CH131931A - Arbeitszeitkontrollapparat. - Google Patents

Arbeitszeitkontrollapparat.

Info

Publication number
CH131931A
CH131931A CH131931DA CH131931A CH 131931 A CH131931 A CH 131931A CH 131931D A CH131931D A CH 131931DA CH 131931 A CH131931 A CH 131931A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
switching
disc
time control
time
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Benzing Fried
Original Assignee
Ernst Benzing Fried
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Benzing Fried filed Critical Ernst Benzing Fried
Publication of CH131931A publication Critical patent/CH131931A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/04Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures
    • G07C1/06Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated in figures with apparatus adapted for use with individual cards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description


      Arbeitszeitkontrollappar        at.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein     Arbeitszeitkontrollapparat,    welcher  von einer mit verschieden hohen und langen  Segmenten versehenen Zeitscheibe entspre  chend den von dem jeweiligen Betrieb ein  gehaltenen     Arbeits-,    Frei- und Überstunden  zeiten     betätigt    wird.     Dieser,        Arbeitszeitkon-          trollapparat    ist dadurch gekennzeichnet, dass       ein        von;        lder    Laufwerksachse beeinflusster.

    eine Schaltklinke und einen Schaltrechen  schwingbar tragender Schalthebel mit einem  Stützhebel und einer an ihm befestigten  Regulierscheibe in eine solche Abhängigkeit  gebracht ist., dass gleichzeitig mit den Schal  tungen des Hebels die der jeweils verlang  ten     Markierung    entsprechende Mitnahme der  Regulierscheibe und des     Stützhebels        erfolgt,     dessen     Ausschwingungsbahn    je nach der  Stellung     einer    Zeitscheibe höher oder tiefer  eingestellt     wird.     



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:         Fig.    1 die Stellung der Zeitscheibe und  des Schalthebels morgens 7 Uhr,       Fig.    Ja die zugehörige Stellung der Re  gulierscheibe, .       Fig.        1b    die Seitenansicht,       Fig.    2 die Stellung mittags 12 Uhr,       Fig.    2a die zugehörige Stellung der Re  gulierscheibe,       Fig.    3 die Stellung abends 6 Uhr,       Fig.    3a die zugehörige Stellung der Re  gulierscheibe,       Fig.    4 den Grundriss gegen den Schalt  rechen und die Regulierscheibe.  



  Bei dem gezeichneten Apparat ist der  Grundgedanke, durch Unterstellen eines He  bels den Schaltmechanismus zu beeinflussen,  mitbenutzt, in der Weise, dass infolge der  verschieden langen und verschieden hohen  Segmente an der Zeitscheibe in den jeweili  gen Arbeitsperioden, Pausen und Überstun  den entsprechende Umschaltungen erfolgen.  Zu diesem Zwecke ist die Zeitscheibe s mit       Segmenten        u,   <I>y, z</I>     ausgestattet,    die verschie-           dene    Längen und Höhen haben.

   Der so ge  bildete     segmentfreie    Teil dieser Zeitscheibe  entspricht der Arbeitszeit, bei welcher die  Markierung mit Ringzeichen erfolgt, wäh  rend der     Segmentteil        r    der     Überzeitarbeit     entspricht, bei welcher die Markierung  durch ein Kreuz gekennzeichnet ist. Durch  die Wirkung der Segmente     u,        y    wird das  Schaltorgan, welches die Typenräder betätigt,  ganz ausgeschaltet, so dass Pausen ohne jede  Bezeichnung entstehen.

   Auf diesem Vorgang  ist der     Arbeitszeitkontrollapparat    aufgebaut,  bei welchem die verschiedenen Arbeits  stellungen eines Stützhebels und einer  Schaltklinke und damit auch der unmittel  bar mit dem ersteren kombinierten und von  der .letzteren beeinflussten     'Regulierscheibe    S  selbsttätig geregelt werden.  



  Auf der zwischen den Platinen     a    und b  gelagerten Schaltwelle c. welche mit einem  durch ein Rad e des Laufwerkes beeinfluss  ten Triebzahnrad d versehen ist, ist eine  mit Zähnen<I>f'</I> bis<I>f 4</I> versehene vierteilige       Sternscheibe    f befestigt, welche unter Ver  mittlung eines die Schaltwelle c teilweise  umgreifenden, auf der     Schaltwerksachse    i  lose     gelagerten    und mit gegen die Stern  scheibe     f    vorspringendem     AnAchlagstift        g     versehenen Hebels h den ganzen Schalt  mechanismus betätigt.

   Der letztere besteht  aus den auf der     Schaltwerksachse    i in be  kannter Weise angeordneten Minuten-, Stun  den und     Datumscheiben,    sowie den da  zwischen gelagerten und gezahnten Schalt  rädern     1V    und aus einer lose auf der  Welle i gelagerten Regulierscheibe, wobei  ein Verbindungsbolzen     l    die starre Verbin  dung zwischen der Regulierscheibe 7e und  dem von den     Zeitscheibensegmenten        beein-          flussten        Stützhebel        in    herstellt.  



  Zur     Fortschaltung    der Minuten- und  Stundenscheiben ist ein am Hebel h federnd  gelagerter Schaltrechen s angeordnet, dessen  Arbeitsstellungen von der jeweiligen Stel  lung der Regulierscheibe     k    unmittelbar ab  hängig sind. Am Hebel     lt    ist ferner auf  einem seitlich am     Schaltrechen.träger    s' vor  springenden Bolzen     s2,    die die Umstellungen    der Regulierscheibe     k    besorgende Schalt  klinke     7t    angeordnet, die mit ihrer abge  bogenen. Nase     n1    im Bereich der Regulier  scheibe     1c    ausliegt.

   Die letztere, welche an  geeigneter Stelle ihres Umfanges mit der  Ring- und Kreuzmarkierung: 0,     -I-    ver  sehen ist, besitzt eine Anzahl     periphe-          rischer        Einschnitte,    so dass zum Beispiel der  sogenannte Überstundenzahn o und als  nächster der     Leerlaufzahn    p für die Betäti  gung der Regulierscheibe     1j    durch die  Schaltklinke     n    und weiter eine Stufe     q    als  sogenannte Überstundenstufe und dahinter  die     Leerlaufstufe    r, welche den Schalt  rechen s betätigen, erscheinen.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Bei der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung  ist der Stützhebel     m,    welcher mit einem  gegen die Zeitscheibe S vorspringenden fe  dernden Winkelhebel t ausgestattet ist, hin  ter dem Segment     2s    in seine tiefste Stellung  abgefallen, welche auch die     Arbeits-    und       Markierstellung    'für     idie    Ringmarkierung  für die zwischen 7 Uhr morgens und     1\?        Uhr     mittags liegende Arbeitszeit bedeutet.

   In  dieser Stellung, in der sich der Winkel  hebel t im tiefsten Grund der Zeitscheibe S  befindet, können die normalen     Schaltungen     während der normalen Arbeitszeit vollzogen  werden. Der Stützhebel     in    liegt jetzt mit,  dem Verbindungsbolzen Z, der zur     Reguiler-          scheibe        1e        führt,    auf dem Hebel     h    auf;

    ebenso liegt jetzt die     Schaltklinke    n hinter  dem Überstundenzahn o     (Fig.    ja). ohne  eine Schaltung vollziehen     zu    können; viel  mehr wird die     Mitdrehung    der     R,egul:ier-          scheibe    dadurch bewirkt, dass das Teil     ha'     des Hebels     lt    bei der     Abkippung    des letz.       teren    den auf ihm ruhenden Bolzen     I    mit.  anhebt.

   Der erste Zahn v des Schaltrechens     s     kann in dieser Stellung das Schalträdchen     zv     und damit das     Minutenrad    w' betätigen.  Um 12 Uhr     mittags,    also nach Beendigung  der normalen Arbeitszeit, wird der Winkel  hebel<I>t</I> mit dem Stützhebel     m    auf das hohe  Segment     y    der Zeitscheibe<I>S</I> aufgestützt       (Fig.    2), wodurch die Schaltklinke n vor      den Zahn<I>p</I> der Regulierscheibe<I>k</I> zu liegen  kommt, um bei der- durch einen der     Zahne    f '  bis<I>f 4</I> der Sternscheibe<I>f</I> bewirkten,

   in regel  mässigen Zeitintervallen erfolgenden Schal  tung des Hebels     Da    die Regulierscheibe k ent  sprechend -     mitzuverdrehen,    so dass     während     der Freizeit an ihrer dem     Markierstreifen     gegenüberliegenden Stelle des Scheiben  umfanges kein Zeichen abgegeben wird.  gleichzeitig auch der Schaltrechen s durch  die     Regulierscheibenstufe    r vollkommen aus  dem Bereich der Typenräder     20'    . . gebracht  ist, weil jetzt der erste mit dem Schalträd  chen w der Minutenscheibe w' in Eingriff  tretende Zahn v des Schaltrechens s von  der Erhöhung r der Regulierscheibe k nach  aussen abgedrückt wird     (Fig.    2a).  



  Der Schaltrechen befindet sich also für  die weiteren Schaltungen im Leerlauf. Um       1..    30 Uhr fällt alsdann bei dem vorliegen  den Beispiel der Stützhebel m wieder in  den tiefsten Grund der Zeitscheibe     S    ein,  das heisst das Spiel der Hebel gestaltet sich  wie in der Normalarbeitszeit von 7 bis 12 Uhr       (Fig.    ja) nunmehr auch von 1: 30 bis 6 Uhr  abends.

   In     Fig.    3 ist die Betriebsstellung  6 Uhr abends angegeben, das heisst. der  Winkelhebel     t    des Stützhebels<I>m</I> ist jetzt  auf ein Segment z halb hoch gestellt, die  Regulierscheibe k etwas verdreht, so dass  nun die Schaltklinke n in die Lücke k'  zwischen den Zähnen o und p eintreten und  so die Regulierscheibe bei der     jedesmaligen     Schaltung so weit mitbewegen muss, dass die  Stufe     q    den Schaltrechen s auf dem ganzen  Bewegungsweg so begrenzt, dass er zunächst  keinen Einfluss auf das zweite Stundenrad     x.'     haben kann. In dieser Stellung erscheint  bei jeder Markierung das sogenannte Über  stundenkreuz.

   Während der nächsten zehn       Stunden    (Überstunden) wird also in einer je  weiligen Pause von drei Minuten     mittelst     der Schaltklinke     n    hinter den Zahn o ge  fasst und ausserdem mittelst des ersten Zah  nes v des Schaltrechens s die Minuten  scheibe w'     fortbewegt.    Die Tiefe der Stufe     q     ist so gewählt, dass ausser der     NormaIschal-          tung    des     Minutenrades    w' nur das erste    Stundenrad x vom zweiten Rechenzahn v'       mitbewegt    werden kann, während der dritte  Zahn     v2    keine     Schaltungen    vollziehen kann.

    



  Der Zweck dieser Begrenzung ist der,  dass nach zehn Überstunden genau dieselbe  Stellung der Typenräder erscheint, wie am  Schluss der Normalarbeitszeit, also 6 Uhr  abends. Bei der Stellung 4 Uhr morgens  zeigt sich dieselbe Stellung wie zwischen  12 und<B>1. 3,0</B> Uhr, nämlich die     Leerlauf-          Stellung,    und zwar so lange, bis die Stellung  nach     Fig.    1 wieder erreicht ist, das heisst  der Hebel t wieder in den Grund der Zeit  scheibe B abfallen kann.

   Der Rechen ist  vollkommen ausgeschaltet, die Klinke n  fasst hinter den Zahn p     (Fig.        2a).    Der  Winkelhebel t hat infolge seiner ihm nach       einer    Seite gegebenen Ausweichmöglichkeit  den Zweck, dem während des Schaltvor  ganges ihm entgegenlaufenden     .Segment    aus  zuweichen, um Hemmungen vorzubeugen.

Claims (1)

  1. PATEN TAN SYRUUH Arbeitszeitkontrollapparat, welcher von einer mit verschieden hohen und langen Segmenten versehenen Zeitscheibe entspre chend den von dem jeweiligen Betrieb ein gehaltenen Arbeits-, Frei- und Überstunden- zeiten betätigt wird, dadurch gekennzeich net, dass der von der Laufwerksachse (c) beeinflusste, eine Schaltklinke (n) und den Schaltrechen (s) schwingbar tragende Schalt hebel (h) mit dem Stützhebel (m) und der an ihm befestigten Regulierscheibe (k) in eine solche Abhängigkeit gebracht ist,
    dass gleichzeitig mit den Schaltungen des He bels (h) die der jeweils verlangten Markie rung entsprechende Mitnahme der Regulier scheibe (k) und des Stützhebels (m) erfolgt, dessen Ausschwingungsbahn je nach der Stellung der Zeitscheibe (S) höher oder tiefer eingestellt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Arbeitszeitkontro-llapparat nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet. dass der Stützhebel (m) mit einem federnden Winkelhebel (t) ausgestattet ist, zum Zwecke, dem während der Schaltung ihm entgegenlaufenden Segment so lange nach geben zu können, bis die Schaltung voll zogen ist.
    2. Arbeitszeitkontrollapparat nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regulierscheibe (1e) an ihrer Peripherie mit Zähnen (o, p/) und Stufen<I>(g, r)</I> versehen ist, durch wel che sowohl ihre eigenen, als auch die Stellungen des Schaltrechens (s) geregelt werden. 3. Arbeitszeitkontrollapparat nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1 und 2.
    dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schalthebel (h), dem Stützhebel (m), der Regulierscheibe (k) und der Schalt klinke (n) eine solche Beziehung ge schaffen ist, dass die Regulierscheibe (k) das eine Mal durch den Verbindungsbol zen (l), das andere Mal durch den einen Schaltzahn (o) oder den andern (p) in die der jeweiligen Markierung entspre chende Stellung mitgenommen wird, um den Winkelhebel (t) entsprechend der Höhe der Segmente der Zeitscheibe (s) hochzustellen.
CH131931D 1928-04-24 1928-04-24 Arbeitszeitkontrollapparat. CH131931A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH131931T 1928-04-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH131931A true CH131931A (de) 1929-03-15

Family

ID=4390193

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH131931D CH131931A (de) 1928-04-24 1928-04-24 Arbeitszeitkontrollapparat.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH131931A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3070543A1 (de) Repetitionsschlagwerk mit integrierter Auslösesperre
DE69309879T2 (de) Islamitischer Kalender
CH131931A (de) Arbeitszeitkontrollapparat.
AT116235B (de) Arbeitszeitkontrollapparat.
DE718816C (de) Schaltwerk, insbesondere fuer Flachwirkmaschinen, zur Durchfuehrung von Schaltungen in Intervallen
DE508607C (de) Schaltvorrichtung fuer Arbeitszeitkontrollapparate
DE886203C (de) Rundstrickmaschine
DE580740C (de) Zeitstempelvorrichtung
DE2454019C3 (de) Setzvorrichtung für Strickmaschinen-Mustertrommeln
DE305195C (de)
DE173888C (de)
DE628289C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Geschaeftsmaschine mit Einrichtung zur Saldenbildung
DE2740743A1 (de) Getriebe fuer motorische zeitrelais
DE498925C (de) Schaltvorrichtung fuer Typenraeder bei Zaehlwerken, Zeitstempeln o. dgl.
DE547070C (de) Selbstregelung fuer Uhren mit Westminster- und Stundenschlag
DE384391C (de) Schaltwerk fuer gruppenweise wiederholte Schaltungen
DE578005C (de) Uhr mit Stundenschlag- und Viertelwerk
DE526608C (de) Reihenzaehlvorrichtung fuer Zwickelpetinetvorrichtungen von flachen Kulierwirkmaschinen
DE401647C (de) Umdrehungszaehlwerk fuer Rechenmaschinen
DE340924C (de) Selbsttaetiger Fuetterapparat
DE578197C (de) Schaltgewichtswaage
DE822554C (de) Vorrichtung zum Abheben und Festhalten von Arretierhebeln, vornehmlich in Numerierwerken, Datumsstempeln u. dgl.
DE400159C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen, Additionsmaschinen usw
DE457952C (de) Sprungwerk fuer Kalenderuhren
DE460127C (de) Anzeigevorrichtung an Arbeitszeit-Kontrollapparaten