CH132583A - Mit einem Motor versehene Tretnähmaschine. - Google Patents

Mit einem Motor versehene Tretnähmaschine.

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CH132583A
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CH
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sewing machine
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English (en)
Inventor
Company The Sing Manufacturing
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Singer Mfg Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Mit einem Motor versehene Tretnähmaschine.    Bei der weit verbreiteten Verwendung  der Elektrizität für die verschiedensten     In-          dustriezweilte    hat auch die Nähmaschinen  industrie ihren Anteil, und es sind bereits  verschiedene Vorrichtungen für den elek  trischen Antrieb und die elektrische Steue  rung von Nähmaschinen gebaut und in Be  nutzung genommen worden.

   Wenn auch ein  stets wachsendes Bedürfnis für fertige,  fabrikmässig hergestellte und ausgerüstete,  elektrische Nähmaschinen vorhanden ist, so  ist auf der andern Seite noch eine grosse  Anzahl von Nähmaschinen mit Fussantrieb  in Benutzung, für die nur auf die Schaf  fung einer bequem anbringbaren und brauch  baren Form eines Motors und eines Motor  anlassers gewartet wird, um diese Ma  schinen in elektrisch angetriebene Maschinen       umzuwandeln.     



  Es ist bereits ein Nähmaschinenmotor       hermestellt    worden, der an der bekannten       Familiennä.hm.aschine    so angebracht werden  kann, dass er in     Wirklichkeit    einen dauern-    den Teil der Maschine bildet und nicht ab  genommen oder verschoben zu werden  braucht, wenn die Maschine weggestellt  oder in Gebrauch genommen werden soll.  



  Die üblichen Motoranlasser für     'Näh-          ma,schinen    können in drei Arten eingestellt  werden, nämlich in handbetätigte, von dem  Knie beeinflusste und von dem Fuss betätigte  Anlasser. Der von Hand betätigte An  lasser wird wenig benutzt, da er den freien  Gebrauch der Hände der Näherin beim Dar  bieten und Führen des Werkstückes zu der  Nähmaschine mehr oder weniger stört. Der  vom Knie betätigte Anlasser     erfreut    sich  grösserer Beliebtheit. Desgleichen sind prak  tisch Bedenken für den vom Fuss betätigten  Anlasser nicht vorhanden, soweit das Prin  zip der eigentlichen     Fussbetätigung    in Be  tracht kommt.

   Die bisher gewöhnlich ver  wendeten Fussanlasser sind aber tragbare       Einrichtungen    und weisen einen von einem  Fusstritt zu betätigenden     Rheostaten    auf,  der auf den Fussboden neben dem Näh-      maschinentisch gestellt wird. Diese Fuss  anlasser haben nun den Nachteil, dass sie  sich leicht auf dem Fussboden verschieben.  Ferner kann ein solcher Anlasser nicht an  eine Stelle gestellt werden, an der er bequem  betätigt werden kann, da die Fusstritts  platte des Nähmaschinentisches den über  dem Fussboden vorhandenen Raum ein  nimmt, wo der Fussanlasser am bequemsten  von dem Fuss der Arbeiterin erreicht werden  würde, und woselbst er sich am wenigsten  leicht verschieben würde.  



  Bei der üblichen Versenknähmaschine, die  durch     Verwendung    eines Elektromotors und  eines Fussanlassers in eine elektrisch be  triebene Nähmaschine umgewandelt ist, hat  die Fusstrittseinrichtung des Nähmaschinen  ständers überhaupt keinen Zweck, ausge  nommen, dass sie als Hilfsfusstrittsantrieb  benutzt werden könnte, wobei aber die     Fuss-          trittsplatte,    wie bereits erwähnt, der be  quemen Anbringung des Fussanlassers im  Wege steht.  



  Für die Verwendung der bequenn zu  gänglichen und leicht zu betätigenden     Fuss-          trittspllatte    als Mittel zur Beeinflussung des  Motoranlassers ist bereits vorgeschlagen  worden, den Motoranlasser oder Rheostaten  an dem Nähmaschinentisch anzubringen und  ihn durch eine Zugstange mit der Fusstritts  platte zu verbinden;

   keine dieser bisher       bekannten    Vorrichtungen erfüllt aber das  seit langem vorhandene Bedürfnis für einen  durch die Fusstrittsplatte zu betätigenden  Motoranlasser, der auch durch eine mecha  nisch nicht geschulte Person bequem an dem  üblichen Nähmaschinentisch angebracht und  von ihm entfernt werden kann, wobei dieser  Anlasser von einfacher und zuverlässiger       Bauart    ist, ein gefälliges Aussehen hat und  nicht sofort ins Auge fällt.  



  Die Erfindung bezweckt die Schaffung  eines     Motoranlassers,    der die oben erwähnten  Bedürfnisse erfüllt und die Umwandlung der  bekannten, durch einen Fusstritt anzutrei  benden Familiennähmaschine in eine elek  trisch angetriebene Maschine gestattet.    Gemäss der Erfindung zeichnet sich die  mit einem Motor versehene     Tretnähma-          schine,    welche die üblichen Gestellteile mit  einem dazwischen liegenden Versteifungs  glied, sowie eine Kurbelwelle, ein Treibrad,  die Fusstrittsplatte und eine Zugstange auf  weist, dadurch aus, dass der Anlasser für  den Motor abnehmbar an dem     Versteifungs-          gliede    befestigt ist und wirksam mit der ge  nannten Zugstange verbunden werden kann.

    die ihrerseits für den elektrischen Antrieb von       der     gelöst und für den Fuss  antrieb mit dieser Welle verbunden wird.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführungs  form der Erfindung beispielsweise darge  stellt, und zwar ist.  



  Fig. 1 eine vordere Seitenansicht der üb  lichen Familiennähmaschine, die gemäss der  Erfindung in eine elektrisch angetriebene  Maschine umgewandelt ist;  Fig. 2 ist eine hintere Seitenansicht des  Motoranlassers, der an dem     Versteifungs-          gliede    des Nähmaschinengestelles angebracht  ist, wobei der Deckel des Rheostaten ab  genommen ist;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach Linie<B>3-3</B>  der     Fig.    1;

         Fig.    4     veranschaulicht    in schaubildlicher  Darstellung den Lagerbock, der mit dem  Gehäuse zusammenwirkt, um den Anlasser an  dem     Versteifungsgliede    des     Nähmaschinen-          gestellles    festgeklemmt zu halten;       Fig.    5 ist ein zentraler     Querschnitt        du_        rch     da,     Nähma.schinengestell;          Fig.    6 ist ein     Schnitt    nach der Linie       ,6-6    der     Fig.    1;

         Fig.    7 ist eine Einzelansicht des Bügels  oder des obern für den Fussantrieb benutzten       Lenkstangenteils;          Fig.    8 veranschaulicht den     Rheostaten-          Zughaken    oder den zweiten, obern Lenk  tangenteil für den elektrischen Antrieb, und       Fig.9    veranschaulicht den untern Stan  genteil, der     wahlweise    einem der in den     Fig.     7 und 8 dargestellten Teile verbunden wer  den kann.  



  1 bezeichnet den üblichen Maschinentisch  für eine versenkbare Nähmaschine, 2 die höl-      zerne Tischplatte, die den Nähmaschinen  tragarm A trägt. Die Tischplatte 2 wird von  den netzförmigen oder mit Rippen     ver-          sehenen,    Busseisernen Beinen 3 getragen, die  durch ein dazwischen liegendes, ebenfalls mit  Rippen versehenes,     Busseisernes    Versteifungs  glied 4 miteinander verbunden sind, das  seinerseits den üblichen- netzförmigen Fuss  tritt 5 ausschwingbar trägt. Die Rippen des  Versteifungsgliedes 4 sind bei 4' angedeutet.  Das Versteifungsglied ist mit einem mitt  leren, rechteckigen Teil 6 versehen, von  dessen Ecken sich die Arme 7 aus erstrecken,  die an den Beinen 3 befestigt sind.

   An dem  Versteifungsgliede 4 ist die Kurbelwelle 8  gelagert, die mit der üblichen Fusstritts  platte 5 verbunden ist und das Treibrad 9  trägt, welches für den Fussantrieb durch  einen Riemen 10 (Fig. 1) mit dem üblichen  und mit einer Nut versehenen Schwungrade  11 der Nähmaschine verbunden ist.  



  Die Kurbelwelle 8 wird von dem Bügel  12 umfasst, der für den Fussantrieb mit der  üblichen Fusstrittsstange 13 (Fig. 5) verbun  den wird; der Bügel 12 bildet hierbei den  obern Lenkstangenteil oder Ansatz für die  Stange 13. Letztere weist die übliche     Kugel-          g    elenkverbindung 14 mit der Fusstrittsplatte  5 auf und ist an ihrem obern Ende bei 15  mit Schraubengewinde versehen, um die  Stange in die mit Schraubengewinde ver  sehene Bohrung 16 des Bügels 12 (Fig.7)  einschrauben zu können.  



  Für den elektrischen Antrieb wird der  Riemen von dem Treibrad 9 abgenommen  und an dem     Nähmaschinentragarm    ein Motor  1 7 angebracht; letzterer wird darauf durch  einen Riemen 18 mit dem Schwungrade 11  verbunden. Der Motor 17 ist mit der elek  trischen     Kraftquelle    durch eine Leitungs  schnur 19 verbunden, die in Serie mit einer  Leitungsschnur 20 liegt, welche zu dem  Motoranlasser 21 führt, der beim Ausfüh  rungsbeispiel ein veränderbarer Widerstand  ist. Der Anlasser und Regler wird an dem  Versteifungsgliede 4 angebracht und weist  eine Zugstange 22 auf. An dem untern Ende  der letzteren greift ein Haken 23 an, der eine    mit Gewinde versehene Bohrung 24 (Fig. 8)  zur Aufnahme des mit Gewinde versehenen  Endes 15 der Stange 13 aufweist.

   Wenn auf  diese Weise die Stange 13 für den elek  trischen Antrieb gekuppelt ist, so verursacht  ein auf die     Fusstrittsplatte    5 ausgeübter  Druck eine Abwärtsbewegung der Zugstange  22, wodurch eine Änderung des Widerstandes  in dem Motorstromkreis herbeigeführt wird,  so     da.ss    die Geschwindigkeit des Motors 17  und der Nähmaschine A genau geregelt wer  den kann.  



  Der Motoranlasser weist eine Grundplatte  25 auf, von deren einem Ende eine     End-          wand    26 hervorragt, durch deren Schlitz die  Zugstange 22 hindurchgeht, die an ihrem  innern Ende mit dem U-förmig gestalteten  Teile 27 verbunden ist, dessen Enden 28 auf  einander zu gerichtet sind, aber in einem  gewissen     Abstande    voneinander liegen. Fe  dern 29 dienen dazu, die Zugstange 22 in  ihre Anfangs- oder Ruhelage zurückzu  führen, wobei die Enden 28 mit Anschlag  stiften 30 in Berührung stehen. Die Zug  stange 22 ist mit     .Schultern    22' versehen, die  als Anschläge wirken, indem sie auf die  Endwand 26 auftreffen und hierdurch die  Bewegung der Zugstange 22 in einer Rich  tung aufhalten, in der die Federn 29 zu  sammengedrückt werden.  



  Auf der     Grundplatte    2,5 ist unabhängig  von der Zugstange 22 und den Federn 29  der     Rheostat    gelagert, -der den üblichen Por  zellankörper 31 aufweist, der mit in einem  gewissen     Abstande    voneinander liegenden  Kammern 32 für die     iStapel    von aus Kohle  bestehenden Widerstandsscheiben 33 ver  sehen ist, !die die Kammern im wesentlichen  ausfüllen und mit den Klemmen 34 leitend  verbunden sind. Die Widerstandsverände  rung erfolgt durch Veränderung des Druckes  der Kohlenscheiben aufeinander. Die Schei  benstapel 3-3 weisen ferner die Druckköpfe  35 auf, die von dem eine Bogenfeder auf  weisenden     Kontaktgliede    3,6 überbrückt wer  den, auf dessen Rückseite eine steifere Fe  der 37 vorgesehen ist.

   Von der Mitte der  Feder 36 erstreckt sich gleichachsig mit der      Zugstange 22 eine zweite Zugstange 38, die  ein mit Schraubengewinde versehenes Ende  hat, das eine einstellbare Mutter 39 trägt,  deren Schaft durch den Raum zwischen den  Enden 28 des U-förmig gestalteten Teils 27  hindurchgeht. Eine die Stange 38 umgebende  Feder 40 ist zwischen dem Teile 31 und der  Bogenfeder 36 angeordnet. Die Mutter 39  wird so eingestellt, dass die Feder 36 ausser  Berührung mit den Druckköpfen 35 durch  die Feder 40 gehalten wird, wenn die Fe  dern 29 die Teile 28 in Eingriff mit den  Anhaltestiften 30 halten. Die auf der Grund  platte 25 vorhandenen,     einzelnen    Teile  werden von einem Gehäuse 41 eingeschlossen.  



  Der Anlasser 21 ist an einem der Arme 7  des Verstärkungsgliedes 4     mittelst    einer  Klemme befestigt, die einen trogförmigen  Teil 42 aufweist, der an seinem obern Ende  entgegengesetzt gerichtete Arme 43 auf  weist, die mittelst Schrauben auf der fla  chen Seitenfläche der Rheostatengrundplatte  25 befestigt werden, so dass das Verstär  kungsglied auf dieser Grundplatte fest  geklemmt wird. Der Teil 42 der Klemme ist  an seinem untern Ende mit divergierend ver  laufenden Schenkeln 44 versehen, die Füsse  45 aufweisen, welche auf die Ebene der  Grundplatte 25 umgebogen sind, derart, dass  sie auf der obern, wagrechten Rippe und auf  der einen Endrippe des mittleren,     recht-          eckilgen    Teils 6 des Versteifungsgliedes 4  aufruhen.  



  Da der Anlasser auf dem     Versteifungs-          gliede    4 und im besonderen auf dessen Hin  terseite angebracht ist, so befindet er sich  in einer Lage, in der seine Verbindung mit  der üblichen Fusstrittsstange mit grosser Ein  fachheit bewerkstelligt werden kann. Der  Anlasser befindet sich ferner nicht in einer  in die Augen fallenden Lage, liegt     zu-          saanmen    mit der Leitungsschnur 20 von dem       Fussboden    entfernt und ist somit nicht im  Wege. .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Motor versehene Tretnäh- maschine, welche die üblichen, seitlichen Gestellteile mit einem dazwischen liegenden Versteifungsgliede, sowie eine Kurbelwelle, ein Treibrad, die F'usstrittsplatte und eine Zugstange aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anlasser für den Motor abnehmbar an dem Versteifungsgliede be festigt ist und wirksam mit der genannten Zugstange verbunden werden . kann, die ihrerseits für den elektrischen Antrieb von der Kurbelwelle gelöst und für den Fuss antrieb mit dieser Welle verbunden wir;:. UNTERANSPRüCHE 1.
    Mit einem Motor versehene Tretnäh- maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlassergehäuse an dem Versteifungsgliede durch einen Teil festgeklemmt ist, der so gestaltet ist, dass er Rippen des Versteifungsgliedes umfasst. 2.
    Mit einem Motor versehene Tretnäh- maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der einen Seitenfläche des Anlassergehäuses befestigtes Klemmglied einen in der Längsrichtung winkel förmig verlaufenden Hauptteil aufweist, der zwischen sich und dem Gehäuse einen der aufwärts ragenden Arme des Ver steifungsgliedes festklemmt, und an dem untern Ende des Hauptteils divergierende Schenkel hat, die Füsse aufweisen, welche bei ihrem Ineingrifftreten mit den wag rechten und senkrechten Kanten des, rechteckigen, mittleren Teils des Ver steifungsgliedes als Unterstützungen die nen.
CH132583D 1928-02-09 1928-02-09 Mit einem Motor versehene Tretnähmaschine. CH132583A (de)

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