CH132009A - Antrieb, insbesondere für Waschmaschinen. - Google Patents

Antrieb, insbesondere für Waschmaschinen.

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CH132009A
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working shaft
gear wheel
shaft
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drive
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Antrieb, insbesondere für Waschmaschinen.    Bei Arbeitsmaschinen verschiedener Art,  insbesondere bei Waschmaschinen, kommt es  manchmal vor, dass eine grössere Masse nach  einander mit zwei verschiedenen Drehzahlen  bei gleicher oder umgekehrter Drehrichtung  wahlweise anzutreiben ist. So muss zum Bei  spiel die Trommel einer     Waschmaschine     während des Waschvorganges mit langsamer,  beim Trockenschleudern dagegen mit hoher  Drehzahl umlaufen. Es ist deshalb zwi  schen dem Antriebsmotor und der Arbeits  welle, an der die Waschtrommel befestigt  ist, ein Wechselgetriebe angeordnet, durch  dessen Umschaltung die Waschtrommel in  verschiedene Geschwindigkeit versetzt werden  kann.

   Der Übergang- von der niedrigeren  auf die hohe Geschwindigkeit und umgekehrt  muss dabei ohne Überanstrengung der be  sonders beanspruchten Teile erfolgen, und  es darf für das Umschalten auch keinerlei  Geschicklichkeit der bedienenden Person er  forderlich sein, damit jeder Hausangestellte    ohne Beschädigung der Maschine mit ihr  arbeiten kann. Vorliegende Erfindung zeigt  nun einen     Antrieb,    welcher diese Forderun  gen in einfacher und sicherer Weise erfüllt.  



  Erfindungsgemäss ist bei dem Antrieb  zwischen dem Motor und der mit verschie  dener Drehzahl anzutreibenden Arbeitswelle  neben dem Getriebe noch eine Kupplung  eingeschaltet, die beim Übergang auf     holte     Geschwindigkeit das Getrieberad für Lang  samlauf von der Arbeitswelle selbsttätig     ent-          kuppelt    und bei der     umgekehrten        Gesebwin-          digkeitsänderung    die     ArbAswelle    wieder  selbsttätig mit dem Getrieberad für Lang  samlauf kuppelt. Dies kann vorteilhaft  dadurch erreicht werden, dass zwischen die  Arbeitswelle und das Getrieberad für Lang  samlauf eine     Freilaufkupplung    eingeschal  tet ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung  ist hierfür in den     Abb.    1 und 2 dargestellt.       Abb.    1 zeigt ein Gesamtbild der Einrichtung,      während in     Abb.    2 die     Freilaufkupplung    selbst  in     grösserem        Massstabe    im Grundriss darge  stellt ist. 1 ist die     Arbeftswelle    einer Haus  haltsmaschine, zum Beispiel einer Wasch  maschine, auf der die in Umdrehungen zu  versetzende Masse 2     befestigt    ist. Als An  triebsmaschine dient ein Elektromotor 3.  Übertragen wird das Drehmoment des Mo  tors durch den Riemen 4 auf die auf der  Welle 1 drehbar gelagerte Riemenscheibe 5.

    An dieser Riemenscheibe sitzt     koachsial    zu  ihr das Zahnrad 6, durch das das Dreh  moment über die auf der     Vorgelegewelle    7  sitzenden Zahnräder 8 und 9 auf das auf  der Arbeitswelle sitzende und mit ihr     durch     eine     Freilaufkupplung    verbundene Zahnrad  10, das     Getrieberad    für     Langsamlauf,    über  tragen wird. Um einen Freilauf des Zahn  rades 10 gegenüber der Arbeitswelle 1 zu er  zielen, ist es drehbar auf der auf der     Arbeits-          welle    1 sitzenden Nabe 11 angebracht.

   Auf  der     innern        Auflagefläche    sind ferner meh  rere Ausschnitte 12 vorgesehen, die sich ent  gegen der Drehrichtung des Rades 10 ver  jüngen. In     diesen:    Ausschnitten sitzen Kugeln  oder Walzen 13, die durch Federn 14 in  die sich verjüngenden     Ausschnitte    hinein  gedrückt werden. Wird die Welle 1 von dem  langsam laufenden     Rade    10 angetrieben, so  besitzt dieses eine     Voreilung    gegenüber der  Nabe 11 und die Kugeln     bezw.    Walzen 13  klemmen sich zwischen das Rad 10 und die  Nabe 7.7 ein und führen so eine Kupplung  zwischen beiden Rädern herbei.  



  Auf der Arbeitswelle 1 ist ferner ein  in der     Längsrichtung    der Welle 1 verschieb  bares, aber nicht gegen diese     verdrehbares     Reibrad 15 angeordnet. Dieses kann mit  Hilfe des bei 16     gelagerten    Hebels 17 an  das Zahnrad 5     angepresst    und so mit die  sem gekuppelt werden. Die Folge davon ist,  dass die Arbeitswelle 1 die Drehzahl des  Zahnrades 5 anzunehmen versucht, welche  erheblich grösser ist als die bisherige Ge  schwindigkeit, mit der es über das Vor  gelege     angetrieben    wurde.

   Durch die Ge  schwindigkeitszunahme der Arbeitswelle 1  und somit auch der Nabe 11 gegenüber dem         Rade    10 lösen sich die zwischen diesen bei  den Rädern eingeklemmten Kugeln 13, und  es ist so die Kupplung zwischen der Nabe  11 und dem Zahnrad 10 gelöst, das heisst  die Welle 1 kann mit der Geschwindigkeit  des Rades 5 weiterlaufen. Wird die Kupp  lung zwischen den Rädern 5 und 15 durch  Rückbewegung des Hebels 17 wieder ge  trennt, so wird, nachdem die Umdrehungs  geschwindigkeit der Arbeitswelle 1 geringer  geworden ist als die des Zahnrades 10, die  Welle 1 wieder von dem     Zahnrade    10 mit  genommen.  



  An Stelle der Kugeln 13 können in den  Ausschnitten 12 auch Walzen angeordnet  sein, ohne dass sonst etwas geändert zu wer  den braucht.  



  Es kann ferner die Kupplung zwischen       der    Arbeitswelle und dem     Untersetzungs-          getrieb    auch so ausgebildet sein, dass an der  Arbeitswelle ein     Fliehkraftkörper    angeord  net ist, der bei langsamer Drehzahl der Ar  beitswelle durch Federkraft mit dem Unter  setzungsgetriebe gekuppelt ist, der dagegen  bei Verbindung der Arbeitswelle mit einem  schnelleren Antrieb infolge der zunehmenden  Fliehkraft entgegen der Wirkung der Feder  ausweicht und die Kupplung zwischen der  Arbeitswelle und dem     Untersetzungsgetriebe     löst. Der     Vorteil    dieser Einrichtung ist ins  besondere der, dass die Kupplung für wech  selnde Drehrichtung der Arbeitswelle ver  wendbar ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in  der     Abb.    3 dargestellt. 21 ist hier die Ar  beitswelle, die mit verschiedener Geschwin  digkeit und auch wechselnder Drehrichtung  angetrieben werden soll. Auf der Welle 21  sitzen die feste Nabe 22 und das drehbare  Zahnrad 23, das über ein     Untersetzungs-          getriebe    mit geringer Geschwindigkeit an  getrieben wird. Um bei diesem langsamen  Antrieb die Kupplung zwischen dem     Rade     23 und der Nabe 22 und somit auch der Ar  beitswelle 21 herzustellen, ist auf der Nabe  bei 24 der     Fliehkraftkörper    25 drehbar ge  lagert, dessen eines Ende mit Hilfe der Feder  26 an die Innenbohrung des Rades 23 an-      gepresst wird.

   Bei langsamem Antrieb der  Arbeitswelle 21 über das     Untersetzungs-          getriebe    ist so das Zahnrad 23 mit der Nabe  22 gekuppelt. Die Zugkraft der Feder 26  ist dabei so gross gewählt, dass der dadurch  ausgeübte     Anpressdruck    gerade ausreicht,  um das Rad 23 mitzunehmen. Wird nun die  Arbeitswelle 21 mit einem Getrieberad von  erheblich grösserer Drehzahl gekuppelt, so  wird der     Fliehkraftkörper    25 auf der Innen  fläche des Rades 23 zunächst zu rutschen  beginnen, dann aber sofort infolge der stark  zunehmenden Drehzahl der Arbeitswelle 21  sich entgegen der Wirkung der Feder 26  um den Bolzen 24 drehen und infolgedessen  von der Innenfläche des Rades 23 ablösen.

    Damit ist also die Kupplung zwischen dem  langsam laufenden Zahnrad 23 und der Ar  beitswelle 21 unterbrochen, und diese kann  sich mit der höheren Antriebsgeschwindig  keit     ungehindert    weiterbewegen. Beim     Ent-          kuppeln    der Arbeitswelle 21 von dem schnell  laufenden     Antriebsrade    dreht sich die Ar  beitswelle 21 so lange von selbst weiter,  bis ihre Drehzahl so gering geworden ist,  dass die Feder 26 den Fliehkörper 25 ent  gegen der Zentrifugalkraft anzuziehen ver  mag. Ist dieser Zustand erreicht, so wird  der     Fliehkraftkörper    25 wieder in die Innen  bohrung des Rades 23     angepresst,    und damit  ist der ursprüngliche Zustand wieder her  gestellt.  



  An Stelle von Zahnrädern können für  das     Untersetzungsgetriebe    auch andere Über  tragungsmittel, wie zum Beispiel Riemen,  Schneckenrad und Schnecke, Kegel- oder  Reibräder und dergleichen, verwendet wer  den. An der Erfindung wird hierdurch je  doch nichts geändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorischer Antrieb., insbesondere für Waschmaschinen, bei dem zwischen die Ar beitswelle und den Antriebsmotor ein Wech selgetriebe zur Erzielung verschiedener Ge schwindigkeiten eingeschaltet isst, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dein Motor und der mit geringer Drehzahl anzutreiben- den Arbeitswelle neben dem Getriebe noch eine Kupplung eingeschaltet ist,
    die beim Übergang auf hohe Geschwindigkeit da.s Ge trieberad für Langsamlauf von der Arbeits welle selbsttätig entkuppelt und bei der um gekehrten Geschwindigkeitsänderung die Ar beitswelle wieder selbsttätig mit dem Ge trieberad für Langsamlauf kuppelt. UNTERANSPRüCHE: 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die vom Getrieberad mit geringer Drehzahl angetriebene Ar beitswelle mit diesem Getrieberad durch eine Freilaufkupplung verbunden ist. 2.
    Antrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der innern Auflagefläche des lang sam antreibenden Getrieberades mehrere sich entgegen der Drehrichtung ver jüngende Ausschnitte und in diesen Aus schnitten. Xupplungsglieder angeordnet sind, die bei Voreilung des langsamen Ge trieberades gegenüber 'der Arbeitswelle, auf der es drehbar angeordnet ist, sich zwischen Getrieberad und Arbeitswelle einklemmen und beide miteinander kup peln. 3. Antrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ausschnititen des langsam antrei benden Getrieberades Kugeln angeordnet sind. 4.
    Antrieb nach Pattentanspruch und Unter anspruch 2" dadurch gekennzeichnet, dass in den Ausschnitten des langsam antrei benden Getrieberades Walzen angeordnet sind. 5.
    Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Arbeitswelle ein Fliehkraftkörper angeordnet iA, der bei langsamer Drehzahl der Arbeitswelle durch Federkraft mit dem Untersetzungs- getriebe gekuppelt ist, der dagegen bei Verbindung der Arbeitswelle mit einem schnelleren Antrieb infolge der zunehmen den Fliehkraft enltgegen der Wirkung der Feder ausweicht und die Küpplung zwi schen der Arbeitswelle und dem Unter setzungsgetriebe löst. 6.
    Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Arbeitswelle ein nur in der Längsrichtung der Welle verschiebbares Kupplungsstück angeord- nett ist, durch das die Verbindung der Ar beitswelle mit dem schnell laufenden An triebsrad des Wechselgetriebes hergestellt werden kann.
CH132009D 1927-05-31 1928-05-16 Antrieb, insbesondere für Waschmaschinen. CH132009A (de)

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