CH132482A - Einkammer-Druckluftbremse. - Google Patents

Einkammer-Druckluftbremse.

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CH132482A
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere

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Description


  Einkammer-Druckluftbremse.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  kammer-Druckluftbremse mit vollständiger  Abstufbarkeit des Brems- und Lösevor  ganges und mit der Möglichkeit, den Brems  zylinderdruck auch bei etwaigen Undichtig  keiten des Bremszylinders, des Bremskolbens  oder der zum Bremszylinder führenden Rohr  leitung selbsttätig in der beabsichtigten  Höhe zu erhalten.  



  Es sind bereits Einkammer-Druckluft  bremsen bekannt, bei denen die     Abstufbar-          keit    des Lösevorganges durch eine der ge  wöhnlichen Bremsausrüstung beigegebene  Sondervorrichtung gewonnen wird.  



  Bei diesen bekannten Bremsen ist die  Mitwirkung der Sondervorrichtung auf .die  Bremszylinderentlüftung beschränkt. Sie bie  ten daher nicht die Möglichkeit selbsttätigen  Nachfühlens im Falle des Sinkens des Brems  zylinderdruckes infolge von Undichtigkeiten  des Zylinders.  



  Bei denjenigen Steuerventilen, bei denen  unter anderem dem Druck des Bremszylin-    ders ein Einfluss auf die Steuerung der  Druckverhältnisse im Bremszylinder einge  räumt ist, beispielsweise bei den Bremsen  von Lipkowski, Bozic und Drolshammer,  sind Steuerorgane notwendig, die beiderseits  unter verschiedenen Drücken stehen. Diese  Steuerorgane müssen also ständig gegen eine  Druckdifferenz durchaus dicht halten. Für  eine derartige Inanspruchnahme sind die  leicht verschiebbaren, mit einem Dichtungs  ring versehenen, bekannten Steuerkolben  nicht verwendbar, weil der Dichtungsring  nicht durchaus dicht ist. Man ist daher ge  zwungen, bei den Bremsen der erwähnten  Art als Steuerorgane Biegeplatten, oder, bei  grossen Steuerungswegen, mit Lederman  schetten gedichtete Kolben anzuwenden.

    Dass derartige Kolben wegen der grossen Rei  bung der Dichtungsmanschetten gegen ge  ringe Druckdifferenzen unempfindlich sind,  ist ebenso bekannt wie, dass die Manschetten  infolge ihres Fettgehaltes im Winter steif       werden    und unter Umständen an den Zylin-      derwandungen anfrieren. Es liegt auf der  Hand, dass dadurch die erforderliche Fein  fühligkeit der Bremsen erhebliche Einbusse  erleidet.  



  Bei den Steuerkolben, die nur zeitweilig  einer Druckdifferenz ausgesetzt sind und bei  denen nach kurzer Zeit ein Ausgleich der  Drücke stattfindet, braucht auf eine so sorg  fältige Dichtung nicht Bedacht genommen zu  werden; infolgedessen kann bei diesen  Steuerkolben der bekannte geschlitzte Dich  tungsring zur Anwendung kommen, der  zwar nicht durchaus dicht ist, aber die Emp  findlichkeit des Steuerkolbens gegen Druck  differenz nicht beeinträchtigt. Wegen der  ihr leichtes Spiel bedingenden Undichtigkeit  sind derartige Kolben für Steuerventile an  Bremsen der erwähnten Art mit deren will  kommener feiner Abstufbarkeit des     Brems-          und    Lösevorganges nicht zu gebrauchen.  



  Die Bremse nach der Erfindung ist von  der Art, bei welcher die Druckverhältnisse  im Bremszylinder durch ein sekundäres  Steuerventil mit zwei Kolben geregelt wer  den, dessen einer Steuerkolben einerseits un  ter dem veränderlichen Druck eines Regulier  behälters steht, der durch den im gleichen  Richtungssinne auf den andern Steuerkolben  des sekundären Steuerventils wirkenden  Bremszylinderdruck unterstützt wird, wäh  rend der ersterwähnte Steuerkolben auf sei  ner andern, Seite ständig unter dem Einfluss  des in einer Steuerkammer herrschenden,  nahezu konstanten Druckes steht. Nach der  Erfindung werden nun die Änderungen des  Druckes in dem erwähnten Regulierbehälter  durch ein primäres Steuerventil herbei  geführt, das gegen Druckänderungen in  höherem Masse empfindlich ist als das se  kundäre Steuerventil.

   Die höhere Empfind  lichkeit kann beispielsweise durch einen mit  einem Dichtungsring gedichteten Kolben  oder durch einen mit einer Wälzhaut     ver-          sehenen    Kolben erreicht sein, der einerseits  nur unter dem Hauptleitungsdruck und an  derseits unter dem Druck des Regulierbehäl  ters steht und nur vorübergehenden Druck  unterschieden ausgesetzt ist.    Das vom Hauptleitungsdruck unmittel  bar beeinflusste, mit einem leicht gehenden  Steuerkolben ausgerüstete primäre Steuer  ventil kann an einen Regulierbehälter ange  schlossen sein, an den auch das sekundäre  Steuerventil angeschlossen ist, das mit einem  mittelst Manschette oder dergleichen gedich  teten Kolben versehen sein kann.  



  Das Schema einer derartigen Bremse ist  auf der Zeichnung in vier verschiedenen  Ausführungsbeispielen dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 1  ist das primäre Steuerventil St1 an die  Hauptleitung L angeschlossen. Seine hohe  Empfindlichkeit gegen geringe Druckdiffe  renzen ist beispielsweise dadurch erreicht,  dass der Kolben in bekannter Weise mit  einem eingeschliffenen Dichtungsring ver  sehen ist, bei dem die Durchlässigkeit des  Stosses deshalb in Kauf genommen werden  kann, weil die Druckdifferenz auf beiden  Seiten des Kolbens nur vorübergehend be  steht. Der Regulierbehälter Hst@ mit dem  das Steuerventil St1 in unmittelbarer Ver  bindung steht, ist durch den Kolben K in  zwei Kammern A und B geteilt. Durch die  Anordnung des bekannten kleinen Gegenkol  bens k ist dafür Sorge getragen, dass der  Druck in dem Raum A im Verhältnis der  belasteten Kolbenflächen grösser ist als im  Raum B, wenn nicht bei voll aufgeladener  Bremse Druckgleichheit herrscht.

   Beim Auf  füllen und völligen Lösen der Bremse findet  das Überströmen der Druckluft von dem von  der Leitung L über das Steuerventil unmit  telbar gespeisten Raum B nach A um die  Manschette des Kolbens K herum statt. Die  Anordnung des Differentialkolbens K1-k1  im Regulierbehälter Hst dient dazu, beim  stufenweisen Lösender Bremse in bekannter  Weise den Steuerkolben des Steuerventils St1  in die Abschlussstellung zurückzudrücken,  wenn der     Ablass    von. Leitungsluft mittelst  des     Führerbremsventils    auf der Lokomotive       -unterbrochen    wird.

   Es ist auf diese Weise  die volle     Abatufbarkeit    des Druckes im  Raum B in steigendem, wie in fallendem  Sinne     gesichert.         Der Raum B des Regulierbehälters Hst  steht mit einem Raum B1 des sekundären  Steuerventils St2 in Verbindung, dessen  Steuerschieber durch einen Differentialkol  ben K1-k1 gesteuert wird. Die unterhalb  des grossen Kolbens K1 befindliche Steuer  kammer A1 steht über ein nach ihr hin sich  öffnendes Rückschlagventil R2 unter dem  Druck des Hilfsluftbehälters H, der über ein  gleichfalls nach ihm hin sich öffnendes  Rückschlagventil R1 an die Hauptleitung L  angeschlossen ist.  



  Der Raum B1 über dem Steuerkolben K1  steht unter dem jeweils im Raum B des Re  gulierbehälters Hst herrschenden Druck. Im  Raum oberhalb des kleinen Kolbens k1 be  findet sich eine leichte Feder, die bei gelöster  Bremse im Zusammenwirken mit dem auf  der Oberseite des Kolbens K1 lastenden  Druck den Schieber des Steuerventils in der  Lage hält, in der der Bremszylinder C mit  der Freiluftöffnung 0 verbunden ist. Der  Raum unter dem kleinen Kolben k1 ist ent  lüftet. Der Raum oberhalb des kleinen Kol  bens k1 steht durch den Kanal c mit dem  Bremzylinder C in Verbindung; er ist bei  gelöster Bremse druckfrei.  



  Wird zum Zweck der Herbeiführung  einer schwachen Bremsung der Druck in der  Hauptleitung in bekannter Weise etwas un  ter den der gelösten Bremse entsprechenden  Normaldruck vermindert, so bewirkt der im  Raum A herrschende Druck eine Verschie  bung des Steuerkolbens im primären Steuer  ventil St1 nach der Richtung des verminder  ten Hauptleitungsdruckes, wobei der Druck  im Raum A nur unbeträchtlich sinkt. Da  durch wird eine Verbindung des Raumes B  des Regulierbehälters Hst mit der     Ausström-          öffnung    O herbeigeführt; der Druck im  Raum B sinkt, und gleichzeitig nimmt der  Druck im Raum B1 des sekundären Steuer  ventils St, ab.

   Der in seiner ursprünglichen  Höhe erhaltene Druck in der Steuerkammer  A1 bewirkt eine Verschiebung der Steuer  kolben K1 und k1, wodurch die Verbindung  zwischen dem zum Bremszylinder C füh  renden Kanal c und der Auslassöffnung O2    gesperrt wird und die Kanäle c und d in  Verbindung miteinander gebracht werden;  Druckluft strömt also aus dem Hilfsluft  behälter H über d und c zum Bremszylin  der C. Durch das Sinken des Druckes im  Raum B und die dadurch bedingte Dehnung  des Inhaltes des Raumes A sinkt der Druck  in diesem letzteren Raum unter den nur we  nig verminderten Hauptleitungsdruck, und  der letztere schiebt den Steuerkolben und den  Steuerschieber des primären Steuerventils  zurück.

   Dieser Rückbewegung wird sofort  Einhalt geboten, wenn die Verbindung zwi  schen dem Raum B und der Freiluftöffnung  O1 unterbrochen ist, weil ja dann sofort die  Druckabnahme in dem Raum B und dem  gemäss auch in A und in B1 aufhört; im se  kundären Steuerventil St2 bleibt die vorher  herbeigeführte Schieberstellung zunächst er  halten. Durch das noch fortgesetzt erfol  gende Überströmen von Druckluft vom Hilfs  behälter H zum Bremszylinder C wächst der  auf den Kolben k1 ausgeübte Druck, so dass  eine Verschiebung des Steuerschiebers er  folgt, durch die die Verbindung zwischen  den Kanälen c und d unterbrochen wird. Da  hierdurch die weitere Vermehrung des auf  den Kolben k1 ausgeübten Druckes aufhört,  so wird auch die Bewegung des Steuerschie  bers unterbrochen. Beide Steuerventile be  finden sich nunmehr in der Abschlussstel  lung.

   Sollte aus dem Bremszylinder C  Druckluft etwa über eine Undichtigkeit der  bekannten     Dichtungsmanschette    des Brems  kolbens entweichen, so sinkt .demgemäss der  auf den Kolben     k,    ausgeübte Druck. Der       konstante    Druck in der Steuerkammer     Al     bewirkt die Verschiebung des Steuerschie  bers derart, dass die Leitungen d und c wie  der miteinander verbunden werden, und es  wird auf diese Weise der beabsichtigte       Bremszylinderdruck    wieder hergestellt. Die       stufenweise    Erhöhung ,des Bremsdruckes er  folgt !durch beliebige Wiederholung der       Herabminderung    des     Hauptleitungsdruckes.     



  Soll eine Bremsung abgeschwächt wer  den, so wird der     Hauptleitungsdruck    etwas  erhöht. Dadurch wird der !Steuerschieber      über die Abschlussstellung hinaus in die  Lösestellung gedrückt, in der die Haupt  leitung mit dem Raum B des Regulierbehäl  ters Hst verbunden wird. Der Druck in B  steigt; demgemäss steigt auch der Druck in  A und B1; letzteres hat zur Folge, dass der  steigende Druck im Raum B1 im Verein  mit dem auf den Kolben k1 wirkenden  Bremszydinderdruck den Steuerschieber des  sekundären Steuerventils so verschiebt, dass  der Kanal c mit der Freiluftöffnung O  verbunden wird; der Bremszylinderdruck  sinkt demgemäss. Das Sinken des Brems  zylinderdruckes bedingt eine Abnahme des  auf den Kolben k1 wirkenden Druckes.

    Demgemäss verschiebt sich der Steuerschie  ber des sekundären Steuerventils so, dass die  Freiluftöffnung O2 überdeckt wird. Dadurch  hört das Sinken des Bremszylinderdruckes  auf, und der Schieber bleibt in dieser Lage  stehen.  



  Die Löseabschlussstellung des primären  Steuerventils wird dadurch herbeigeführt,  dass bei einer Druckerhöhung in der Haupt  leitung die in Fig. 1 dargestellte Lage des  Steuerschiebers herbeigeführt wird. Dadurch  wird eine Drucksteigerung im Raum B und  naturgemäss auch eine solche im Raum A  des Regulierbehälters Hst veranlasst. Da,  wie erwähnt, wegen des Vorhandenseins des  kleinen Gegenkolbens k die wirksamen  Druckflächen auf beiden Seiten des Kolbens  K verschieden sind, so wird im Raum A ein  höherer Druck erzeugt als in B, dadurch wird  der Steuerschieber bezw. der Steuerkolben  im primären Steuerventil St1 wieder etwas  zurückgeschoben. Diese Rückbewegung hört  sofort auf, wenn der Steuerschieber den Ka  nal sperrt, der dem Raum B die     Leitungs-          Luft    zuführt.  



  Die in Fig. 1 dargestellte Unterteilung  des Regulierbehälters, durch die die     Abstuf-          barkeit    des Lösens der Bremse begünstigt  wird, ist zur Erreichung des abgestuften     Lö-          sens    nicht unbedingt erforderlich.  



  In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungs  beispiel einer Bremse nach der Erfindung  veranschaulicht, in der auf diese Untertei-    lung verzichtet ist, wodurch gegenüber der  Anordnung nach Fig. 1 eine Vereinfachung  erzielt wird. Die Entlüftungsöffnung, durch  die beim Lösen der Bremse die Bremszylin  derluft ins Freie entweicht, wird bei dieser  Ausführungsform lediglich durch den Steuer  schieber des primären Steuerventils frei  gelegt; jedoch unterliegt der Kanal f, über  den sich die Entlüftung vollzieht, auch der  Überwachung durch den Steuerschieber des  sekundären Steuerventils.

   Die Druckluft, die  beim Bremsen aus dem Raum B1 des sekun  dären Steuerventils St2 abgelassen werden  muss, um die Verschiebung des Steuerschie  bers in diesem Steuerventil zu veranlassen,  die die Füllung lest Bremszylinders herbei  führt, wird nicht - wie beim Ausführungs  beispiel nach Fig. 1 - ins Freie abgelassen,  sondern strömt durch einen Kanal e über ein  zum Bremszylinder hin sich öffnendes Rück  schlagventil R3 in den Bremszylinder.  



  Auch bei dieser Ausführungsform ist das  primäre Steuerventil gegen Druckunter  schiede in hohem Masse empfindlich, was  durch die beim Ausführungsbeispiel nach  Fig. 1 angegebenen Mittel zu erreichen ist.  



  Wird bei dieser Bremse der Hauptlei  tungsdruck zwecks Einleitung einer Brem  sung vermindert, so verschieben sich der  Steuerschieber und der Steuerkolben des pri  mären Steuerventils nach der Seite des ver  minderten Hauptleitungsdruckes hin. Da  durch wird die Verbindung zwischen dem  Kanal f und der Freiluftöffnung O gesperrt  und der Kanal e freigelegt. Die Druckluft  fliesst aus dem Regulierbehälter Hst unter  Anheben des Rückschlagventils R3 in den  Bremszylinder. Durch das Sinken des     Druk-          kes    im Regulierbehälter sinkt auch der  Druck im Raum B1 des sekundären Steuer  ventils, so dass dessen Steuerschieber die Ka  näle d und c und damit den     Hilfsluftbehäl-          ter    H mit dem Bremszylinder C verbindet.

    Das Anwachsen des     Bremszylinderdruckes          bedingt    eine Steigerung des Einflusses :des  Kolbens     k,    auf die Stellung .des Steuerschie  bers des sekundären Steuerventils, das  schliesslich die Verbindung     zwischen,den    Ka-      nälen c und d sperrt, worauf das weitere An  wachsen des Bremszylinderdruckes unterbun  den wird. Die Bremsabschlussstellung des  sekundären Steuerventils ist damit erreicht.  



  Das primäre Steuerventil gelangt in die  Bremsabschlussstellung, wenn die Verminde  rung des Hauptleitungsdruckes unterbrochen  wird und der Druck im Behälter Hst unter  den verminderten Hauptleitungsdruck gesun  ken ist. Dann wird der Steuerschieber des  primären Steuerventils so verschoben, dass er  den Kanal e bedeckt. Da hierdurch das Sin  ken des Druckes im Regulierbehälter auf  hört, so bleibt der Steuerkolben stehen, ohne  dass der Kanal f mit der Freiluftöffnung O  verbunden wird.  



  Sollte bei in Bremsabschlussstellung be  findlichen Steuerventilen der Druck im  Bremszylinder infolge von Undichtigkeiten  des Bremskolbens oder dergleichen sinken, so  sinkt damit der auf den Kolben k1, wirkende  Druck, und der Druck in der Steuerkammer  A1 hebt den Steuerschieber des sekundären  Steuerventils St2 an, wodurch c und d wie  der in Verbindung treten und der Brems  zylinderdruck wieder auf das dem in B1  herrschenden Druck angepasste Mass ansteigt;  dann wird wieder selbsttätig die Abschluss  stellung eingenommen.  



  Soll die Bremse stufenweise gelöst wer  den, so wird durch Erhöhung des Haupt  leitungsdruckes der Steuerschieber des pri  mären Steuerventils St1 so verschoben, dass  über die Füllnut n ein Auffüllen des Regu  lierbehälters Hst erfolgt. Dabei verbindet  der Steuerschieber den Kanal f mit der Aus  lassöffnung O. Das Steigen des Druckes im  Regulierbehälter bedingt auch ein Steigen  des Druckes im Raum B1 des sekundären  Steuerventils St2. Der Steuerschierber dieses  Steuerventils wird so verschoben, dass er die  Kanäle c und f miteinander verbindet, so  dass der Bremszylinderdruck über c, f und O  entweicht. Das Sinken des auf den Kolben  k1 wirkenden Druckes gibt Anlass für die  Aufwärtsverschiebung des Steuerschiebers  im sekundären Steuerventil, so dass die Ver  bindung der Kanäle c und f unterbrochen    wird. Damit ist die Löseabschlussstellung er  reicht.

   Für das primäre Steuerventil St1 ist  eine Löseabschlussstellung wie im Falle der  Vorrichtung nach Fig. 1 nicht vorgesehen.  Die Verhinderung weiteren Druckanstieges  wird durch Rückverlegen des Führerventils  in die Abschlussstellung bewirkt.  



  Eine weitere Vereinfachung einer derar  tigen Bremse zeigt die Fig. 3.  



  Bei dieser Anordnung ist nur ein einziger  Behälter B vorhanden, der sowohl als Regu  lierbehälter für das sekundäre Steuerventil  dient, als auch gegenüber dem primären  Steuerventil und dem Bremszylinder als  Hilfsluftbehälter wirkt. Das primäre Steuer  ventil ist mit den bei der Beschreibung der  Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 und 2  angedeuteten Mitteln gegen Druckdifferen  zen in hohem Mass empfindlich gemacht. Bei  dieser vereinfachten Ausführung ist die  Steuerkammer A1 des sekundären Steuerven  tils mit dem Behälter B verbunden, und diese  Verbindung wird überwacht einerseits durch  den Steuerschieber des sekundären Steuer  ventils St2 und anderseits durch ein nach der  Steuerkammer A1 hin sich öffnendes Ventil  v mit einer Empfindlichkeitsbohrung m.

   Der  Differentialkolben k2-k3, der die Bewegung  des Steuerschiebers im sekundären Steuer  ventil überwacht, ist bei dieser Ausführungs  form der Bremse geteilt, derart, dass der klei  nere, beim Bremsen unter den Druck des  Bremszylinders gelangende Kolben<I>7c3</I> in der  gezeichneten     ;Stellung    nicht auf den Steuer  schieber     einwirkt.     



  Die beiden Steuerventile sind so angeord  net,     dass    jedes von ihnen beim Bremsen die  Druckluft des Behälters     B    nach einer zum  Bremszylinder führenden Leitung b gelangen  lässt, in die eine den Anstieg des     Bremszylin-          derdruckes    bestimmende Düse D eingebaut  ist. Das Ventil v hat die Aufgabe, den  Druck in der Steuerkammer A, möglichst auf  gleicher Höhe zu halten. Bei Druckgleich  heit in den Räumen A, und     B,    also bei ge  löster Bremse, wird es durch eine leichte,  gerade, sein Gewicht tragende Feder in einer  Lage gehalten, in der die kleine, in dem zy-      lindrischen Ansatz des Ventilkörpers befind  liche Bohrung m die Verbindung zwischen  A1 und B vermittelt.

   Ein Kanal a verbindet  den Bremszylinder C mit dem Raum des se  kundären Steuerventils St2, in dem sich der  mit einer Rückdruckfeder belastete Kolben  k3 befindet.  



  Beim Füllen der Räume<I>A,</I> und<I>B</I> (ge  gebenenfalls beim Lösen der Bremse) nehmen  die Teile die in Fig. 3 dargestellte Lage ein.  Die Füllung des Behälters B vollzieht sich  über das Rückschlagventil R und die be  kannte Füllnut n. Diese Füllnut .legt gleich  zeitig die mit Rücksicht auf Leitungsundich  tigkeiten und dergleichen erforderliche Un  empfindlichkeit des Steuerventils fest.  



  Verschiebt sich beim Bremsen infolge des  Sinkens des Hauptleitungsdruckes der Steuer  kolben k1 nach rechts, so wird die ins Freie  führende Öffnung O verschlossen und gleich  zeitig die Mündung des zum Bremszylinder  C führenden Kanals b freigelegt, so dass die  Hilfsbehälterluft aus B über b in den Brems  zylinder C abfliesst. Dadurch tritt ein, Sin  ken des Druckes im Behälter B ein; der in  der Kammer A1 befindliche Druck vermag  sich durch die enge Bohrung m des Ventils v  nicht rasch mit dem Druck in B auszuglei  chen und schliesst das Ventil v.

   Der Steuer  kolben k2 verschiebt sich nach links und stösst  dabei nach Zurücklegen des dem Spielraum  zwischen der Stange des Kolbens k3 und  dem Steuerschieber S2 entsprechenden Weges  den Kolben k3 zurück; er verschliesst dabei  den Kanal g und öffnet den Kanal b, so dass  auch von dieser Seite her Druckluft zum  Bremszylinder C fliesst. Ist der Abfluss von  Hauptleitungsluft durch Verlegen des Füh  rerbremsventils in die Abschlussstellung un  terbrochen worden, so veranlasst der durch  die Expansion nach C unter den Leitungs  druck fallende Druck des Behälters B, dass  das primäre Steuerventil St1 in die Ab  schlussstellung geht, bei der der Kanal b ge  sperrt wird.

   Der auf den Kolben k3 wirkende  Bremszylinderdruck drückt im Verein mit  der Belastungsfeder den Kolben k3 so weit  zurück, dass der Kanal b auch auf dieser    Seite gesperrt wird, wobei der um einen ge  ringen Betrag expandierte Druck in A1 wie  der erhöht wird.  



  Soll die Bremswirkung um einen be  stimmten Betrag verringert werden, so wird  durch Erhöhung des Hauptleitungsdruckes  der Schieber S1 des primären Steuerventils  in die Lösestellung gedrückt. Infolgedessen  erfolgt eine Erhöhung des Druckes: im Be  hälter B. Die Druckdifferenz beiderseits des  Kolbens k2 wird geringer und die Belastungs  feder des Kolbens k3 schiebt das Kolben  system nach rechts. Der Schieber S2 verbin  det b mit<I>d, d</I> ist bereits mit 0 verbunden;  infolgedessen entweicht die Bremszylinder  luft ins Freie. Dabei sinkt der auf die linke  Seite des Kolbens k3 wirkende Druck, der  im Steuerbehälter A1 herrschende Druck  schiebt, da der im Behälter B vorhandene  Druck nicht auf das dem völligen Lösen der  Bremse entsprechende Mass erhöht wurde,  den Kolben k2 etwas nach links, so dass der  Kanal b gesperrt wird.  



  Beim völligen Lösen der Bremse wird  der Druck im Raum B auf den vollen  Höchstbetrag von 5 Atm. erhöht, wodurch  der Kanal g freigelegt und die Kammer A1  gleichfalls auf die volle Druckhöhe aufge  füllt wird, falls in ihr ein Druckverlust ein  getreten sein sollte.  



  Vorrichtungen, die die schnelle Fort  pflanzung des Druckabfalles in der Leitung  bei der Entlüftung derselben durch das Füh  rerbremsventil zwecks Anlegens der Bremse  veranlassen und solche, die nach dem An  legen der Bremsklötze an die Räder den wei  teren Zustrom von Druckluft zum Brems  zylinder drosseln, werden zweckmässig so  angeordnet, dass sie durch das primäre  Steuerventil beherrscht werden.  



  Derartige Vorrichtungen sind auf der  Zeichnung nicht wiedergegeben, weil sie an  sich allgemein bekannt sind.  



  Die     vorbeschriebenen    Ausführungsformen  zeigen     Steuerventile,    die von der für     Ein-          kammerbremsen    bekannten Bauart     (Knorr,          Westinghouse)    grundsätzlich abweichen, in  dem sie weder die Füllnut noch .den Abstu-      fungsschieber bezw. das Abstufungsventil  aufweisen.  



  Es wäre demnach nicht möglich, eine ge  wöhnliche Einkammerbremse bekannter Bau  amt in eine der beschriebenen umzuwandeln,  ohne das betreffende Steuerventil zu ent  fernen und zwei andere Steuerventile anzu  bringen. Ein solcher Umbau wäre kostspie  lig und unwirtschaftlich.  



  Die Fig. 4 veranschaulicht eine Anord  nung, die erkennen lässt, mit welchen Mit  teln und in welcher Weise es möglich ist,  eine gewöhnliche Einkammerbremse, etwa  der Bauart Knorr oder Westinghouse, in  eine solche nach der Erfindung umzugestal  ten; es wird dann zwischen das gewöhnliche  Steuerventil St1 und den Hilfsluftbehälter  B das Zwischenstück Z eingeschaltet, in dem  sich ein zum Steuerventil hin sich öffnendes  Rückschlagventil R1 befindet und das den  Umschalthahn U mit einer weiten Bohrung  (Personenzugbremse) und der engen Boh  rurig e (Güterzugbremse) enthält. Welche  Verbindungen zwischen dem gleichfalls hin  zuzufügenden sekundären Steuerventil St2  und dem Hilfsbehälter B, der als Regulier  behälter für das sekundäre Steuerventil  wirkt, sowie dem Zwischenstück Z anzuord  nen sind, ergibt sich aus der Betrachtung der  Fig. 4.

   Die Auslassöffnung O1 des gewöhn  lichen Steuerventils St1 wird mittelst des  Rohres d mit dem Schieberspiegel des se  kundären Steuerventils verbunden, so dass  beide Steuerventile den Bremszylinderauslass  beherrschen.  



  In der Zeichnung ist die Verbindung  zwischen dem Bremszylinder C und dem  Raum c des sekundären Steuerventils St2  als ein vom Bremszylinder ausgehendes  Rohr dargestellt, ebenso ist die Verbindung  zwischen dem Behälter B und dem Raum b  des sekundären Steuerventils an den ersteren  unmittelbar angeschlossen. Diese Darstel  lung ist lediglich gewählt, um die Über  sichtlichkeit der Verhältnisse zu wahren.  Man wird - um beim Umbau der normalen  Einkammerbremse an deren Teilen mög  lichst wenig Änderungen vornehmen zu    müssen - den mit Bremszylinderdruck zu  füllenden Raum c möglichst an den zum  Rohr r führenden Kanal des Zwischen  stückes Z anschliessen und die Verbindung  zwischen b und B ebenfalls an die entspre  chende Öffnung im Zwischenstück Z heran  führen.  



  Um der Bremse die Eigenschaften zu  verschaffen, die sie für die Anwendung im  Güterzugsbetriebe brauchbar machen, kann  eine bei andern Einkammerbremssystemen  bekannte, zu Beginn der Bremsung wirksam  werdende Beschleunigungsvorrichtung ange  ordnet und eine das anfänglich rasche, so  dann sich allmählich vollziehende Ansteigen.  des Bremszylinderdruckes bewirkende Vor  richtung vorgesehen sein.  



  Beide Vorrichtungen können dem pri  mären Steuerventil derart zugeordnet sein,  dass dieses die Vorrichtungen steuert.  



  Das in dem Zwischenstück Z angeord  nete, nach dem primären Steuerventil St1  hin sich öffnende Rückschlagventil R1 er  möglicht, dass sich das Lösen der Bremse un  abhängig von den Bohrungen im Umschalt  hahn U vollziehen kann.  



  Ein eventuell erforderliches Mindest  druckventil wird in bekannter Art am Zwi  schenstück Z angebracht.  



  In :der gezeichneten Lösestellung voll  zieht sich das Füllen des Hilfsluftbehälters  B über die Füllnut n; die Kammer A1 wird  vom Hilfsluftbehälter B über den Raum b  des sekundären Steuerventils St2 und das  Rückschlagventil R2 aufgefüllt. Der Brems  zylinder C ist entlüftet.  



  Wird zum Zweck einer Bremsung der  Hauptleitungsdruck verringert, so bewegt  sich der Kolben k1 des gegen Druckänderun  gen empfindlichen primären Steuerventils       St,        nach    rechts. Dadurch wird zunächst der  Abstufungsschieber     S,,    mitgenommen, bis er  gegen den Anschlag des Steuerschiebers     S,     stösst, und dann der     ,Steuerschieber        S,    nach  rechts bewegt, bis     ider    vom Abstufungsschie  ber     S        a    freigegebene Kanal     im    Steuerschieber       S,    mit dem Rohr r in Deckung steht.

   Die  Druckluft aus dem     Hilfsluftbehälter    B      strömt durch den Kanal des Steuerschiebers  S1, Bohrung e im Umschalthahn U und  Rohr r zum Bremszylinder. Durch die  Druckminderung im Hilfsluftbehälter B und  damit im Raum b des sekundären Steuer  ventils St2 wird der Kolben k2 dieses Steuer  ventils durch den Druck in der Kammer A1  nach links bewegt und mit ihm der durch  eine Feder belastete Kolben im Raum e. Die  Verbindung der Leitung d mit der freien  Luft o2 wird unterbrochen, die Leitung zum  Umstellhahn U freigegeben, so dass dem  Bremszylinder C nun auch über b und den  Umstellhahn U Druckluft zufliessen kann.  



  Wird das Führerbremsventil in die Ab  schlussstellung gebracht, bewegt sich der  Kolben k1 des primären Steuerventils so weit  nach links, bis der Abstufungsschieber Sa  die Verbindung zum Bremszylinder C unter  bricht. Die Abschlussstellung des sekun  dären Steuerventils St2, in der der Schieber  S2 die Verbindung zum Bremszylinder C  sperrt, wird durch den auf den Kolben im  Raum c wirkenden Bremszylinderdruck und  den Druck der Feder veranlasst. Der Brems  zylinderdruck wird in ähnlicher Breite, wie  bei den drei vorbeschriebenen Beispielen,  selbsttätig auf konstanter Höhe gehalten.  



  Für eine stufenweise Lösung der Bremse  wird der Hauptleitungsdruck etwas erhöht.  Das primäre Steuerventil geht in die Löse  stellung, das heisst der Kolben k1 wird so  weit nach links gedrückt, dass Druckluft  aus der Hauptleitung L über die Füllnut n  in den Hilfsluftbehälter gelangen kann. Der  Schieber S1 verbindet d mit dem Bremszylin  der C. Durch den Druckanstieg in B wird  nun auch der Kolben k2 des sekundären  Steuerventils aus der Bremsabschlussstellung  gebracht, in der durch den Schieber S2 die  Verbindung d mit o2 hergestellt wird. Die  Druckluft aus dem Bremszylinder C kann  über r, dem Rückschlagventil R1 - unter  Umgehung der Bohrung e im Umschalthahn  U - und Leitung d ins Freie entweichen.

    Ist die erwünschte stufenweise Lösung er  reicht, wird also das Führerbremsventil in  die Löseabschlussstellung gebracht, geht auch    der Kolben k1 des primären Steuerventils in  die Abschlussstellung, in der Abstufungs  schieber Sa so weit mitgenommen wird, bis  er gegen den Anschlag des Grundschiebers  S1 stösst. Da der Druck im Behälter nur um  einen geringen Betrag erhöht wird, der  Bremszylinderdruck im Raum c des sekun  dären Steuerventils St2 aber gesunken ist,  vermag der in der Steuerkammer A1 herr  schende Druck den Kolben k2 etwas nach  links zu bewegen, so dass die Verbindung der  Leitung d mit der freien Luft o2 durch den  Steuerschieber S2 unterbrochen wird.  



  Für ein vollständiges Lösen der Bremse  wird der Druck im Hilfsluftbehälter auf den  vollen Betrag erhöht. Die Teile nehmen dann  die in der Fig. 4 gezeichneten Stellungen ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einkammerdruckluftbremse mit einem die Druckverhältnisse im Bremszylinder re gelnden, sekundären Steuerventil mit zwei Kolben, dessen einer Steuerkolben einerseits unter dem veränderlichen Druck eines Regu lierbehälters steht, der durch den im gleichen Richtungssinne auf den andern Steuerkolben des sekundären Steuerventils wirkenden Bremszylinderdruck unterstützt wird, wäh rend der ersterwähnte Steuerkolben auf sei ner andern Seite ständig unter dem Einfluss des in einer Steuerkammer herrschenden, nahezu konstanten Druckes steht, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderungen des Druckes in dem erwähnten Regulierbehälter durch ein primäres Steuerventil herbeige führt werden,
    das gegen Druckänderungen in höherem Masse empfindlich ist als das se kundäre Steuerventil und durch die Druck änderungen in der Hauptleitung unmittelbar beeinflusst wird, dass ferner durch die An ordnung beider Steuerventile völlige Abstuf- barkeit des Brems- und Lösevorganges er reicht ist, und dass der Bremszylinderdruck bei Undichtigkeiten selbsttätig auf konstan ter Höhe gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: l.: Einkammerdruekluftbremse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachung des Bremszylinderaus- lasses gemeinsam durch beide Steuerven tile erfolgt.
    2. Einkammerdruckluftbremse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsluft- und der Regulierbe hälter zu einem beiden Steuerventilen gemeinsamen Behälter zusammen - ge zogen sind. 3. Einkammerdruckluftbremse nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet dass die Steuerkammer des sekundären Steuer ventils aus dem beiden Steuerventilen ge meinsames Behälter gefüllt wird, wobei die Verbindung beider Räume durch den Steuerschieber des sekundären Steuer ventils überwacht wird. 4. Einkammerdruckluftbremse nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die vom Schieber des sekundären Steuerventils überwachte Verbindung zwischen der Steuerkammer des sekun dären Steuerventils und dem Behälter ein mit einer Empfindlichkeitsbohrung versehenes, nach der Steuerkammer hin sich öffnendes Ventil eingeschaltet ist. 5.
    Einkammerdruckluftbremse nach den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die beim 'Bremsen durch die beiden Steuerventile herge stellte Verbindung des gemeinsamen Be hälters mit dem Bremszylinder über eine den Bremsdruckanstieg bestimmende Düse erfolgt. 6. Einkammerdruckluftbremse nach den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Differentialkol ben für das sekundäre Steuerventil un terteilt ist. 7. Einkammerdruckluftbremse nach den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass eine zu Beginn der Bremsung wirksam werdende Beschleu- nigungsvorrichtung, sowie eine das an fänglich rasche, sodann sich allmählich vollziehende Ansteigen des Bremsdruk- kes bewirkende Vorrichtung mit dem primären Steuerventil verbunden ist. 8.
    Einkammerdruckluftbremse nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung .des Bremszylinders mit der freien Luft beim Lösen zuerst über das primäre Steuerventil, sodann erst über das sekundäre nach aussen ge führt ist, zum Zweck, das Steuerventil einer Einkammerbremse mit Abstu fungsschieber und Füllnut bekannter Bauart ohne weiteres als primäres Steuerventil verwenden zu können. 9. Einkammerbremse nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf füllung und Nachspeisung des Hilfs- luftbebälters nur über die Füllnut oder Füllbohrung des primären Steuerventils stattfindet. 10.
    Einkammerbremse nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet dass zwischen dem primären Steuerventil und dem Hilfsluftbehälter ein Zwischenstück vor gesehen ist, in dem ein Umscbalthahn mit einer weiten Bohrung für die Ein stellung .der Bremse für Personenzüge und einer engen Bohrung für Güterzüge so angeordnet ist, dass er die Leitung so wohl von dem primären, wie auch von. dem sekundären .Steuerventil zum Brems zylinder nur für die Bremsvorgänge be herrscht, während das Lösen der Bremse über ein gleichfalls im Zwischenstück angeordnetes, sich zum plrimären Steuerventil hin öffnendes Rückschlag ventil erfolgt.
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