CH132456A - Relaisanordnung. - Google Patents

Relaisanordnung.

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CH132456A
CH132456A CH132456DA CH132456A CH 132456 A CH132456 A CH 132456A CH 132456D A CH132456D A CH 132456DA CH 132456 A CH132456 A CH 132456A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Relaisanordnung.    Die Erfindung betrifft eine Schaltungs  anordnung für Relais, die einen zwischen  zwei Kontakten pendelnden Anker besitzen,  bei dessen Bewegung im Kontaktstromkreise  Ströme, die durch einen Nutzwiderstand  fliessen,     geschlossen    werden. Sie bezweckt  die Erzielung einer besonders hohen Emp  findlichkeit bei derartigen     Relais.,    ohne durch  zu geringen Kontaktabstand die Gefahr  eines Kurzschlusses hervorzurufen.

   Dies  wird nach der Erfindung dadurch erreicht,       da.ss    jeder der beiden Kontakte an je einer  Zuleitung des Nutzwiderstandes, zum Bei  spiel der Magnetwicklung des Schreibers,  und der Relaisanker über die Batterie des  Arbeitsstromkreises an den Symmetriepunkt  des     Nutzwiderstandes    oder eines diesem Nutz  widerstand parallel geschalteten Widerstan  des angeschlossen ist.

       Relaisschaftungen    mit       zwei    Kontakten und einem Anker kommen       liauptsäehlich    für     Telegraphieempfänger    in       Betracht,.    bei denen der Nutzwiderstand bei-         spielsweise    durch die Wicklung des den  Schreibstift     betätigenden    Magnetes gebildet       nzrd.    Bei den bisher     üblichen    Schaltungen  solcher Relais besteht der Kontaktstromkreis  im wesentlichen aus einer Batterie, deren  beide Pole mit den beiden Relaiskontakten  verbunden sind, und aus dem Nutzwider  stand, der einerseits an den Relaisanker,

   an  derseits an den     Mittelpunkt    der     Relaisba'tie-          rie    angeschlossen ist. Um diese Relais ge  nügend empfindlich zu machen, ist man be  müht, die beiden Relaiskontakte einander so  nahe als möglich zu bringen, da auf diese  Weise die Arbeit, die zur Bewegung des  Ankers erforderlich ist,     wesentlich    verrin  gert wird.     Diesem        Bestreben    wird jedoch da  durch eine Grenze gesetzt, dass bei allzu  grosser     Annäherung    der Kontaktpole anein  ander die Gefahr     eines    Kurzschlusses der  Batterie     auftrifft.     



  Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil  und ermöglicht so eine beliebig nahe An-           einanderstellung    beider Kontakte. Dies wird       dadurch    erreicht, dass jeder der beiden     Kon-          takte    an je einer Zuleitung des     Nulzwider-          standes    und der Relaisanker über die Bat  terie des     Arbeitsstromkreises    an den Sym  metriepunkt des Nutzwiderstandes oder eines  zu dem     Nutzwiderstand    parallel geschalte  ten Widerstandes     angeschlossen    ist.  



  Auf diese Weise vermeidet man bei  gleichzeitiger Berührung des Ankers mit  beiden Kontakten die Gefahr des Kurz  schlusses, da die Kontakte jetzt nicht mehr  an der Batteriespannung liegen.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung näher  erläutert.  



       Abb.    1 zeigt zum Vergleich eine der bis  her üblichen Schaltungen;       Abb.    2, 3 und 4 zeigen     Ausführungsbei-.     spiele der neuen Anordnung.  



  In     Abb.    1 bedeutet r ein durch die aus  einer Leitung     l    ankommenden Ströme erreg  tes Empfangsrelais, dessen Anker a sich ab  wechselnd an die Kontakte     k,    und     k2    an  legt. An die Kontakte sind die miteinander  verbundenen Relaisbatterien     b1    und     b2    an  geschlossen, deren Mitte über einen Nutz  widerstand v, beispielsweise die Magnetwick  lung eines     Telegraphieschreibers,    mit dem       Anker    a verbunden ist.

   Bei zu starker gegen  seitiger Annäherung der beiden Kontakte     k,     und     k::    tritt die Gefahr eines Kurzschlusses  der Batterien     b,,        b2    auf.  



  Nach     Abb.    2 sind die Lagen von Bat  terie und Nutzwiderstand vertauscht: An  die Kontakte<I>k,</I> und     k:;    des Relais<I>r</I> ist der  Nutzwiderstand v angeschlossen, der eine  Differentialwicklung besitzt, deren Mitte  über die Relaisbatterie<I>b</I> mit dem Anker     a     verbunden ist.  



  In     Abb.    3 ist die Verbindung zwischen  Batterie b und Nutzwiderstand v nicht an  die Mitte des     I\Tutzwiderstandes    geführt,  sondern an die Mitte eines dem Nutzwider  stand parallel geschalteten Widerstandes w.  Die übrigen Teile sind wie in     Abb.    2 an  geordnet.  



  Wie     Abb.    4 zeigt, kann der Nutzwider  stand auch in einer weitergehenden Leitung    <I>l'</I> bestehen, die, an die Relaiskontakte     k,     und     ki!    unter     Parallelschaltung    eines Wider  standes     w,    dessen Mitte mit der Batterie ver  bunden ist, angeschlossen ist.     Die    eine Ader  der Leitung     l'    kann dabei auch durch Erde  ersetzt sein.  



  Der ausserordentlich geringe Weg, den  der Anker zwischen den beiden Kontakten       zurücklegt,    verursacht bisweilen eine man  gelharte     Stromunterbrechung    beim Öffnen  der Kontakte. Es kann vorkommen,     da.ss    sich  kleine Späne oder ähnliche Teilchen des Kon  taktmaterials auch bei geöffnetem Kontakt  an den Relaisanker anlegen und so einen       unerwünschten,    Stromübergang verursachen.  Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieser Nach  teil beseitigt wird, wenn man die Kontakt  stellen nicht, wie zumeist üblich, aus Me  tall, sondern einem etwas schlechter leiten  den Material, zum Beispiel Graphit, macht.

    Die Übergangswiderstände, die dann durch       kleine    Teilchen dieses Materials entstehen,  bieten dem Strom einen grösseren Widerstand  als bei metallischen     Kontakten..    so dass die  Übergangsströme nicht mehr störend wirken.  



  Die Relaisanordnung ist nicht auf die  Verwendung für     Telegraphieempfänger    be  schränkt,.     sondern    ist allgemein bei Doppel  kontaktrelaisanordnungen anwendbar, ins  besondere solchen, bei denen im Arbeitsstrom  kreise abwechselnd Stromstösse     verschiedener     Richtung erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung für Relais, insbesondere Tele- graphieempfangsrelais, bei denen zwei Kon takte durch einen Relaisanker abwechselnd geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kontakte an je einer Zuleitung des Nutzwiderstandes und der Re laisanker über die Batterie des Arbeitsstrom kreises an den SymmetAepunkt des Nutz widerstandes oder eines zu dem Nutzwider stand parallel geschafteten Widerstandes an geschlossen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnete, dass der Nutzwiderstand in einer Magnetspule mit Differential wicklung besteht, deren Mitte über die Batterie mit dem Anker verbunden ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Nutzwiderstand ein Widerstand parallel geschaltet ist, dessen Mitte über die Batterie mit dem Anker verbunden ist. B. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstellen des Relais aus einem Material bestehen, das eine geringere elektrische Leitf.hig- keit besitzt als Metall.
CH132456D 1927-02-14 1928-02-10 Relaisanordnung. CH132456A (de)

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