,          Abb.    4 eine der     Abb.    3 entsprechende  Schnittzeichnung bei teilweise eingeschobener       Sort.iersehiene,    und       Abb.    5 eine der in Verbindung mit der  Vorrichtung     benutzten        Karteikarten    für sich.

    Auf Boden 1 .des     Ka,rteika.stens,    neben den       Seitenwänden    2, sind in gewissem Abstand  voneinander je zwei Führungsrollen 3 auf  jeder Kastenseite in Lagern 4 angebracht.  Auf diesen     Führungsrollen    3 ruhen     Gleit-          stücke    5, die mit einer untern Schrägfläche 6  und einer     obernSchrägfläche    7 versehen sind.

    Hinter der untern Schrägfläche 6 der Gleit  stücke 5 ist an ihnen eine Rast 8     (Abb.    1.)       a.ngebra.cht.    Die     Gleitstücke    5 sind mittelst  Schrauben 9 an Schienen 10 befestigt, die  durch Schlitze 11 der     Kastenvorde.rwand    12  herausragen und hier     mittelst    eines Hand  griffes 1.3 miteinander verbunden sind. Auf  den Gleitstücken 5 ruhen Tragleisten 14, die  von     U-förmig        gebogenen,    mit der Öffnung  nach unten gerichteten     l1etallschienen    ge  bildet sind.

   Die Tragleisten 14 sind zweck  mässig in geeigneten Führungen 15     bezw.    16       geführt,    welche an der Vorderwand 12 und  an der Rückwand 17 des Kastens ange  bracht sind.  



       In    der Vorderwand 12 des Kastens ist  eine Anzahl von senkrechten Schlitzen 1<B>8</B>       parallel    nebeneinander     angebracht,    die zweck  mässig in der in     Abb.    2 veranschaulichten  Weise     numeriert    sind.

   Oberhalb der  Schlitze kann ein mit den entsprechenden  Nummern     versehener    Rahmen 19 mit ein  schiebbarer Tabelle angebracht sein, auf der  die Bedeutung der einzelnen Nummern ver  zeichnet     werden    kann. Über dem Boden 1    des Kastens ist ein Zwischenboden 20 be  festigt, der mit parallelen Führungsrinnen 21  versehen. ist, die in ihrer Lage und Anord  nung den Schlitzen 18 in der Vorderwand 12  des     Kastens    entsprechen (siehe     Abb.    2).

   In  die Kastenrückwand 17 ist ein     Führungsstück          2-2    eingesetzt, das mit parallelen     Schlitzen     23 versehen ist, die in ihrer Anordnung den  Schlitzen 18 der     Vorderwaud    des Kastens  entsprechen, nur mit dem Unterschied, dass  der untere Rand 21 der Schlitze 23     etwa9     höher liegt als der untere Rand 25 der  Schlitze 18 (siehe     Abb.    3 und 4).  



  Durch die Schlitze 1,8 kann eine mit  Griff 26 am einen Ende versehene Schiene  27 in das Innere des Kastens geschoben wer  den, die dann in den Rinnen 21 des Zwi  schenbodens 20     geführt    wird. Am vordern  Ende ist die     .Schiene    27 bei 28 abgeschrägt       bezw.    mit einer schrägen Steigfläche ver  sehen. Nahe dem hintern Ende ist     die     Schiene 27 verdickt oder mit einem Vor.       sprung    29 am untern     Raude    versehen, der  mittelst einer der Schrägfläche 28     entspre          chenden    Schräg- oder Steigfläche 30 in den  normalen Teil des untern Schienenrandes  übergeht.

   Stösst das verdickte hintere Ende  der eingeschobenen Schiene 27 an den untern  Rand 25 eines der Schlitze 18, so wird beim       Weiterhineinschieben    der Schiene 27 die  Schrägfläche 30 auf dem Schlitzrand 25 ent  lang     wandern,    während gleichzeitig die  Schrägfläche 28 auf dem Schlitzrand 24  entlang wandert, und es wird auf diese  Weise eine Hebung der ganzen Schiene 27 um  ein dem Vorsprung 29 entsprechendes Stück  erfolgen.  



  Die in Verbindung mit dieser Kartei zu  benutzenden     Karten    31 sind in an sieh be  kannter Weise am untern Rande mit pa  rallelen Einschnitten 32 versehen, deren An  zahl und Abstand der Zahl und dem Abstand  der     @Schlitze    1,8     bezw.    2:3 des Kastens ent  spricht. Je nach der besonderen Bedeutung  der Vermerke auf den einzelnen Karten ist  ein bestimmter oder sind auch mehrere  der Schlitze 32 durch übergelegte und an der      Karte befestigte, als Wähler .dienende Schie  ber oder Hülsen 33 überdeckt.  



  Die Benutzungsweise der Vorrichtung ist  folgende.  



  .Sollen Karten, deren Angaben nach einer       bestimmten    Richtung etwas Gemeinsames  haben, zum Beispiel     Karten    für Kunden  einer bestimmten Branche oder eines be  stimmten Interessenkreises, aussortiert wer  den, so hat man nur nötig, zunächst den  Griff 13 nach vorn aus dem Kasten heraus  zuziehen, durch den die daran befestigten  Schienen 10 mit den     Gleitstücken    5     mitge-          nemmen    werden.

   Indem die .Schrägflächen 6,  7 der     Gleitstücke    5 an den Rollen 3 des Bo  dens und den in die Tragleisten oder -schie  nen 14 eingesetzten Rollen 34 entlang glei  ten, heben sie die Tragleisten 14 parallel  zu sich selbst und beide gleichmässig an, so       d,ass    der darauf ruhende     Stapel,der    Karten 31  ebenfalls senkrecht in die Höhe gehoben  wird. Sind die Rollen 3 in die Rasten 8 am  Ende der     .Schrägflächen    6 eingefallen, so  werden dadurch die Gleitstücke mit den  Tragleisten und dem Kartenstapel in der  angehobenen Lage festgehalten.

   Nun schiebt  man mittelst des Handgriffes 26 die     Schiene     27, deren Vorsprung 29 sich unten befinden  muss, in     denjenigen    der     Sühlitze    18 der     Ka          stenvorderwa.nd,    welcher     na,eb.    den Angaben  des     -#rerzeichni."ses        1'9    für die auszusortieren  den Karten der in Frage stehenden Art     be-          st.immt    ist, z. B. den Schlitz Nr. 12     (Abb.    2).

    Da die- Hubhöhe für die Leisten 14 und     d'em-          gemä.ss    für den K     "a.rtenstapel    etwas grösser  ist als die Breite des Hauptteils der Schiene  27, so kommt deren Oberkante während des       Hauptteils    der     Einschubbwegung    mit dem  untern     Ria.n:d        d:

  er    Karten 31 nicht in Be  rührung, und zwar auch nicht, insoweit es       "        s        ich        um        Karten        bandelt,        die        an        den        zwölften     ihrer Schlitze<B>32</B> mit einem diesen Schlitz  überdeckenden Wähler 33 versehen sind.

    Erst wenn die     .Schiene    27 fast ganz in den       Kasten    hineingeschoben ist, wandert ihre  Schrägfläche 30 am untern     Rand    25 des  Schlitzes 18 der     Kastenvorde.rwand    in die  Höhe,     während    gleichzeitig die     .Schrägfläche       28 des     @Sehienenvorderend.es    sich am untern       Rand;

      24 des     hintern    Schlitzes. 23 in .die  Höhe schiebt, und es wird dadurch die  Schiene 27 um ein     kleines    Stück gehoben, so  dass nun ihr oberer Rand mit dem untern  Rand der den zwölften Schlitz     gewisser          Karten    31 abdeckenden Wähler 33 in Berüh  rung kommt.

   Auf diese Weise werden wäh  rend der     Einschubbewegung    der Schiene 27  die Wähler 33 der     Karrten    und ebenso die  untern     Kartenränder    geschont, während im  andern     Falle,    das heisst wenn     die    Schiene 27  bei der     Einschubbewegung    dauernd mit dem  Rand der Wähler     .3,3    in reibender Berührung       stehen;    würde, diese Wähler sehr schnell ab  gerissen werden würden.

   Wird nun der  Griff 13 mit den Schienen 10 und den       Gleitstücken    5 wieder     einwärts    geschoben und  werden damit die Tragleisten 14 zusammen  mit dem     darauf    ruhenden     Kartenstapel    wieder       gesenkt,    so     bs        eihen    diejenigen der Karten 3,1,  die an der Stelle, wo sich die     iSchiene    2,7  befindet, mit einem     abdeckenden        Wähler    3.3  am untern Rande versehen sind, in .der ge  hobenen Stellung und ragen infolgedessen  mit ihren     obern    Rand über die übrigen Kar  ten des Stapels ein Stück weit heraus,

   so     .d.ass     sie ohne weiteres     ergriffen    und herausge  nommen werden können.  



  Natürlich kann man auf Wunsch auch  mehrere     Auswählschienen        gleichzeitig    zur  Anwendung bringen, -die in verschiedene  der Kartenschlitze eingeschoben werden, so  fern es sich um das Aussortieren von Kar  ten handelt, deren gemeinsame Angaben  durch zwei oder mehrere die Kartenschlitze  abdeckende Wähler     gekennzeichnet        sind.    Auf       ,diese    Weise lassen sich die möglichen G e  sichtspunkte für die Aussortierung von Kar  ten mit nach irgend welcher Richtung ge  meinsamen Angaben weit über die Zahl     der     vorhandenen Einzelschlitze vermehren.

           11Tannigfache    Änderungen in der gezeig  ten     Ausführungsform    der     Kartei    sind mög  lich, ohne vom Wesen der Erfindung abzu  weichen. So kann insbesondere     idie    Art der       Bewegungsübertragung    von dem herauszieh-      baren. Handgriff auf die heb- und senkbaren  Tragleisten auch     eine        andere    als die darge  stellte sein, obwohl diese sich beispielsweise  gegenüber einem Hebelsystem durch die  Leichtigkeit der Bewegung auszeichnet, was  besonders wichtig ist, wenn es sich um einen  sehr grossen     Kartenstapel    handelt.

   Ebenso  kann 'die     Art    und Weise der Abdeckung für  die     Kartenschlitze    eine andere sein. Bei  spielsweise kann     man    auch von vornherein  diese Schlitze an     den    für die bestimmten       Kartensorten    in     Betracht    kommenden Stellen  weglassen, was aber den Nachteil     hätte,    dass  man     @dann    vor Vornahme der     Eintragungen     in die     Karten    jeweils eine ganz bestimmte,

    für den     betreffenden    Zweck geeignete     Karten-          sorte    heraussuchen und viele Karten mit ver  schie4ener Schlitzanordnung     vorrätig    halten  müsste.     Anderseits    kann man in an     sich    be  kannter     Weise        abdeckbare    Schlitze auch  an den übrigen Kartenrändern anordnen, wo  ,durch die Benutzungsmöglichkeit noch wei  terhin wesentlich erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kartei mit Einrichtung zum Aussortie ren von Karten, bei welcher der Kartenstapel auf zwei in ihrer Lage verstellbaren Trag leisten ruht, die ihn in einer höheren und in einer tieferen istellung halsten können, wobei unter den angehobenen Karten stapel durch Schlitze der KartenvoTder- wand ,Schienen geschoben werden können,
    die beim Senken des Kartenstapels mittelst der Tragleisten mit dem untern Rand der jenigen Karten in Berührung kommen, die hierbei in,der Hochstellung verbleiben sollen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trag leisten mit einer vor der Kastenvorderwand gelegenen, hin- und herbeweglichen Hand habe derart in Verbindung stehen, dass sie bei deren Hin- und Herbewegung gemein sam und parallel zueinander gehoben und gesenkt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kartei nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hubhöhe der Trag- leisten etwas grösser ist aIs der Höhe der einzuschiebenden Schienen entspricht, -der art, dass diese Schienen beim Einschieben nicht mit den angehobenen Karten in Be- rühreng kommen.
    2. Kartei nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einschiebbaren Schienen nahe dem hintern Ende einen Vorsprung am un tern Rande besitzen, in .solcher Weise, da,ss sie kurz vor Beendigung ihrer Einschub bewegung etwas angehoben werden und dann den entern Rand der bei Senkung des Stapels gehoben bleibenden Karten berühren. Kartei nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorderfläche des untern Vorsprunges -der Schiene abgeschrägt ist.
    Kartei nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, .dass am Vorderende der ein schiebbaren Schienen eine dem Vorsprung am Hinterende entsprechende Abschrä- gung ausgebildet ist, mit der die Schie nen bei Beendigung der Einschubbewe- gung unter Anhebung auf eine in der Hinterwand -des Kastens vorgesehene Füh rung auflaufen. 5. Kartei nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Handhabe mit die Tragleisten lose stützenden Unterlagen verbunden ist. 6.
    Kartei nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an -der Handhabe durch den Kasten in der Längsrichtung hindurchgehende pa rallele Schienen befestigt sind, die mittelst Schrägflächen auf .die lose darauf ruhenden Tragleisten wirken. 7.
    Kartei nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Schienen der Hand habe Gleitstücke mit Schrägflächen am untern und obern Rande befestigt sind, während unter und über diesen am Kastenboden bezw. an der Unterseite der Tragleisten Führungsrollen sitzen.
    B. Xartei nach Patentanspruch und tTnter- ansprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schrägflächen mit Ra sten zum Festhalten des Handgriffes und der Tragleisten in -der Anhebestellung versehen sind.
CH131831D 1926-12-28 1927-12-24 Kartei mit Einrichtung zum Aussortieren von Karten. CH131831A (de)

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