CH132536A - Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschichten. - Google Patents
Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschichten.Info
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Description
Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschlehten. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung mm Prüfen von Untergrund schichten. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass ein Bo-hrrohr und ein in diesem versenkba-rer Draekkörper mit Druekvor- Tiehtung vorhanden ist, durch welche der Druckkörp6r mit einem messbaren Druck belaMet werden kann.
Diese Ausbildung der <I>2M</I> Einrichtung bietet den Vorteil, #dass man in einfachster Weise ein genaues Bild von der Tragfähigkeit des Bodens in verschiedenen Tiefen erliä,1t.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Dirfind-ung beispie-Isweise dargestellt. Fig. <B>1</B> ist eine Seitenansicht, teilweise Schnitt, und Fig. 2 ein Grundriss eines ersten Ausfüli- r-ungsbeispie-ls; Fig. <B>3</B> ist ein senkrechter !Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel.
Bei der Ausführungsform nach Fig. <B>1</B> und 2 ist,die Prüfplatte oder der Druckkör per a an,dem Unterende eines Hohlgestämps <B>b</B> angeordnet, welches sich frei in das Bohr- rohr c versenken lässt. Am Oberende des hohlen Gestäuges <B>b</B> ist eine Kelbenstange <B>d</B> mit einem Kolben e angeordnet. Der Kolben e spielt in einem Druckzylinder <B>f,</B> welcher an einem Träger<B>g</B> befestigt ist.
Man kann auch umgekehrt das Gestänge<B>b</B> mit dem Zylin der f verbinden und den Kolben e an dem TTägger <B>g</B> befestigen. Der Träger<B>g</B> kann bei spielsweise -aus zwei U-Eisen bestehen; er ruht auf zwei Stützen h, die mit Streben i versehen sind. Die Stützen<B>A</B> und die Stre ben i sind auf flachen Wagen<B>k</B> angeordnet, die zum Beispiel auf Feldbaängleisen ver- fahrbar sind.
Dieses ortsbeweglielle Wider- lagger <B>g,<I>A,</I></B> i, <B><I>k</I></B> bildet einen fahrbaren Por- taJiträ,ger.
Der Druckzylinder<B>f</B> steht durch eine Leitung<B>1</B> mit einem Druckwasser-Akkumu- ,lator m in Verbindung. Die zur ETZeUg-Ung des ]Druckes nötige Drusskluft wird einer Druckluftfla.sclie n<U>entnommen</U> und mit Hilfe eines einstellbaren Druakminderventils o dem Akk-umul#ator n2, zugeführt.
Ilm ein Abheben der Wagen von den #Gleisen durch den Gegendruck des Zylinders<B>f</B> zu verhü ten, sind- die Wagen<B>k</B> unddamit das orts bewegliche Widerilager zum Beispiel mit einer Belastung von etwa<B>3,000</B> bis 4000<B>kg</B> versehen.
Um nun aber die hohen Trans- portkesten zu ersparen, welche Eisenblöcke, Bleikugeln und dergleichen hervorrufen würden, werden als Bekastungsmittel. zweck mässig Wassergefässe von etwa<B>3</B> bis 4 m' Inhalt auf den Flachwagen<B>k</B> aufgestellt, die beim Aufbau der Vorrichtung mit Wasser gefüllt werden, welches auf je-der Baustelle leicht zu beschaffen ist. Im Winter muss entweder dem Wasser 8alz beigefügt wer den, oder es muss erwärmt werden, clamit Eisbildung verhindert wird.
Nach Beendi gung der Bodenprüfungen kann man das Wasser ablaufen lassen, so-dass alsdann nur noch die leeren Gefässe zu be-fördern sind.
In einiger Entfernung, zum Beispiel etwa fünf Meter vom Bohrrehr, ist auf einem klei nen Tisch eine Registriervorrichtung ange ordnet. Diese besitzt eine zur Aufnahme eines Papierstreifens geeignete clrrehbare Trommel<B>p,</B> die ihren Antrieb durch ein Uhrwerk erhält, welches, die Trommel zum Beispiel innerhalb 12 8tunden einmal dreht. Mit dem Papierstreifen wirken zwei Schreib stifte q und r zusammen.
Der untere Schreibstift q wird von einem Manometer- röhrchen s beeinflusst, we.Iches,andie zu dem Zylinder<B>f</B> führende Leitung<B>1</B> mittelst einer Zweigleitung t angeschlossen ist. Der SebTeibstift q zeichnet daher den aufgewen deten Druck auf.
,Der Schreibstift r sitzt an einem Hebel u; der durch eine geeignete Übertragungsvor- riehtung v mit der Kolbenstange<B>d</B> verbun den ist. Der Schreibstift r zeichnet -daher die Bewegung der Kolbensfange <B>d</B> und !da mit die Bewegung der Prüfplatte a auf.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist Ngende: Ein Bohrrohr von etwa<B>300</B> mm Innen- durthmesser wird zunächst zum Beispiel zwei bis drei Meter und dann in Abstufun gen von etwa einem Meter bis auf etwa zehn bis zwölf Meter Tiefe #abgeteuft. Wenn die erste Stufe der Abteufung erreicht ist, wird das Gestänge<B>b</B> mit der Prüfplatt-e a in das Bohrrohr versenkt, worauf die Wagen<B>k</B> mit dem Portalträger<B>g</B> über das Bohrrohr gefahren,
werden und das -Gestänge<B>b</B> mit der Kolbenstange d verbunden wird. Mit Hilfe des Druckminderventils o wird nun zunächst ein DTuck von etwa<B>5</B> Aim. in idem Druck- wasserakkumulator in erzeugt. Das Druck wasser wird dem Zylinder<B>f</B> zugeführt, und wirkt dort -etwa<B>10</B> Minuten lang.
Ist als dann keine merkbare, Einsenkung der Prüf platte w.ahrzunehmen, so wird der Druek, bei spielsweise auf<B>10</B> Atm. erhöht. Auell,diesen erhöhten Druck lässt man wieder einige Mi nuten wirken. 8o fährt man mit der Er- höhung,der Belastung fort, bis man die ge wünschte lIdchstbelastung von beispielsweise 20 oder<B>30 k 'g</B> pro,em' erreicht hat.
Wenn der Querschnitt des Druckzylin ders halb so, gross ist -wie der Querschnitt der Prüfplafte, so übt diese einen Druck von <B>10</B> bis<B>15</B> lig pro am' auf den Boden aus. Die beiden Schreibfe#dern q und r ,zeichnen den ganzen Prüfvorgang auf, so dass man ein selbsttätig registriertes Proto- kell über die Bodenuntersuchun '- erhäft,
Nachdem man sämtliehe an einer Stelle des Bauplatzes vorzunehmenden Bodenprüfun gen in den verechiedenen Tiefenlagen er ledigt hat, wird die Kulbenstange <B>d</B> von,dem Gestänge<B>b</B> gelöst und die beiden Wagen<B>k</B> werden einige Meter weiter fortgeschoben. Man kann alsdann das Gestänge<B>b</B> ungehin dert aus dem Bohrrohr entfernen und das Rohr selbst aus dem Erdreich herausholen, um es an einer andern Stelle wieder abzu- teafen und hier die Bodenprüfungen zu wie derholen.
Man kann die Einrichtung auch in der Weise abändern, dass man den Druckzylin der<B>f</B> am Unterende,(les hohlen Gest5,nges <B>b</B> anordnet, während das Oberende des Ge stänges andem Träger<B>g</B> befestigt wird. Es muss in diesem Fall eine Zi#deitung durch das hohle Gestänge bis zu dem Druckzylin der<B>f</B> gefül-irt weDden, während der Kolben e mit einer aufwärts ragenden Stange ver- sehen ist, welche an dem Lenker v der Re- gistriervorTichtung angreift.
Bei der in Fig. <B>3</B> dargestellten Ausfüh rungsform der Einrichtung ist der Druck zylinder<B>f</B> nicht an einem besonderen orts beweglichen Träger, sondern an einer Tra verse w befestigt, die mit dem Bohrrohr<B>c</B> durch Säulen x verbunden ist. Die Prüf platte a ist in dem dargestellten Ausfüh rungsbeispiel durch eine volle Stange<B>b'</B> mit dem Kalben e des Zylinders<B>f</B> verbunden. Man kann natürlich au-eh hier ein hohles Ge stänge verwenden.
Die Bewegung,der Prüf platte a unter dem Druck ides Kolbens e kann mitteist,der,Skajla <B>y</B> und des Zeigers z abgelesen wenden; man kann aber au-eh, ähn- lieli wie bei der Ausfülirun-,siorm nach Fig' <B> 1</B> und. 2, eine Registriervorrichtung zur AufzeieJinung des Druckes, des Druckmit tels und -der Bewegung der Prüfplatte a ver wenden.
Das Hohlgestänge wird zweckmässig aus einzelnen FlansahellTohren zusammengesetzt. Die) Flaaisclie der Rohre besitzen zum Bei spiel einen etwa<B>10</B> bis 20 mm geringeren Durchmesser als die Lichtweite des Bohr- ro,hres beträgt, so dass also, die Flanschen, wenn die Gestängerohre sich unter sehr hoher Belastung biegen und ausweichen soll ten, geigen das Bolirrohr abstützen.
Diesem Vorteil steht aber der Nachteil gegenüber, dass die Planschen in den Vertiefungen der Verbindung,ssteillen des Bohrrohres sieh fest setzen und die ungehinderte Bewegung des Bohrgestänges unmöglich machen können. Um diesen Nachteil zu beseitigen, können einzelne Druckfeidern. oder auch Federringe über die Fla-nsclie geschoben werden, welche schlank verlaufen und so -das Gleiten der F#lanssshen Über die vertieften Stossstellen herbeifü'hren.
In leiehtbeweglichen <B>-</B> Bodenschichten, zum Beispiel Triebsand usw. tritt beim Be lasten der Prüfplatte ein seitliches Hoch quellen der gepressten Bodenmassen ein, wel ches zu irrigen Ergebnissen der Bo#denprii- fungen, Veranlassuno, geben kann.
Um die- sein Übelstana abzuhelfen, kann der Prüf- platte ein zylindrischer Aufsatz von bei spielsweise<B>1,0</B> m'Länge beigefügt werden, dessen Durchmesser aussen nur wenig gerin ger ails der Innendurchmesser des Bohrrohres ist, so dass in dem zwischen dem zylindri- sehen Aufsatz und dem Bohrrohr verblei benden Ringschlitz, der nur eine geringe Breite besitzt, ein Durelitreten der Boden teilchen auch im Grundwasser so gut wie gänzlich vermieden wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Prüfen von Unter- grun-dssshi,eli-ten, gekennzeichnet durch ein Bohrrohr und einen in diesem versenkbaren Druckkörper mit Druckvorrichtung, durch welche er mit einem messbaren Druck be lastet wer-den kann. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass die Druckvor richtung von dem Bohrrohr unabhängig ist. 2.Einrichtung nach Patentanspru#ch, da durch gekennzeichnet, dass an einem orts beweglichen Widerlager ein Druckzylin- der angeordnet ist, dessen Kolben mit, einem in das Bohrrohr frei sieh erstrecken den Gestänge verbunden ist, das am Unter ende eine den Druckkörper bildende Prüf platte trägt.<B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprup-li 2, dadurch gekennzeich net, -dass das GestInge aus einzelnen Flan- schenrohren zusammengesetzt ist, und dass der Aussendurchmesser der Plansche eben dieser Rohre nur wenig kleiner ist als der Innendurclimesser des Bolirrohres, wobei die FlansGh.e mit federnden Organen versehen sind, die das Hinweggleiten der Flansch-e über die Verbindungsstellen des Behrrolires erleichtern. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da.- .durch gekennzeichnet, dass der Druckkör per mit einem zylindrisohen Aufsatz ver sehen ist, dessen Aussendiurchmesser nur wenig geringer ist als der Innendurch- messer des Bohrrohres. <B>5.</B> Einrichtung nach Patüntanspruch und Unteranspruch 9" dadurch gekennzeich net, dass das Widerlager die Gestalt eines fahrbaren Portalträgers besitzt.<B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprucli 2, dadurch gekennzeich net, dass das Widerlager durch Gewichte bela-stat ist, die aus mit Wasser anzufül-, lenden BehäItern bestehen.<B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspru-cli und Untera,nspTuzli 2, dadurch gekennzeiell- net, dass der Druckzylin#der an einen Druckwasserakkumulator angeschlossen ist, -dessen Luftraum mit einer Draokluft <B>'</B> - i,lasp,lie,(1-ar,ssli ein einstellbaTes Druckmin- derventil in Verbindung steht.<B>8.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und <B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl der Druckkör per, als auch das den Kolben belastende Druckmittel auf<B>je</B> ein Schreibwerkzeug einwirkt und dass #diese Schreibwerkzeuge ,die Einsenkung bezw. die Belastung des Druckkörpers gleichzeitig auf einen Pa pierstreifen aufzeichnen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH132536T | 1928-06-19 |
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| CH132536A true CH132536A (de) | 1929-04-30 |
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ID=4390758
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|---|---|---|---|
| CH132536D CH132536A (de) | 1928-06-19 | 1928-06-19 | Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschichten. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH132536A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3507124A (en) * | 1969-05-06 | 1970-04-21 | Lee A Turzillo | Method for making concrete piles |
-
1928
- 1928-06-19 CH CH132536D patent/CH132536A/de unknown
Cited By (1)
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| US3507124A (en) * | 1969-05-06 | 1970-04-21 | Lee A Turzillo | Method for making concrete piles |
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