CH132819A - Höchstdruck-Kolbenkompressoranlage. - Google Patents

Höchstdruck-Kolbenkompressoranlage.

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CH132819A
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driving machine
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Höchstdruck-Kolbenkompr        essoranlage.       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine       Höchstdruck-Kolbenkompressoranlage,    bei  der mindestens ein Kolben der antreibenden  Maschine unter Zwischenschaltung einer  schwingenden Flüssigkeitssäule und eines  zwischen der     Flüssigkeitssäule    und einem       Kompressorkolben    verbundenen Freikolbens  den     Kompressorkolben    antreibt.

   Die Erfin  dung besteht darin,     da.ss    mindestens ein Teil  des Volumens der schwingenden Flüssig  keitssäule derart ausgeschaltet wird, dass  nur noch der übrige Teil des Volumens der  Flüssigkeitssäule zur Wirkung kommt, zum  Zweck, den Hub des die Verdichtung bewir  kenden     Kompressorkolbens    bei gleichblei  bender Mittelstellung zu verändern. Die  Anlage kann mit einer Umleitung N ersehen  sein, mit deren Hilfe der ausgeschaltete Teil  der Flüssigkeitssäule in einen Raum geleitet  werden kann, in welchem er nicht zur Wir  kung kommt.  



  Der Kolben der antreibenden Maschine  kann als Stufenkolben ausgebildet sein, und  entsprechende auf entgegengesetzte Flächen    ,des Treibkolbens wirkende     Teilflüssigkeits-          säulen    können durch eine Umlaufleitung  miteinander abschliessbar verbunden sein.  Gegebenenfalls kann aber auch der     Treib-          kalben    als Stufenkolben ausgebildet sein.

    Um die Abstufungsmöglichkeit der Verände  rung des Volumens der Flüssigkeitssäule zu  vergrössern, empfiehlt es sich, sowohl den  Kolben der antreibenden Maschine, als auch  den Treibkolben als     .Stufenkolben    auszubil  den und entsprechende zusammenarbeitende       Seiten        ider    Kolben miteinander abschliessbar  zu verbinden.  



  In .der zwischen     dem.    Treibkolben und  dem Kolben der antreibenden     Maschine    an  geordneten Flüssigkeitssäule kann ein     Ab-          schlu.ssorgan    zum Unterbrechen der Flüssig  keitssäule vorhanden sein, wie auch die die  Umleitung ermöglichenden Verbindungen  mit einem     Abschlussorgan    versehen sein kön  nen. Entsprechende zusammenarbeitende Ab  schlussorgane können mit einer     Einriehtung     verbunden sein, die ein gemeinsames Um  steuern der     Abschlussorgane    ermöglicht.

        Ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes ist anhand eines zwei  stufigen     Kompressors    auf der Zeichnung  schematisch dargestellt.     Fig.    1 zeigt die  Stellung der Abschluss- und Umlauforgane  für die Schaltung der Flüssigkeitssäulen für  maximalen Hub, welcher durch die ge  strichelt gezeichneten     Endlagen    der     Kom-          pressorkolben    kenntlich gemacht ist, wäh  rend in     Fig.    2 und 3 die Stellung     und    Schal  tung der verschiedenen Organe für eine Ver  kleinerung des Hubes dargestellt ist.     Fig.    4  und 5 sind Varianten von     Fig.    1.

       Fig.    6  veranschaulicht die Veränderung des Hubes  ,der     Kompressorkolben.     



  Im     Blinder    1     (Fig.    1), in welchem die  Flüssigkeitssäule 2, 3 und die Flüssigkeits  säule 4, 5 eingeschlossen ist, wird durch die  Kolbenstange 6 der     doppeltwirkende    Stufen  kolben 7 der antreibenden Maschine bewegt.  Die Teile 2 und 3 der einen Flüssigkeits  säule stehen durch Leitungen 8 und 9, die  mit     Abschlussorganen    10 und 11 versehen  sind, mit der einen .Seite des im Zylinder 12  angeordneten Treibkolbens 13 in Verbin  dung. Die Teile 4 und 5 der andern Flüs  sigkeitssäule sind durch die Leitungen 14  und 15, die durch Organe 16 und 17 abge  schlossen werden können, mit der andern  Seite des     Treibkolbens    1'3 verbunden.

   Auf der  Kolbenstange 18 des Treibkolbens 13 ist einer  seits im Zylinder 19. der     doppeltwirkende        Kom-          pressorkolben    20, zum Beispiel einer ersten       Druckstufe    I, und im Zylinder 21 der doppelt  wirkende     Kompressorkolben    22 einer zwei  ten Druckstufe     II    angeordnet. Zwischen den  Teilen 2     und    5 der beiden Flüssigkeitssäulen  ist eine durch ein Organ 23 abschliessbare  Umlaufleitung 24 vorgesehen. Der Teil 3  der     einen    Flüssigkeitssäule ist durch eine  Umlaufleitung 25, welche ebenfalls ein Ab  schlussorgan 26 aufweist, mit dem Teil 4 der  andern Flüssigkeitssäule verbunden.

   Die       Abschlussorgane    10 und 17 können einzeln  verstellt oder durch eine     Kuppelstange    27,  mit welcher auch noch das Organ 28 ver  bunden sein kann, nach Art eines Gelenk  vierecks miteinander betätigt werden. In    gleicher Weise kann die Umschaltung der       Abschlussorgane    11     und    16, die zum Bei  spiel durch eine Stange 28 gekuppelt sind,  zusammen erfolgen. Auch das Organ 26  kann mit der Stange 28 verbunden sein, so  dass die Verstellung der Organe 11, 16 und  2,6 miteinander erfolgt.  



  Die Arbeitsweise der in     Fig.    1 bis 3 dar  gestellten Anlage ist die folgende:  Die für beide Bewegungsrichtungen in  Betracht kommende totale Arbeitsfläche F  des Kolbens 7 der antreibenden Maschine  besteht gemäss     Fig.    1 für     jede,Seite    aus der  Fläche f     i    des kleineren und der Fläche  des grösseren Kolbens. Entsprechend der  Stellung der Organe 10, 11, 16, 17,     23    und  2,6 wirkt bei jedem Hub des Kolbens 7 die  Fläche<I>F = f,</I>     +        f.    auf die Flüssigkeits  säulen.

   Bewegt sich der Kolben 7 nach  links, so wird die Teilsäule 2 durch die  Leitung 8 und das geöffnete Organ 10, die  Teilsäule 3 durch die Leitung 9 und das  offene Organ 11 auf die linke Seite des  Kolbens 13 im Zylinder 12 gedrückt, der  selbe nach rechts gepresst und die Verdich  tung des in die rechten Zylinderseiten der  ersten und     zweiten    Stufe eingeführten  Mittels bewirkt.

   Beim Rückwärtsgang des  Kolbens 7 wirkt dieselbe Fläche F =     f,        -I-        f,     auf die Teilsäulen 4 und 5, wodurch diese  letzteren durch     Leitungen    14 und 15 und  die geöffneten Organe 16 und 17 auf die  rechte Seite des Kolbens 13 geleitet, den  selben nach links drücken, wobei die Ver  dichtung des in die linken Seiten der Zy  linder 19 und     2'1    angesaugten Mittels be  wirkt     wird.    Dabei sind die Umlauforgane  23 und 26 geschlossen.  



  'Soll nun zum Beispiel der schädliche  Raum vergrössert beziehungsweise der Hub  der     Kompressorkolben    verkleinert werden,  so erfolgt dies durch Veränderung des  Volumens der Flüssigkeitssäulen, indem  ein Teil desselben ausgeschaltet wird, in  dem zum Beispiel die Fläche     f,.    und da,  mit die Teile 2 und 5 der beiden Flüssig  keitssäulen wirkungslos gemacht werden.  Zu diesem Zweck werden die Organe 10      und 17 in die     aus        Fig.    2 ersichtliche  Lage gebracht, das heisst abgeschlossen und  das     Abschlussorgan    23 der Umlaufleitung 24  geöffnet.

   Für die     Verschiebung    des     Treib-          kolbens    13 steht also nur noch die auf die  Teile 3 und 4 der Flüssigkeitssäulen  wirkende Fläche f 2 zur Verfügung. Bewegt  sich der Kolben 7     zum    Beispiel nach links,  so drückt die Fläche f 2 die     Teilflüssigkeits-          säule    3 durch die Leitung 9 und (las offene  Organ 11 auf die linke Seite des Kolbens  13. Die von der     Kolbenfläche    f 1     verdrängte     Flüssigkeit findet die Leitung 8 geschlossen  und wird durch die Umlaufleitung 24 in  das durch die Verschiebung des Kolbens 7  gebildete Vakuum des Raumes der Teil  flüssigkeitssäule 5 gedrückt.

   Infolge der  Ausschaltung der Fläche     f,    beziehungs  weise des von ihr verdrängten Volumens  wird der Kolben 13 nur bis in die     punk-          iiert    eingezeichneten Endlagen verschoben,  durch welche auch die punktiert eingezeich  neten Endlagen der     Kompressorkolben    20  und 22 bestimmt sind. Gegenüber     Fig.    1 ist  der     Hub    der Kolben 20 und 22 in  einer Richtung um den Betrag so ver  kleinert.

   Beim     Rückwärtsgang    des Kol  bens 7 wird die     Teilflüssigkeitssäule    4  durch die Leitung 14 auf die rechte Seite  des Kolbens 13 gedrückt, derselbe nach  links verschoben, wobei in den linken Sei  ten der     Zylinder    79 und 21 die Verdichtung  des angesaugten Mittels erfolgt. Das von  der Fläche f 1 verdrängte, um die Teil  säule 2 vergrösserte Volumen der Teil  säule 5 wird durch die     Umlaufleitung    24  wieder in den Raum der Teilsäule 2 zurück  gefördert.

   Der Hub des Treibkolbens 13 ist  also auch in dieser Richtung durch die       Verkleinerung    der auf den Treibkolben wir  kenden Fläche beziehungsweise durch die  Abschaltung des Teils 5 der Flüssigkeits  säule um den Betrag so kleiner geworden,  so dass der gesamte Hub der Kolben 20 und  22 um den Betrag 2     y    so, und zwar gleich  mässig in bezug auf die Mittelstellung der       Kompressorkolben    verkleinert worden ist.  



  Soll die Fläche f     z    des Kolbens 7 der an-    treibenden Maschine ausgeschaltet werden,  so sind, wie in     Fig.    3 dargestellt ist, die  Organe 11, 16 und 23 zu schliessen. Für  die Bewegung des Kolbens 13 steht     somit     nur noch die von der Fläche f 1 beein  flusste     Teilflüssigkeitssäule    zur Verfügung,  da die von der     Fläche    f 2 verdrängte Teil  flüssigkeitssäule ohne Arbeit zu leisten  durch die Umlaufleitung 25 verschoben  wird. Durch Verkleinerung der wirkenden  Fläche wird der Hub des Treibkolbens 13  und derjenige der     1Kompressorkolben    2'0  und 22 auf die durch die punktiert einge  zeichneten Endlagen ersichtliche Grösse ver  kleinert.  



  Gemäss     Fig.    4 ist der Kolben 7 der an  treibenden Maschine     doppeltwirkend,    der  Treibkolben 13, mit dem die Kompressor  kolben 20 und 21 durch die Kolbenstange 18  verbunden sind, dagegen als Stufenkolben  ausgebildet. Ferner wirkt der Kolben 7 der  antreibenden Maschine, statt wie in den       Fig.    1 bis 3 auf vier     Teilflüssigkeitssäulen     direkt; nur auf zwei Flüssigkeitssäulen  direkt, nämlich auf 30 und 31.

   Ein Teil  der Flüssigkeitssäule 30 gelangt durch die  Leitung 32 auf die     kleinere,    rechte Kol  benfläche des Treibkolbens 13 zur Wir  kung, während . ein anderer Teil der Säule  30 durch die Leitung 33 auf die rechte,  grössere Kolbenfläche des Treibkolbens 13  zur Einwirkung gebracht werden kann. Die  Leitungen 32 und 33 sind durch Organe 34  und 35 abschliessbar gemacht.

   In F     ig.    1. ist  das Organ 34 in offener, das Organ 35 in  geschlossener Stellung eingezeichnet.     A.iach     die Flüssigkeitssäule 31 wird durch die Lei  tungen 36 und 37 in bezug auf ihre Ein  wirkung auf den     Treibkolben    13 in gleicher  Weise unterteilt, indem ein Teil durch die  Leitung 37 auf die grössere Fläche, ein an  derer Teil durch die Leitung 36 auf der  kleineren Fläche des Treibkolbens zur Wir  kung gebracht werden kann. Die Leitungen  36 und 37 können durch Organe 38, wel  ches in offener, und 39, welches in ge  schlossener Stellung eingezeichnet ist, abge  schlossen werden.

   Die beiden Seiten des Zy-           linders    mit dem kleineren Durchmesser sind  durch eine Umlaufleitung 40, die Enden des  Zylinders mit dem grösseren Durchmesser  durch die Umleitung 41 miteinander ver  bunden. Das     Abschlussergan    42 der Um  leitung 40 kann mit den     Abschlussorganen     38 und 34 zwangsläufig gekuppelt sein,  ebenfalls das     Abschlussbrgan    43 der Um  leitung 41 mit den     Abschlussorganen    39  und 35.  



  Um eine Veränderung des Hubes der       Kompressorkolben    möglich zu machen, steht  das verdrängte Volumen, das heisst das Pro  dukt aus dem Hub und der auf die Flüs  sigkeitssäule wirkenden Fläche des Kol  bens 7 in einem solchen Verhältnis zu den  entsprechenden Grössen des Kolbens 13, dass  die     Xompressorkolben    20 und 21 den gröss  ten Hub ausführen, wenn die Flüssigkeits  säule 30     bezw.    31 auf die kleinste Fläche  des Treibkolbens 13 wirkt, das heisst wenn  die Leitungen 132 und 36, sowie die Umlei  tung 41 geöffnet und die Leitungen     33    und  37, sowie die Umleitung 40 geschlossen  sind.

   Soll der Hub zum Beispiel auf     1/2    ver  kleinert werden, so sind bei gleichzeitiger  Öffnung des Organes 42 die Organe 38 und       34    zu schliessen, so dass die vom Kolben 7       verdrängte    Flüssigkeit durch die Leitungen  37 und     33    auf die grössere Fläche des     Treib-          kolbens,    die auf der Zeichnung doppelt so  gross als die kleinere ist, geleitet wird.  Soll der Hub noch weiter verkleinert werden,  zum Beispiel auf     '/3,    so sind auch noch die  Organe 38 und 34 zu öffnen und das Organ  42 zu schliessen.

   Die Flüssigkeitssäulen 30  und 31 wirken in diesem Fall auf eine  Fläche, die dreimal grösser ist als bei alleini  ger Öffnung der Organe 38 und 34. Der  Hub     wird    dadurch auf einen Drittel seiner  maximalen Grösse verkürzt.  



  Eine weitere Abstufung für die Ver  änderung des Hubes ergibt sich dadurch,  dass nicht nur der Treibkolben 13, sondern  der Treibkolben und der Kolben der an  treibenden Maschine als Stufenkolben aus  gebildet sind, wobei durch die Zahl der    Stufen die gewünschte     Abstufbarkeit        er-          reiicht    wird.  



       Fig.    5 zeigt ein     Ausführungsbeispiel,     in welchem sowohl der Kolben 7 der an  treibenden Maschine als auch der     Treib-          kot        ben    13     a11s        doppeltwirkende    Stufenkol  ben ausgebildet sind. Die     Teilflüssigkeits-          säulen    2 und 3 stehen mit jedem der Zylin  derräume 45 und 46 des Treibkolbens in  Verbindung. Ebenfalls sind die     Teilflüs-          sigkeitssäulen    4 und 5 mit jedem der Zy  linderräume 47 und 48 verbunden.

   Wie  aus der     Fig.    5 ersichtlich ist, können die  einzelnen Leitungen, die an einer Zu  sammenflussstelle 49     bezw.    50 zusammen  kommen, durch Organe 51, 52, 53 und 54       bezw.    55, 56, 57 und 58 abgeschlossen  oder geöffnet werden. Die     T'eilflüssigkeits-          säulen    2, 3, 4 und 5 sind unter sich durch  die Umlaufleitungen 24 und 25 miteinan  der verbunden:. Die Zylinderräume 45 und  48, sowie 46 und 47 des Treibkolbens sind  durch Umlaufleitungen 40 und 41 mitein  ander verbunden.

   Der Kolben 7 ist derart  bemessen, dass der Hub der     Kompressorkol-          ben    am grössten ist, wenn die grössere und  die kleinere Fläche des Kolbens 7 die Teil  flüssigkeitssäulen 2 und 3 gleichzeitig und  auf die kleinere Fläche des Kolbens 13  allein verschieben. (Organe 51, 52, 5       bezw.    55, 56, 58, sowie 43 geöffnet; 23, 26,  54, 57 und 42 geschlossen.) Umgekehrt ist  der Hub der     Kompressorkolben    am klein  sten, wenn nur die     Teilflüssigkeitssäule          bezw.    5 in die.

   Räume 45 und 46 in einer  Bewegungsrichtung     bezw.    47 und 48 in     cler     andern gleichzeitig verschoben wird, wäh  rend die Teilsäule     3i        bezw.    4, ohne Arbeit  zu leisten, in der Umlaufleitung 25 zirku  liert. (Stellung der Organe wie in     Fig.    5).  Für das in     Fig.    5 dargestellte Ausführungs  beispiel ergeben sich bei gleichbleibender  Mittelstellung somit neun Abstufungsmög  lichkeiten für die     Veränderung    des Hubes  der     Rompressorkolben.     



  Zusammengefasst bestehen verschiedene  Möglichkeiten, den Hub der Kompressor  kolben bei gleichbleibender Mittelstellung      derselben zu verändern, sei es, dass nur ein  Teil des vom Kolben der antreibenden Ma  schine verdrängten Volumens auf den     Treib-          kolben    zur Wirkung gebracht, ein anderer  Teil in einer Umlaufleitung, ohne Arbeit zu  leisten     zirkuliert        (Fig.    1 bis 3), sei es, dass  bei vom Kolben der antreibenden Maschine       verdrängtem,    konstantem     Flüssigkeitsvolu-          inen    die     Veränderung    des Hubes durch Ver  änderung,

   zum Beispiel Vergrösserung des  diesem Volumen im Zylinder des     Treibkol-          ben:,    zur Verfügung stehenden Raumes be  wirkt wird     (Fig.    4), oder endlich durch Un  terteilung der vom Kolben der antreibenden  Maschine bewegten Flüssigkeitssäule und  Veränderung des Raumes im Zylinder des  Treibkolbens, durch Zu- oder Abschalten  von Teilräumen     (Fig.    5).

   Wie in     Fig.    6 dar  gestellt ist, wird dadurch erreicht,     @dass    der  maximale Hub s auf     s1,        3,        etc.    verkleinert  werden kann, indem die Mittellage<I>in</I> der       Kompressorkolben    dieselbe bleibt.  



  Die gemäss der Erfindung vorgesehene  Veränderung des Hubes kann natürlich auch  für einfachwirkende     Kompressorkolben    in  Betracht kommen, wie auch durch die An  triebsmaschine mehrere Kolben 7 betätigt  werden können oder die Schaltung der Treib  kolben oder der     Verbin:dungs-    oder der Um  leitungen in anderer Weise, als in den Aus  führungsbeispielen dargestellt, erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Höchstdruck-Kolbenkompressoranlage, bei der mindestens ein Kolben der antreibenden Maschine unter Zwischenschaltung einer schwingenden Flüssigkeitssäule und eines zwischen der Flüssigkeitssäule und einem Kompressorkolben vorhandenen Treibkolbens den Kompressorkolben antreibt, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil des Volumens der schwingenden Flüssigkeitssäule derart aus geschaltet wird, da.ss nur noch der übrige Teil des Volumens der Flüssigkeitssäule zur Wirkung kommt, zum Zweck, den Hub des die Verdichtung bewirkenden Kompressor kolbens bei gleichbleibender Mittelstellung zu verändern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der ausgeschaltete Teil der Flüssigkeitssäule mit Hilfe einer Umleitung in einen Raum geführt wird, in welchem er nicht zur Wir kung kommt.
    L'. Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben der antrei benden Maschine als Stufenkolben aus gebildet ist und entsprechende, auf entgegengesetzte Flächen des Treib kolbens wirkende Teile der Flüssig keitssäulen durch eine Umlaufleitung miteinander verbunden sind, zum Zweck, nur einen Teil des Volumens der Flüssigkeitssäulen eine kraftüber tragende Wirkung auf den Treibkol- ben ausüben zu lassen. 3.
    Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Treibkolben als Stu fenkolben ausgebildet ist und entspre chende, auf entgegengesetzte Seiten des Treibkolbens wirkende Teile der Flüssigkeitssäulen durch eine Umlauf leitung miteinander verbunden sind, durch welche die ausgeschalteten Teil säulen umgeleitet werden, ohne Arbeit zu leisten. 4.
    Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl der Kolben der antreibenden Maschine, als auch der Treibkolben als Stufenkolben ausge bildet sind, und entsprechende zusam menarbeitende Seiten des Treibkolbens wies auch entsprechende zusammenar beitende .Seiten des Kolbens der an treibenden Maschine miteinander ab schliessbar verbunden sind. 5.
    Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwischen dem Treib- kolben und dem Kolben der antreiben den Maschine angeordnete Flüssig- keitssäule durch ein Abschlussorgan unterbrochen werden kann. 6. Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, da_ss die Umleitung mit einem Abschlussorgan versehen ist. 7.
    Höchstdruck - Ko.lbenkompressoranlage nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass entsprechende zu sammenarbeitende Abschlussorgane der Flüssigkeitssäule und einer Umleitung durch eine Vorrichtung gemeinsam umgesteuert werden. B. Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kolben der antrei benden Maschine als Stufenkolben aus gebildet ist und der Hub der Kom- pressorkolben am grössten ist, wenn das ganze Volumen der schwingenden Flüssigkeitssäulen auf den Treibkol- ben wirkt. 9.
    Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Treibkolben als Stufenkolben ausgebildet ist und der Hub der Kompressorkolben am grössten ist, wenn das ganze vom Kolben der antreibenden Maschine verdrängte Vo lumen auf die kleinste Fläche des Treibkolbens zur Wirkung gelangt, und am kleinsten, wenn das ganze vom Kolben der antreibenden Maschine ver drängte Volumen auf die Gesamtfläche des Treibkolbens einwirkt. 1.0.
    Höchstdruck - Kolbenkompressoranlage nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass, der Kolben der antrei benden Maschine und der Treibkolben als Stufenkolben ausgebildet sind und der Hub der Kompressorkolben am grössten ist, wenn das ganze vom Kol ben der antreibenden Maschine ver drängte Volumen auf die kleinste Fläche ,des Treibkolbens zur Wirkung gelangt, und am kleinsten, wenn der von der kleinsten Fläche des Kolbens der antreibenden Maschine verdrängte Teil des Volumens der Flüssigkeits säule auf die Gesamtfläche des Treib- kolbens einwirkt.
CH132819D 1927-11-08 1927-11-08 Höchstdruck-Kolbenkompressoranlage. CH132819A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986002900A1 (en) * 1984-11-16 1986-05-22 Alan Krasberg Gas pump

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WO1986002900A1 (en) * 1984-11-16 1986-05-22 Alan Krasberg Gas pump

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