CH132670A - Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten. - Google Patents
Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B11/00—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
- B05B11/01—Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
- B05B11/06—Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump
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Description
Yorriehtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten. Es sind Vorrichtungen zum Zerstäuben von Flüssigkeiten und zum gleichmässigen Auftragen derselben auf eine Unterlage be kannt geworden; aber das Auftragen der Flüssigkeit erfolgt nicht regelmässig, indem Blasvorrichtungen zum Zerstäuben verwendet werden, welche nur ein intermittierendes Ar beiten gestatten.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Vorrichtung, welche ein gleichmässigeres Arbeiten der Blasvorrichtung und damit ein gleichmässigeres Verteilen der zerstäubten Flüssigkeit erlauben. Zu diesem Zweck ist die Blasvorrichtung derart ausgebildet, dass sie die Luft in einem mindestens annähernd gleich mässigen Strahl abzugeben gestattet. Es kann dies beispielsweise durch eine doppelt wirkende Zylinderpumpe oder einen doppelt wirkenden Blasbalg erreicht werden.
In der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 im Schnitt eine Ausführungsform mit einer doppeltwirkenden Zylinderpumpe, Fig. 2 einen Schnitt durch eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 1, Fig. 8 eine Seitenansicht einer mit einem doppeltwirkendenBlasbalg ausgestattet.enVor- richtung,
welche in Fig. 4 in einem Horizontalschnitt dar gestellt ist. Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungs form besitzt einen Pumpenstiefel 1, in wel chem sich mittelst eines Handgriffes 2 und einer Kolbenstange 8 ein Kolben 4 hin- und herschieben lässt. Der Raum vor dem Kol ben steht direkt mit einer Düse 5 und der Raum hinter dem Kolben über eine seitlich am Pumpenzylinder angeordnete Luftleitung G mit einer Düse 7 in Verbindung. Beide Düsen sind im Boden 8 des Pumpenzylinders 1 angeordnet. Auf geeignete Weise am Pum penstiefel befestigt sitzt ein Behälter 9, welcher die zu zerstäubende Flüssigkeit auf nimmt.
Von der tiefsten Stelle des Behäl ters 9 führen zwei Steigleitungen 10 nach oben und münden genau vor je einer der Düsen 5, 7 aus. Durch eine Öffnung mit Schraubverschluss 11 kann der Behälter 9 mit der zu verstäubenden Flüssigkeit gefüllt wer den. Um zu verhindern, dass Teilchen der Flüsisgkeit die beim Heraustreten aus den Steigleitungen 10 nicht zerstäubt werden, die Spritze und insbesondere den Behälter 9 be schmutzen, ist auf demselben ein Tropfen fänger 12 angeordnet. Ein Ventil 13 ge stattet der Luft freien Zutritt in den Be hälter 9, wodurch rascher Ersatz, der durch die Zerstä.ubung verbrauchten Flüssigkeit durch Luft erfolgen kann.
Es kann daher der Pumpenkolben beliebig rasch hin- und herbewegt werden, ohne dass die Flüssigkeit durch den entstehenden Unterdruck im Be- bälter zurückgehalten würde, wie dies ohne Luftventil eintreten kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 2 un terscheidet sich nur in der besonderen Aus bildung des Luftkanals 14, welcher den Raum hinter dem Kolben mit der Düse 7 verbindet, von der in Fig. 1 dargestellten usführungsform. Der Luftkanal 14 wird <B>2</B> durch einen Raum zwischen einem konzen trisch zum Pumpenstiefel 1 angeordneten Rohr 15 und dem Pumpenstiefel gebildet. Die Luftleitung 14 verbindet den Raum hin ter dem Kolben 4 mit der Düse 7.
Die Vorrichtungen nach Fig. 1 und 2 arbeiten nun in folgender Weise: Wird der Kolben 4 durch den Hand griff 2 und die Stange 3, im Stiefel 1 hin- und hergeschoben, so wird abwechslungs weise Luft in einem feinen Strahl durch eine der Düsen 5 oder 7 ausgestossen, wobei dieselbe Flüssigkeit durch die Steigrohre 10 ansaugt, zerstäubt und auf eine Unterlage fein verteilt aufspritzt.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform ist der Behälter 9 an einem Blasbalg 16 mittelst eines Gewindes 17 lösbar befestigt. Der Blasbalg 16 ist doppeltwirkend und seine beiden Kammern 18 und 19 stehen mit je einer Düse 20 bezw. 21 in Verbindung, welche direkt über je einer Steigleitung 22 ausmünden. Die Arbeitsweise ist bei dieser Ausfüh rungsform dieselbe wie bei den oben beschrie benen.
Der durch das Öffnen und Schliessen des Blasbalges erzeugte Luftstrom tritt ab wechslungsweise aus einer der Düsen 20, 21 aus und zerstäubt die aus einer der Steig- leitungen austretende Flüssigkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüs sigkeiten und zum gleiehmä.ssigen Auftragen derselben auf eine Unterlage mit einer an einen Flüssigkeitsbehälter angeordneten Blas- einrichtung, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Blaseinrichtung derart ausgebildet ist;dass die Luft in einem mindestens annähernd gleichmässigen Strahl aus mindestens einer oberhalb ,je einer aus dem Flüssigkeitsbelnil- ter ausragenden Steigleitung angeordneten Düse austreten lässt, so dass Flüssigkeit aus dem Behälter angesaugt und bei ihrem Aus tritt aus dem Steilgrohr in einem Strahl, fein zerstäubt, auf eine Unterlage geblasen wer den kann. TINTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Blasein- richtung eine doppeltwirkende Zylinder pumpe vorgesehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzichnet, dass als Blasein- richtung ein doppeltwirkender Blasbalg vorgesehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass von den Räumen beiderseits des Kolbens der eine direkt und der andere über eine ausserhalb des Pumpenstiefels angeordnete- Luftleitung mit je einer im Boden der Pumpe vorgesehenen Düse ver bunden ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, da.ss der Pumpenstiefel von einem Mantel umgeben ist, wobei der Zwischen- raum zwischen Pumpenstiefel und Mantel als Luftleitung ausgebildet ist, welche den hinter dem Kolben befindlichen Raum mit einer am Boden der Pumpe angeord neten Düse verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH132670T | 1928-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH132670A true CH132670A (de) | 1929-04-30 |
Family
ID=4390893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH132670D CH132670A (de) | 1928-06-15 | 1928-06-15 | Vorrichtung zum Zerstäuben von Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH132670A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0553236A4 (de) * | 1990-10-17 | 1995-04-19 | Johnson & Son Inc S C |
-
1928
- 1928-06-15 CH CH132670D patent/CH132670A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0553236A4 (de) * | 1990-10-17 | 1995-04-19 | Johnson & Son Inc S C |
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