CH132225A - Sicherung zur Verhinderung des ungewollten Zurückdrehens von Schraubenmuttern und Schraubenköpfen. - Google Patents
Sicherung zur Verhinderung des ungewollten Zurückdrehens von Schraubenmuttern und Schraubenköpfen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/24—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by means of washers, spring washers, or resilient plates that lock against the object
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Description
Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr.<B>110337.</B> Sicherung zur Verhinderung des ungewollten Zurückdrehens von Schraubenmuttern und Schraubenköpfen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Sicherung zur Ver hinderung des ungewollten Zurückdrehens von Schraubenmüttern und Schraubenköpfen nach dem Hauptpatent.
Die Erfindung be steht darin, dass die ringförmige Ausnehmung des zu sichernden Teils (Schraubenmutter oder Schraubenkopf) und der in diese ein greifende Randansatz der Unterlegscheibe so ausgebildet sind, dass beim Festschrauben des zu sichernden Teils ein Anstauchen des Randansatzes in der Ausnehmung stattfin det, wodurch eine feste Verbindung zwischen dem zu sichernden Teil und der Unterleg scheibe geschaffen wird.
Auf der Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Schraubenmutter im Längs schnitt, Fig. 2 die zugehörige Unterlegscheibe im Schnitt und Fig. 3 in Draufsicht, Fig. 4 die Mutter samt Unterlegscheibe mit angestauchtem Ansez im Längsschnitt, Fig. 5 eine abgeänderte Ausführung der Unterlegscheibe im Schnitt,
Fig. 6 eine abgeändeAe Ausführung der Mutter im Längsschnitat, Fig. 7 und 8 eine weitere Ausführungs form der Unterlegscheibe in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 9 und 10 zugehörige Ansatzteile der Unterlegscheibe im Längsschnitt, Fig. 11 und 12 eine weitere Ausführungs form der Mutter im Längsschnitt und Drauf sicht,
Fig. 13 und 14 eine abgeänderte Aus führungsform der Schraubenmutter in Un- teransiclit und im Längsschnitt.
In Fig. 1 bis 4 ist a die Schrauben mutter und b die Unterlegscheibe. Letztere ist mit einem in zapfenartige Teile unter teilten Randansatz (Kragen) c versehen, der in die ringförmige Ausnehmung d auf der innern Stirnseite der Schraubenmutter passt. Die, Ausnehmung ist durch eine Hin terdrehung der Mutter gebildet. Die Kragen teile c der Unterlegscheibe b sind höher als die Vertiefung<I>d</I> in der Mutter<I>a.</I> Beim Anschrauben der Mutter legt sich der Konus f, der sich auf der Gewindeseite der Mutter a befindet, gegen die Innenseite des Kragens c.
Durch Weiterdrehung der Mutter werden die Teile des Kragens nach aussen gedrückt, wodurch sich der Kragen hinter die durch die Ausnehmung d gebildete hinterdrehte Konusfläche g der Mutter a legt. Da aber der Kragen c höher als die Eindrehung d der Mutter ist, so werden beim Weiterschrauben der Mutter, bis letztere zum Beispiel auf .dem Boden der Scheibe b ganz aufliegt, die Teile des Kragens c zusammengestaucht,
wodurch sich diese gegen die konischen Flächen der Mütterausnehmung d drängen und. sich an diesen festsetzen (Fig. 4). Gleichzeitig wer den durch die angestauchten Kragenteile c die Gewindegänge der Mutter a gegen die Ge windegänge des Schraubenbolzens h gepresst. Durch Aufrauhen oder Riffeln der Kragen teile c oder der Mu*erausnehmung d an der Aussen- und/oder Innenseite wird die Festlegung des Kragens c an dem aus gesparten Kranz der Mutter a noch erhöht.
Der geteilte Kragen c der Unterlegscheibe b kann an seiner Eingriffskante mit einer Abschrägung versehen sein. 'Fig. 5 zeigt zum Beispiel eine Unterlegscheibe mit ab wechselnd schrägen Kanten an der Innen- und Aussenseite. Die Zapfen oder Kragen teile c, welche Abschrägungen an der Innen kante haben,, können länger als diejenigen mit den Abschrägungen zu der Aussenkante sein.
Bei Verwendung von Unterlegscheiben mit an verschiedenen Seiten abgeschrägten Kragenteilen gemäss Fig. 5 werden beim Anschrauben der Mutter die Zapfen oder Kragenteile c --mit der innern schrägen gante in der Aussparung d der Mutter nach aussen gedrückt, während die aussen abgeschrägten Zapfen oder Kragenteile c nach innen gegen die Gewindegänge der Schraube h gedrückt werden.
Vorzugsweise findet hierzu eine Mutter gemäss Fig. 6 Anwendung, die ausser den konischen Flächen f, g der Ausnehmung d noch einen nach innen gegen das Gewinde gerichteten Konus s hat, mit dem die Zap fen c mit den aussen abgeschrägten Kauten in Eingriff kommen, um nach innen in das Gewinde des Bolzens lt gedrückt zu werden. Hierzu können auch Zapfen c von verschie dener Stärke Anwendung finden, wie Fig. 7 bis 10 zeigen.
Die Zapfen cl, welche nach innen in das Bolzengewinde gedrückt wer den,, haben hier .geringere Stärke als die Zapfen c2, welche in der Mutterausnehmung d nach aussen gedrückt werden. Die Zapfen abschrägungen an den Kanten können hier beliebig sein, und es können insbesondere die dünnen Zapfen cl auf ihrer ganzen Länge konisch gestaltet sein und mehr oder weni ger spitz zulaufen.
Die Mutter a kann auch an der Fläche. in welcher sich die Ausnehmung d befindet, auf Seite der hinterdrehten Konusfläche g Aussparungen e haben (Fig. 11 und 12.). Beim Anschrauben der Mutter werden, wie gesagt, die Zapfen c durch die konischen Wandungen der Mutterausnehmung d aasge staucht. Die in der Mutter a angebrachten Aussparungen e ermöglichen es, dass min destens immer ein Zapfen c, anstatt zusam mengestaucht zu werden, nach aussen in die Mutteraussparung e gedrückt wird.
Durch unsymmetrische Anordnung der Aussparun gen e gegenüber der symmetrischen Ein teilung der Zapfen c der Unterlegscheibe b greift immer nach sehr geringem Weiter drehen der Mutter a ein Zapfen c der Unter legscheibe b in eine Aussparung e der Mutter a, so dass die Mutter automatisch durch einen Zapfen der Unterlegscheibe ver riegelt wird. Die Zapfen c können hier alle gleichseitig innen abgeschrägt sein.
Die Aussparungen e der Mutter können auch, wenn sie versetzt gegenüber der sym metrischen Einteilung der Zapfen oder Kra genteile c der Unterlegscheibe b stehen, mit den zwischen den Zapfen c befindlichen Zwi schenräumen durchgehende Öffnungen bil- den;, durch welche zum Beispiel Vorstecker, Splinte oder dergleichen hindurchgesteckt werden können.
Die Unterlegscheibe b kann verschiedene Ausführungen haben, um ein Verdrehen der selben zu verhindern. Das Verdrehen kann zum Beispiel dadurch verhindert werden, däss die Unterlegschbibe b einseitig abge flacht (Fig. 3) oder an der Seite, welche am festen Körper anliegt, geraubt, geriffelt ,oder ähnlich ausgeführt oder mit pyramiden förmigen, kegelförmigen oder körnerartigen Vorsprüngen i (Fig. 5) versehen ist.
Auch können einzelne Stellen der Unterlegscheibe in Richtung des festen Körpers durchge drückt oder durchgestanzt sein (Fig. 7 und 8). Die so entstandenen federnden Zapfen t wirken sperrend gegen selbsttätiges Zurück drehen der Mutter bezw. Unterlegscheibe.
Fig. 13 und 14 zeigen eine Schrauben mutter a, die am Gewinde bei c an einzelnen Stellen eingeschlitzt ist. Dadurch werden Gewindebacken gebildet, die, wenn die Zap fen oder Kragenteile c der Unterlegscheibe b in die Ausnehmung <I>d</I> der Mutter a ein gestaucht werden, fest in das Bolzengewinde eingedrückt werden.
Bei der Anwendung der Erfindung bei Kopfschrauben trägt, wie beim Hauptpatent, der Schraubenkopf die ringförmige Aus- nehmung d, wie sie zum Beispiel für die Schraubenmuttern a beschrieben worden ist. Der zum Beispiel zapfenartig ausgebildete RandansAz der Unterlegscheibe greift als dann in die zum Beispiel hinterschnittene Ausnehmung des Schraubenkopfes ein und wird beim Festschrauben in dieser ange- staucht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherung zur Verhinderung des un gewollten Zurückdrehens von Schrauben- muttern und Schraubenköpfen, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Aus- nehmung des zu sichernden Teils (Mutter oder Schraubenkopf) und der in diese ein greifende Randansatz der Unterlegscheibe so.ausgebildet sind, dass beim Festschrauben des zu sichernden Teils ein Anstauchen des Randansatzes in der Ausnehmung statt- findet. UNTERANSPRüCHE: '.1. Sicherung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand ansatz der Unterlegscheibe grössere liöhe hat, als die Ausnehmnung in dem zu si chernden Teil tief ist. 2.Sicherung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet,, dass der Rand ansatz der Unterlegscheibe aus mehreren Teilen besteht, die an der Eingriffskante abgeschrägt sind. 3. Sicherung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2 hiervor, dadurch gekenn zeichnet, dass die Randansatzteile der Unterlegscheibe zum Teil nach innen und zum Teil nach aussen abgeschrägt sind.4. Sicherung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3 hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die Randansatzteile der Unterlegscheibe abwechselnd nach verschiedenen Seiten abgeschrägt sind und durch entsprechende Schrägflächen an dem zu sichernden Teil nach aussen und innen abgedrückt werden. 5. Sicherung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand ansatz der Unterlegscheibe aus mehre ren Teilen besteht, die verschiedene Stärke haben. 6.Sicherung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand ansatz der Unterlegscheibe aus mehre ren Teilen besteht, die verschiedene Länge haben. 7. Sicherung nach Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand ansatz aus mehreren Teilen besteht und der zu sichernde Teil mi% von der Aus- nehmung aus nach aussen gehenden Aus sparungen versehen ist. in welche ein Teil der Randansatzteile der Unterleg scheibe eingedrückt wird.B. Sicherung nach Patentanspruch hiervor, bei Schraubenmuttern, dadurch Bekenn zeichnet, dass der Randansatz aus mehr- reren Teilen besteht und die zu sichernde ,Schraubenmutter ausser der Ausnehmung noch einen nach innen gegen das Ge winde gerichteten Konus hat,durch den ein Teil der Randansatzteile der Unter legscheibe in das Bolzengewinde ge drückt wird.- 9. Sicherung nach Patentanspruch hiervor, bei Schraubenmuttern, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Randansatz aus meh reren Teilen besteht und die zu sichernde Schraubenmutter am Gewindeteil von der Ausnehmung ausgehende Schlitze aufweist, durch welche Gewindebacken gebildet werden,die durch die ange- stauchten Randansatzteile der Unterleg scheibe in das Bolzengewinde eingepresst. werden.
Applications Claiming Priority (1)
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Family
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Family Applications (2)
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH110337A (de) | 1925-08-01 |
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