CH132079A - Werkstückhalter für Drehbänke, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Holzschrauben. - Google Patents

Werkstückhalter für Drehbänke, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Holzschrauben.

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CH132079A
CH132079A CH132079DA CH132079A CH 132079 A CH132079 A CH 132079A CH 132079D A CH132079D A CH 132079DA CH 132079 A CH132079 A CH 132079A
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CH
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spindle
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G M B H Eikar
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G M B H Eikar
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/12Machines with a toothed cutter in the shape of a spur-gear or the like which is rotated to generate the thread profile as the work rotates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


  



  Werkstiickhalter für Drehbänke, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von
Holzschrauben.



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf
Werkstückhalter für Drehbänke, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Holz schrauben, bei denen die Schlusslage der das   
Werkstück einklemmenden Koi'per durch       zwangsläuSige Führung derselben an    im
Kreise angeordneten Druckflächen entlang erfolgt, die einen bogenförmigen, sich der
Werkstückoberfläche zu spiralig nähernden
Verlauf aufweisen und beruht auf der Er kenntnis, dass die Werkstückhalter eine Reihe   schwerwiegender    Nachteile aufweisen.



   So   hat man den zur Führung der Klemm-    korper dienenden Käfig bisher aus einem Stück mit der seine   Verdrehunggegenden    Lagerkörper bewirkenden Spindel ausgeführt oder die Anordnung so getroffen, dass eine Auswechslung des Käfigs ohne Ausbau und    gleichzeitige Auswechslung der Spindel un-    möglich war.

   Die schnelle und einfache Aus  wechslung    des   Käfigs gewährt aber bedeu-    tende Vorteile, wenn der Werkstückhalter schnell und ohne grosse Umstände Werk stücken verschiedenen Durchmessers angepasst werden soll ; eine   Auswechslung des B : äfigs    wird in jedem Fall notwendig, gleichgültig, ob die Anpassung des Werkstückhalters an die Werkstücke verschiedenen Durchmessers durch Änderung der Klemmkörpergrösse oder durch   Änderung'des Widerlagers erfolgt, in    dem die Druckflächen angeordnet sind.



   GemäB der Erfindung wird daher der zur
Führung der Klemmkörper dienende Käfig getrennt von der seine Verdrehung gegen das Widerlager im Werkstückhalter bewirkenden Spindel leicht auswechselbar angeordnet.



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des   Erfindungsgegenstan-    des, und zwar stellt :
Abb. 1 einen Längsschnitt durch den Werkstückhalter,
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 eine Aufsicht auf den Verlauf   der Schlitzausnehmungen    im Lager-und Spindelkörper des Werkstückhalters, 
Abb. 4 eine Seiten-und Stirnansicht auf einen   Klemmkorper,   
Abb. 5 eine Stirnansicht und Aufsicht auf ein   Abschlussorganeinzelteil,   
Abb. 6 schliesslich einen teilweisen Längsschnitt durch den mit kugelförmigen   Klemm-    körpern versehenen   Eopfteil    des Werkstückhalters dar.



   Es ist a der im Maschinengestell   b    drehbar gelagerte Werkstückhalter, dessen   Eopf-    teil   a'der unmittelbaren Aufnahme des    Werkstückes c dient ; ein   Eäfig    e führt die Klemmkörper d1, d2 und d3 bei der Schlusslage an im Kreise angeordneten Druckflächen f1, f2 und f3 entlang, die, wie die Abb. 2 zeigt, einen bogenförmigen, sich der Werkstückoberfläche zu spiralig nähernden Verlauf aufweisen. Diese   Druckfläohen sind    in einem Widerlager f vorgesehen, das im Kopf a'des Werkstückhalters aufgenommen und durch Schrauben f' mit ihm befestigt ist.



  Bei einer Führung der Klemmkörper in ent  gegengesetzter Drehrichtung    zur Erzielung der   Offnungslage gelangen die Elemmkugeln    schliesslich in Aussparungen f1', f2' und f3', so dass zwischen ihnen genügend Platz zur Durchführung des verbreiterten Werkstückkopfes verbleibt. Der die Klemmkörper d führende   Eäfig    e ist in der unten näher beschriebenen Art und Weise mit einer Spindel        starr verbunden, die von dem Korper a des    Werkstückhalters hohlwellenartig umschlos- sen wird.   



   Wie Abb. 3 zeigt, sind in der Spindel. g und im Korper a im schiefen Winkel zur   ge-    meinsamen Achse verlaufende, aber sich kreuzende, schlitzförmige Ausnehmungen h bezw. i vorgesehen : wird ein in beiden Schlitzen gleitender Stein   lo    achsial verschoben, so erhalten seine parallel zu einem Durchmesser (von Spindel und Werkstückhalterkörper) verlaufenden Flanken die jeweils anliegenden Wandelemente der Schlitze h und i in einer Geraden, so dass eine relative Verdrehung zwischen Spindel g und Halterkörper a eintritt. In geeigneter, an sich bekannter Weise wird dabei durch die   Lagervorrichtung @.   die   Achsialverschiebung des Steines 7G    bei umlaufendem Werkstückhalter ermöglicht.

   Die bei der   Verschiebung des Steines 1 ;    zwischen   Eäfigspindel und    dem Werkstückhalterkorper auftretenden Kräfte werden durch ein zweckmässig im Halterkopf angeordnetes   Wechselliugellager rn aufgefangen.    Eine Kappe n, die durch Schrauben n' mit dem Kopfteil   a'fest verbunden    ist, sichert die    Elemmkörper gegen Herausfallen nach    vorne und verhindert das Eindringen von Spänen, Zunder,   Bohrwasser    und dergleichen in die Ausnehmungen f1', f2', und f3'.



   Gemäss der Erfindung ist der Eäfig e getrennt von der seine Verldrehung gegen den Lagerkörper a bezw. a' bewirkenden Spinclel   @      @ angeordnet und dadurch    leicht   auswechsel-    bar gestaltet, dass er   muffenartig    auf das   Spindelende y aufgesteckt    ist.

   Gegen Verdre  hung    ist der   Eäfig    e gesichert, indem das Muffenende e'Schlitze    1,    o2 aufweist, in clie sich in der   Verstellspindel g starr angeordnete    Mitnehmerbolzen   p"P2 legen    ; vor achsialer Verschiebung ist der Käfig e gesichert, indem die Käfigmuffe an ihrem   Zende      e"durch den    Ansatz q' der mit der Verstellspindel g verschraubten Führung q für den Werkstückauswerfer   r gehalten    wird.

   Soll der Käfig e zwecks Anpassung des Werkstückhalters an ein Werkstück andern Durchmessers   ausge-    wechselt werden, so ist es nur notwendig, nach   Losung    der Verschlusskappe und Entfernung des Widerlagers f die Verschraubung   q zu lösen,    um den   Eäfig    e von der Spindel abziehen und gegen einen andern austauschen zu können. Die Anpassung an das Werkstück kann dann durch Änderung des Durchmessers der   Elemmrollen    d   oderdurchÄnderungdes    Widerlagers f erfolgen.



   Es war bereibs ausgeführt worden, dass im Widerlager f nischenartige Ausnehmungen f1', f2' und f3' vorgesehen sind, in welche die Klemmkorper   d,,      d2    und   d3    unter dem Einfluss der Zentrifugalkraft gelangen, wenn durch relative Verdrehung des Käfigs e gegen den   Kopfteil a'bezw.    gegen das mit diesem fest verbundene Widerlager f die Ausspannlage herbeigeführt worden ist ;

   in dieser   Lage entfernen sich die Elemmkorper    so weit von der Werkstückoberfläche, da. ss das Werk  stück c    mit dem verbreiterten Kopfstück c'   -a-ber    die entsprechend gross gewählte Ausneh  munis    der   Kappenstirnwand durch den Aus-    werfer r unter Entspa-nnung der Feder ri, die sich gegen den Bund r2 der Auswerferstange anlegt, ausgeworfen wird.

   Feder r1, die sich gegen die Führung r3 abstützt, wird selbsttätig bei der Einführung des   Rohlinges    c in den Werkstückhalter gespannt und so zur    nächsten Auswurfsbewegung vorbereitet :    Führung r3 ist mittelst eines   Stiftes    r in der   Hohlspindel y befestigt.    Damit nun nicht während der Bearbeitung des Werkstückschaftes c Drehspäne, Zunder und sonstige Fremdkörper durch die Einführung und Einspannung des Werkstiiekes in störender   Menue    in das Innere des Werkstückhalters gelangen können, tragen die Klemmkörper d zent-rale Zapfen t, die in entsprechende Ausnehmungen u der Einzelabschlussorgane v eingreifen.



   Diese Einzelabschlussorgane v bestehen, wie Abb.   l,    2 und 5 zeigen, aus Lamellen, deren   Profilka. ntenverlauf so gewählt    ist, dass die dem Werkstück c   zugekehrte Profilkante       @' dem Verlauf der Werkstückoberfläche auf    dem dem betreffenden Einzelteile   zugeordne-    ten Abschnitt, hier auf ein Drittel des Werkstückumfanges, angepasst ist.   



   Die Profilkante @" dagegen, welche der      Vante      v'gegenüber liegt,    wird an den Druckflächen f1, f2 und f3 geführt, so dass die Zap   fen t von radialen Beanspruchungen vollig    entlastet sind ; dieses ist notwendig, da durch die   Lamellenausbildung der Einzelabschluss-    organe v die den Zapfen t tragende Fläche klein wird und damit die spezifischen Flächendrücke so gross werden, dass nach kurzer Zeit ein grosser Verschleiss auftreten    wiirde,    wenn nennenswerte Kräfte zu über tragen wären.



   Die beiden verbleibenden Profilkanten   v"'    sind unter sich parallel und werden   in den-    selben Ausschnitten des Käfigs e geführt, die der Führung der   Klemmkorper    d dienen.



  Werden jetzt die Klemmkörper d1,d2,d3 aus der Einspannlage der Abb. 2 in die   Aus-    spannlage überführt, so wälzen sich die    Klemmkorper auf den Spiraldruckflaclien f,,      f2      und f 3 ab, während gleichzeitig    die Abschlusseinzelorgane   vi,    v2, v3, geführt in den Käfigausschnitten, sich in geradliniger, radialer Bewegung von der Werkstückoberflache weg entfernen und schliesslich in dem Zeitpunkt, in dem die   Klemmkorper    dl,   d2,      d3    in die Nischen f2,f3,f1 gelangt sind, sich so weit von der Werkstückoberfläche entfernt haben, dass sie die Ausführung des Werk  stüe, kkopfes c'aus dem Werkstückhalter    ermöglichen.

   SinngemäB nähern sie sich bei der   Einspannbewegung    der Klemmkörper. der Werkstückoberfläche bis auf einen, das Eindringen von Fremdkörpern nicht mehr   ermög-    lichenden Spielraum, wobei sich schliesslich die abgeschrägten   Profilkanten zwischen    der Kante   @' und den Kanten v''' der    einzelnen   Abschlussorgane fugenlos aneinander    legen.



   Wie Abb. 6 zeigt, können statt der rollen  formigen Klemmkorper d    solche von   kugel-    förmiger Gestaltung verwandt werden, wodurch sich eine einfachere Beschaffung und billigere Herstellung derselben   ergibt. Ausser-    dem sind derartige Elemmkorper frei von innern Spannungen und von einer Form  gebung,    die sich dem Werkstück natürlich    anpasstundeinegedrängteAnordnungermög-    licht.



   Eine besondere zweckmässige,. einfache und gedrängte Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstan, des ergibt sich,    wenn die auf    die Verstellspindel aufsteckbare Eäfigmuffe    an einem Ende Schlitze aufweist in die sich in der Verstellspindel starr angeordnete Mitnehmer legen, während sie an ihrem andern Ende durch den eine   achsiale Verschiejbung    verhindernden Ansatz der mit der Verstespindel verschraubten Führung für den Werk  stüokauswerfer gehalten    wird.



   Einer derartig gedrängten Anordnung war r aber auch die Art und Weise hinderlich, in der man bisher die relative Verdrehung des die Klemmkörper fährenden Käfigs zu dem das Widerlager der Klemmkörper aufnehmenden   Werkstückhalterkorper    bei um  lamfenden      naiterkörper ausführte    ; eine der     schlitzförmigenAusnehmungen    in der die Verlängerung. des Käfigs bildenden Spindel und im   Werkstüokhalterkorper würde parallel       zur-Spindel-bezw.

   Werkstückhalterachse aus-    gebildet, so dass unverhältnismässig grosse Ver  schiebewege    des Steines notwendig waren, dessen parallel zu einem Durchmesser (von Spindel und Werkstückhalter) verlaufenden Flanken die jeweils   anliegenden Wandele-    mente der beiden Ausnehmungen in einer Geraden erhalten.



   In weiterer Durchführung der Erfindung bildet nun jede der beiden schlitzförmigen   Aüsnehmungen    einen schiefen Winkel zur gemeinsamen   Spindel-und    Werkstückhalterachse, so dass schon bei kleinen Verstellwegen des Steines diejenigen relativen Verdrehun, ren zwischen Käfig und Widerlager erreicht werden, die für die Ein-und Ausspannung des Werkstückes notwendig sind.

   Da aber entsprechend dieser Verkürzung des Verstellweges für den Stein, die unter anderem auch zu einer äusserst gedrängten Anordnung der    Steuerungseinrichtungen der Steinverstellung    führt, die bei der Verdrehung zwischen Käfigspindel und   Werkstückhalterkörper    auftre   tenden Kräfte bedeutend wachsen, werden sie    durch ein zweckmässig im   Halterkopf    angeordnetes   Wechselkugellagerabgefangen.   



   Vorteile hinsichtlich einer gedrängten Anordnung erhält man weiter, wenn man die   Klemmkörper so ausgestattet, dass sie sieh    der natürlichen Form der Werkstücke anpassen ; bei Holzschrauben ist die vorteilhafteste Form die Kugelform. Es ist bekannt, dass man bisher vornehmlich   rollenförmige    Klemmkorper verwandte.

   Derartige Rollen sind aber in der Herstellung teuer, beim Verlust, bei vollständiger Zerstörung, beispielsweise durch   Härtefehler,    oder bei Verschleiss schwierig ersetzbar und schliesslich in der Formgebung ungeeignet, weil einerseits in ihnen bei Ausäbung der Klemmkräfte ein  seitig    gerichtete, innere Spannungen auftreten, die bald zu Haarrissen,   Ermüdungs-    brüchen usw. führen; anderseits sie sich dem meist vorhandenen Versenkkopf der Holzschraube nicht anpassen und den sie aufnehmenden Teil des Werkstückhalters unnötig vergrössern.

   Werden die Klemmkörper kugelförmig ausgebildet, so werden die Klemmkörper billig in der Herstellung, leicht   beschaffbar,    frei von innern Spannungen und von einer Formgebung, die sich dem Werkstück natiirlich anpasst und eine gedrängte Anordnung ermöglicht.



   Die kugelförmige Ausgestaltung der Elemmkörper hat nicht nur Vorteile   hinsicht-    lich der gedrängten Anordnung, : der Herstellung und der Ersatzteilbeschaffung, sondern ist   a, uoh besonders geeignet,    bei Eindringen von Spänen, Zunder und andern   Fremdkör-    pern in den Werkstückhalter keinen Störungen unterworfen zu sein, indem die   Fremd-    körper von den Kugelflächen weggedrängt werden.



   Da sich schliesslich jedoch durch   Ansamm-      lungen derartiger Fremdkörper    in den Werkstückhalterkopf der Einfiihrung des Werkstückes selbst Schwierigkeiten entgegenstellen können, erscheint ein äusserer Abschluss des Werkstückhalters unumgänglich.



   Dieser Abschluss ist zu steuern, da sich die Abschlussorgane bei der Einführung des Werkstückkopfes besonders weit öffnen und sich nach der Einführung des Werkstückkopfes schliessend an den dünneren Werk   stückschaft anlegen müssen.



   Man hat derartige Abschlussorgane für    die   Werkstiickhalter von Werkstücken,    deren   verbreitertes    Kopfstück in dem Werkstückhalter unter Freigabe des Schaftes Aufnahme findet, bisher gesteuert, indem man die Steuerbewegungen von bewegten Teilen der Maschinenanordnungen, insbesondere der Holzschraubemaschinen, ableitete, in denen der   Werkstüclçhalter Verwendung    fand ; das auf diese Weise bewegte Orga. umfasste nach Einführung des Werkstückes scherenartig dessen Schaft.

   Abgesehen davon, dass der Abschluss zwischen dem schnell umlaufenden    WerkstückundderfeststehendenSchereun-    vollkommen wurde, entstand ein unnötiger Aufwa. nd an bewegten Teilen ausserhalb des Werkstückhalters, der den   übersichtlichen    Aufbau der   Maschinenanordnung erschwerte.    



   AIs weitere   zweckmässige Anordnung wer-    den daher die bei der Ein-und Ausführung    des Werkstückkopfteils erforderlichen Sbeue-      rungsbewegungen    des   Abschlussorganes    von bei der Ein-und Ausspannung des Werk  stiicles    bewegten Teilen des Werkstückhalters unmittelbar   abgeleitet.Esentfälltalso    die Notwendigkeit eines   äussern Steuerungs-    antriebes für das Abschlussorgan, während der gemäss der Erfindung ausgebildete einfach und übersichtlich wird, so kann die Steuerungsbewegung des Abschlussorganes bezw.

   der   Abschlussorganeinzelteile    von den bei der   Ein-und      Ausspannung    des Werk   stückes bewegten Elemmkorpern abgeleitet    werden. Dabei wird zweckmässig der Käfig, der die   Elemmkörper      an den Druokfläohen    entlang führt, gleichzeitig das Abschlussorgan bezw. die   Abschlussorganeinzelteile    geradlinig auf das Werkstück zu bezw. vom Werkstück weg führen.

   Damit diese   gerad-    linige Bewegung jedoch nicht gestört wird, müssen die Verbindungsmittel zwischen den Abschlussorganeinzelteilen   und den Elemm-    körpern derart ausgeführt sein, dass die von den Elemmkorpern bei der Ein-und Ausspannung des Werkstückes ausgeführten Ab  wälzbewegungen    nicht auf die Einzelteile übertragen werden.



   Eine   besondere einfache Verbindung die-    ser Art ergibt sich, wenn sie formschlüssig erfolgt, indem etwa ein zentraler Zapfen des Elemmkorpers in eine entsprechende Ausneh  mung    des Abschlussorganeinzelteils eingreift.



  Von der gleichzeitigen Bewegung, die ein Klemmkörper durch radiale Entfernung bezw.



  Annäherung von   der Werkstückachse weg    bezw. zur Werkstückachse hin und durch Drehung um sich selbst ausführt, wird auf diese Weise nur die in radiale Richtung fallende Bewegungskomponente auf ein Abschlussorganeeinzelteil übertragen, während sich im übrigen der Zapfen des Klemmkörpers in der ihm entsprechenden Ausnehmung des   Einzelteils    verdreht.



   Die Abschlussorganeeinzelteile selbst bestehen aus zweckmässig zwischen Elemmkorper und Stirnwand des Werkstückhalters geführten Lamellen, deren dem   Werkstiick      zu-    gekehrte   Pro-filkantedemVerlaufder    Werk  stückoberfläche    auf dem, dem betreffenden Einzelteil zugeordneten Abschnitt angepasst ist ; die Grösse des Abschnittes richtet sich clabei nach der Anzahl der   Elemmkorper,    die im allgemeinen drei beträgt. In diesem Falle umfasst jedes Abschlussorganeinzelteil ein Drittel des   Werkstiickumfanges.   



   Die Profilkante der Abschlussorganeinzelteile, welche der der   Werkstiickoberfläche an-    gepassten gegenüber liegt, führt sich ebenfalls an den Druckflächen der   Elemmkörper,    so dass die Verbindungsmittel zwischen Klemm  korper    und   Abschlusseinzelorgan    vom   Eräften    entlastet sind, während die beiden restlichen   Profilkanten    unter sich parallel und in den Ausschnitten des   Eäfiges,    die zur Fiihrung des   Elemmkörpers    dienen, geradlinig auf das   Werkstiick    zu bezw. von dem Werkstück weggeführt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Werkstückhalter für Drehbänke, insbe- sondere für Maschinen zur Herstellung von Holzschrauben, bei denen die Schlusslage der das Werkstück einklemmenden Körper durch zwangsläufige Führung derselben an im Kreise angeordneten Druckflächen entlang erfolgt, die einen bogenförmigen, sich der Werkstückoberfläche zu spiralig nähernden Verlauf aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Führung der Elemmkorper dienende Käfig getrennt von der seine Verdre hung gegen das Widerlager im Werkstück- halter bewirkenden Spindel leicht auswech selbar angeordnet ist.
    UNTERANSPRUCHE : l. Werkstückhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf die Verstellspindel aufsteckbare Eäfigmuffe an einem Ende Schlitze aufweist, in die sich ein in der Verstellspindel starr an geordneter Mitnehmer legt, während sie an ihrem andern Ende durch einen eine Achsialverschiebung verhindernden An satz der mit der Verstellspindel ver schraubten Führung für den Werkstück- auswerfer gehalten wird.
    2. Werkstückhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die relative Verdrehung des Elemmkörper führenden Käfigs zu dem das Widerlager der Elemmkörper aufnehmenden, die Eäfig- spindel hohlwellenartig umfassenden, äussern Werkstückhalterkörper durch achsiale Verschiebung eines Steines er folgt, dessen parallel zu einem Durch messer (von Spindel bezw. Werkstück- halterkörper) verlaufenden Flanken die jeweils anliegenden Wandelemente zweier sich kreuzender, dabei schiefe Winkel zur gemeinsamen Spindel-und Halterkörper- achse bildender, schlitzförmiger Ausneh mungen in'Spindel und Werkstückhalter körper in einer Geraden erhalten.
    3. Werkstückhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Verdrehung zwischen Eäfigspindel und Halterkörper auftretenden Kräfte durch ein im Halterkopf angeordnetes Wechsel- kugellager abgefangen werden.
    4. Werkstückhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemm körper kugelförmig ausgebildet sind.
    5. Werkstückhalter nach Patentanspruch, dadurchgekennzeichnet,dass die zur Ein und Ausführung des Werkstückkopfteib erforderlichen Steuer'bewegungen des Abschlussorganes von bei der Ein-und Ausspannung des Werkstückes bewegten Teilen des Werkstückhalters unmittelbar abgeleitet sind.
    6. Werkstückhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerbewegungen des Abschlussorganes bezw. der Abschluss organeinzelteile von den bei der Ein-und d Ausspannung des Werkstückes bewegten Klemmkörpern abgeleitet sind.
    7. Werkstückhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig, der die Klemmkörper an den Druckflächen des Widerlagers entlang führt, gleichzeitig das Abschlussorgan bezw. die Abschluss organeinzelteile geradlinig auf das Werk stück zu bezw. vom Werkstück wegführt.
    8. Werkstückhalter nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussorgan einzelbeile mit den Klemmkörpern derart verbunden sind, da. die von letzteren bei der Ein-und Ausspannung des Werk stückes ausgeführte Abwäl'zbewegung nicht auf die Abschlussorganeinzelteile übertragen wird.
    9. Werkstückhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Abschlussorganeinzelteilen und Elemmkorpern formschlüssig erfolgt, in dem je ein zentraler Zapfen des Klemm körpers in je eine entsprechende Ausneh mung eines Abschlussorganeinzelteils ein greift.
    10. Werkstückhalter nach Patentanspruch und Unterans. prüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussorgan ein'zelteile aus zwischen Klemmkörper und StirnwanddesWerkstüekhaltersge- fiihrten Lamellen bestehen, deren dem Werkstück zugekehrte Profilkante dem Verlauf der Werkstückoberfläche auf dem dem betreffenden Einzelteil zuge ordneten Abschnitt angepasst ist.
    11. Werkstückhalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilkante der Abschlusseinzelorgane, welche der der Werkstüokoberfläche angepassten gegen über liegt, an Druckflächen entlang ge- führt ist, so dass die Verbindungsmittel zwischen Elemmkorpern und Absehluss- einzelorganen von Kräften vollkommen entlastet sind, während die beiden seit lichen Profilkanten unter sich parallel und in den Ausschnitten des Eäfigs, die zur Führung der Elemmkorper dienen, geradlinig geführt sind.
CH132079D 1928-04-24 1928-04-24 Werkstückhalter für Drehbänke, insbesondere für Maschinen zur Herstellung von Holzschrauben. CH132079A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5279194A (en) * 1992-02-13 1994-01-18 Kennametal Inc. Ball lock assembly without a canister

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5279194A (en) * 1992-02-13 1994-01-18 Kennametal Inc. Ball lock assembly without a canister

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