CH132572A - Elektrischer Einzelantrieb für Spinnspindeln, Spinnzentrifugen oder andere mit sehr hohen Drehzahlen umlaufende Körper. - Google Patents

Elektrischer Einzelantrieb für Spinnspindeln, Spinnzentrifugen oder andere mit sehr hohen Drehzahlen umlaufende Körper.

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CH132572A
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spindle
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spinning
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Elektrischer    Einzelantrieb für     Spinnspindeln,        Spinnzentrifugen    oder andere mit sehr       hohen        Drehzahlen    umlaufende Körper.    Die Erfindung bezieht sich auf elektri  sche Einzelantriebe für Spinnspindeln,       Spinnzentrifugen    oder andere mit sehr hohen  Drehzahlen umlaufende Körper.

   Bei mecha  nischen Antrieben dieser Art wird die       Drehung    der Antriebsmaschine mittelst       Sehnurlaufes    auf die Spindel übertragen  Als man zum elektrischen Antrieb der Spin  del überging, wurde an Stelle der Schnur  scheibe ein     Elektromotor    genommen und  dessen Welle mit der Spindel vereinigt. Der  Motor, der bei dieser Anordnung oberhalb  der     Spindelba.nk    lag, ist für das Arbeiten  ,in der Spindel selbst störend.

   Ausserdem  ist er     dein,    Verschmutzungen durch herab  fallende Fäden und dergleichen, sowie Be  schädigungen     ausgesetzt,.    Bei den überaus  hohen Drehzahlen     tritt    eine starke Erwär  mung des Lagers ein; es muss daher für die  Kühlung des Lagers,     sowie    auch des Motors  Sorge getragen werden, da dieser von Wech-         selstrom    hoher Frequenz gespeist wird und  sich daher stärker erwärmt als ein normaler       Mätor.     



  Gegenstand der Erfindung ist ein elek  trischer     Spindeleinzelantrieb    mit senkrechter  Welle, der für sehr hohe Drehzahlen, zum  Beispiel über 20000 Umdrehungen in der Mi  nute, brauchbar ist. Die Erfindung     bestehl     darin, dass der Elektromotor, dessen nach  oben verlängerte Welle als Spindel ausge  bildet ist, unterhalb der     Spindelbank    ange  ordnet ist und dass durch Kanäle an dem       Motorgehäuse    und der Lagerwandung Kühl  luft,     entlangströmt,    die von einer auf der       Spindelwelle    angeordneten Schirmplatte an  gesaugt und nach aussen     geworfen    wird.  



  Da im allgemeinen das Schwungmoment  der auf die Spindel gesetzten Spule und des  Motorankers gering ist, macht sich im Be  trieb jede geringe exzentrische Ungleich  mässigkeit der Spule durch unruhigen Lauf      bemerkbar. Zweckmässig wird die     Spünn-          spindel    durch eine zusätzliche Schwung  scheibe gegen solche störenden     Unbalanzen     unempfindlich gemacht.  



  Da die Spinnspindeln bei den sehr hohen       Drehzahlen:    starkem Verschleiss ausgesetzt  sind, so sollte dafür Sorge getragen werden,  dass die Spindeln, falls erforderlich, beim       Schadhaftwerden    leicht durch andere Spin  deln ersetzt werden können, die zweckmässig  in grösserer Anzahl in Reserve gehalten wer  den. Ein leichtes Auswechseln der Spinn  spindel wird ermöglicht, wenn man die Spin  del in eine Aussparung der     Spindelbank    ein  schiebt     und    sie ohne Anwendung von       Schraubverbinduhgen    durch Federkraft in  ihrer Lage hält.

   Hierdurch wird ausserdem  der Vorteil     -erreicht,    dass die     Einspannstelle,     die zwischen Spindel und Motor liegt, ela  stisch ist, so dass sich die mit hoher Dreh  zahl umlaufende Spindel frei einstellen kann.       Ausserdem    kann die ganze Spindel samt  ihrem Motor aus der     Spindelbank    heraus  gezogen werden, ohne dass irgend welche  Schraubverbindung gelöst zu werden. braucht.  Der     Anschluss    des Motors an das Netz er  folgt hierbei zweckmässig durch federnde  Kontaktstücke, die sich in der Betriebsstel  lung gegen Stromschienen legen.  



  In den     Abb.    1 bis 3 der beiliegenden  Zeichnung sind verschiedene Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



  In     Abb.    1     ist    der Motor 1 mittelst des  Flansches 2 in einer Aussparung der Spindel  bank 3 vertikal eingespannt. Seine nach oben       verlängerte    Welle 4 ist als Spindel ausge  bildet und trägt beispielsweise zum Spulen  eines Fadens die Hülse 5. Die Spindel ist  in dem Lager 7     gelagert.    Da der Motor von  einem Wechselstrom hoher Frequenz gespeist  wird, entsteht durch die     Ummagnetisierung,     sowie infolge der hohen Drehzahl im     Lager     eine beträchtliche Temperaturerhöhung, die  durch an dem Motorgehäuse angeordnete  Kühlrippen     G    ausgeglichen wird, die am  Lager 7 geschlossene Kanäle 8 bilden.

    Über dem Lager 7 ist die Schirmplatte 9  angeordnet, die infolge der hohen Drehzahl    die Luft stark ansaugt und dadurch das  Motorgehäuse     und    das Lager gut kühlt. Die  zweckmässig aus Stahlblech bestehende  Schirmplatte 9 braucht wegen der hohen       Drehzahl    keine besonderen     Ventilatorflügel     zu haben; es wird bereits bei einer glatten       Oberfläche    der Platte ein genügend starker  Luftumlauf     erzielt,,    der durch geringe Ein  kerbungen oder dergleichen auf der Innen  seite der Platte, falls erforderlich, noch ver  stärkt werden kann.  



  In     Abb.    2 hat die Schirmplatte eine  grössere Dicke, so dass sie als     Schwungscheibe     wirken und     hierdurch    die     Unbalanz    der  Spindel ausgleichen kann. Zur Verringerung  der Beanspruchung ist die Masse am Um  fang der Scheibe verringert.  



       Abb.    3     zeigt    eine Spindel, die leicht aus  wechselbar in der     Spindelbank    13 einge  spannt und durch Federn 18 in ihrer Lage  gehalten ist. Diese Federn 18 sind an den  reit dem Motor 11     bezw.    dem Lager 17 ver  bundenen Flanschen 12 befestigt und legen  sich in eine auf der     Spindelbank    13 ange  brachte Rast<B>16</B> ein, wenn die Spindel ihre  richtige Lage einnimmt. Die Stromzuführung  des Motors erfolgt durch die Stromschienen  21, die unterhalb der     Spindelbank    verlegt  sind.

   Auf diese Stromschienen 21 legen sich  die mit den     Anschlussklemmen    des Motors 11  verbundenen federnden Kontakte 22, so dass  beim Einschieben der Spindel in eine Aus  sparung der     Spindelba.nk    der Motor auf ein  fache Weise an die Stromschienen an ge  schlossen wird. An dem Gehäuse des Motors  11 befindet sich ferner der Druckknopfschal  ter 23. Die die Spule 15 tragende Spindel  14 hat zum Ausgleich der     Unbalanz    eine       Schwungscheibe    19. Der Rotor des Antriebs  motors 11 ist nicht, wie in     Abb.    1, fliegend  angeordnet, sondern er ist ausser in dem       Spindellager    17 noch in dem untern Lager<B>26</B>  des Motors gelagert.

   Zur guten Kühlung  dieser beiden Lager, sowie des Motors sind  die Kühlrippen am Gehäuse des Motors 11  von einem Mantel 24 umgeben, so dass ge  schlossene Kanäle gebildet werden, durch die  die von der schalenförmigen     Schwungscheibe         19 angesaugte     Kühlluft    streicht und dadurch  das untere Motorlager 20, den Motor     11,    so  wie das obere     Spindellager    17 intensiv kühlt.  



  Die elastische Einspannung der Spindel  in der     Spindelbänk    ermöglicht eine freie Ein  stellung der     ,Spindelachse,    was bei den hohen  Drehzahlen für einen ruhigen Lauf der Spin  del von Bedeutung ist. Die Anordnung nach       Abb,.    3 hat f     erner    den Vorteil, dass der ge  samte elektrische Teil von der Spindel völlig  getrennt ist, so dass ein leichtes und über  sichtliches Bedienen der Spindel ermöglicht  und ein unbeabsichtigtes Berühren der Strom  schienen 21 vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Einzelantrieb mit senkrech ter Welle für Spinnspindeln, Spinnzentrifu gen oder andere mit sehr hohen Drehzahlen umlaufende Körper, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor, dessen nach oben ver längerte Welle als Spindel ausgebildet. ist, unterhalb der Spindelbank angeordnet ist, und da.ss durch Kanäle an dem Motorgebä.use und der Lagerwand Kühlluft entlangströmt, die von einer auf der Spindelwelle angeord neten Schirmplatte angesaugt und nach aussen geworfen wird. UNTERANSPRV CHE 1.
    Einzelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,, dass die Schirm, platte zum Ausgleich der Unbalanz der Spindel als Schwungscheibe ausgebildet ist. 2. Einzelantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spindel samt Antriebsmotor leicht auswechselbar in eine Aussparung der Spindelbank ein geschoben und ohne Anwendung von Schraubverbindungen durch Federkraft in ihrer Lage gehalten ist. 3. Einzelantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass der elektrische Strom dem Motor durch federnde Kontäktstücke zugeführt wird, die gegen durchlaufende Stromzu- führun.gsschienen drücken.
    Einzelantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der zweiseitig gelagerte Antriebs motor der Spindel mit einem Mantel ver sehen ist, der Luftkanäle einschliesst, durch die zur Kühlung des Motors und der Lager Luft von der ventilierenden Schirmplatte gesaugt wird.
CH132572D 1927-03-24 1928-02-18 Elektrischer Einzelantrieb für Spinnspindeln, Spinnzentrifugen oder andere mit sehr hohen Drehzahlen umlaufende Körper. CH132572A (de)

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CH132572D CH132572A (de) 1927-03-24 1928-02-18 Elektrischer Einzelantrieb für Spinnspindeln, Spinnzentrifugen oder andere mit sehr hohen Drehzahlen umlaufende Körper.

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