Einrichtung an Bügelvorrichtungen zum Trocknen des Bügelgutes mittelst Saugluft. Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung an Bügelvorrichtungen zum Trocknen des Bügelgutes mittelst Saugluft beim Bügeln von Kleidungs- und Wäschestücken. Gemäss der Erfindung weist dieselbe ein an eine Saugluftleitung anschliessbares Gehäuse mit einer mit Durchbrechungen versehenen, gegen die noch feuchte, gebügelte Stelle des auf der Bügelunterlage liegenden Bügelgutes zu drücken bestimmte, den untern Gehäuseab- schluss bildenden Pressplatte auf.
Die Saug einrichtung kann mit einer Schwenkeinrich tung versehen und mittelst dieser an der Bügelvorrichtung gelagert sein.
In der Zeichnung sind drei beispielsweise Ausführungen der Erfindung und eine beson dere Lagerung des Erfindungsgegenstandes an der Schwenkeinrichtung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt, und Fig. 2 ein Querschnitt der ersten Aus führungsform, Fig. 3 ein Längsschnitt, und Fig. 4 ein Grundriss der zweiten Ausfüh rungsform, Fig. 5 eine Seitenansicht der dritten Aus führungsform, Fig. 6 eine Vorderansicht mit teilweiseui Vertikalschnitt,
und Fig. 7 einen Querschnitt der besonderen Lagerung der Saugeinrichtung in der Schwenk einrichtung.
. Bei der für den Handgebrauch der Bügel vorrichtung bestimmten Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist ein in Bürstenform gehaltenes Sauggehäuse a vorgesehen, das mit einer zweckmässig ringsumlaufenden Nut b zum leichteren Erfassen versehen ist. Die Platte c bildet eine gelochte odergeschlitzte Pressplatte, aus nichtrostendem oder stark vernickeltem Eisenblech, welche auf die zu trocknende Bügelstelle gedrückt wird und den Zweck hat, das Bügelgut entgegen der Wir kung des Saugstromes niedergepresst zu halten.
Oben schliesst sich an das Gehäuse a ein Absaugstutzen d an, an welchen bei Benützung der Saugeinrichtung eine zu einem Ventilator führende, biegsame Saugleitung e angeschlossen wird. Um tote Räume innerhalb des Gehäu ses a auszuschliessen, kann in dieses ein Trichter f eingesetzt sein, der sich mit seiner obern kleineren Öffnung zweckmässig gegen einen Dichtungsring g legt.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 besitzt das Absauggehäuse a beispielsweise die Form eines Trichters oder einer Pyramide, von deren Gipfelpunkt ein hohler, an die Saugleitung e anschliessbarer Handgriff d' nach rückwärts abzweigt.
Die Saugeinrichtung nach beiden Aus führungsformen wird beim Gebrauch mit der durchbrochenen Pressplatte c auf die noch feuchte, gebügelte Stelle der Wäsche, welche auf der Bügelunterlage einer Bügelvorrichtung liegt, gedrückt und der Saugluftstrom ein geschaltet. Dabei kann man die ganze trocken zulegende Bügelstelle, falls diese grösser als die Bodenfläche des Gehäuses a ist, unter einem klopfenden Aufsetzen des letzteren von Stelle zu Stelle abwechselnd behandeln.
Wird der zur Verwendung kommende Saugventilator elektrisch angetrieben, so kann mit dem Gehäuse a zur Erzielung eines selbsttätigen Anlassens und Abstellens des zum Antrieb des Ventilators dienenden Elektromotors zum Beispiel wie Fig. 1 und 2 zeigt, noch ein Kontaktknopf h verbunden sein, der für gewöhnlich den Stromkreis des Elektromotors geöffnet hält und derart im Griffeld der das Gehäuse a erfassenden Hand liegt, dass mit dem Erfassen des Gehäuses der Druckknopf nach einwärts gedrückt wird, wobei er den Stromkreis des Elektromotors schliesst und damit den letzteren zur Wirkung bringt.
Wird nach vollendeter Arbeit das Gehäuse a wieder zur Seite gesetzt und der Knopf h dadurch freigegeben, so kehrt dieser selbsttätig in die Anfangslage zurück und bewirkt damit ein selbsttätiges Ausschalten des Elektromotors:
Nach der Ausführungs form gemäss Fig. 1 und 2 liegt der Kontakt knopf h., die von diesem beherrschte Strom unterbrechungsstelle i und die Zuleitungs stelle k für die Drahtleitungen ausserhalb des Trichters f' in dem toten Raum des Gehäu ses a. -Die Betätigung des Kontaktknopfes /i kann mittelst einer Hebelschiene d erfolgen, die bei in drehbar am Gehäuse a angelenkt ist.
Gegebenenfalls kann bei den Ausführungs formen nach Fig. 1 bis 4 der Ventilator mit dem Elektromotor auch auf dem Absaugge- häuse a angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das Absauggehäuse a zwischen zweckmässig beiderseits der Bügelvorrichtung bei t an dein Untergestell 2s angelenkten Schwenkarmen n gelagert. Die Schwenkarme yt werden -durch eine Feder- oder Gewichtsbelastung n' in der dargestellten Ruhelage gehalten. Zum Betä tigen der Schwenkarme rt sind diese bei spielsweise durch ein Gestänge n2, <I> & </I> mit einem Fusshebel n4 verbunden.
Die Handhabung ist folgende Wird nach einem Bügelvorgang die Bü gelvorrichtung dadurch geöffnet, dass man mittelst des Fusshebels<I>v</I> das Bügeleisen 7v in die gestrichelt dargestellte Stellung bringt, so kann man aus dem auf der Bügelunter lage z verbleibenden Wäsche- oder Kleidungs stück die nach dem Bügelvorgang verbliebene Feuchtigkeit dadurch rasch und bequem ab saugen, dass man mittelst des Fusshebels n' das Absauggebäuse über das Bügelgut schwenkt und bei eingeschaltetem Absaug- ventilator n' entsprechend lang auf dem Bü gelgut niedergepresst hält.
Nach Fig. 6 und 7 ist das Absauggehäusea vertikal verschiebbar zwischen den Schwenk armen 7a gelagert, um das Absauggehäuse a unabhängig von dem Heranschwenken auf das Bügelgut aufsetzen zu können. Dies ist besonders für feinere Arbeitsstücke vorteil haft, welche ein besonders behutsames Auf setzen der Absaugfläche verlangen.
Die ver tikale Verschiebbarkeit des Absauggehäuses a ist nach Fig. 6 und 7 dadurch erreicht, dass die das Absauggehäuse a tragende Quer achse o mittelst Gleitstücken p in Längs schlitzen<I>q</I> der Schwenkarme<I>n</I> verschiebbar lagert. Das Herabsenken des Absauggehäuses a auf das Bügelgut kann entgegen der Wir- kung von Druckfedern r erfolgen. Diese können durch Schieber s nachstellbar sein.
Bei einer solchen senkbaren Anordnung des Absauggehäuses <I>a</I> in den Schwenkarmen n wird das Absauggehäuse a, nachdem es mit- telst des Fuhhebels U (Fig. 5) über das Bü gelgut geschwenkt wurde, von Hand auf das Bügelgut aufgesetzt.
Bei Bügelvorrichtungen, die auf einen Tisch aufsetzbar sind, kann die Betätigung der Schwenkarme zweckmässig mittelst Hand hebels erfolgen.