CH132276A - Fühlervorrichtung für Spulen mit Konusspitze. - Google Patents
Fühlervorrichtung für Spulen mit Konusspitze.Info
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Description
Fülilervorriclitung, für Spulen mit lionnsspitze. Die Bildung einer korrekten Spule mit konischer Spitze, Schussspule, Flaschenspule usw. wird bekanntlich dadurch erreicht, dass die Spulspindel nebst einer Drehbewegung noch eine Hin- und Herbewegung ausführt, und der Fühler, der zugleich den Faden führer trägt, durch Rotation einer Fühler scheibe auf einer Gewindespindel durch das gespulte Material vorwärtsgeschaltet wird.
Bei andern Maschinen dreht sich die Spul spindel allein, wobei der Fühler die Hin- und Herbewegung entsprechend der Konus- länge der .Spule übernimmt.
Die bisher angewendeten Fühler, die eine Drehung benötigen, um sich auf der Ge windespindel weiter zu schalten, hatten den Nachteil, dass die erforderliche Kraft, die durch die umlaufende Spule dem Fühler teller erteilt werden musste, um diesen in Drehbewegung zu versetzen, ziemlich gross war, da die Verbindung zwischen Fühler teller und Gewindespindel eine unmittelbare war. Bei sehr feinen Materialien lief man Gefahr, dass diese, für die Drehbewegung des Tellers erforderliche Umfangkraft zu gross war, wobei das Material beschädigt wurde.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, diesen Nachteil zu beseitigen und die zur Bewegung des Fühlertel'lers erforderliche Umfangskraft wesentlich zu vermindern und damit das Material, von dem die er wähnte, treibende Kraft ausgeht zu schonen. Dieser Zweck wird gemäss Erfindung da durch erreicht, dass der F'ühlerteller ein Pla- rietenra:d trägt, welches in zwei, auf einzeln für sich drehbaren Hülsen sitzende Sonnen räder von differierender Zähnezahl eingreift, und da.ss .die eine Hülse ein mit einer orts festen Gewindespindel zusammenwirkendes Organ trägt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus fühTungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ,durch Fig. 1 im Vertikalschnitt nach der Linie -1-B in F.ig. 2 und durch Fig. 2 im Aufriss. Fig. ss und 4 sind Horizontalschnitte nach den Linien C-D und E-F in Fig. 1.
Auf der Fühlerhülse 1 ist mittelst Schrauben 2 eine Lasche 3 festgeklemmt, welche einerseits längs des vertikalen Stiftes 4 geführt ist und anderseits den nicht dargestellten Fadenführer trägt. 5 bezeichnet den Fühlerteller der Fühlervorrichtung, welche so einge stellt ist, dass der Teller 5 mit der Spule 6 im Punkt 7 in Berührung kommt (Fig. 2), um entsprechend dem Materialauftrag der Spule 6 gedreht und durch die ortsfeste Gewinde spindel 8 weiter geschaltet zu werden.
Die Übertragung dieser Drehbewegung bis zur Gewindespindel geschieht, wie erwähnt nicht unmittelbar, sondern mittelst eines Planeten und Differentialgetriebes. Der Fühlerteller 5 trägt einen Achszapfen 9, auf welchem ein Planetenrad 10 lose sitzt, und ist auf zwei Reihen Kugeln 11 frei gelagert. Das Pla netenrad 10 greift in ein auf der Fühler hülse 1 befestigtes Sonnenrad 12 und in ein zweites, auf einem Zwischenstück 13 be festigtes Sonnenrad 14 ein, welches einen Zahn mehr als das ,Sonnenrad 12 aufweist.
Die Trennungsebene zwischen der Fühler hülse 1 und dem Zwischenstück 13 liegt genau zwischen den beiden Rädern 12 und 14. Das Zwischenstück 13 ist auf einer in der Fühlerhülse 1 geführten Hülse 15 be festigt, auf welcher ferner ein bei der unter sten .Stellung des Fühlers wirksamer, die Hülse 15 schützender Anschlagring 16 und ein Ring 1.7 festsitzen. Letzterer besitzt einen entspre chend dem Gewinde der Gewindespindel 8 ansteigenden Schlitz 18 (Fig. 3)
in welchem ein nach Art einer Schraubenmutter durch eine Aussparung 19 (Fig. 1) der Hülse 15 in das Gewinde der Spindel 8 greifendes, unter dem Druck einer am Ring 17 befestigten Feder 20 stehendes Organ 21 um einen Zapfen 22 drehbar angeordnet ist. Zwischen dem Ring 1.7 und einem zweiten, ebenfalls ouf der Hülse 15 befestigten Ring 23 ist eine Ringscheibe 24 mit Vertikalstift 25 lose auf der Hülse 15 angeordnet, welcher Stift 2'5 in eine Schrägnut 26 (Fig. 4) des Organes 21 eingreift.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Fühlervorrichtung ist folgende: Bei der durch die Spule 6 .dem Fühler teller 5 intermittierend erteilten Drehung be schreibt das Rad 10 unter gleichzeitiger Drehung um die eigene Ake eine plane tarische Bewegung um die Sonnenräder 12 und 14, infolge welcher bei jedem Um lauf des Rades 10 um die Räder 1 \3 und 14 letzteres um einen Zahn vorwärtsge schaltet und die Hülse 15 und damit das Or gan 21 der stillstehenden Gewindespindel 8 entlang entsprechend hochgeschraubt wird.
Dadurch, dass die Drehbewegung des Tellers infolge des Planeten- und Differentialan triebes ins Langsame übersetzt wird, ist die zur Bewegung des Fühlertellers auszu übende, vom Fadenmaterial aufzubringende Kraft eine sehr geringe, wodurch dieses Ma-- terial geschont wird. Selbstschaltung des Fühlers durch fremde Einflüsse, wie Maschinenerschütterungen etc. sind ausge schlossen.
Zum Zurückstellen des Fühlers dreht man die Scheibe 24, wodurch das Organ 21 aus der Gewindespindel 8 ausgerückt wird. Nach Loslassen der Scheibe 24 rückt die Feder 20 das Organ 21 wieder in die Ge windespindel 8 ein. Die Verbindung des Fühlers mit der Spindel ist somit höchst schnell und gleicht herzustellen und zu lösen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fühlervorrichtung für Spulen -mit Konus spitze, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlerteller ein Planetenrad trägt, welches in zwei, auf einzeln für sich drehbaren Hül sen sitzende Sonnenräder von differierender Zähnezahl eingreift, und dass die eine Hülse ein mit einer ortsfesten Gewindespindel zu sammenwirkendes Organ trägt, das Ganze zum Zweck, die zur Bewegung des Fühler tellers und zum Vorschub erforderliche Um fangskraft wesentlich zu vermindern und dadurch das Fadenmaterial, von dem die Vorschubkraft ausgeht, zu schonen.<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fühlervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Fühler- Celler ein Planetenrad drehbar gelagert ist, welches in zwei, um einen Zahn differente Sonnenräder kreist. ?. Fühlervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühler teller auf zwei Kugelreihen läuft.:3. Fühlervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Sonnenrad mit der Fühlerhülse und das andere mit einer in dieser Hülse drehbaren Hülse verbunden ist, welche einen Ring mit einem in die Gewindespindel einrückbaren Organ trägt.1. Fühlervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das einrückbare Or gan am genannten Ring angelenkt ist und unter Federdruck steht, und dass auf der genannten, inneren Hülse eine Scheibe lose sitzt, welche einen das genannte Organ beherrschenden Stift trägt, derart, dass durch Drehung der Scheibe in der einen Richtung das Organ aus der Gewindespin del ausgerückt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH132276T | 1928-06-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=4390513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH132276D CH132276A (de) | 1928-06-22 | 1928-06-22 | Fühlervorrichtung für Spulen mit Konusspitze. |
Country Status (2)
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| BE (1) | BE361497A (de) |
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1928
- 1928-06-22 CH CH132276D patent/CH132276A/de unknown
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1929
- 1929-06-14 BE BE361497A patent/BE361497A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE361497A (de) | 1929-07-31 |
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