CH132536A - Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschichten. - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschichten.

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CH132536A
CH132536A CH132536DA CH132536A CH 132536 A CH132536 A CH 132536A CH 132536D A CH132536D A CH 132536DA CH 132536 A CH132536 A CH 132536A
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CH
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pressure
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Wolfsholz August Ing Dr
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Wolfsholz August Ing Dr
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D1/00Investigation of foundation soil in situ
    • E02D1/02Investigation of foundation soil in situ before construction work
    • E02D1/022Investigation of foundation soil in situ before construction work by investigating mechanical properties of the soil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)

Description


  Einrichtung zum Prüfen von     Untergrundschlehten.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Einrichtung mm Prüfen von Untergrund  schichten. Das Wesen der Erfindung besteht  darin,     dass    ein     Bo-hrrohr    und ein in diesem       versenkba-rer        Draekkörper    mit     Druekvor-          Tiehtung    vorhanden ist, durch welche der       Druckkörp6r    mit einem     messbaren    Druck       belaMet    werden kann.

   Diese Ausbildung der  <I>2M</I>  Einrichtung bietet den Vorteil,     #dass    man in  einfachster Weise ein genaues Bild von der  Tragfähigkeit des Bodens in verschiedenen  Tiefen     erliä,1t.     



  Auf     der    Zeichnung ist der Gegenstand  der     Dirfind-ung        beispie-Isweise    dargestellt.       Fig.   <B>1</B> ist eine Seitenansicht, teilweise  Schnitt, und       Fig.    2 ein     Grundriss    eines ersten     Ausfüli-          r-ungsbeispie-ls;          Fig.   <B>3</B> ist ein senkrechter !Schnitt durch  ein zweites Ausführungsbeispiel.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.   <B>1</B>  und 2     ist,die    Prüfplatte oder der Druckkör  per a     an,dem    Unterende eines     Hohlgestämps     <B>b</B> angeordnet, welches sich frei in das Bohr-         rohr        c    versenken     lässt.    Am Oberende des  hohlen     Gestäuges   <B>b</B> ist eine     Kelbenstange   <B>d</B>  mit einem Kolben e angeordnet. Der Kolben  e spielt in einem     Druckzylinder   <B>f,</B> welcher an  einem Träger<B>g</B> befestigt ist.

   Man kann auch  umgekehrt das Gestänge<B>b</B> mit dem Zylin  der     f    verbinden     und    den Kolben e an dem       TTägger   <B>g</B> befestigen. Der Träger<B>g</B> kann bei  spielsweise -aus zwei     U-Eisen    bestehen; er  ruht auf zwei Stützen     h,    die mit Streben i  versehen sind. Die Stützen<B>A</B> und die Stre  ben i sind auf flachen Wagen<B>k</B> angeordnet,  die zum Beispiel auf     Feldbaängleisen        ver-          fahrbar    sind.

   Dieses     ortsbeweglielle        Wider-          lagger   <B>g,<I>A,</I></B>     i,   <B><I>k</I></B> bildet einen fahrbaren     Por-          taJiträ,ger.     



  Der Druckzylinder<B>f</B> steht durch eine  Leitung<B>1</B> mit einem     Druckwasser-Akkumu-          ,lator    m in Verbindung. Die     zur        ETZeUg-Ung     des ]Druckes nötige     Drusskluft    wird einer       Druckluftfla.sclie    n<U>entnommen</U> und mit  Hilfe eines einstellbaren     Druakminderventils     o dem     Akk-umul#ator        n2,    zugeführt.

       Ilm    ein  Abheben der Wagen von den     #Gleisen    durch      den Gegendruck des Zylinders<B>f</B> zu verhü  ten, sind- die Wagen<B>k</B>     unddamit    das orts  bewegliche     Widerilager    zum Beispiel mit  einer Belastung von etwa<B>3,000</B> bis 4000<B>kg</B>  versehen.

   Um nun aber die hohen     Trans-          portkesten    zu ersparen, welche     Eisenblöcke,     Bleikugeln     und    dergleichen hervorrufen  würden, werden als     Bekastungsmittel.    zweck  mässig Wassergefässe von etwa<B>3</B> bis 4 m'  Inhalt auf den Flachwagen<B>k</B> aufgestellt, die  beim Aufbau der Vorrichtung mit Wasser  gefüllt werden, welches auf     je-der    Baustelle  leicht zu beschaffen ist. Im Winter     muss     entweder dem Wasser     8alz    beigefügt wer  den, oder es     muss    erwärmt werden,     clamit     Eisbildung verhindert wird.

   Nach Beendi  gung der Bodenprüfungen kann man das  Wasser ablaufen lassen,     so-dass    alsdann nur  noch die leeren Gefässe zu     be-fördern    sind.  



  In einiger Entfernung, zum Beispiel etwa  fünf Meter     vom        Bohrrehr,    ist auf einem klei  nen Tisch eine     Registriervorrichtung    ange  ordnet. Diese besitzt eine zur Aufnahme  eines Papierstreifens geeignete     clrrehbare     Trommel<B>p,</B> die ihren Antrieb durch ein  Uhrwerk erhält, welches, die Trommel zum  Beispiel innerhalb 12     8tunden    einmal dreht.  Mit dem Papierstreifen wirken zwei Schreib  stifte     q    und r zusammen.

   Der untere  Schreibstift     q    wird von einem     Manometer-          röhrchen    s     beeinflusst,        we.Iches,andie    zu dem  Zylinder<B>f</B> führende Leitung<B>1</B> mittelst einer  Zweigleitung t angeschlossen ist. Der       SebTeibstift        q    zeichnet daher den aufgewen  deten Druck auf.  



  ,Der Schreibstift r sitzt an einem Hebel u;  der durch eine geeignete     Übertragungsvor-          riehtung    v mit der Kolbenstange<B>d</B> verbun  den ist. Der Schreibstift r zeichnet -daher  die Bewegung der     Kolbensfange   <B>d</B> und !da  mit die Bewegung der     Prüfplatte    a auf.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist     Ngende:     Ein Bohrrohr von etwa<B>300</B> mm     Innen-          durthmesser    wird zunächst zum Beispiel  zwei bis drei Meter     und    dann in Abstufun  gen von etwa einem Meter bis auf etwa zehn  bis zwölf Meter Tiefe     #abgeteuft.    Wenn die    erste Stufe der     Abteufung    erreicht ist, wird  das Gestänge<B>b</B> mit der     Prüfplatt-e    a in das       Bohrrohr    versenkt, worauf die Wagen<B>k</B>  mit dem Portalträger<B>g</B> über das Bohrrohr  gefahren,

   werden und das -Gestänge<B>b</B> mit der       Kolbenstange        d    verbunden wird. Mit Hilfe  des     Druckminderventils    o wird nun zunächst  ein     DTuck    von etwa<B>5</B>     Aim.    in     idem        Druck-          wasserakkumulator    in erzeugt. Das Druck  wasser wird dem Zylinder<B>f</B> zugeführt, und  wirkt dort -etwa<B>10</B> Minuten lang.

   Ist als  dann keine merkbare, Einsenkung der Prüf  platte     w.ahrzunehmen,    so wird der     Druek,    bei  spielsweise auf<B>10</B>     Atm.    erhöht.     Auell,diesen     erhöhten Druck     lässt    man wieder einige Mi  nuten wirken.     8o    fährt man mit der     Er-          höhung,der    Belastung fort, bis man     die    ge  wünschte     lIdchstbelastung    von beispielsweise  20 oder<B>30 k 'g</B>     pro,em'    erreicht hat.  



  Wenn der Querschnitt des Druckzylin  ders halb so, gross ist -wie der Querschnitt der       Prüfplafte,    so übt diese einen Druck von  <B>10</B> bis<B>15</B>     lig    pro am' auf den Boden  aus. Die beiden     Schreibfe#dern        q    und r  ,zeichnen     den    ganzen Prüfvorgang auf, so       dass    man ein selbsttätig registriertes     Proto-          kell    über die     Bodenuntersuchun        '-        erhäft,

       Nachdem man     sämtliehe    an einer Stelle des  Bauplatzes     vorzunehmenden    Bodenprüfun  gen in den     verechiedenen        Tiefenlagen    er  ledigt hat, wird die     Kulbenstange   <B>d</B>     von,dem     Gestänge<B>b</B> gelöst und die beiden Wagen<B>k</B>  werden einige Meter weiter fortgeschoben.  Man kann alsdann das Gestänge<B>b</B> ungehin  dert aus dem     Bohrrohr    entfernen und das  Rohr selbst aus dem Erdreich herausholen,  um es an einer andern Stelle wieder     abzu-          teafen    und hier die Bodenprüfungen zu wie  derholen.  



  Man kann die Einrichtung auch in der  Weise abändern,     dass    man den Druckzylin  der<B>f</B> am     Unterende,(les    hohlen     Gest5,nges   <B>b</B>  anordnet, während das     Oberende    des Ge  stänges     andem    Träger<B>g</B> befestigt wird. Es       muss    in diesem Fall eine     Zi#deitung    durch  das hohle Gestänge bis zu dem Druckzylin  der<B>f</B>     gefül-irt        weDden,    während der Kolben e  mit einer aufwärts ragenden Stange ver-      sehen ist, welche an dem Lenker v der     Re-          gistriervorTichtung    angreift.  



  Bei der in     Fig.   <B>3</B> dargestellten Ausfüh  rungsform der Einrichtung ist der Druck  zylinder<B>f</B> nicht an einem besonderen orts  beweglichen Träger, sondern an einer Tra  verse w befestigt, die mit dem Bohrrohr<B>c</B>  durch Säulen x verbunden ist. Die Prüf  platte a ist in dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel durch eine volle Stange<B>b'</B> mit  dem Kalben e des Zylinders<B>f</B> verbunden.  Man kann natürlich     au-eh    hier ein hohles Ge  stänge verwenden.

   Die     Bewegung,der    Prüf  platte a unter dem Druck     ides    Kolbens e  kann     mitteist,der,Skajla   <B>y</B> und des Zeigers z  abgelesen wenden; man kann aber     au-eh,        ähn-          lieli    wie bei der     Ausfülirun-,siorm    nach       Fig'   <B>  1</B> und. 2, eine     Registriervorrichtung    zur       AufzeieJinung    des Druckes, des Druckmit  tels und -der Bewegung der     Prüfplatte    a ver  wenden.  



  Das Hohlgestänge wird zweckmässig aus  einzelnen     FlansahellTohren    zusammengesetzt.  Die)     Flaaisclie    der Rohre besitzen zum Bei  spiel einen etwa<B>10</B> bis 20 mm geringeren  Durchmesser als die Lichtweite des     Bohr-          ro,hres    beträgt, so     dass    also, die Flanschen,  wenn die     Gestängerohre    sich unter sehr  hoher Belastung biegen und ausweichen soll  ten, geigen das     Bolirrohr    abstützen.

   Diesem  Vorteil steht aber der Nachteil gegenüber,       dass    die Planschen in den Vertiefungen der       Verbindung,ssteillen    des Bohrrohres sieh fest  setzen und die ungehinderte Bewegung des  Bohrgestänges unmöglich machen können.  Um diesen Nachteil zu beseitigen, können  einzelne     Druckfeidern.    oder auch Federringe  über die     Fla-nsclie    geschoben werden, welche  schlank verlaufen und so -das Gleiten der       F#lanssshen    Über die vertieften Stossstellen       herbeifü'hren.     



  In     leiehtbeweglichen   <B>-</B> Bodenschichten,  zum Beispiel Triebsand     usw.    tritt beim Be  lasten der Prüfplatte ein seitliches Hoch  quellen der     gepressten    Bodenmassen ein, wel  ches zu irrigen Ergebnissen der     Bo#denprii-          fungen,        Veranlassuno,    geben kann.

   Um     die-          sein        Übelstana    abzuhelfen, kann der Prüf-    platte ein zylindrischer Aufsatz von bei  spielsweise<B>1,0</B>     m'Länge    beigefügt werden,  dessen Durchmesser aussen nur wenig gerin  ger     ails    der Innendurchmesser des Bohrrohres  ist, so     dass    in dem zwischen dem     zylindri-          sehen    Aufsatz und dem Bohrrohr verblei  benden Ringschlitz, der nur eine geringe  Breite besitzt, ein     Durelitreten    der Boden  teilchen auch im Grundwasser so gut wie  gänzlich vermieden wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Prüfen von Unter- grun-dssshi,eli-ten, gekennzeichnet durch ein Bohrrohr und einen in diesem versenkbaren Druckkörper mit Druckvorrichtung, durch welche er mit einem messbaren Druck be lastet wer-den kann. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da- .durch gekennzeichnet, dass die Druckvor richtung von dem Bohrrohr unabhängig ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspru#ch, da durch gekennzeichnet, dass an einem orts beweglichen Widerlager ein Druckzylin- der angeordnet ist, dessen Kolben mit, einem in das Bohrrohr frei sieh erstrecken den Gestänge verbunden ist, das am Unter ende eine den Druckkörper bildende Prüf platte trägt.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprup-li 2, dadurch gekennzeich net, -dass das GestInge aus einzelnen Flan- schenrohren zusammengesetzt ist, und dass der Aussendurchmesser der Plansche eben dieser Rohre nur wenig kleiner ist als der Innendurclimesser des Bolirrohres, wobei die FlansGh.e mit federnden Organen versehen sind, die das Hinweggleiten der Flansch-e über die Verbindungsstellen des Behrrolires erleichtern. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da.- .durch gekennzeichnet, dass der Druckkör per mit einem zylindrisohen Aufsatz ver sehen ist, dessen Aussendiurchmesser nur wenig geringer ist als der Innendurch- messer des Bohrrohres. <B>5.</B> Einrichtung nach Patüntanspruch und Unteranspruch 9" dadurch gekennzeich net, dass das Widerlager die Gestalt eines fahrbaren Portalträgers besitzt.
    <B>6.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprucli 2, dadurch gekennzeich net, dass das Widerlager durch Gewichte bela-stat ist, die aus mit Wasser anzufül-, lenden BehäItern bestehen.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspru-cli und Untera,nspTuzli 2, dadurch gekennzeiell- net, dass der Druckzylin#der an einen Druckwasserakkumulator angeschlossen ist, -dessen Luftraum mit einer Draokluft <B>'</B> - i,lasp,lie,(1-ar,ssli ein einstellbaTes Druckmin- derventil in Verbindung steht.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und <B>7,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl der Druckkör per, als auch das den Kolben belastende Druckmittel auf<B>je</B> ein Schreibwerkzeug einwirkt und dass #diese Schreibwerkzeuge ,die Einsenkung bezw. die Belastung des Druckkörpers gleichzeitig auf einen Pa pierstreifen aufzeichnen.
CH132536D 1928-06-19 1928-06-19 Einrichtung zum Prüfen von Untergrundschichten. CH132536A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3507124A (en) * 1969-05-06 1970-04-21 Lee A Turzillo Method for making concrete piles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3507124A (en) * 1969-05-06 1970-04-21 Lee A Turzillo Method for making concrete piles

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