CH132434A - Trockengleichrichter mit verstärkter Kühlung, dessen Einheiten aus abwechselnden Schichten eines Metalles und einer festen Metallverbindung bestehen. - Google Patents
Trockengleichrichter mit verstärkter Kühlung, dessen Einheiten aus abwechselnden Schichten eines Metalles und einer festen Metallverbindung bestehen.Info
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Description
Trockengleichrichter mit verstärkter Kühlung, dessen Einheiten aus abwechselnden Schichten eines Netalles und einer festen Metallverbindung bestehen. Bei ruhenden, trockenen Gleichrichtern, das heisst bei Gleichrichtern., deren Ein heiten aus abwechselnden Schichten eines Metalleis und einer festen Metallverbindung bestehen, hängt die Höhe der zulässigen Strombelastung wesentlich von der Tempe ratur ab, auf die sich der Gleichrichter bei Stromdurchgang erhitzt. In manchen Fällen genügt die natürliche Wärmeabführung durch Ausstrahlung, besonders dann, wenn mau in an sich bekannter Weise die Wärme gut leitende Metallscheiben zwischen die einzelnen Gleichrichtereinheiten legt.
Viel fach aber wird man genötigt sein, besondere Mittel anzuwenden, um zu verhindern,, da.ss an einzelnen Stellen im Innern des Gleich richters eine übermässige Erwärmung und damit die Gefahr eines örtlichen Durch schlages auftritt, durch welchen die Gleich richt:ereinheit zerstört und der ganze Gleich richter ausser Betrieb gesetzt würde. Es hat sich nun gezeigt, dass die Gleich richtereinheiten mit einer um so grösseren Stromdichte belastet werden können; je wirk samer die Kühlung ist, welcher sie an ihrer Innenseite ausgesetzt sind.
Den Gegenstand der Erfindung -bildet eine Kühlanordnung für Gleichrichter der eingangs erwähnten Art, die eine besonders hohe Strombelastung der. Gleichrichtereinheiten ermöglicht. Die Erfindung besteht darin, d,ass der Innen raum des aus ringscheibenförmigen Einheiten zusammengesetzten Gleichrichters zum Sitz einer verstärkten Kühlwirkung gemacht ist.
Für die Ausführung des Erfindungs gegenstandes gibt es verschiedene Möglich keiten. So kann zum Beispiel die Kühlung durch einen den Innenraum des Gleichrich ters ausfüllenden, zugleich als Organ zum Zusammenpressen der Gleichrichtereinheiten dienenden metallischen Bolzen vermittelt werden. Diesen Bolzen kann man entweder als massiven Schraubenbolzen ausbilden und ihn an einem oder beiden Enden einer star ken künstlichen Kühlung, etwa durch eine Kältemischung oder dergleichen, aussetzen oder man kann ihn als Hohlkörper ausbilden, dessen Hohlraum zum Durchleiten eines gas förmigen oder flüssigen Kühlmittels dient.
Die Enden des zuletzt erwähnten Hohlkör pers können dabei zum Beispiel so aus gebildet sein, da.ss sie sich, unmittelbar zum Anschluss an eine Kühlwasserleitung eignen. Schliesslich kann man auch zwischen dem - in diesem Falle zweckmässig massiv auszuführenden - Schraubenbolzen und der Innenseite der Gleichrichtereinheiten einen Spielraum freilassen und diesen zum Durchleiten eines gasförmigen oder flüssigen Kühlmittels benutzen..
In der Zeichnung ist als Ausführungs beispiel der Erfindung eine Gleiehrichter- elektrode dargestellt, die sich durch ihre für eine verstärkte Kühlwirkung besonders gün stige Form auszeichnet. Bei der Entwick- lunh dieser Ausführungsform wurde von der Erkenntnis ausgegangen, dass' es weniger darauf ankommt, die durchschnittliche Tem peratur der ganzen Elektrode so niedrig wie möglich zu halten, als vielmehr, Wärme stauungen an einzelnen Stellen ihres Innern, bei scheibenförmigen Elektroden also beson ders in der Nähe der Scheibenachse. zu ver hüten. Dieser Zweck wird dadurch erreicht.
dass die Elektrode die Gestalt einer kreis ringförmigen Scheibe hat, deren Innendurch messer mindestens gleich ihrem halben Aussendurchmesser ist, wodurch eine relativ grosse innere Kühlfläche erreicht wird. Da bei kann man den Innendurchmesser der Elektrode so bemessen, dass ein Schrauben bolzen, der mehrere aus derartigen Elektro den zusammengesetzte Gleichrichtereinheiten trägt und ihre Zusammenpressung ermög licht,, von den Elektroden mit Spielraum um schlossen wird. Dieser Spielraum lässt sich dann im Bedarfsfalle zum Durchleiten eines gasförmigen oder flüssigen Kühlmittels aus nutzen.
1 bezeichnet eine scheibenförmige, aus Kupfer und einer Kupferoxydschicht 4 be stehende Gleichrichterelektrode von Kreis ringgestalt, deren Aussendurchmesser etwa doppelt so gross wie ihr Innendurchmesser ist. Der Innendurchmesser ist seinerseits so gewählt, dass sich zwischen einem zur Elek trode gleichachsigen Schraubenbolzen 2, der zum Zusammenpressen der aufeinander gelegten Elektroden dient,. und der innern Begrenzung der scheibenförmigen Elektrode ein ringförmiger Spielraum 3 ergibt.
Man kann, falls trotz dem angegebenen Dureb- messerverhältnis die natürliche Wärmeab führung, zum Beispiel durch zwischen die einzelnen Gleichrichterzellen gelegte Alumi niumscheiben von grösserem Durchmesser. nicht ausreichen sollte, die Enden des Schraubenbolzens 2 einer starken künst lichen Kühlung aussetzen und dadurch der Stromwärme eine Ableitung nach aussen ver schaffen. Man kann aber auch den Ring raum 3 zur Durchleitung eines gasförmigen oder flüssigen Kühlmittels benutzen.
In vielen Fällen wird man jedoch ohne diese künstlichen 14Iittel auskommen, da schon die Kreisringform an sich in Verbindung mit dem gewählten Varhältnis des Innendurch messers zum Aussendurchmesser (% '/2) in besonders vorteilhafter Weise ungünstige Wärmestauungen im Innern der Elektrode zu verhindern vermag, mit andern Worten eine verstärkte Kühlwirkung hervorruft.
In allen erwähnten Fällen ergibt sich eine ausserordentliche .Steigerung der Be- la,stungsf ähigkeit des Gleichrichters, die vor allem dem Umstand zuzuschreiben ist, dass durch die angegebenen Mittel Wärmestauun gen im Innern der scheibenförmigen Gleich richtereinheiten fast vollständig vermieden werden. Damit schwindet aber im gleichen Masse die Gefahr eines örtlichen Durch schlages, durch welchen der ganze Gleicb- richter ausser Betrieb gesetzt werden würde.
Natürlich lassen sich nach Bedarf auch mehrere der angegebenen Mittel miteinander vereinigen, wodurch dann die Kühlung noch ausgiebiger wird.
Claims (1)
- PATEN'IAXSPRUCÜ: Trockengleichrichter, dessen Einheiten aus abwechselnden Schichten eines Metalles und einer Metallverbindung bestehen, da durch gekennzeicnhet, dass der Innenraum des aus ringscheibenförmigen Einheiten zu sammengesetzten Gleichrichters zum Sitz einer verstärkten Kühlwirkung gemacht ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Gleichrichter nach Patentanspruch" da durch gekennzeichnet, dass die KülAung des Gleichrichters durch einen dessen Innenraum ausfüllenden, zugleich als Or gan zum Zusammenpressen der Gleich- richtcireinheiten dienenden metallischen Bolzen vermittelt wird. 2. Gleichrichter nach Unteranspruch 1., da durch gekennzeichnet. dass der als mas siver Schraubenbolzen ausgebildeie Bol zen -,in einem oder beiden Enden einer künstlichen Kühlung ausgesetzt ist. 3.Gleichrichter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Bolzen als Hohlkörper ausgebildet ist, dessen Hohl raum zum Durchleiten eines gasförmigen oder flüssigen Kühlmittels dient. Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden die Gestalt einer kreisringförmigen Scheibe haben, deren Innendurchmesser zur Erzielung der verstärkten Kühlwir kung mindestens gleich ihrem halben Aussendurchmesser ist. 5.Gleichrichter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen einem zum Zusammenpressen der ringscheiben förmigen Gleichrich'tereinheiten dienen den. und zu diesen gleichachsigen Bolzen und der Innenseite des Gleichrichters ein Spielraum freigelassen ist, der zum Durch leiten eines gasförmigen oder flüssigen Kühlmittels dient.
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- 1928-03-16 CH CH132434D patent/CH132434A/de unknown
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