CH132738A - Schutzbrille. - Google Patents

Schutzbrille.

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CH132738A
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Inc Willson Goggles
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Inc Willson Goggles
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  Schutzbrille.    Die Erfindung betrifft eine Schutzbrille,  insbesondere für Flieger und     Rennfahrer.     Gemäss der Erfindung sind die die Brillen  gläser tragenden Rahmen auf einem nach  giebigen rahmenförmigen Kissen befestigt,  welches der Gestaltung der die Augenhöhlen  begrenzenden Stirn- Ad Backenpartien an  gepasst ist, und an diesen Stellen einen dich  ten Abschluss für die die Augen umgeben  den Kammern bildet, welche zweckmässiger  weise mit Entlüftungsvorrichtungen     verseher,     sein können, die bei der während des Ge  brauches herrschenden starken Luftströmung  eine dauernde Ventilation der Brillenkam  mern bewirken und zugleich einen leichten  Unterdruck in ihnen hervorbringen.

   Eine  solche Brille kann bequem lange Zeit getra  gen werden, und ausserdem wird durch die  fortwährende Luftzirkulation ein Beschlagen  der Brillengläser verhindert.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dar; es zeigt:         Fig.    1 eine Vorderansicht der Schutz  brille,       Fig.    2 eine Draufsicht eines Teils der       ,Schutzbrille.    Der andere Teil ist symmetrisch  dazu angeordnet und befindet sich auf der  andern Seite des Nasenstückes;       Fig.    3 einen     wagrechten    Schnitt nach der  Linie 3-3 der     Fig.    1;

         Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie 5-5  der     Fig.    1 und 5,       Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie 4-4  der     Fig.    4 und       Fig.    6 eine schaubildliche Ansicht der  Entlüftungsvorrichtung.  



  Die Gläser oder Linsen 1 der Brille wer  den von Rahmen 2 unterstützt, welche an  den einander     benachbarteren    Seiten durch ein  Doppelgelenk 3 miteinander verbunden sind.       Letzteres    ermöglicht ein gutes Anpassen der  Brille an die wechselnde Gestaltung der die  Augenhöhlen begrenzenden Stirn- und     Bak-          kenpartien    bei verschiedenen Personen. Wei  terhin kann die Brille, wenn nicht im Ge-      brauch, zusammengefaltet werden. Die Rah  men 2 bestehen je aus einem Teil 4, dessen  innerer Rand bei 5 nach aussen geflanscht  ist. Das Kissen 6 sitzt fest gegen den  Flansch 5 auf und wird durch Stichnähte 7  eines Fadens oder Drahtes in Stellung ge  halten, der durch den Lippenteil 8 des Kis  sens 6 und durch Öffnungen 9 im Teil 4  hindurchgeht.

    



  Das Kissen 6 ist bei 10 an der dem  Gesicht zugekehrten Seite vertieft. Diese       Vertiefung    läuft vollkommen um das     Kissen     herum, und zwar in einem kleinen Abstand  von der Peripherie desselben. Liegt das Kis  sen gegen das Gesicht des Trägers an, so  wird durch einen leichten Druck auf die  Aussenseite des nachgiebigen Teils 11 des  Kissens ein Teil der Luft in dieser Ver  tiefung herausgedrückt. Wird der ausgeübte  Druck beseitigt, so haftet das Kissen am  Gesicht des Trägers durch Berührung der  beiden Ränder 12, 13, des Kissens mit dem  Gesicht, wodurch Einströmen von Luft in  die Vertiefung 10 verhindert wird und ein  teilweiser Unterdruck aufrecht erhalten  wird, welcher das Anhaften des Kissens be  werkstelligt.  



  Dieses Anhaften ermöglicht eine Bewe  gung der Brille in eine bequeme Lage, wo  die Brille ohne Ausübung eines Zuges durch  das Brillenband 14, das um den Kopf des  Trägers läuft, von selbst verbleibt. Das  Band 14 ist zum Beispiel durch Haken 15  und Ösen 16 an den äussern Seiten der Rah  men 2 befestigt.  



  Die Gestaltung des Teils 4 des Rah  mens 2     bezw.    des Flansches 5 desselben ist  in     Fig.    2 und 3 gezeigt.  



  Es hat sich herausgestellt, dass das Fest  halten der Brille durch das     Kissen    6 ver  bessert werden kann, indem in den Kam       mern    der     Brillengläser    1 ein kleiner Unter  druck erzeugt wird. Dabei wird zugleich  eine     Ventilation        bewirkt    und das Beschlagen  der Brillengläser beseitigt.  



  Zu diesem Zwecke ist jeder Rahmen 2  an der obern Aussenseite mit einer     Ent-          lüftungsvorrichtung    17     ausgestattet.    Die    Entlüftungsteile sind zweckmässig entspre  chend der Kontur der Rahmen abgerundet.  Weiterhin sind die     Entlüftungsteile    17 von  einem allmählich sich verändernden Quer  schnitt, und zwar ist der     Querschnitt    im  rückwärtigen Ende der Brille ungefähr  30 % grösser als der     Querschnitt    der     Einlass-          öffnung    dieser Teile 17.  



  Der brauchbarste Entlüftungskanal ist  von elliptischem     Querschnitt.    Der Einlass des  selben ist     elliptisch,    wobei die Hauptachse der  Ellipse quer verläuft, ebenso der     Auslass        mit     einer um 30 % grösseren Fläche, wobei die       Hauptachse    der Ellipse senkrecht     verläuft.    In  dem Entlüftungskanal 17 sind eine Anzahl       Öffnungen    18 im Rahmen 2 des     Brillenstückes.     Diese Öffnungen sind teilweise durch Ab  lenkplatten 19 abgedeckt, welche Verengun  gen innerhalb des Entlüftungskanals 17 ver  ursachen.

   Diese Ausbildung verursacht eine  erhöhte     Geschwindigkeit    der Luft im Ent  lüftungsrohr.  



  Wenn die Luft durch die     Verengung     zwischen den     Ablenkplatten    19 und der       Aussenwand    des Entlüftungsrohres 17 streift,  so ruft die erhöhte Geschwindigkeit einen  kleinen Unterdruck unter den     Ablenkplatten     hervor und damit einen kleinen Unterdruck  in den Kammern der Brille.  



  Die grosse Fahrgeschwindigkeit, welche  bei Benutzung der     Schutzbrillen    in Frage  kommt, bewirkt ein Absaugen von Luft aus  den Kammern durch die Auslässe 18, das  grösser ist als das Einströmen der Luft  durch die gegenüberliegenden kleinen Öff  nungen 20. Der Unterdruck wird also  selbsttätig herbeigeführt, ohne dass ein schar  fer Zug oder ein zu beanstandender Druck  innerhalb der     Augenhammern    entsteht, wie  dies bei den jetzigen Schutzbrillen der Fall  ist. Der kleine Unterdruck in den Kammern       verbessert    das     Anhaften    der Brille am Ge  sicht des Trägers.

   Der eintretende Luftstrom  wird gegen die innere Fläche der Brillen  gläser durch eine     Ablenkplatte    21 gerichtet,  welche nicht nur diesen Luftstrom vom  Auge des Trägers ableitet,     sondern    durch      Leiten gegen die Brillengläser ein Beschlagen  derselben verhindert.  



  Das vordere Ende des Teils 4 des Rah  mens 2 ist nach     innen    geflanscht     (Fig.    4).  Die Linse oder das Brillenglas 1 sitzt fest  gegen den Flansch 22 und wird durch einen  zusätzlichen Rahmen 23 in .Stellung gehal  ten, der am Teil 4 aasgelenkt oder angelötet  ist. Das äussere Ende des Rahmens 23 wird  durch eine kleine Schraube 24 in Stellung  gehalten, die in den Teil 4 eingeschraubt  ist. Soll ein Brillenglas ausgewechselt wer  den, so wird die Schrauben     24    gelöst und  der Rahmen ausgeschwungen; oder bei an  gelötetem Rahmen ist derselbe genügend  nachgiebig, um ein Herausnehmen des Bril  lenglases zu gestatten.  



  Um die Brille verschiedenen Windstärken  anpassen zu können, ist ein Schieber 25 an  der Innenseite des Teils 4 vorgesehen, durch  welchen die Grösse der Öffnungen 18 einge  stellt werden kann. Dieser Schieber wird  durch einen Knopf 26 bewegt, der durch  einen Schlitz im Teil 4 ragt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzbrille, insbesondere für Flieger, Rennfahrer, dadurch gekennzeichnet, dass die die Brillengläser tragenden Rahmen auf einem nachgiebigen, rahmenförmigen Kissen befestigt sind, welches der Gestaltung der die Augenhöhlen begrenzenden Stirn- und Backenpartien angepasst ist, so dass es an die sen Stellen einen dichten Abschluss für die die Augen umgebenden Kammern bildet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schutzbrille nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede der Kam mern mit einer Entlüftungsvorrichtung (17) ausgestattet ist, welche infolge der beim Gebrauch der Brille in der Fahrt richtung herrschenden starken Luftströ mung eine Ventilation der Kammern und einen geringen Unterdruck darin be wirkt. 2.
    Schutzbrille nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Ent lüftungsvorrichtung aus einem vorne und hinten offenen Kanal (17) besteht, der oben auf dem Teil (4) jedes Brillenglas rahmens befestigt ist und sich von innen nach aussen bezw. hinten erstreckt und durch Öffnungen (18) im Teil (4) des Rahmens mit der Kammer verbunden> ist, welche Öffnungen (18) durch schräg nach oben und aussen in den Kanal (17) sich erstreckende Ablenkplatten (19) teilweise abgedeckt sind, während Einlassöffnungen (20) in der gegenüber liegenden untern Seite des zylindrischen Teils vorgesehen sind. 3.
    Schutzbrille nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass über den Ein lassöffnungen (20) in der Kammer eine nach dem Brillenglas (1) zu geneigte Ablenkplatte (21) vorgesehen ist, welche die einströmende Luft vom Auge weg auf das Brillenglas leitet. 4. Schutzbrille nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass' der Entlüf tungskanal (17) sich nach hinten erweitert und dass die Luftauslassöffnung (18) zur besseren Einführung der Luft schräg zum Kanal " (17) verläuft. 5. Schutzbrille nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Schieber (25) in der Innenseite des Teils (4) zwecks Änderung der Grösse der Auslassöffnungen (18) vorgesehen ist. 6.
    Schutzbrille nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Auf lagestellen des Kissens konkave, sich um die Augenhöhlen herum erstreckende Ver tiefungen (10) vorgesehen sind, aus wel chen beim Andrücken des Kissens Luft herausgedrückt und so ein gutes Anhaften der Brille am Gesicht erzielt wird.
CH132738D 1927-03-08 1928-03-05 Schutzbrille. CH132738A (de)

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