CH132760A - Matrize für Pralinen-Einwickelmaschinen. - Google Patents
Matrize für Pralinen-Einwickelmaschinen.Info
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- B65B11/54—Wrapping by causing the wrapper to embrace one end and all sides of the contents, and closing the wrapper onto the opposite end by forming regular or irregular pleats
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Description
Matrize für Pralinen-Einwickelmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Matrize. für Pralinen-Einwickelmaschinen. Zum Einschla gen, insbesondere unregelmässig gestalteter Gegenstände mit Aluminium- oder Zinnfolie werden Matrizen verwendet, durch welche die Pralinen, zusammen mit der Folie hin durchgedrückt werden, wobei die Folie sich an den Gegenstand anlegt.
Bekannt ist es, derartige Matrizen mit nachgiebigem Material auszukleiden, zum Beispiel auch mit Borstenbündeln. Der Er findung gemäss werden nun die Durchgangs öffnung für die Pralinen begrenzende Pinsel quasten auswechselbar, drehbar und verstell bar in dem gemeinsamen Haltering angeord net, so dass durch Verstellung der Pinsel quasten in ihrer Längsrichtung der freie Querschnitt der Matrize geändert werden kann, um andere Körperformen mit der Ma trize behandeln zu können, während durch Drehen der Pinselquasten nach längerem Ge brauch der Matrize eingetretene Deforma tionen der Pinselquasten wieder ausgeglichen werden können.
Durch das dauernd in einer Richtung erfolgende Hindurchführen der Pralinen entsteht nämlich allmählich eine Abbiegung der Quasten in der Durchf üh- rungsrichtung der Pralinen. Werden die Qua sten nun um 180 gedreht, so sind sie schräg gegen die Durchführungsrichtung gerichtet und damit wieder erhöht gebrauchsfähig.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Abb. 1 zeigt einen senkrechten Längs schnitt durch eine Matrize mit einer Pinsel reihe, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Matrize, Abb. 8 ein Faserbündel mit übergescho benem Gummiring; Abb. 4 zeigt eine andere Matrize, gleich falls mit einer Pinselreihe;
Abb. 5 zeigt eine Matrize mit mehreren Pinselreihen mit wagrecht gestellten Pinseln im senkrechten Längsschnitt, Abb. 6 die Draufsicht auf die Matrize nach Abb. 5, Abb. 7 eine Matrize mit mehreren Pinsel reihen mit schräg gestellten Pinseln im senkrechten Längsschnitt und Abb. 8 einen der bei den Ausführungs formen nach Abb. 5 bis 7 zur Anwendung kommenden Pinsel im Längsschnitt.
Gemäss Fig. 1 und 2 sind auf einem Ring a mittelst der Schellen b die aus Haar- oder Faserbündeln, zum Beispiel aus gewöhn lichen Pinselfasern, Dachshaaren oder der gleichen bestehenden Pinselquasten c aus wechselbar befestigt. Die vordern Enden der Pinselquasten liegen mit einem gewissen Druck bei d aneinander, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, so dass die Faserbündel eine Durchgangsöffnung e allseitig umschliessen, durch die mittelst eines nicht gezeichneten Stempels das Pralin f zusammen mit der He- tallfolie g hindurchgedrückt wird.
Durch das Zusammendrücken wird erreicht, dass auch bei Anwendung weicher Haare oder Fa sern der Widerstand der gesamten Pinsele ;quaste gegen Abbiegung gross wird, so dass die Quasten auf das Einwickelblatt einen starken Druck ausüben, trotz der Anwen dung weicher, das Blatt schonender Haare.
Wie Abb. 4 zeigt, können die Haar- oder Faserbündel auch in etwas anderer Weise in bezug aufeinander angeordnet werden, und zwar so, dass die Stirnflächen der einen Bügel cl sich gegen die Seitenflächen an derer Bündel c2 stützen. Ausserdem lässt die Abb. 4 erkennen, dass die durch die Faser bündel eingeschlossene Durchgangsöffnung in beliebiger Form, entsprechend der Form des einzuwickelnden Gegenstandes ausge schnitten werden können.
Nach dem Lösen der Schellen b sind die Pinselquasten c in ihrer Längsrichtung verstellbar, z. B. um die Grösse der Matrizen öffnung einzustellen, und drehbar, um nach Eintreten einer bleibenden einseitigen Ab biegung durch Drehung um<B>180'</B> die Pinsel quasten wieder gebrauchsfähiger zu machen.
Wie aus Abb, 1 ersichtlich ist, sind die Faserbündel c auf dem Ring a geneigt an- geordnet, und zwar, wenn das Pralin von un ten eingeführt wird, mit den vordern Enden nach unten, so dass die freie Durchgangs öffnung für das Pralin f sich nach unten erweitert und durch die Einführung des Pralins der Andruck der Haare oder Fasern gegen die Folie g sich infolge des Einführens des Pralins verstärkt.
Über die Faserbündel c können, wie in F'ig. 8 und 8 dargestellt ist, Ringe aus Gummi oder sonstigem elastischem Material h gezogen werden. Durch diese Ringe wird die freie Länge der Fasern in dem an sich schmiegsamen Teil der Pinselquasten ver kürzt, so dass die Wirkung, ähnlich wie bei abgebundenen Malpinseln, härter wird. Je nach der gewünschten Wirkung wird die Breite der Ringe gewählt; auch durch Wahl der Wandstärke der Ringe h kann eine Än derung der Wirkung erzielt werden, da na turgemäss bei Wahl einer grösseren Wand stärke die elastischen Gummiringe selbst we niger nachgeben. Es können mehrere Rei hen der Bündel c übereinander angeordnet werden (siehe Fig. 5, 6 und 7).
Vorteilhaft ist es dabei, die Reihen in einem gewissen Abstande voneinander anzuordnen, so dass die zunächst höhere Reihe die Durchbiegung der vorhergehenden nicht oder nur bis zu einem gewissen Grade hindert.
Bei Übereinanderanordnung mehrerer Reihen von Faserbündeln können die ver schiedenen Reihen nacheinander zum Vor falten, Anlegen und Anschmiegen der Folie an die Pralinen dienen.
Bei Anordnung mehrerer Reihen überein ander wird vorteilhaft jede der Reihen in einem besonderen zweiteiligen Ring i ange bracht. Die Ringe i werden derart anein ander oder am Maschinengestell befestigt, da.ss ihr Abstand voneinander verstellbar ist.
Bei der in Abb. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform werden die Ringe i mit den in sie eingelegten Pinseln mittelst der Pressringe 7c und der diese zusammenhalten den Schrauben l zusammengehalten. Die Pinsel übereinander ,liegender Reihen sind versetzt zueinander angeordnet. Bei der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 6 liegen die Pinsel senkrecht zur Mittelachse der Matrize.
Bei der Ausfüh rungsform nach A'bb. 7, die im übrigen der Ausführungsform nach den Abb. 5 und 6 entspricht, liegen die Pinsel schräg zur Mit telachse, und zwar nach unten geneigt, wie bei der Ausführungsform nach Abb. 1.
Da: durch wird, wie bei Abb. 1, erreicht, dass durch das Einführen des Pralins in die Ma trize und das dadurch hervorgerufene Bie gen der Pinsel nach oben die Matrizen öffnung sich verengt, so dass also ein inniges Anlegen der Pinsel an das Pralin bezw. an den dieses Pralin umgebenden Umschlag und ein besseres Anpressen des Umschlages er zielt wird. Die bei den Ausführungsformen nach Fig. 5 bis 7 benutzten Pinsel haben die in Abb. 8 dargestellte Form, das heisst sie bestehen aus dem Haarbüschel m, das durch einen Ring n aus Blech oder sonsti gem Stoff zusammengehalten wird.
Die freien Enden sind von Gummiringen h um geben. Je nach Länge und Wandstärke die ser Gummiringe werden die Pinsel mehr oder weniger widerstandsfähig gegen Ab biegung, so dass also durch die Wahl der Dimensionen dieser Gummiringe der Druck, welchen die Pinsel auf das durchgeführte Pralin und dessen Umschlag ausüben, nach Belieben geregelt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Matrize für Pralinen-Einwickelmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Durchgangsöffnung für die einzuwickelnden Pralinen begrenzende Pinselquasten auswech selbar, drehbar und verstellbar an einem ge meinsamen Haltering angeordnet sind. UNTERAIxTSPRüCHE 1. Matrize nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schmiegsame Teil der Pinselquasten auf einem Teil seiner hänge zusammengedrückt ist.@. Matrize nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer gemeinsamen Querschnitts ebene befindlichen Pinselquasten mit ihren freien Enden seitlich mit Pressung gegeneinander liegen, so dass sie eine un unterbrochene Wandung der Durchgangs öffnung bilden. 3. Matrize nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass um die einzelnen Pinselquasten elastische Ringe gelegt sind. 4. Matrize nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pinselquasten schräg zur Längsachse der Durchgangs öffnung, und zwar entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Pralinen geneigt, angeordnet sind. 5.Matrize nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reihen Pin selquasten etagenförmig mit Zwischen räumen übereinander angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE650989X | 1927-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH132760A true CH132760A (de) | 1929-04-30 |
Family
ID=6581500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH132760D CH132760A (de) | 1927-03-26 | 1928-03-20 | Matrize für Pralinen-Einwickelmaschinen. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH132760A (de) |
| FR (1) | FR650989A (de) |
| GB (1) | GB287848A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITBO970229A0 (it) * | 1997-04-17 | 1997-04-17 | Azionaria Costruzioni Acma Spa | Unita' di pettinatura di cioccolatini incartati. |
-
1928
- 1928-03-19 FR FR650989D patent/FR650989A/fr not_active Expired
- 1928-03-19 GB GB8277/28A patent/GB287848A/en not_active Expired
- 1928-03-20 CH CH132760D patent/CH132760A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR650989A (fr) | 1929-02-13 |
| GB287848A (en) | 1928-09-20 |
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