CH132137A - Einrichtung zur Erhöhung der Klemmenspannung von Wechselstromverbrauchern bei Belastung gegenüber derjenigen bei Leerlauf. - Google Patents

Einrichtung zur Erhöhung der Klemmenspannung von Wechselstromverbrauchern bei Belastung gegenüber derjenigen bei Leerlauf.

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CH132137A
CH132137A CH132137DA CH132137A CH 132137 A CH132137 A CH 132137A CH 132137D A CH132137D A CH 132137DA CH 132137 A CH132137 A CH 132137A
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Reszvenytarsasag Villamossagi
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Ganz Fele Villamossagi Reszven
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  Einrichtung zur Erhöhung der     glemmepspannung    von     Wechselstromverbrauchern     bei Belastung gegenüber derjenigen bei Leerlauf.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung,  die die     selbsttätige    Erhöhung der Klemmen  spannung von     Wechselstromverbrauchern,     zum Beispiel Transformatoren oder Induk  tionsmotoren, bezweckt, wenn diese unter Be  lastung kommen.  



  Gemäss der Erfindung ist mit dem Strom  verbraucher     mindesteins    eine mit     magn.eti-          sierbarem    Metallkern ausgerüstete Selbst  induktionsspule in Reihe geschaltet, in der  bei Leerlauf ein 2 % der Klemmenspannung  des unbelasteten Stromverbrauchers über  steigender Spannungsabfall auftritt und de  ren     ma.gnetisierbarer    Kern bei leerlaufen  dem Stromverbraucher so weit gesättigt ist,  dass bei     Wattstrombelastung    des Stromver  brauchers der in der Selbstinduktionsspule       auftretenda    Spannungsvektor nicht propor  tional mit dem durch die Spule fliessenden  Strom, sondern nur so weit wächst,

   dass der  nach     vektorialem    Abzug dieses Spannungs-         vektors    vom     Gesamtspannungsvektor    auf den  Stromverbraucher entfallende Spannungs  vektor zunimmt.    Unter gewissen Umständen kann es zweck  mässig sein, ausser der     selbsttätigen    Span  nungserhöhung auch eine willkürliche Re  gelung der Spannung von aussen bewirken  zu     können.    insbesondere wenn die ständig  wechselnde Belastung der Stromverbraucher  hauptsächlich eine     Ohmsche    ist, aber zeit  weise ausserdem noch durch gelegentliche.  Belastungen von bedeutender Phasenverschie  bung bewirkte grössere Spannungsabfälle aus  geglichen werden müssen.  



  Dies kann dadurch erreicht werden, dass  die     Selbstinduktionsspule    ausser mit der an  den zu regelnden Stromverbraucher anzu  schliessenden     Hauptstromwicklung    noch mit  einer     zweiten    Wicklung ausgerüstet ist, die  aus einer von der     die    erstere Wicklung spei-      senden unabhängigen Stromquelle gespeist  werden kann.  



  Bei mehrphasigen Vorrichtungen kann  jede Selbstinduktionsspule zwei in verschiedene  Phasen geschaltete Wicklungen erhalten, wo  durch einerseits die Änderung der Charak  teristik der Regelung und anderseits der  Ausgleich des     Einflusses    von Belastungen  mit grösserer Phasenverschiebung ermöglicht  wird.  



  In den Zeichnungen sind mehrere Aus  führungsbeispiele der Einrichtung veraas  schaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 das Schaltungsschema eines Aus  führungsbeispiels der Einrichtung zur Er  höhung der Klemmenspannung eines Ver  brauchers für     Einphasenwechselstrom,          Fig.    2 ein die Wirkungsweise veranschau  lichendes     Vektordiagramm,          Fig.    3 eine Variante der Einrichtung,       Fig.    4 die Einrichtung in Dreiphasen  schaltung;

    Die     Fig.    5 und 6 zeigen zwei Ausfüh  rungsbeispiele einer einphasigen Einrichtung  mit fremderregten     Reglerwicklungen,          Fig.    7 eine Einrichtung mit Unterteilung  der Selbstinduktionsspule in mehrere in Reibe  geschaltete Stufen,       Fig.    8 eine Einrichtung, bei der die  Selbstinduktionsspule     finit    einer Sekundär  spule versehen ist;  Die     Fig.    9 und 10 zeigen zwei<B>Aus</B>  Führungsbeispiele einer mehrphasigen Ein  richtung.  



  Zwischen die Stromleiter 1 ist der mit       Leerlaufstrom    arbeitende Stromverbraucher  3, zum Beispiel Transformator, geschaltet,  dessen primäre Klemmenspannung bei Be  lastung steigen soll. Vor dem Transformator  ist eine     Selbstinduktionsspule    4 geschaltet,  deren aus     magnetisierbarem    Metall, zum  Beispiel Eisen, bestehender Kern 5 derart  bemessen ist, dass eine zur Erzielung der  nachstehend erläuterten Wirkung genügende       Sättigung    eintritt.

   Die     ,Selbstinduktions-          spule    4 muss derart bemessen sein, dass sie  bereits bei Leerlauf des Stromverbrauchers  eine Spannung aufnimmt, die einen nennens-    werten Prozentsatz der     Klemmenspannung     des Stromverbrauchers 3 beträgt, damit die  angestrebte Regelwirkung erreicht wird.  Diese     Spannung    muss mehr als 2     %    der  Klemmenspannung des zu regelnden Ver  brauchers betragen. Steigt also die Belastung  des Stromverbrauchers 3, so nimmt auch der  durch die Selbstinduktionsspule 4 fliessende  Strom zu und trachtet die     Magnetisierung     des Eisenkernes 5 zu- erhöhen.

   Befindet sich  aber das Eisen in der Nähe der Sättigung,  so wächst die     Magnetisierung    in geringerem  Masse als der durch die Selbstinduktionsspule  fliessende Strom, weshalb auch die in der  Selbstinduktionsspule auftretende Spannung  in geringerem Masse wächst als der Strom  Die Wirkungsweise ist anhand des in       Fig.    2 veranschaulichten     Vektordiagrammes     erläutert.  



  Vektor E bedeutet die zwischen den Lei  tern 1 herrschende Gesamtspannung, die bei  Leerlauf sich derart verteilt, dass die Selbst       induktionsspule    4 die Spannung     e"    und der  Stromverbraucher 3 die     Spannung        E"    auf  nimmt. Bei Belastung des Stromverbrauchers  mit     Wattstrom    nimmt die durch die     Selbst-          induktionsspule    aufgenommene Spannung  die     vektoriale    Grösse     e,    an, wodurch auf den  Stromverbraucher 3 die Spannung El     ent     fällt.

   Die Klemmenspannung El des Strom  verbrauchers 3 ist demnach in bezug auf  den bei Leerlauf vorhandenen Wert     Eo    ge  stiegen. Bei ganz geringer, bloss einen  Bruchteil des     Leerlaufstromes    betragenden,  in der     Praxis    also     vernachlässigbarer        Watt-          strombelastung    kann die Spannung des  Stromverbrauchers in ganz geringem Masse  auch abnehmen. Dieser Fall kann dann ein  treten, wenn bei Leerlauf in der Selbstinduk  tionsspule die Phasenverschiebung     zwischen     Strom und Spannung kleiner ist als in dem  zu regelnden Stromverbraucher.  



  Die     Charakterstik    der Selbstinduktions  spule kann den verschiedenen Ansprüchen  dadurch angepasst werden, dass man die Sät  tigung entsprechend wählt, dass man im  Eisenkern einen verjüngten Steg 6 oder einen  Luftspalt anbringt, oder im     Nebenschluss         zur     Selbstinduktionsspule    einen     Ohmschen     Widerstand 7 schaltet. In     Fig.    3 sind zwei  Selbstinduktionsspulen mit verschiedener  Charakteristik in Reihe geschaltet, zum Bei  spiel die mit dem     Nebenschlusswiderstand    7  ausgerüstete Spule 4 mit einer einfachen  Spule 4'.  



       Fig.    4 zeigt die Einrichtung in einer  beispielsweisen     Dreiphasenschaltung,    bei wel  cher drei Selbstinduktionsspulen 4 an einem  gemeinsamen Eisenkern 5 angeordnet sind.  



  Zur Sicherung der Symmetrie der ein  zelnen Phasen ist es zweckmässig, am Eisen  kern für eine jede Phase je noch eine wei  tere Spule 2 vorzusehen, die untereinander  in Dreieckschaltung verbunden sind.  



  Wohl hat man Transformatoren bereits  Drosselspulen vorgeschaltet, doch dienten  diese bloss zum Auffangen von steilen Über  spannungswellen und wurden für die Be  triebsfrequenz mit einer möglichst geringen  Selbstinduktion ausgeführt, enthielten also  meistens keinen     Eisenkern.    Man benutzte bei  Transformatoren zur Begrenzung der Kurz  schlussströme auch vorgeschaltete Drossel  spulen.

   Aber auch diese enthielten entweder  gar kein Eisen, oder aber einen so grossen  Luftspalt, dass der in der Drosselspule auf  tretende Spannungsabfall möglichst propor  tional dem Belastungsstrom wurde, so dass  der Eisenkern auch bei Vollbelastung nicht  die Sättigung     erreichte.    Die Spannung, die  sowohl in den zum Schutz gegen Überspan  nungen, als zur Begrenzung des     Kurzschluss-          stromes    bisher vorgesehenen Drosselspulen       auftritt,    ist stets bedeutend geringer als 2  der Klemmenspannung des Transformators,  wenn bloss der     Leerlaufstrom    durch die  Drosselspulen durchfliesst, darüber aber sollte  die Spannung annähernd proportional mit  dem     Belastungsstrome    wachsen.

   Soll aber  eine merkliche Spannungsregelung eintreten,  so ist es erforderlich, dass einerseits die in  der     Selbstinduktionsspule    auftretende Span  nung bereits bei Leerlauf 2 % übersteigt  und dass anderseits die Spannung nicht pro  portional mit dem durchfliessenden Strom,    sondern in bedeutend geringerem Masse  wächst.

   Den praktischen Anforderungen ge  nügt es, dass die in der Selbstinduktions  spule auftretende Spannung höchstens das       1.,4fache    der     Leerlaufspannung    beträgt, wenn  der durch die Selbstinduktionsspule durch  fliessende     Belastu*gsstrom    das Doppelte des       Leerlaufstromes    erreicht hat, und wenn der  Strom auf das 10fache des     Leerlaufwertes     gewachsen ist, so darf die Spannung der  Selbstinduktionsspule höchstens auf den vier  fachen     Wert    steigen.  



  Da die Spannung des     .Stromverbrauchers     infolge des Umstandes wächst, dass durch die       Wattstrombelastung    der in der Selbstinduk  tionsspule auftretende Spannungsvektor sich  verdreht,, kann eine praktisch in     Betracht     kommende Spannungsregelung nur dann zu  stande kommen, wenn die Phasenverschie  bung des     Leerlaufstromes    genügend gross ist  und die Belastung zum Beispiel eine so grosse  Wattkomponente aufweist, dass bei normaler  Belastung die Phasenverschiebung zwischen  Strom und Spannung vor dem Stromver  braucher und der Selbstinduktionsspule nicht  mehr als 45   beträgt, das heisst der Lei  stungsfaktor     (cos.        9p)    nicht kleiner als  0,7 ist.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    5  ist '3 der aus den Wechselstromleitern 1 ge  speiste     Wechselstromverbraucher,    zum Bei  spiel Transformator, und 5 der Eisenkern  der Selbstinduktionsspule, deren Wicklung 9  mit dem Transformator 3 in Reihe geschal  tet ist.  



  Der Eisenkern 5 trägt dabei ausser der       Hauptstromwicklung    4 noch eine Wicklung  20, die aus einer     Stromquelle,    zum Beispiel  aus einer Gleichstromquelle, gespeist werden  kann, die von der den Transformator 3     bezw.     die Wicklung 4 speisenden Stromquelle un  abhängig ist. Zweckmässig ist die     Reglungs-          wicklung    20 auf einer besonderen Brücke  des ringförmigen Eisenkernes 5 angebracht  und ausserdem mit einer     Kurzschlusswindung     21 versehen.

   Die letztere bezweckt das durch  die Wicklung 4 erzeugte Wechselfeld von  der die     Reglungswicklung    20 tragenden      Brücke     fernzuhalten,    so dass in dieser ledig  lich die durch die gleichstromerregte Wick  lung 20 erzeugten Kraftlinien verlaufen.  



  Je nachdem die Erregung der Wicklung  20 erhöht oder     vermindert    wird, erhöht oder       verringert    sich der magnetische Widerstand  des magnetischen Kreislaufes der .Spule 4  wodurch auch die Klemmenspannung des  Transformators 3     innerhalb    weiterer Grenzen  willkürlich geändert werden kann.  



  Gemäss     Fig.    6 ist der die fremderregte  Regelwicklung 20 tragende Schenkel des  Eisenkernes 5 in zwei parallele Zweige un  terteilt, auf denen die Wicklung 20 derart  angebracht ist, dass der     Wechselstromkraft-          fluss    auf die Wicklung 20 induktiv nicht  zurückwirkt. Die beiden Zweige tragen, fer  ner eine     gekreuzte        Kurzschlusswindung    21,       die    die ungleichmässige Verteilung des       Wechselstromkraftflusses    auf die beiden  Zweige verhindert.  



  Wird die     Reglungswicklung    20 nicht  durch Gleichstrom, sondern durch Wechsel  strom erregt, dann fallen die     Kurzschluss-          windungen    21     fort.     



  In gewissen Fällen kann es bei Anwen  dung von fremderregten Spulen zweckmässig  sein, die dem zu regelnden Wechselstrom  verbraucher vorgelagerte Selbstinduktions  spule durch mehrere in Reihe geschaltete  Teilspulen zu ersetzen und jede dieser Spu  len mit Gleichstrom besonders zu erregen.  



  Eine solche     Einrichtung    ist beispielsweise  in     Fig.    7 veranschaulicht, in     welcher    die  Teilspulen 32 durch die Einzelschalter 33  an das Gleichstromnetz angeschlossen werden  können.  



  Zwecks Regelung der Klemmenspannung  werden nun die Gleichstromwicklungen der  Teilspulen 32 nach Grösse der jeweiligen  wattlosen Spannung einzeln eingeschaltet,  wobei sie mit Gleichstrom gesättigt werden.  Die Selbstinduktion der mit Gleichstrom  gesättigten Spulen verringert sich bekannt  lieb auf ein praktisch     vernachlässigbares     Mass, so     dass\    ein Spannungsabfall in ihnen  nicht auftritt. Anderseits gleichen die mit  Gleichstrom nicht     gesättigten    Spulen den    durch die Wattströme verursachten Span  nungsabfall     selbsttätig    noch weiter aus.  



  Die geschilderte Einrichtung ist vorteil  hafter als jene nach     Fig.    5 und 6, weil bei  nur teilweiser     Sättigung    mit Gleichstrom  harmonische Oberschwingungen auftreten.  die die     ,Spannungskurve    verzerren. Im     Ge-          gensatze    dazu treten solche bei     gesättigten     Wicklungen     nur    in ganz unbedeutenden:  Masse auf.  



  Bei einer weiteren zweckmässigen Aus  führungsform der     Einrichtung    ist die Selbst  induktionsspule, an Stelle einer Gleichstrom  erregerwicklung, mit einer Sekundärspule  versehen, in der unter der Einwirkung des  durch den Eisenkern gehenden Kraftflusses  eine Spannung auftritt.  



  Diese Ausführungsform ist in     Fig.    8 ver  anschaulicht, in welcher die Sekundärspule  mit 34 bezeichnet ist. Diese kann durch  einen Schalter unmittelbar oder durch eine  regelbare Selbstinduktion oder einen Wirk  widerstand 35 stufenweise kurzgeschlossen  werden. An Stelle einer Selbstinduktions  spule 4 können auch mehrere in Reihe ge  schaltete Spulen Anwendung finden, die  auch an einem gemeinschaftlichen Kern sit  zen können.  



  In der kurzgeschlossenen Teilspule tritt  ein Spannungsabfall nicht auf, so dass die  Spannung der     Vorrichtung    steigt. Die  nicht kurzgeschlossene Selbstinduktionsspule  gleicht dabei unter Einwirkung der Watt  strombelastungen selbsttätig aus.  



  Bei der in     Fig.    9 dargestellten Einrich  tung für Dreiphasenstrom erhält die Selbst  induktionsspule für eine jede Phase zwei  Wicklungen     3,0    und 31, die beide in Reihe  mit dem zu regelnden Stromverbraucher,  zum Beispiel Transformator 3, geschaltet  sind. Die Schaltung ist dabei derart ausge  führt, dass der durch eine jede     Selbstinduk-          tionswicklung    erzeugte magnetische Kraft  fluss gleichzeitig auch durch eine zweite       Selbstinduktionswicklung    geht, die einer an  dern Phase angehört als die erstere     Wick          hing.    Diese Einrichtung lässt auch den Aus-      gleich der Wirkung einer wesentlichen Pha  senverschiebung zu.  



  Während gemäss     Fig.    9 für eine jede  Phase des Transformators 3 ein     Eisenkörper     der Selbstinduktionsspule vorgesehen ist.  liegen gemäss     Fig.    10 die     Selbstinduktions-          wicklungen    sämtlicher Phasen auf einem ge  meinsamen Eisenkern, wobei die Spulen 30  mit der Primärwicklung     3a    und die Spulen       31    mit der Sekundärwicklung 3b des Trans  formators 3 in Reihe geschaltet sind.  



  Auch bei den in     Fig.    9 und 10 dar  gestellten Ausführungsbeispielen kann die  Selbstinduktionsspule ausser mit der mit dem  Transformator in Reihe geschalteten Wick  lung noch mit einer der     Reglungswicklung     20 der     Fig.    5 und   6 entsprechenden wei  teren Wicklung ausgerüstet sein, die aus  einer von dem zu regelnden Stromverbraucher  3 unabhängigen Stromquelle erregt wird.  



  Die Selbstinduktionsspulen werden bei       Öltransformatoren    zweckmässig mit dem  Transformator in einem gemeinsamen Öl  behälter untergebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erhöhung der Klemmen spannung von Wechselstromverbrauchern bei Belastung gegenüber derjenigen bei Leer lauf, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Stromverbraucher mindestens eine mit mag- netisierbarem Metallkern ausgerüstete Selbst induktionsspule in Reihe geschaltet ist, in der bei Leerlauf ein 2 % der Klemmenspan nung des unbelasteten Stromverbrauchers übersteigender Spannungsabfall auftritt und deren magnetisierbarer Kern bei leerlaufen dem Stromverbraucher so weit gesättigt ist,
    dass bei Wattstrombelastung des Stromver brauchers der in der Selbstinduktionsspule auftretende Spannungsvektor nicht mit dem durch die Spule fliessenden Strom propor tional, sondern nur so weit wächst, dass der nach verktorialem Abzug dieses Spannungs vektors vom Gesamtspannungsvektor auf den Stromverbraucher entfallende Spannungsvek tor zunimmt UNTERAN SPRt1 CHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sätti gungsgrad des Eisenkernes der Selbst induktionsspule so hoch ist, dass, wenn der Strom das 10fache des Leerlauf stromes beträgt, die Spannung der Selbst induktionspule höchstens das Vierfache ihres Wertes bei Leerlauf des Stromver brauchers erreicht hat. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Eisenkern der Selbstinduktionsspule einen Luft spalt enthält. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Eisenkern der Selbstinduktionsspule eine verjüngte Strecke enthält. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit der Selbtinduktionsspule ein Ohmscher Wi derstand parallel geschaltet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Selbst induktionsspulen mit verschiedenen Cha rakteristiken in Reihe geschaltet sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, für Dreiphasenweehselstrom, dadurch ge kennzeichnet,, dass die Eisenkerne der in jede Phase eingeschalteten Selbstinduk tionsspulen noch je eine Spule tragen, die untereinander in Dreieckschaltung verbunden sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Selbst induktionsspule ausser mit der mit dem zu regelnden, Stromverbraucher in Reihe geschalteten Wicklung mit einer zusätz lichen, fremderregten Wicklung ausge rüstet ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der die fremderregte Wicklung tragende Schenkel des Eisenkörpers der Selbstinduktionsspule mit Kurzschluss- windungen versehen ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Selbst induktionsspule mit einer Sekundärwick lung versehen ist, deren Stromkreis über einen Regelwiderstand geschaltet ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Selbst induktionsspule in mehrere in Reihe ge schaltete Stufen unterteilt ist, die mit einzeln ein- und ausschaltbaren Wick lungen ausgerüstet sind. 11. Einrichtung nach Patentanspruch,. für Mehrphasenwechselstrom, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Selbstinduktions spule zwei in verschiedene Phasen geschaltete Wicklungen aufweist. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, zur Erhöhung der Spannung von mit primären und sekun dären Wicklungen ausgerüsteten mehr- phasigen Stromverbrauchern, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Wicklung einer jeden Phase der Selbstinduktions spule an die Primärwicklung und die der gleichen Phase angehörende andere Wicklung der Selbstinduktionsspule an die Sekundärwicklung des zu regelnden Stromverbrauchers angeschlossen ist.
CH132137D 1927-05-03 1928-04-23 Einrichtung zur Erhöhung der Klemmenspannung von Wechselstromverbrauchern bei Belastung gegenüber derjenigen bei Leerlauf. CH132137A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077320B (de) * 1953-02-23 1960-03-10 Siemens Ag Mehrphasiger Frequenzwandler auf der Grundlage gleichstrom-vormagnetisierter Drosselspulen
DE102016202047A1 (de) * 2016-02-11 2017-08-17 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Schaltbare Induktivitäten für induktives Laden

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