CH132626A - Einrichtung zur Herstellung und Verpackung von Streichhölzern. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung und Verpackung von Streichhölzern.

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CH132626A
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CH
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Inventor
Schroeder Ovtschinnikoff
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Ovtschinnikoff & Schroeder
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/16Manufacture of matches connected together, e.g. in bands or blocks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


  Einrichtung zur Herstellung und Verpackung von Streichhölzern.    Die den Gegenstand der Erfindung bil  dende Einrichtung zur Herstellung und Ver  packung von Streichhölzern ist auf den  Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel  dargestellt, und zwar zeigt  Fig. 1 einen Streifen Streichhölzer mit  den Falzstreifen bedeckt, ausgestreckt;

    Fig. 2 veranschaulicht das Zusammen  legen der einzelnen Streifen im Zickzack  bezw. das Zusammenlegen zu einem flachen  Bündel,  Fig. 3 bis 5 die Abschlagmaschine in  Vorder-, Ober- und Hinteransicht, die dazu  dient, aus den     paraffinierten    Holzbändern  die einzelnen Zündholzstäbchen so abzu  schneiden (abzuschlagen), dass die Höhenlage  zwischen zwei benachbarten Holzstäbchen  gewahrt bleibt, ferner dazu, die Holzstäb  chen nebeneinanderliegend zu einer dreh  baren Trommel zu führen, auf der sie unter  Verwendung eines elastischen Bandes dicht  aneinanderliegend selbsttätig aufgewickelt  und von dem elastischen Band so um  schlossen werden, dass ihre Enden zwecks    späteren Tunkens in die Zündmasse in Be  zug auf die Trommel beiderseitig frei liegen;

    Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch den Ka  nal nach der Linie A-B in Fig. 8, durch  den die Holzstäbchen nach dem Abschlagen  hindurchgeführt und einzeln grätschbeinig  verdreht werden, damit die anliegenden  Holzstäubchen ihre abgesetzte Höhenlage zu  einander beibehalten;  Fig. 7 zeigt von oben in grösserem     Mass-          stabe    die Abschlagvorrichtung bei Beginn  des Abschlagens,       Fig.8    nach vollendetem Abschlagen;       Fig.    9 zeigt die     Tunkverrichtung    mit  einem     Tunkboden    aus elastischem Baustoff;

         Fig.10    bis 13 zeigen in Seitenansicht,  Vorderansicht, Oberansicht und im Schau  bild die     Verpackungsvorrichtung,    auf der  die dicht     aneinanderliegenden    Hölzer von  der Trommel der     Abschlagvorrichtung    wieder  abgenommen, in     ,Streifenform    abgezogen und  mit den schützenden Falzstreifen an den  Kanten umgeben werden, um in der nach       Fig.1    und 2     dargestellten    Weise dann in      einzelne, zusammenhängende Bündel zu  sammengelegt zu werden.  



  Das wirkende Werkzeug der Abschlag  maschine ist das Messer 1, das an einem  Rahmen 2 sitzt, der zwischen Geradfüh  rungen 3 wagrecht hin- und hergeführt wird  und durch eine Kurbel 4 einer Antriebswelle  5 mittelst der Pleuelstange 6 hin- und her  bewegt wird. Das Messer 1 schneidet von  den Holzbändern 7, die in einen Kasten 8  eingeführt werden und die Stärke je eines  Holzstäbchens des späteren Streichholzes  haben, bei seinem Vorwärtsgang die Holz  stäbchen ab. Diese Holzbänder werden auf  der Schälmaschine in üblicher Weise  hergestellt und in feuchtem Zustand zu  sammengepresst und     paraffiniert,    indem  von jedem Holzband eine Längskante  bis auf eine geringere Tiefe in das  entsprechend vorbereitete, geschmolzene Pa  raffin getaucht wird.

   Diese Holzbänder 7  werden     hochkantstehend    so zu einem Bündel  vereinigt, dass abwechselnd die paraffinierte  Längskante des einen Holzbandes nach oben  und die des anliegenden Holzbandes nach  unten hervorsteht.  



  Um das selbsttätige Hinabgleiten der  dicht aneinanderliegenden Holzbänder in  den Kasten 8 der Abschlagmaschine herbei  zuführen und ferner auch zu erreichen, dass  bei der weiteren Bearbeitung der abgeschla  genen Holzstäbchen diese dicht nebenein  ander liegenden Holzstäbchen ohne Auf  wendung von besonderen Fördermitteln vor  wärts rücken, ist der Boden des Kastens 8  um den Rutschwinkel der Holzbänder ge  neigt, und demgemäss sind auch das Messer  1, das an dem Rahmen 2 sitzt, dieser selbst  und die Geradführnngen 3 senkrecht zum  Boden des Kastens 8 angeordnet, ebenso auch  die Aufwickeltrommel, die zum Aufwickeln  der dicht aneinander gereihten     Holzstäbchen     dient, und die Führungen für die Holzstäb  chen. Dadurch wird die Abschlagmaschine  wesentlich vereinfacht.

   In der Zeichnung  ist jedoch der einfacheren Darstellung     wegen     der Boden des Kastens 8     wagrecht    und das  Messer 1, sowie die Trommel und die andern    Maschinenteile senkrecht zu diesem Boden  dargestellt.  



  Für die Herstellung der Streichhölzer  müssen die einzelnen Holzbänder derart ge  geneinander verschoben sein und bleiben,  dass die mit Paraffin oder dergleichen ge  tränkten Längskanten immer nach unten  bezw. oben vorstehen. Dies wird durch zwei  Riffelwalzen herbeigeführt, die aus einzel  nen, grossen und zwischengelegten, kleineren  Scheiben bestehen und gegeneinander um  Scheibendicke versetzt sind. Von diesen  Riffelwalzen ist 9 die Arbeitswalze, wäh  rend 10 als Druckwalze dient. Sie wirken  gegen die Oberkante und gegen die Unter  kante der Holzbänder.  



  Dadurch werden die Holzbänder so gegen  einander verschoben, dass die imprägnierten  Kanten der Holzbänder abwechselnd unten  und oben aus dem Holzbänderbündel vor  stehen. Von den Walzen 9, 10 wird die Ar  beitswalze 9 ruckweise von der     Antriebswelle     5 der Vorrichtung vor jedem Schnitt des  Messers 1 um die Dicke eines Holzstäbchens  vorwärts     :gedreht.    Zu dem     Zwecke    trägt die  Antriebswelle 5 einen Nocken 11, gegen den  eine Rolle 12 eines Hebels 1 8 anläuft, der  auf einer Welle 14 sitzt. Die Rolle 12 wird  durch eine Feder 15 gegen den Nocken 11.  herangezogen.

   Die Welle 14 trägt an ihrem       .adern    Ende einen Hebel 16, an dem eine  Federklinke 17 sitzt, die in das Sperrad<B>19</B>  auf der     Welle    der untern Arbeitswalze     S?     eingreift. Bei jeder Umdrehung der Antriebs  welle 5 wird also durch die     Arbeitswalze    9  das     Holzbänd,erbündel    um die Dicke eines       Holzstäbchens    vorgeschoben, und durch das  Messer 1 wird von sämtlichen Holzbändern 7  des     Holzbänderbündels    in einem Schnitt je  ein     Holzstä        bchen    abgeschnitten.  



  Damit das Messer 1 einen reinen, glatten  Schnitt bis zum letzten Holzband 7 ausführt,  ist am Ende der Kastenwand 8 ein Gummi  stück 19 eingesetzt, in das das Messer 1 mit  seiner     Schneidkante    einschneiden kann.     Das     Messer hat vorteilhaft eine gekrümmte  Schneide 20.      Die abgeschnittenen Holzstäbchen treten  beim Vorwärtsgehen des Messers 1 hinter  dessen Schneide in einen Kanal 21 (Fig. 7  und 8). Dieser Kanal 21 wird von dem  Messer 1 und zwei Führungsstücken 28, 29  gebildet, die sich mit dem Messer bewegen.  Über und unter zwei Platten 22 bezw. 23,  die an den Geradführungen 3 der Maschine  befestigt sind (Fig. 6), liegen zwei bei 24 ,am  Gestell der Maschine angelenkte Platten 25  bezw. 26.

   Die Platten 22, 23, 25 und 26  haben an ihrer Berührungsstelle Ausschnitte  27 von solcher Form, dass die in die Aus  schnitte 27 tretenden Holzstäbchen, welche  abwechselnd mit dem Kopf nach unten und  mit dem Kopf nach oben geführt werden,  gegeneinander in der Höhenlage versetzt  bleiben und sich durch die Ausschnitte 27  gegeneinander etwas verschwenken, also eine  Grätschlage zueinander einnehmen (Fig.6).  



  Durch diese Einrichtungen werden also  die einzelnen dicht aneinander liegenden  Holzstäbchen gezwungen, nach dem Eintreten  in den Kanal 21 bezw. in die Ausschnitte 27  der Platten 22, 23 und 25, 26 ihre Höhen  lage gegeneinander beizubhalten.  



  Durch die zur Schnittebene schräg ge  stellten Führungsstücke 28, 29 (Fig. 3, 7, 8)  werden die dicht nebeneinander liegenden  Holzstäubchen mit den präparierten Köpfen  abwechselnd nach oben und nach unten ste  hend beim Rückgang des Messers 1 (Fig. 8)  in den Kanal 21 vorgeschoben, zwischen den  Platten 22, 23 und 25, 26 grätschartig ver  dreht und hierauf einer Aufwindetrommel 30  zugeführt, um dann auf dieser unter Vermitt  lung eines elastischen Bandes 31 dicht neben  einander liegend aufgewickelt zu werden. Die  Trommel 30 sitzt mit senkrechter Achse 32  auf einem wagrecht liegenden Schuh 33, der  auf einer Stütze 34     verschiebbar    ist und  durch Federspannung gegen die Führungs  rolle 35 für das elastische Band 31 ange  drückt wird.

   Das elastische Band 31 haspelt  sich von der Vorratstrommel 36 in dem Masse  a'b, in dem die zu Streifen gruppierten Holz  stäbchen durch die Führungsstücke 28 und  29 zu der Tromml 30 hingeführt werden.    Durch die Anordnung der Führungsrolle 35  wird das elastische Band 31 gegen die aus  den Führungsstücken 28 und 29 heraustre  tenden Holzstäbe gelegt und auf die Trom  mel 30 aufgewickelt, so dass die imprägnier  ten Kopfenden zu beiden Seiten von dem  elastischen Band 31 und der Trommel 30 vor  stehen.

   Die Holzstäbchen bewirken bei ihrem  Vordringen durch die Führungsstücke 28  und 29 somit das Drehen der Trommel 30 und  das Umwickeln der aufgestapelten Holz  stäbchen mit dem elastischen Band 31, das  nur eine solche Höhe hat, dass die     paraffi-          nierten    Kopfenden der     Holzstäbchen    frei  hervorstehen.  



  Die auf der Trommel 30 unter Ver  mittlung des elastischen Bandes 31 aufge  wickelten     Holzstäbchens    werden getrocknet  und hierauf wird zum Zwecke des Auf  bringens der     Tunkmasse    auf die     Holzstäb-          chen    die Trommel in die     Tunkvorrichtung     eingesetzt, und zwar einmal von der einen  Seite, das andere Mal von der andern Seite.  Die     Tunkvorrichtung        (Fig.9)    unterscheidet  sich von den bisher gebräuchlichen dadurch,  dass ihr Boden aus elastischem Baustoff, zum  Beispiel Gummi, hergestellt ist. Dadurch  wird durch einmaliges, ruhiges Eindrücken  ein schön geformter Zündholzkopf erzielt.

   Bei  den bisherigen     Tunkverfahren    konnte dieses  Ziel nur durch mehrmaliges, stossweises Ein  drücken der     Holzstäbchen    in die     Zündmasse     erreicht werden.  



  Die     Tunkvorrichtung        (Fig.    9) besteht aus  einem die     Tunkmasse    aufnehmenden Tunk  teller 37 mit einem elastischen Boden 38.  Die Trommel 30 ruht auf dem     obern    Rand  eines Kolbens 39, der durch eine Feder 40  elastisch hochgehalten wird. Die Trommel  30 wird durch einen Deckel 41 beim Nieder  drücken des Hebels 42 abwärts bewegt, und  zwar wird die Trommel 30 zunächst von der  einen Seite und dann von der andern Seite  gegen den elastischen Boden 38 gedrückt und  so mit der     Tunkmasse    versehen.  



  Nachdem die     Holzstäbchen    auf der so  behandelten Trommel 30 trocken geworden  sind, sind die Streichhölzer zum Verpacken      fertig. Die Verpackung soll aber so vor  genommen werden, dass die mit Zündmasse  getunkten Köpfe nicht von den     benachbarten     Holzstäbchen beschädigt werden, sondern in  der ihnen von der Abschlagmaschine gege  benen Lage zueinander dicht nebeneinander  liegend verharren. Dabei müssen sie von dem  elastischen Band 31 einerseits und der Trom  mel 30 anderseits abgewickelt, als fortlaufen  der Streifen in eine Ebene ausgebreitet und  an ihren Enden mit Streifen ans Papier oder  dergleichen beklebt werden, so dass sie als  Teilstreifen zusammengeklappt und gege  benenfalls mit entsprechender Umhüllung  versehen als Kaufware in den Handel ge  bracht werden können.  



  Als Umhüllung und Schutzmittel für die  Streichholzköpfe der Streifen dienen Streifen  43 (Fig. 1 und 2) aus Papier oder derglei  chen, die der Länge nach zu ihrer Mitte  zusammengefaltet, mit dem ihnen zuge  führten Klebstoff die Zündhölzer unterhalb  ihrer Zündkuppe 41 einschliessen. Zwecks be  quemeren Abteilens der Zündholzstreifen  werden diese Papierstreifen in gewissen Ab  ständen quer (bei 45) durchlocht, so dass sie  leicht nach der einen und der entgegenge  setzten Richtung eingerissen und     zusammnen-          geklappt    werden können (Fig 2), um ein  Bündel 46 zu bilden.  



  Die Verpackungsvorrichtung besteht aus  folgenden Einzelheiten:  Einer Vorrichtung, um das elastische  Band 31 und damit die Zündhölzer von der  Spule 30 abzuwickeln, das elastische Band 31  aufzuwickeln und die durch das Abwickeln  frei werdenden Streichhölzer einer ebenen  Fläche ohne gegenseitiges Verrücken der  selben dicht nebeneinander     abzuliefern:     einer Führung für die freigegebenen  Streichhölzer;  einer Vorrichtung, um zwei Papierstreifen  43 in bleichem Verhältnis mit der     Abwickel-          geschwindigkeit    des elastischen Bandes von  ihren Vorratsrollen abzuwickeln;  einer Vorrichtung, um die Papierstreifen  43 in geeigneten Entfernungen mit den       Durchlochungen    45 zu versehen;

      einer Vorrichtung, um diese durchlochten  Papierstreifen 43 nahe ihren beiden Rändern  auf der Innenseite mit Klebstoff zu versehen;  einer Vorrichtung, um die durchlochten  und mit Klebstoff versehenen Papierstreifen  43 in ihrer Mitte umzufalzen und über die  beiden Enden der     Zündholzstreifen    zu  bringen;  einer Vorrichtung, um die Papierstreifen  43 auf die Streichhölzer fest aufzudrücken,  damit die einzelnen     Holzstäbchen    von den  Papierstreifen gehalten werden. Dabei muss  das Aufkleben der     Papierstreifen    43 so     er-          mIgen,    dass die     Zündkuppen    44 keinen Kleb  stoff empfangen oder aufnehmen können.  



  Die von einer Welle 47     mittelst    einer  Riemenscheibe 48 angetriebene     .Scheibe    49       (Fig.    10 und 11) haspelt das elastische Band  31 von der Spule 30 ab und übergibt es der       Aufhaspeltrommel    50, die durch Reibung       mitgedreht    wird. Die     Aufhaspeltrommel    50  ist an dem freien Ende eines Hebels 51 dreh  bar gelagert, der durch eine Feder 52 gegen  die Scheibe 49 stetig angedrückt wird. Das  elastische Band 31 läuft von der Spule 30  über eine Walze 55, die gleichzeitig zum An  trieb einer an den Enden geriffelten Walze  56 dienen kann, die die über die Streichholz  enden geklebten Papierstreifen 43 fest auf  diese Enden aufdrückt.  



  Der so abgehaspelte Streichholzstreifen  wird so, wie er liegt, von einer Führung  übernommen, die aus     zwei    Führungsplatten  57 besteht, die von einem     CTestell    58 der       Haschine    getragen werden und in ihren Nu  ten 59 die dicht nebeneinander liegenden  Streichhölzer weiter führen, bis die fertig  eingeschlossenen 'Streichholzbänder auf den  Tisch 60 weiter gelangen.  



  Die Spule 30, deren Lagerzapfen 32 ge  gebenenfalls in Schlitzen des Ständers 54  verschiebbar oder schwingbar gelagert. sind,  dreht bei allmählicher Umdrehung mittelst  des ablaufenden Bandes 31 eine Walze 61,  die mit ihrer Verzahnung 62 in Eingriff mit  den Zähnen 63 einer zweiten Walze 64 steht;  zwischen diesen Walzen     61.    und 64 ist je  der Papierstreifen 43 hindurchgeführt, der      auf einer drehbaren Vorratsspule 65 aufge  haspelt ist. Da zwei Papierstreifen 48 zum  Eindecken der Streichhölzer an ihren beiden  Enden erforderlich sind, ist diese Einrich  tung 61 bis 65 auf beiden Seiten der Ma  schine vorhanden. Durch diesen Antrieb wird  auch erreicht, dass die Papierstreifen 43 im  Masse des jeweiligen Bedarfes zum Ein  schliessen der Streichholzenden abgezogen  werden.  



  Eine der Walzen 61 und 64, in der dar  gestellten Ausführungsform die Walze 64,  ist gleichzeitig an ihrem Umfang mit geeig  neten Messern oder Lochvorrichtungen 66  versehen, um die beiden Papierstreifen 43  bei 45 zu durchlochen.  



  Die Vorrichtung der Verpackungsma  schine, welche die durchlochten Papier  streifen 43 nahe ihren     Endkanten    mit Kleb  stoff auf einer Seite versieht, besteht aus  einem Trog 6 7 (Fig. 10), der auf dem Gestell  58 angebracht, und mit Klebstoff bis zu ge  eigneter Höhe angefüllt ist. Scheiben 68 ent  nehmen aus diesem Trog 67 die Klebmasse.  Diese Scheiben werden durch die Berührung  mit dem Umfang der Walzen 61 in dem glei  chen Mass wie diese in Umdrehung versetzt  und übertragen den aufgegriffenen Klebstoff  auf die Papierstreifen 43.

   Die Scheiben 68  sind derart auf ihrer sie tragenden Welle 69  aufgesetzt, dass sie die Papierstreifen 43 nur  an deren Kanten oder in deren Nähe berühren  und     dort    ihren Klebstoff abgeben, so dass  die Zündköpfe 44 keinesfalls mit dem     Kleb-          3tof    f in Berührung kommen.  



  Die Vorrichtung zum Umfalzen der schon  durchbohrten und mit Klebstoff behafteten  Papierstreifen besteht aus zwei auf den Füh  rungsplatten 57 winklig aufgebogenen Plat  ten 70, denen die Papierstreifen nach ihrem  Abgang von den Walzen 61 zugeführt wer  den und die durch ihre Neigung nach ihrem  Ende zu den äussern Rand dieser Papier  streifen nach oben umbiegen..

   Die abgebo  genen Platten 70 wirken derart, dass der an  den Rändern der Oberseite mit Klebstoff ver  sehene Papierstreifen erst von seiner Längs  mitte aus so aufgebogen wird, dass der äussere    Schenkel senkrecht steht, also die Streich  hölzer gewissermassen in einem von den bei  den Papierstreifen mit ihrem aufgebogenen  Schenkel gebildeten Trog eingelegt werden,  worauf dann die aufgebogenen, äussern  Schenkel beider Papierstreifen umgelegt und  nach unten gedrückt werden, so dass nunmehr  die Streichhölzer dicht     nebeneinanderliegend     an ihren Enden von den Papierstreifen ein  gehüllt sind.  



  Zum festen Aufdrücken der Papier  streifen 43 auf den Streichholzstreifen .dient  die Druckwalze 56, die durch Vermittlung  der vom abgezogenen Band 31 gedrehten  Walze 55 angetrieben wird.  



  Die so eingebetteten Streichholzstreifen       bezw.    'Streichhölzer können dann in der in       Fig.    2 angegebenen Weise zusammengelegt,  gebündelt, die Bündel durch Banderolen zu  sammengefasst, verschachtelt oder     sonstwie     verpackt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Herstellung und Ver packung von .Streichhölzern, gekennzeichnet durch eine Abschlagvorrichtung mit einem Kasten, dessen Boden zum selbsttätigen Nachrutschen der zu Bündeln vereinigten Holzbänder geneigt angeordnet ist, die von um Banddicke gegeneinander versetzte Rif- felwalzen mit ihren paraffinierten Kanten abwechselnd nach oben und nach unten ge drückt werden und von einem senkrecht zum geneigten Boden des Kastens stehenden Messer zu Holzstäbchen geschnitten werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vor handen sind, um die abgeschnittenen, dicht nebeneinander liegenden Holzstäb- chen in einem Streifen zwischen schrägen Führungen und zwischen Platten und Ge genplatten, die mit verschieden hohen Ausschnitten versehen sind, so hindurch zuführen, dass die einzelnen aufeinander folgenden Stäbchen grätschbeinig gegen- einander versetzt und dann in diesem Zu stande auf eine Spule unter Vermittlung eines elastischen Bandes so dicht anein anderliegend aufgewickelt werden,
    dass die Holzstäbchen von dem elastischen Band gehalten werden und ihre paraffinierten Enden beiderseits vorstehen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Tunkbecken, das einen Einlegeboden aus elastischem Bau stoff hat, und bei welchem eine die Holz stäbchen tragende Trommel beim Tunken von einem unter Federdruck stehenden Kolben getragen wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Platten (70), um zwei Papierstreifen um die von der Trommel (30) abgewickelten Holzstäbchen zu fal zen, durch Walzen (61 oder 64) mit Messern oder Lochvorrichtungen (66), um die Papierstreifen in geeigneten mit Durchbrechungen zu versehen und durch Walzen (68), um die Papier- streifen in der Nähe ihrer Ränder auf ihrer Innenseite zu beleimen und so um die selbsttätig vorgeschobenen Streich hölzer an beiden Enden herumzukleben, dass die Zündkuppe der Zündhölzer nicht mit dem Klebstoff in Berührung kommt. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die abzu wickelnde Trommel (30) durch Reibung eine Walze (61) mitnimmt, die ihrerseits eine Walze (64) antreibt und so die mit Klebstoff versehenen Papierstreifen ab zieht. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da- .durch gekennzeichnet, dass .die Walzen (68) in einem mit Klebstoff gefüllten Trog umlaufend angeordnet und so be messen sind dass sie den Klebstoff nur auf die Innenränder .der Papierstreifen übertragen.
CH132626D 1928-01-20 1928-01-20 Einrichtung zur Herstellung und Verpackung von Streichhölzern. CH132626A (de)

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