CH131929A - Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten während der Narkose ausgeatmeten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche. - Google Patents

Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten während der Narkose ausgeatmeten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche.

Info

Publication number
CH131929A
CH131929A CH131929DA CH131929A CH 131929 A CH131929 A CH 131929A CH 131929D A CH131929D A CH 131929DA CH 131929 A CH131929 A CH 131929A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anesthetic
exhaled
mask
bad smells
remove
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dr Hoelscher
Original Assignee
Fritz Dr Hoelscher
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Dr Hoelscher filed Critical Fritz Dr Hoelscher
Publication of CH131929A publication Critical patent/CH131929A/de

Links

Landscapes

  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


  Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten     während    der Narkose ausgeatmeten       Narkotikadämpfe    und sonstiger übler Gerüche.    Bei chirurgischen Eingriffen wird die       Betäubung    des Patienten in der Regel so  ausgeführt, dass ein mit dem Narkotikum  beladener     Luftstrom    in eine Metallmaske  eingeführt wird die ein     Ausatmungsventil     trägt.

   Durch die hierbei     stattfindende        Ex-          piration    des Kranken gelangt bekanntlich  eine so erhebliche Menge     Narkotikum    in  den Operationsraum, dass Ärzte und assistie  rende     Schwestern    dadurch belästigt und auf  die Dauer in ihrer Gesundheit geschädigt  werden.  



  Es hat deshalb nicht an Versuchen ge  fehlt, diesem Übelstande abzuhelfen. So  haben     Kelling,    Zentralblatt für Chirurgie,  1918, Seite 602, und     Perthes,    Zentralblatt  für Chirurgie, 1925, Seite ' 852, einen kom  plizierten Apparat beschrieben, um diese  schädlichen Gase durch eine Röhrenleitung  mit Hilfe eines Ventilators aus dem Opera  tionszimmer zu. entfernen.

   Die deutsche  Patentschrift Nr.<B>439657</B> betrifft eine    Atmungsmaske mit eingebautem Kohlefilter  mit der ausdrücklichen Absicht, mit Hilfe  der Kohle die Kohlensäure der     Ausatmungs-          luft    zu absorbieren und einen erheblichen  Teil dieser kohlensäurearmen     Ausatmungs-          luft    der Zuführungsleitung für das Narko  tikum wieder zuzuführen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man durch       Hindurchleiten    der aus der Narkosemaske  austretenden     Ausatmungsluft    durch hoch  aktive Kohle oder ähnlich wirkende körnige  aktive Massen zum Beispiel das Entweichen  des von dem     Patienten    ausgeatmeten     Nar-          kotikums    und sonstiger     übler    Gerüche in  den Raum vermeiden kann.

   Gegenstand der  Erfindung ist eine Narkosemaske mit Aus  atmungsventil, welche mit einem mit aktiver,  die ausgeatmeten     Narkotikadämpfe    und  sonstigen     üblen!    Gerüche absorbierender  Masse gefülltem Filter ausgerüstet ist,  durch das die     Ausatmungsluft    des Patien  ten geleitet     wird.    Nach Passieren des Fil-           ters    entweicht die ausgeatmete Luft ohne  jeden Gehalt an     Narkotikum    und übler Ge  <I>rüche</I> in den Raum.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform  einer solchen Maske gibt die beigefügte  Zeichnung wieder. In dieser ist:  a eine übliche Narkosemaske aus Metall,  b das     Ausatmungsventil,    c das mit aktiver  Masse gefüllte Filter, d die Öffnung zum  Entweichen der von Narkotikum befreiten  Luft in den Raum; e ist die Zuführungs  leitung der mit Narkotika beladenen Luft;       f    ist     da.s        Einatmungsventil,    g die Ver  dunstungskammer für die     Narkotika,        h    der  Trichter zum Eintropfen der Narkotika,  7 die Öffnung zum Ansaugen der Ein  atmungsluft.  



  Die Benützung dieser Narkosemaske kann  beispielsweise folgendermassen geschehen:  Durch den Trichter     la    werden in die  zweckmässig mit etwas Gaze gefüllte Ver  dunstungskammer g die Narkotika einge  tropft. Die     durch    Einatmung des Patienten  angesaugte Luft     tritt    durch die Öffnung i  in die Verdunstungskammer und belädt  sich dort mit dem verdunsteten Narkotikum:.  Durch das     Einatmungsventil        f    und die Ver  bindungsleitung e gelangt die mit Narkotika  beladene Luft in die übliche Narkosemaske     a.     Die Ausatmung des Patienten kann nicht  zurück in die Verdunstungskammer, da das       Einatmungsventil    f bei der Ausatmung sich  schliesst.

   Die ausgeatmete, mit Narkotika  und Feuchtigkeit beladene Luft tritt des  halb durch das     Ausatmungsventil    b in das  mit aktiver, die     Narkotikadämpfe    und son-         stigen    üblen     Gerüche    absorbierender Masse  gefüllte Filter c ein. Hier werden von der  aktiven Masse die in der     Ausatmungsluft     vorhandenen Narkotika und üblen Gerüche  aufgenommen. Die von den Narkotika. und  sonstigen üblen Gerüchen befreite Aus  atmungsluft verlässt dann durch die Öffnung  d das Filter.  



  Wenn für die Narkose schon ein mit       Narkotika    beladener Sauerstoffstrom zur  Verfügung steht, wie man ihn mit den       Sauerstoffnarkoseapparaten,    beispielsweise  dem bekannten     Roth-Dräger-Apparat;    erzeu  gen kann, so fällt die Verdunstungskammer  natürlich fort und der mit Narkotika be  ladene Sauerstoffstrom wird direkt durch  eine Rohrleitung in die Maske a geführt.  



  Um einen besseren Abschluss der Metall  maske auf dem Gesicht des Patienten zu er  reichen, kann man die Maske in üblicher  Weise mit einem     Gummiwulst    versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten während der Narkose ausgeatme ten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche, mit Ausatmungsventil, dadurch gekennzeichnet, da-ss sie mit einem mit die ausgeatmeten Na.rkotikadämpfe und sonsti gen üblen Gerüche absorbierender aktiver Masse gefüllten, direkt über dem Aus atmungsventil der Narkosemaske angebrach ten Filter ausgerüstet ist.
CH131929D 1927-03-08 1928-02-15 Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten während der Narkose ausgeatmeten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche. CH131929A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE131929X 1927-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH131929A true CH131929A (de) 1929-03-15

Family

ID=5664283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH131929D CH131929A (de) 1927-03-08 1928-02-15 Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten während der Narkose ausgeatmeten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH131929A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0455049B1 (de) Verfahren zur Wiederverwendung von Anästhesiegasen bei der Inhalationsanästhesie und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
Waters Clinical Scope and Utility of Carbon Dioxid Filtration in Inhalation Anesthesia.
DE69605760T2 (de) Ventilatorvorrichtung
DE69428351T3 (de) Systemische effekte der inhalation von stickstoffoxid
DE4411533C1 (de) Anästhesiegerät
DE69728819T2 (de) Einrichtung zur Behandlung von Atemgas eines intubierten Patienten
DE1491631A1 (de) Apparat mit lindernder Wirkung auf die Atmungsbeschwerden von Emphysematikern,Astmatikern u.dgl.
Diller Therapeutic strategy in phosgene poisoning
DE3915500C2 (de)
Cushing et al. Considerations in humidification by nebulization
AT115782B (de) Verfahren und Narkosemaske zum Entfernen der von Patienten während der Narkose ausgeatmeten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche.
CH131929A (de) Narkosemaske zum Entfernen der vom Patienten während der Narkose ausgeatmeten Narkotikadämpfe und sonstiger übler Gerüche.
DE102022104947A1 (de) Physiologischer Simulator einer Lunge
DE3513628C1 (de) Vorrichtung zum Inhalieren von Allergenen
Baum et al. Calcium hydroxide lime–a new carbon dioxide absorbent: a rationale for judicious use of different absorbents
DE19729739A1 (de) Verfahren zur Entfernung von CO¶2¶ in Rückatemsystemen
DE3540515C2 (de)
DE2125206A1 (de) Gerät zur Aufbereitung von Raumluft
DE102013104288A1 (de) Anordnung und Verfahren zum Führen eines ausgeatmeten Atemgasstroms durch eine Gehäusebaueinheit zum Entfernen unerwünschter Atemgas-Komponenten und Atemkreislauf zum Beatmen der Lunge einer Person
DE102021106956A1 (de) Vorrichtung zum Inhalieren eines Gasgemisches mit zumindest einem Anteil Ozon
DE616257C (de) Filteranschlussstueck fuer Atemschutzgeraete
DE60027403T2 (de) Verbesserung der Sauerstoffversorgung in Lebewesen mit gestörter Sauerstoffversorgung
DE630115C (de) Aus einem Schutzanzug und einer Gasschutzmaske betehendes Schutzgeraet gegen chemische Kampfstoffe
DE202017106349U1 (de) Handvorrichtung zum Anreichern von CO2 in der Atemluft
CH649004A5 (en) Anaesthetic gas decontaminating device