CH131897A - Brennstoffeinspritzpumpe. - Google Patents

Brennstoffeinspritzpumpe.

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CH131897A
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CH
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piston
fuel
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fuel injection
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
Original Assignee
Bosch Robert Ag
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Description


      Brennstoffeinspritzpumpe.       Die Erfindung betrifft eine Brennstoff  einspritzpumpe, die sich durch die Vereini  gung folgender an sich bekannter Merkmale  auszeichnet: Der Kolben läuft in einer in  das Pumpengehäuse eingesetzten Zylinder  büchse; er besitzt eine Steuerfläche, die  quer zur Kolbenase durch zwei Steuerkan  ten gegen immer unter Druck im Pumpen  raum stehende Räume abgegrenzt ist;

   min  destens die eine Steuerkante verläuft schräg  zur     Kolbenachse    und legt nach einem durch  Verdrehen des Kolbens veränderlichen Teil  des Förderhubes einen     Rückströmkanal    frei,  der ebenso wie ein von dem Kolben ge  steuerter Saugkanal die Büchsenwand quer  durchsetzt, während die geförderte Brenn  stoffmenge durch ein am Ende der Büchse,  zweckmässig gleichachsig zu dieser, angeord  netes Druckventil hinausgedrückt wird.  



  Eine Pumpe mit all diesen einzeln und  gruppenweise bekannten Merkmalen ist     ein-          faeh    in der Herstellung und im Zusammen  bau und sicher im Betrieb, so dass sie gegen-    über ähnlich bekannten Pumpen vorteilhaft  ist.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    das erste Ausführungsbei  spiel im Längsschnitt;       Fig.    2 stellt das zweite Beispiel eben  falls im Längsschnitt dar;       Fig.    3 ist ein     Querschnitt    nach     A-B     in     Fig.        2;.     



       Fig.    4 zeigt     eine    Abwicklung des bei  beiden Beispielen gleichen Kolbenoberteils.  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist in  ein Pumpengehäuse     a    eine     Zylinderbürhse    b  eingesetzt, in der ein Kolben c hin- und her  geschoben wird. Die Figur zeigt den, Kolben  in seiner     äussern        Totlage.     



  Die Wand der Büchse wird durch zwei  Bohrungen d und e quer durchsetzt, deren  Achsen in derselben Ebene senkrecht zur  Kolbenachse liegen. Der als Saugkanal die  nenden Bohrung     d    ' fliesst durch eine Boh-           rung        g    im Pumpengehäuse und durch eine  daran angeschlossene Leitung f Brennstoff  zu. Die Querbohrung e dient als     Rückström-          kanal,    der durch einen Nippel o an eine  nicht dargestellte     Rücklaufleitung    ange  schlossen ist. Gleichachsig zur Büchse ist  am Ende des Zylinders ein Druckventil     1z     mit einem Nippel i angeordnet, von dem aus  die nicht gezeichnete Druckleitung zur Ein  spritzdüse führt.  



  Der Kolben trägt an seinem in die  Büchse hineinragenden Ende eine diese dicht  berührende Steuerfläche k, die oben durch  die Stirnkante des Kolbens, unten aber durch  eine schräg zur Kolbenachse verlaufende  Kante p begrenzt und mit dem Kolben  durch einen     Stiel    verbunden ist, der zwischen  sich und der Zylinderwand einen Ringraum  m     freilä,sst.    Eine Längsnut     n    im Kolben  sorgt dafür, dass an den beiden Endkanten  der Steuerfläche" das sind die     Kolbenstirn-          kante    und die .Schrägkante p, jederzeit der  gleiche Flüssigkeitsdruck herrscht.  



  Die Steuerfläche k überstreicht heim  Hin- und Hergehen des Kolbens den Saug  kanal d und den     Rückströmkanal    e. Beide  Kanäle sind im ersten Teil des     Förderhubes     offen und lassen Brennstoff zurückfliessen,  bis die hinter der     Kolbenstirnkante    anschlie  ssende Steuerfläche sie vollständig verdeckt.

    Der Saugkanal     d    bleibt bis gegen Ende des  nächsten Saughubes durch die     iSteuerfläehe    ver  deckt.     DerRüeliströmkanal    e jedoch     wird    nach  einem durch Verdrehen des Kolbens ver  änderlichen Teil des Förderhubes wieder  aufgedeckt. so dass der im weiteren Verlauf  des     Förderhubes    geförderte Brennstoff durch  ihn zurückströmt.

   In der gezeichneten Kol  benstellung jedoch, in der beim Hin-     und     Hergehen des Kolbens abwechselnd die  Längsnut<I>n</I> und der Ringraum<I>m</I> dem Ka  nal e gegenüberstehen, fördert der Kolben  bei seinem Druckhub keinen Brennstoff,  denn der verdrängte Brennstoff kann wäh  rend des ganzen Förderhubes durch den       Rückströmkanal    e entweichen. Wenn der  Kolben aber in der Richtung des Pfeils I  so weit verdreht wird, dass die Nut     n.    den    Kanal e nicht mehr offen hält, wird Brenn  stoff durch das     Druckventil    h gefördert,       und    zwar solange der Kanal e durch die  Steuerfläche k verdeckt wird.

   Dies dauert  um so länger, je mehr der Kolben gedreht  wird, weil der zwischen der     Kolbenstirn-          kante    und der Schrägkante p liegende, den       Rückströmkanal    verdeckende Teil der Steuer  fläche immer länger wird.

   Sobald jedoch  die     gante    p beim Förderhub des Kolbens  den     Nanal    e freilegt, wird der Druckraum  des Zylinders durch die Nut     n    mit dem  Ringraum in und mit dem Kanal e ver  bunden, und der Brennstoff wird nicht mehr  zur Düse     gedrückt,.        sondern    in die an den  Nippel o angeschlossene, zum Brennstoff  behälter führende Rückleitung     ausgestossen.     Da diese von der     Saugleitung    vollständig  getrennt ist, kann der Brennstoffstrom aus  dem     Rückströmkanal    den folgenden Saug  vorgang nicht     ungünstig    beeinflussen.  



  Das zweite     Ausführungsbeispiel    unter  scheidet sich. vom ersten nur in der     Führung     des     Rüeklaufbrennstoffes.    Der     Rückström-          kanal    e mündet in eine mit Brennstoff ge  füllte Kammer     q    im Pumpengehäuse. In  diese Kammer     q    münden auch noch die       Brennstoffzufuhrleitung    f und der Saug  kanal d. Die Wand der Zylinderbüchse     b     selbst bildet dabei die Trennwand     zwischen     dem Raum     q    und dem     Pumpendruckraum.     



  Der störende     Einflüss    des zurück  schiessenden     Brennstoffes    ist durch Verset  zen des     Rückströmkanals    gegenüber dem  Saugkanal und durch die     Pufferwirkung     des Brennstoffes in der Kammer q unter  bunden. Diese Pufferwirkung steigt natür  lich mit der Grösse der Kammer     q;    deshalb  ist es     vorteilhaft,    wenn letztere so gross als  möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffeinspritzpumpe, gekennzeichnet durch einen Kolben, der in einer in das Pumpengehäuse eingesetzten Zylinderbüchse läuft und eine .Steuerfläche besitzt, welche quer zur Kolbenachse durch zwei Steuer kanten gegen immer unter dem Druck im Pumpenraum stehende Räume abgegrenzt ist, wobei mindestens eine der Steuerkanten schräg zur Kolbenachse verläuft und nach einem durch Verdrehen. des Kolbens ver änderlichen Teil des Förderhubes einen Rückströmkanal freilegt,
    der ebenso wie ein von dem Kolben gesteuerter Saugkanal die Büchsenwand quer durchsetzt, während die geförderte Brennstoffmenge durch ein am Ende der Büchse angeordnetes Druckventil hinausgedrückt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Brennstoffeinspritzpumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle in eine mit Brennstoff gefüllte Kammer im Pumpengehäuse münden, an welche auch die Brennstoff zuleitung angeschlossen ist. 9. Brennstoffeinspritzpumpe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Zylinderbüchse selbst die Trennwand zwischen der brenn- stoffgefüllten Kammer und dem Pum- pendruckraum bildet.
    3. Brennstoffeinspritzpumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückströmkanal (e) und der Saug kanal (d) so in der Zylinderbüchse ein münden, dass beide während des ersten Teils des Förderhubes durch die von der Xolbenstirnkante begrenzte Steuerfläche mindestens annähernd zu gleicher Zeit geschlossen und gegen Ende des Saug hubes geöffnet werden, und dass der Rück- strömkanal allein gegen Ende des Förder hubes mittelst der schrägen Steuerkante (p) derb ;
    Steuerfläche ein zweites Mal freigelegt wird. Einspritzpumpe naeh Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zylinderbüchse neben der Zylinderbohrung nur die beiden als Saugkanal und Rückströmkanal die nenden Querbohrungen besitzt.
CH131897D 1927-05-25 1928-05-11 Brennstoffeinspritzpumpe. CH131897A (de)

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