CH132891A - Elektrischer Futterdämpfer. - Google Patents

Elektrischer Futterdämpfer.

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CH132891A
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Siemens Elektrowaerme-Gesell H
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Siemens Elektrowaerme Gmbh
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      Elektriseher    Futterdämpfer.    Bei jedem     Kochprozess    muss ein erheblicher  Teil der Wärme zur Erwärmung des Koch  gutes und auch des Kochapparates aufge  wendet werden, während nur ein geringer  Teil der Wärme zur Aufschliessung des Gutes  erforderlich ist. Die am Ende des Kochpro  zesses im Kochgut und dem Kochapparat  aufgespeicherte Wärme geht durch Wärme  leitung und Strahlung verloren.  



  Bei dem Futterdämpfer nach der Erfin  dung wird dieser Übelstand vermieden. Die  Erfindung besteht darin, dass der elektrische  Futterdämpfer mit einer Anordnung ver  sehen ist, durch die dem Kochgut die Wärme  entzogen und an eine Flüssigkeit abgegeben  werden kann.  



  In den Abbildungen sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.  Der in     Abb.    1 dargestellte elektrische  Futterdämpfer besteht aus einem     Wärme-          isoliergefäss    c mit Aussenmantel ; und Innen  mantel d, in das der Kochkessel e eingesetzt    ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel ist der Kochkessel e auf den Boden  des Innenmantels     d    aufgesetzt, wobei die  Wände des Innenmantels d so ausgebildet  sind, dass ein Zwischenraum zwischen dem  Kessel und dem Innenmantel bestehen bleibt.

    Der Kochapparat ist oben mit dem wärme  isolierenden Deckel     a    abgedichtet. g ist der  Heizwiderstand, h sind die     Anschlusskontakte.     Durch ein     Einlassrohr    b kann Flüssigkeit in  den Hohlraum zwischen e und d eingelassen  werden, die durch das     Auslassrohr    mit Hahn i  wieder entnommen werden kann. Ist der       Kochprozess    beendet, so wird die Flüssigkeit,  zum Beispiel Wasser, durch das     Einlassrohr    b  in den Hohlraum eingeführt, das Wasser  nimmt die im Kochhut aufgespeicherte Wärme  auf, so dass die Wärme des Kochgutes zur  Gewinnung von warmem Wasser ausgenutzt  wird.  



  Das Kochgut kann bei dieser Anordnung  gelocht werden, ohne dass sich in dem Hohl-           raum    des Kochapparates Wasser befindet.  Man kann aber auch das Kochgut zugleich  mit einer gewissen Wassermenge im Hohl  raum erwärmen.  



  Bei dem in     Abb.    2 dargestellten Futter  dämpfer ist der Kochkessel e mit seinem um  laufenden     Flausch    auf den obern Rand des  mit Aussenmantel<I>f</I> und Innenmantel<I>d ver-</I>  sehenen wärmeisolierenden Gefässes c aufge  setzt. Die Böden der Kessel e und d haben  einen gewissen Abstand     voneinander.    Der  wärmeisolierende Deckel     a,    der mit einem  Sicherheitsventil n versehen ist, dichtet den  Kochapparat ab. Im     Einlassrohr        b    ist der  Hahn<I>p,</I> im     Ablassrohr    der Hahn<I>i</I> angeordnet.  Durch ein Loch k im obern Rand des Koch  kessels e steht der Innenraum des Kessels e  mit dem ihn umgebenden Raum m in Ver  bindung.

   Der Anschluss des     Heizwiderstandes     <I>g</I> erfolgt durch die Kontaktstifte     h.    Der       Iiohlraüm        na    um den Kessel e wird bis zu  einer gewissen Höhe mit Wasser gefüllt und  dieses zugleich mit dein Inhalt des Innen  kessels erwärmt.

   Wird das Wasser bis zum  Sieden erhitzt, also Dampf entwickelt, so  tritt dieser durch das Loch k in den Innen  kessel ein und     beeinflusst    zusätzlich den  Dämpf- oder     Kochprozess.    Handelt es sich  beispielsweise um das Dämpfen von     Kar-          toffeln    zur Bereitung von Viehfutter, so ist  es nicht notwendig, dem Dämpfgut Wasser  zuzusetzen, da der eintretende Dampf zum  Dämpfen genügt. Anderseits kann aber das  Dämpfen, wenn die     Kartoffeln    frisch sind,  auch ohne Dampfzusatz aus dem Raum     an     erfolgen, wobei dann das Loch k verschlossen  bleiben kann.

   In diesem Fall muss der Raum       in    mit einem besonderen Sicherheitsventil  versehen sein, um Überdrücke zu vermeiden.       Mac)    kann jedoch auch einen Wärmeregler  am Kochapparat anordnen, durch den erreicht  wird, dass das Wasser nicht ganz bis zur  Siedetemperatur erwärmt wird. Das Ventil     n     im Deckel a kann in bekannter Weise zu  gleich auch als Ausguss für die Flüssigkeit  im Innenkessel benutzt werden.  



  Da der Innenkessel e nicht bis zum Boden  des Kochapparates reicht, sondern sich in    einem gewissen Abstand von ihm befindet,  so muss bei dem in     Abb.    2 dargestellten  Futterdämpfer das Kochgut zugleich mit  einer gewissen     Wassermenge    im Kochapparat  erwärmt werden. Nach dem Kochvorgang  wird dann die erwärmte Flüssigkeit aus dem  Futterdämpfer entnommen und kalte Flüssig  keit eingeführt, die die in dem Futterdämpfer  aufgespeicherte Wärme in sich aufnimmt.  Das Erwärmen des Kochgutes zugleich mit  dem Wasser im Hohlraum hat den Vorteil,  dass die Nährstoffe des Kochgutes gut auf  geschlossen werden und ein höherer Grad  von Wärmewirtschaftlichkeit erzielt wird.  



       Mittelst    der beschriebenen Futterdämpfer  kann warmes Wasser für beliebige Zwecke  bereitet und auch die in dem Kochgut auf  gespeicherte Wärme     zurückgewonnen    werden,  wenn kaltes Wasser in den Hohlraum des  Futterdämpfers eingeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Futterdämpfer, dadurch ge kennzeichnet, dass er mit einer Anordnung versehen ist, durch die dem Kochgut die Wärme entzogen und an eine Flüssigkeit abgegeben werden kann. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrischer Futterdämpfer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kochkessel und dem Innen mantel des Futterdämpfers ein Hohlraum zur Einführung einer wärmeaufnehmenden Flüssigkeit vorhanden ist. 2. Elektrischer Futterdämpfer nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kochkessel einerseits und dem Innenmantel und dem Boden des Futterdämpfers anderseits ein zum Teil mit Flüssigkeit beschickter Hohlraum vor handen ist.
CH132891D 1927-05-24 1928-04-23 Elektrischer Futterdämpfer. CH132891A (de)

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CH132891D CH132891A (de) 1927-05-24 1928-04-23 Elektrischer Futterdämpfer.

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