CH132652A - Ophthalmometer. - Google Patents

Ophthalmometer.

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CH132652A
CH132652A CH132652DA CH132652A CH 132652 A CH132652 A CH 132652A CH 132652D A CH132652D A CH 132652DA CH 132652 A CH132652 A CH 132652A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
telescope
ophthalmometer
shaft
handle
distance
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Application number
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English (en)
Inventor
W Haag-Streit
Original Assignee
Haag Streit W
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/0075Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes provided with adjusting devices, e.g. operated by control lever

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


      Ophthalmometer.       Die bekannten     Ophthalmometer,    System       Ja.val-Sehiötz,    besitzen alle eine auf einem  Untergestell angeordnete Tragsäule mit einem  seitlich     verschwenkbaren,    in der Höhe ver  stellbaren und um seine Achse drehbaren  Fernrohr. Unterhalb des Objektives dieses  Fernrohres, und zwar vom Okular aus ge  sehen hinter der Säule, ist am Fernrohr ein  Bogen befestigt, auf dem verschiebbar zwei  Gehäuse mit transparenten Figuren ange  ordnet sind. In der Mitte dieses Bogens, also  ebenfalls hinter der Tragsäule, befindet sich  ein Griff, durch dessen Drehung der Figuren  abstand geändert und das Fernrohr um  seine Längsachse gedreht werden kann.  



  Die Einstellung des Instrumentes auf  Höhe erfolgt mit einer Höhenverstellung       i-erschiedener    Ausführung. Seitlich muss das  Instrument durch Schwenken des ganzen  Oberteils und nach der Tiefe, das heisst auf  Bildschärfe, durch Betätigung eines weiteren  Griffes eingestellt werden. Es sind also für  diese Einstellungen des Instrumentes eine  Anzahl Griffe zu betätigen, die teils vor    und teils hinter der Tragsäule, teils seitlich       unterhalb    derselben angebracht sind und  demgemäss weit auseinander liegen, was die  Handhabung des Instrumentes für den Arzt  umständlich macht; dies     umsomehr,    weil  während der Untersuchung das Fernrohr  sowohl nach links, wie nach rechts um seine  Achse gedreht werden muss.

   Für diese Be  tätigungen muss der Untersuchende bald vor,  bald hinter die Tragsäule greifen und öfters  die Hand wechseln.  



  Diese Nachteile zu beseitigen, ist der  Zweck der vorliegenden Erfindung. Gemäss  derselben ist eine sowohl     zum,Seitlicheinstel-          len    des Fernrohres, als auch zum Einstellen       desselben    auf Bildschärfe dienende     'Vorrich-          tung,    sowie ferner eine solche zum     Ändern     des Figurenabstandes und zum Drehen des  Fernrohres um seine Längsachse vorgesehen.  Das Gänze ist derart ausgebildet, dass, wenn  das Instrument einmal auf Höhe gestellt ist,.  sämtliche übrigen Bewegungen und     D,instel-          lungen    ausgeführt werden können, ohne jeg  lichen Griff- und Handwechsel.

        Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs          gegenstandes    veranschaulicht die beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht des Instru  mentes;       Fig.    2 ist ein Grundriss des Fernrohres;  mit daran befestigtem Bogen;       Fig.    3 ist ein Grundriss des -untern Teils,  ohne die Tragsäule.  



  Auf der Grundplatte 1, ist ein Dreh  körper 2 drehbar angeordnet, der einer  durchgehenden Welle 3 als Lagerung dient.       Letztere    trägt an ihren Enden zwei     gerändelte     Knöpfe 4 und 5 und ungefähr in ihrer Mitte  ein Zahnrad 6. Auf dem Drehkörper 2 ist  eine Platte 7 mit einem Längsschlitz 8 und  auf ihrer Unterseite eine Zahnstange 9,  welche in einer Nut des Drehkörpers 2 ge  führt ist. Ein Bolzen 10 verbindet die Teile  1, 2 und 7 miteinander.  



       Mittelst    dieser Einrichtung kann der  Arzt durch Anfassen eines der Knöpfe 4  oder 5 die auf der Platte 7 befestigte Säule  11 mit dem auf ihr montierten Fernrohr um  den Bolzen 10     verschwenken    und ausserdem  durch Drehen der Welle 3 die Entfernung  des Fernrohres von einer in der Ausladung  12 der Grundplatte 1 gelagerten, nicht ge  zeichneten Kopfstütze verändern.  



  Die Einstellung auf Bildschärfe und die  seitliche Einstellung des Instrumentes kann  also durch Bedienung des gleichen Griffes  ohne Wechsel der Hand vorgenommen wer  den, was ein wesentlicher Vorteil ist; da  ferner Griffe beidseitig des Drehkörpers an  gebracht sind,     ka.rin    die Bedienung     dieser     Einstellvorrichtung je nach Wunsch mit der  rechten oder linken Hand erfolgen.  



  Die Säule 11 gibt einer Schraubenspindel  14 Führung und mittelst der Mutter 15  kann das auf der Spindel montierte Fern  rohr in der Höhe verstellt werden.  



  An der Unterseite des Fernrohres 16,  zwischen Okular 17 und Säule 11, ist     ein     drehbarer Griff 18 angebracht, der am obern  Ende einen Zahnkolben 19 trägt. Dieser  steht im Eingriff mit zwei im Fernrohr ver  schiebbaren Zahnstangen 20 und 21, die an    ihrem andern Ende mit einem Zahnkolben  22 in Eingriff sind. Letzterer ist in dem  am Fernrohr befestigten Bogen 23 drehbar  gelagert und wieder im Eingriff mit zwei  Zahnbogen 24 und 25, die auf der Unter  seite des Bogens verschiebbar und mit den  Gehäusen 26     bezw.    27 gekuppelt sind. Durch  Drehen des Griffes 18     werden    die Zahn  stangen 20, 21, sowie die Zahnbogen 24 und  25 verschoben und je nach dem Drehungs  sinn die Gehäuse 26 und 27 einander ge  nähert oder voneinander entfernt.

   Die je  weilige Distanz wird auf einer Gradeintei  lung des Bogens 23 abgelesen. Ausserdem  kann aber     mittelst    des Griffes 18 das in  einem Lager 28 liegende Fernrohr ungehin  dert in beliebigem Sinne um seine Längs  achse gedreht werden. Wenn also der Arzt  das Instrument mittelst des Knopfes 15 auf  richtige Höhe gebracht und die eine Hand  am Griff 18, die andere an einem der Knöpfe  4, 5 hat, so kann er sämtliche für die Unter  suchung erforderlichen Drehungen und Ein  stellungen ausführen, ohne die Griffe wech  seln zu müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ophthalmometer, dadurch gekennzeich net, dass es eine sowohl zum Seitlichver- schwenken des Fernrohres, als auch zum Einstellen desselben auf Bildschärfe dienende Vorrichtung besitzt, sowie ferner eine Vor richtung zum Ändern des Figurenabstandes und zum Drehen des Fernrohres um seine Längsachse, welche zweite Vorrichtung der art ausgebildet ist, da.ss sie mittelst eines zwischen dem Okular des Fernrohres und der Tragsäule befindlichen Griffes betätigt werden kann, das Ganze derart, dass, wenn das Ophtha.lmometer in der Höhe eingestellt ist,
    sämtliche übrigen Einstellungen ohne jeglichen Griff- und Handwechsel vorge- rommen werden können. UNTERANSPRüCHE 1,. Ophthalmometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem über einer Grundplatte angeordneten Dreh körper eine mit Betätigungsknöpfen ver sehene Welle drehbar gelagert ist, die dazu dient, gegenüber dem Drehkörper eine das Fernrohr tragende Platte mittelst Zahngetriebe zu verschieben, das Ganze derart, dass das Fernrohr durch Ver- schwenken der Welle in der Seitenrich tung und durch Drehen der Welle auf Bildschärfe eingestellt werden kann.
    2. Ophthalmometer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Drehen des Fernrohres um seine Längs achse und zum Verändern des Figuren abstandes dienende Griff auf der Okular seite drehbar angeordnet ist und einen Zahnkolben trägt, der über mindestens eine im Fernrohr gelagerte Zahnstange auf einen zweiten Zahnkolben wirkt, der durch Vermittlung von zwei Zahnbogen bei Drehung des Griffes die Veränderun gen des Figurenabstandes bewirkt.
CH132652D 1928-06-14 1928-06-14 Ophthalmometer. CH132652A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH132652T 1928-06-14

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CH132652A true CH132652A (de) 1929-04-30

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CH132652D CH132652A (de) 1928-06-14 1928-06-14 Ophthalmometer.

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