CH132504A - Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen.

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CH132504A
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CH
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Karollus Edmund
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Karollus Edmund
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42DBLASTING
    • F42D5/00Safety arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description


  Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen.    Bei der praktischen Verwendung der im  Hauptpatente beschriebenen Sicherheitsvor  richtung hat sich herausgestellt, dass der dort  vorgesehene Zugdraht nicht. immer     erforder-          licll    ist, und dass es mitunter vorteilhafter ist,  von seiner Anwendung abzusehen.  



  Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung besteht darin, unter Weglassung des  Zugdrahtes im oder am obern Ende des  Pfropfens (Zapfens) eine Einrichtung für  den Eingriff eines Werkzeuges anzuordnen,  mittelst dessen der Pfropfen nach     erfolgtem     Ausräumen der     Verdämmung    des Bohrloches  aus diesem gezogen werden. kann.  



  Bekanntlich wird das Bohrloch für den  Schuss so hergerichtet, dass zunächst die  Sprengpatronen in das Bohrloch eingeführt       ,verden,    worauf der noch freie Raum des  Bohrloches verdämmt, das heisst mit Sand,  Lehm oder dergleichen ausgefüllt wird. Bei  Verwendung der Sicherheitsvorrichtung, die  den Gegenstand der vorliegenden Anmeldung  bildet, wird diese auf die oberste Patrone im  Bohrloch aufgebracht und hierauf erst wie    üblich die     Verdämmung    in das Bohrloch ge  füllt.  



  Im Falle nun der Schuss versagt hat, wird       mittelst    eines Werkzeuges, das zweckmässig  ähnlich einem Holzbohrer gestaltet ist, zu  nächst die     Verdämmung,    also der Sand,  Lehm oder dergleichen aus dem Bohrloch  ausgeräumt. Nach der so erfolgten Entfer  nung der     Verdämmung    wird das Werkzeug  nochmals in das Bohrloch eingeführt, wo es  auf die Sicherheitsvorrichtung, den Pfropfen,  stösst. Damit dieser vom Werkzeug     erfa.sst     werden könne, ist an dem obern Ende des  Pfropfens die oben erwähnte Einrichtung  vorgesehen. Nachdem das Werkzeug in  festen Eingriff mit dem Pfropfen gekommen  ist, wird durch Zug an dem Werkzeug dieses  samt dem Pfropfen und der darin einge  setzten .Sprengkapsel ausgehoben.

   Es wird  hierdurch der im     Ilauptpatent    vorgesehene  Zugdraht entbehrlich.  



  Die Erfindung ist an beispielsweisen  Ausführungsformen in der angeschlossenen  Zeichnung erläutert.      In dieser zeigt     Fig.    1 einen     Längsschnitt     durch eine Ausführungsform des Pfropfens,       Fig.    2 eine dazugehörige Draufsicht,     Fig.        \3'     eine weitere Ausführungsform des Pfropfens,       Fig.    4 die Draufsicht dazu. In den     Fig.    5  und 6 sind zwei verschiedene Ausführungs  formen des Werkzeuges zum Ausheben des  Pfropfens dargestellt.  



  Der Zapfen a ist in den     Fig.    1-4 als mit  einem Kanal b für den     Durchtritt    der Lei  tungsdrähte oder der Zündschnur versehen,  dargestellt und beispielsweise auf die Art  mit der erforderlichen Einrichtung zum Ein  greifen des     aushebenden    Werkzeuges ausge  rüstet, dass die Bohrung b gegen das obere  Ende des Zapfens zu, das ist dem Ende, das  von der Sprengpatrone abgewendet ist, zu  einem Hohlraum c erweitert ist, der so breit  ist, dass das aushebende Werkzeug bis zu  einer gewissen Tiefe eindringen kann.  



  Um ein sicheres und festes Erfassen des  Pfropfens     mittelst    des Werkzeuges zum Aus  heben desselben zu ermöglichen, ist bei der  Ausführungsform nach     Fig.    1 und 2 der  Zeichnung in der Ausweitung c eine Blech  scheibe eingesetzt, die in ihrer Mitte mit  einer zum Beispiel rechteckigen Öffnung f       versehen.    ist, so dass von der Scheibe nur an  beiden Seiten je ein Teil d stehen bleibt.  Zwecks Befestigung in der Ausweitung c     isst     der Rand der     ,Scheibe    umgebördelt, so dass  ein zylindrischer Ringteil i     entsteht,    der zum  Beispiel durch Einpressen     mittelst    starken  Druckes an der Innenwand der Ausweitung c  festsitzt.

   Auf diese Art erhält man im Hohl  raum c zwei Stege aus Blech, die durch die       rcchteckige    Öffnung f voneinander getrennt  sind.  



  Bei den gezeichneten Ausführungsformen  der Sicherheitsvorrichtung ist ein kurzer  Drahte vorgesehen, der zum Beispiel durch  Einklemmen zwischen dem Ring i und der  innern Wandfläche der Ausweitung c be  festigt werden kann.     Dieser    Draht e dient  zur Führung der Zündleitung (Zündschnur),  indem diese um den Draht einige Male     ge-          orunden    wird; er reicht nicht bis über das  Bohrloch wie     beize        Ausführungsbeispiel    des         Hauptpatentes,    weil er nicht zum Entfernen  des Pfropfens dient.  



  Statt der vollen Stege d können Stege     d,     aus Draht verwendet werden, wie in     Fig.    3  und 4 dargestellt. In diesem Falle sind zum  Beispiel die Stege d, und Draht. e     vorteil-          hafterweise    aus     feinem    Stück.  



  Das Ausziehen des Pfropfens samt der  Kapsel wird dadurch bewerkstelligt, dass  man die Spitze des aushebenden Werkzeuges  in geeigneter Weise mit den Stegen<I>d, d</I>     be-          zi.ehungsweise        d,,        d,    in     Eingriff    bringt.  



  Das Werkzeug zum Ausheben des Pfrop  fens besteht aus einem länglichen nach einer  Schraubenlinie gewundenen Teil     li        (Fig.    5),  der behufs Handhabung mit einem     stabför-          migen        Teil    g versehen ist.

   Um ein sicheres  und kräftiges Eingreifen an den Stegen d, d  beziehungsweise     d,,        d,    zu ermöglichen, ist an  die Spitze des     Werkzeuges    ein nach einer  Schrauben- oder Schneckenlinie gewundener  Teil 1, angesetzt, jedoch ist die Ausführung  eine derartige, dass die Windungen des  Teils     lt    des Werkzeuges nicht ununter  brochen in die Windungen des Ansatzes 1  übergehen, sondern dass ein kurzer     Zwiselieii-          raum        in    zwischen beiden verbleibt, der  keinerlei Gewinde aufweist.  



  Wenn man die Spitze des Werkzeuges  zum Ausheben des Pfropfens in die Auswei  tung c im Kopf des Pfropfens mit drehender  Bewegung einführt, treten die Schrauben  flächen des Teils 1 in Eingriff mit den  Stegen d beziehungsweise     d,,    und man kann  nunmehr durch Zug in der Längsachse des  Werkzeuges den Pfropfen samt der im     un-          \tern    Ende des Kanals     b    festgehaltenen Kap  sel. herausziehen. Der Draht und die     Zünd-          leitung    bilden. kein Hindernis für die Wirk  samkeit der Spitze des     Werkzeuges,    weil  durch deren Drehung diese Teile     ohneweiters      bei Seite geschoben; werden.

   Wird das Ein  drehen des Teils 1 so lange     fortgesetzt,    bis  sämtliche Windungen dieses Teils durch den  Spalt<I>f</I>     unter    -die Stege<I>d; d</I> beziehungsweise  unter die     ,Stege    dl,     d,        getreten    sind, so be  wirkt ein etwa weiter fortgesetztes Drehen  des     Werkzeuges    kein weiteres Eindringen      seiner Spitze     in    den Kopf des Pfropfens;

    weil sich dann die Stege d bereits in dem von  Windungen freien Teil m zwischen den  Teilen     h-    und     l    befinden, so dass das weitere  Drehen des Werkzeuges nur einen wirkungs  losen Leerlauf bedeutet und ein weiteres  Eindringen desselben unmöglich ist. Dieser  Umstand ist wichtig, weil bei zu tiefem Ein  dringen des Werkzeuges in den Pfropfen  dieser gesprengt werden und dann seine Wir  kung nicht     entfalten        könnte.     



  Das aushebende Werkzeug kann auch  von einfacherer Form sein. In diesem Falle  sind Vorsprünge k     (Fig.    6) vorgesehen, die  sich an die Stege d oder     d,    anlegen und hier  durch verhindern, dass die Spitze des     Werk-          zeuges    zu tief in den Pfropfen eindringe.  



  Staat der Vorsprünge können auch im       obern    Ende des Pfropfens Vertiefungen, wie  zum Beispiel Schraubenwindungen vorge  sehen sein, in die das     aushebende:    Werkzeug  mit seiner entsprechend geformten Spitze  eingreift. '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatro- nen, gekennzeichnet durch einen Pfropfen, der eine Bohrung aufweist, die zum Durch tritt der Zündleitzng, sowie zur Aufnahme der festeinsetzbaren Zündkapsel bestimmt ist, wobei der Pfropfen an seinem obern Ende mit einer Einrichtung versehen ist, die den Eingriff eines den Pfropfen samt der Zündkapsel aus dem Bohrloch aushebenden Merkzeuges ermöglicht.
    UN TER AN SPR t' CHE 1. Sicherheitsvorrichtung für Sprengpa- tronen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfropfen der Länge nach durchbohrt ist, diese Bohrung an ihrem obern Ende erweitert ist und in dieser Erweiterung Vorsprünge zum Ein griff des den Pfropfen aushebenden Werkzeuges angeordnet sind.
    ?. Sicherheitsvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge in der Bohrungserweite- rung aus Blechstegen bestehen, die durch eine Öffnung voneinander getrennt und durch einen ringförmigen: Teil mitein ander verbunden sind, d;ex an der Innen wand der Erweiterung der Bohrung fest- Sitzt. 3.
    Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatro- nen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung an ihrem obern Ende erweitert ist, und dass Vertiefungen in der Bohrungserweiterung zum Eingriff des den Pfropfen ausheben den Werkzeuges vorgesehen sind. I. Sicherheitsvorrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in de,r Bohrungserweiterung Drahtstege an geordnet sind, die dadurch gebildet wer den. dass ein Drahtstück, das behufs Stützung der Zündleitung über das obere Ende des Pfropfens hinausreicht, durch Öffnungen in der Wand der Bohrungs erweiterung gezogen ist.
    5. Sicherheitsvorrichtung nach dem Patent anspruch mit Werkzeug zum Ausheben des Pfropfens, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug mit einer Einrichtung zum Eingriff in den Pfropfen versehen ist, die so geformt ist, dass sie ein zu tiefes Eindringen in den Pfropfen ver hindert. 6. Sicherheitsvorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spitze des Werkzeuges ein mit schraubenartigem Gewinde versehener Ansatz derart angeordnet ist, dass zwi schen ihm und der Spitze ein vom Ge winde freier Teil verbleibt, so dass nach vollständigem Eindrehen des Ansatzes unter die Stege in der Ausnehmung des Pfropfens bei weiterer Drehung Leerlauf eintritt.
    7. Sicherh.eitsvorriehtung nach Unteran spruch 5. dadurch gekennzeichnet. dass das Werkzeug mit einem oder mehreren Anschlägen versehen ist, die das zu tiefe Eindringen des Werkzeuges verhindern.
CH132504D 1927-09-19 1927-09-19 Sicherheitsvorrichtung für Sprengpatronen. CH132504A (de)

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CH111361T 1927-09-19

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