CH132590A - Schutzvorrichtung für eine Wasch- und Trockenschleudermaschine zur Verhütung des Öffnens des Maschinendeckels bei sich drehender Waschtrommel. - Google Patents

Schutzvorrichtung für eine Wasch- und Trockenschleudermaschine zur Verhütung des Öffnens des Maschinendeckels bei sich drehender Waschtrommel.

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CH132590A
CH132590A CH132590DA CH132590A CH 132590 A CH132590 A CH 132590A CH 132590D A CH132590D A CH 132590DA CH 132590 A CH132590 A CH 132590A
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CH
Switzerland
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dryer
washing drum
protective device
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washer
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description


      Schutzvorrichtung    für eine     Wasch-    und     Troekenselileudermasehine    zur     Verhütung     des     Öffuens    des     Naschinendeckels    bei sieh drehender     Waschtrommel.       Zur Reinigung der Wäsche werden im  Haushalt in neuerer Zeit vielfach     Maschinen     verwendet, mit denen die Wüsche gewaschen,  gespült und     trockengeschleudert    werden kann.  Da hierbei die Maschinen meist von technisch  unkundigen Leuten bedient werden, so müssen  die Schutzvorrichtungen jede Gefahr beim  Gebrauch der Maschine beseitigen.

   Vorlie  gende Erfindung zeigt nun eine Vorrichtung,  die das Bedienen einer solchen Wasch- und       Trockenschleudermaschine    völlig gefahrlos  macht.  



  Erfindungsgemäss ist die Waschmaschine  mit Einrichtungen versehen, die beim     Öffnen     des     Wasserbehältes    vor dem Abheben des  Deckels den Speisestrom des Antriebsmotors  unterbrechen und die sich noch drehende  Waschtrommel     stillsetzen.    Bei Anordnung  einer solchen Schutzvorrichtung kann eine  Verletzung des die Waschmaschine Bedienen  den nicht mehr vorkommen, da in dem    Augenblick der     Betätigung    des     Deckelver-          schliisses    die bei     geöffnetem    Deckel drohenden  Gefahren selbsttätig beseitigt werden.  



  Damit die Waschtrommel einerseits schon  vor dem Abheben des Deckels stillgesetzt,  anderseits bei geschlossenem Deckel wieder  freigegeben wird, ist vorteilhaft für die  Waschtrommel eine Bremsvorrichtung vorge  sehen und durch ein     Gestänge    mit dem  Deckel' des Wasserbehälters derart verbunden,  dass beim Auflegen des Deckels das Gestänge  gegen den Druck einer Feder bewegt und  dadurch die Bremse für die Waschtrommel  gelöst wird. Der Schalter des Antriebsmotors  kann dabei am obern Rande des Wasserbe  hälters derart angeordnet sein, dass in     eitler     der zur Befestigung des Deckels dienenden  Verschlüsse, zum Beispiel ein Schieber, beim  Einschieben in die     Verschlussstellung    schliesst.

    Zweckmässig ist das Gehäuse des Schalters  so ausgebildet, dass es nur einen schmalen      Schlitz für den     Verschlussschieber    des Deckels  besitzt, im übrigen aber völlig geschlossen  ist. Die Bremsvorrichtung kann dabei so vor  derer Sicherheitsschalter angeordnet sein, dass  das     Bremsgestänge    in der     Breuisstellung    den  Schaltschlitz verdeckt. Ein unbefugtes     Ein-          und    Ausschalten des Antriebsmotors ist darin  nicht mehr möglich.  



  In den     Abb.    1 und 2 ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung im     Auf-    und     Grundriss     dargestellt. 1 ist der Wasserbehälter, der  auf der aus dem Fuss 2 hervorragenden  Stütze um die Achse 3 schwenkbar gelagert  ist. In dem Wasserbehälter ist die um ihre  senkrechte Achse drehbare Waschtrommel 4  angeordnet. Sie kann von dem unter dem  Wasserbehälter sitzenden Elektromotor 5 über  das Getriebe 6 mit verschiedener Geschwin  digkeit angetrieben werden. Der Wasserbe  hälter 1 ist oben durch einen Deckel 7 ver  schlossen, der .ein gewisses Stück in den  Wasserbehälter eingelassen ist und diesen  dicht verschliesst.

   An dem Deckel sind die  beiden     Verschlussschieber    8 und 9 derart  befestigt, dass man sie in radialer Richtung  verschieben kann. Die äussern Enden der  Schieber dringen dabei durch die schlitzarti  gen Öffnungen 10 beziehungsweise 11 des  Deckels beziehungsweise des Wasserbehälters  hindurch und machen in dieser Lage ein  Abheben des Deckels unmöglich. Am obern  Rande des Wasserbehälters ist auf der einen  Seite der zum Abschalten des Antriebs  motors 5 dienernde und durch die Leitung 12  mit ihm verbundene Schalter 13 angeordnet,  der durch die Verbindungsleitung 14 mit  einem     Steckkontakt    15 verbunden werden  kann.

   Die Schaltstange 16 dieses Schalters  ist an dem um den Punkt 17 schwenkbaren  Hebel 18 drehbar befestigt, so dass beim  Herunterdrücken dieses Hebels 18     gegen    den  Druck der Feder 19 der Motor 6 einge  schaltet wird. Der Schalter ist so angeordnet,  dass das vordere Ende des beim Verschieben  des Deckels in radialer Richtung nach aussen  geschobenen Schiebers 9 auf den Hebel 18  auftrifft, ihn herunterdrückt und so den An  triebsmotor einschaltet. Soll der Deckel 7    wieder abgehoben werden, so muss der Schie  ber 9 zurückgezogen werden. Dabei geht der  Hebel 18 und damit die Schaltstange 16  infolge des .Druckes der Feder 19 wieder in  die Höhe, und es wird hierdurch zwangsläufig  der Stromkreis des Antriebsmotors unter  brochen.  



  Um die Waschtrommel 4 abbremsen zu  können, ist an der innern Wandung des  Wasserbehälters 1 das Bremsstück 20 dreh  bar gelagert und wird durch die Druckfeder  21 an die     Wandung    der Waschtrommel 4  gepresst. Über dem Bremshebel ist an der  Wandung des Wasserbehälters eine etwa  senkrechte     Stange    22 gelagert, die am obern  Ende einen Kopf 23 trägt, auf welchen der  auf dem Wasserbehälter gelegte Deckel 7  drückt. Die Stange 22 wird von dem Deckel  gegen den Druck der Feder 24     niedergedrückt     und verschiebt dabei mit der an ihrem untern  Ende sitzenden schiefen Ebene 25 das freie  Ende des Bremshebels 20, so dass der Brems  klotz von der Waschtrommel 4 gelöst wird.

    Beim Abheben des Deckels wird durch die  Feder 24 die Stange 22 wieder hochgehoben  und dadurch selbsttätig die Waschtrommel 4  zurre Stillstand gebracht.  



  An der Stange 22 ist am obern Ende  nach der     Kesselwandung    zu noch     eire    Tap  pen 26 angeordnet. Dieser verschliesst, wenn  der Maschinendeckel 7 abgehoben wird und  dadurch die Stange 22 in die Höhe gegangen  ist, den Schalterschlitz 11. Eine Betätigung  des Schalters bei geöffnetem Wasserbehälter  ist dann nicht möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzvorrichtung für eine Wasch- und Trockenschleudermaschine zur Verhütung des Öffnens des Maschinendeckels bei sich drehen der Waschtrommel, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine mit Einrichtungen versehen ist, die beim Öffnen des Wasserbehälters schon vor dem Abheben des Deckels den Speisestrom des Antriebsmotors unterbrechen und die sich noch drehende Waschtrommel stillsetzen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Schutzvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine für die Waschtrommel vorgesehene Bremsvorrich tung durch ein Gestänge mit dem Deekel des Wasserbehälters derart verbunden ist, dass beim Auflegen des Deckels das Ge stänge gegen den Druck einer Feder be wegt und dadurch die Bremse für die Waschtrommel gelöst wird. 2. Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Einschalten des Antriebsmotors dienende Schalter am obern Rande des Wasserbehälters derart angeordnet ist, dass ihn einer der zur Befestigung des Deckels dienenden Verschlüsse beim Einschieben in die Verschlussstellung schliesst. 3.
    Schutzvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltergehäuse nur einen schmalen Schlitz für den Verschlussschieber des Deckels besitzt, im übrigen aber völlig geschlossen ist. 4. Schutzvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Brems vorrichtung so vor dem Sicherheitsschalter angeordnet ist, dass das Bremsgestänge in der Bremsstellung den Schaltschlitz ver deckt.
CH132590D 1927-06-20 1928-06-11 Schutzvorrichtung für eine Wasch- und Trockenschleudermaschine zur Verhütung des Öffnens des Maschinendeckels bei sich drehender Waschtrommel. CH132590A (de)

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