CH132898A - Einrichtung zum selbsttätigen Verschliessen an Druckgefässen. - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Verschliessen an Druckgefässen.

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CH132898A
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sealing ring
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ring
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Bredtschneider Kurt
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Bredtschneider Kurt
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    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/10Detachable closure members; Means for tightening closures attached by means of a divided ring
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/02Sealings between relatively-stationary surfaces
    • F16J15/06Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
    • F16J15/08Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with exclusively metal packing
    • F16J15/0881Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with exclusively metal packing the sealing effect being obtained by plastic deformation of the packing

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Description


  Einrichtung zum selbsttätigen     Verschliessen        i:n        Druckgefässen.       Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen  der gesamte auf den Gefässdeckel wirkende  Innendruck zum Verschliessen von Druck  gefässen verwendet wird. Den einen der bis  her bekannten Vorrichtungen haftet der  Nachteil an, dass die Verschlüsse sehr schwer  lösbar sind, indem vom Deckel Packungs  material nach Art einer     Stopfbüchsendichtung     zwischen die Gefässwand und die den Ver  schluss bewerkstelligenden Einsatzstücke ge  presst wird, welches die in ihm aufgespeicherte  Expansionskraft nach der Druckentlastung  nicht ohne weiteres     wieder    verliert, mithin  das Herausnehmen des Gefässdeckels er  schwert.

   Bei andern     bekannten    Vorrichtun  gen macht das Herausnehmen des Gefäss  deckels das Lösen von Schrauben oder Ba  jonetkupplungen und dergleichen notwendig;  infolge an grossen Hebelarmen wirkender  Reibung ist der Zeitaufwand sowohl für die  Herstellung, als auch für das Lösen eines  derartigen Verschlusses sehr beträchtlich.  Diese Nachteile und Mängel hatten zur    Folge,     dass''    derartige Deckelverschlüsse, ins  besondere in der Hochdrucktechnik der che  mischen Industrie, nur selten ausgeführt  wurden.  



  Die den Gegenstand der vorliegenden Er  findung bildende Einrichtung zum selbst  tätigen Verschliessen eines Druckgefässes     isv,     um die vorhin erwähnten Mängel und Nach  teile zu vermeiden, derart beschaffen, dass  der Innendruck des Gefässes mindestens einen  elastischen Dichtungsring, der sich gegen ein  leicht in das Gefäss einsetzbares     Widerlager     stützt, durch     Konuswirkung        aufweitet    und  dadurch abdichtend gegen die     Gefässinnen-          wand    presst.  



  Die beigegebene Zeichnung stellt in den       Fig.    1 bis 4 mehrere Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes in Meridian  schnitten je einer rechten Hälfte der zu ver  schliessenden Öffnung eines Gefässes dar;       Fig.    5 zeigt in Seitenansicht eine besondere  Ausführungsform eines Dichtungsringes.  



  Den vier Ausführungsbeispielen der Ein-           richtung    ist gemeinsam,     dass'    der Deckel a  infolge des im Druckgefäss b herrschenden  Innendruckes p mittelst einer an ihm vor  gesehenen schrägen Aussenfläche c von innen  her gegen einen verhältnismässig dünnen,  elastischen,     zweckmässigerweise    aus Metall  bestehenden Dichtungsring     d    presst, der  sich hierbei     aufweitet    und an die       Gefässinnenwand    anschmiegt. Das Wider  lager für den Dichtungsring     d    bildet ein  lose zwischen Deckel und Gefässwand ein  gesetzter Reifen e.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    1  sitzt der äussere Rand des     Widerlagerreifens     e auf einem an der Innenwand des Gefässes b  vorgesehenen Absatz und ist in seiner Lage  durch eine Anzahl von auf     Abscherung    be  anspruchten Ringsektoren f gehalten, die in  eine Ringnut des Gefässes eingelegt sind.  Auf dem obern Innenrand des Reifens e  liegt eine mittelst Mutterschrauben     h    am  Deckel a gehaltene Ringscheibe i, mittelst  derer die Teile     a,   <I>d</I> und     e    vor dem Einbau  in das Gefäss zusammengehalten werden  können.

   Mittelst der eben erwähnten Schrau  ben h kann alsdann dem Verschluss, bevor  der Innendruck p zur Wirkung gelangt, eine  gewisse     Vorspannung    erteilt werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2  stützt sich der     Widerlagerreifen    e mit einer  aussenkonischen Fläche gegen einen mehr  teiligen konischen     Flanschenring    f', der mit  seinem konischen Teil in eine entsprechend  konische Hinterdrehung des Gefässes b ein  gesetzt ist. Die einzelnen Stücke des     Flan-          schenringes    f' sind schräg nach oben her  ausnehmbar.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.        ä     soll eine sehr genaue     Werkstättenausführung     ermöglichen. Der zylindrische, auf einem  Absatz q der     Gefässinnenwand    sitzende       Widerlagerreifen    e besitzt oben eine nach  innen zu abgeschrägte Stirnfläche, in wel  che, nachdem er in das Gefäss ' eingesetzt ist,  eine Anzahl über jene     Stirnfläche    gleich  mässig verteilte Löcher gebohrt werden, die  sich bis in die Gefässwand erstrecken.

   Diese  Löcher dienen zur Aufnahme von genau    passenden,     zweckmässigerweise    mit Schrau  bengewinde versehenen Bolzen f", welche  den durch den Innendruck p auf den Deckel  a ausgeübten Schub auf die Gefässwand b  übertragen und auf     Abscherung    beansprucht  sind.

   Auf den obern Innenrand des     Wider-          lagerreifens    e ist eine gegebenenfalls mehr  teilige Ringscheibe     i    gelegt, die     mittelst     Mutterschrauben     la    am Deckel festgehalten  ist und die Teile<I>a,</I>     d    und e vor dem Ein  bau in das Gefäss zusammenhält.     Mittelst     der Mutterschrauben und der Ringscheibe i  kann dem Verschluss eine gewisse     Vorspan-          nung    beigebracht werden, bevor der Innen  druck p zur Wirkung gelangt.  



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    4  besitzt der Dichtungsring d eine derartige       Querschnittsform,        da.B    die Dichtung an den  Stellen, wo er an der schrägen Fläche c  des Deckels a und an der Innenwandung  des Gefässes b anliegt, je längs einer seiner  Kanten stattfinden kann.  



  Der in     Fig.    5 dargestellte     Dichtungring    d  ist, etwa nach Art von Kolbenringen, an  der     Stelle    k geschlitzt,, wodurch seine  federnde Wirkung erhöht werden kann. Man  kann einen solchen geschlitzten Dichtungs  ring durch geeignete Wahl seines äussern  Durchmessers mit einer gewissen     Vorspan-          nung    in den durch b, c und e gebildeten  Zwischenraum einsetzen, so dass, wenn er  nachher den Innendruck (p) auszuhalten hat,  dann auch eine Abdichtung des Schlitzes     k     stattfindet.

   Es können auch zwei oder mehr  ungeteilte oder geschlitzte Dichtungsringe  hintereinander in den durch b, c und     e    ge  bildeten Zwischenraum eingeschaltet werden;  sind dieselben geschlitzt, so werden die  Schlitze gegeneinander versetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Verschlie ssen an Druckgefässen, dadurch gekennzeich net, dass der mit einer schrägen Aussen fläche versehene Verschlussdeckel durch den auf ihn wirkenden Innendruck mindestens einen elastischen Dichtungsring, der sich gegen ein leicht in das Gefäss einsetzbares Widerlager stützt, durch Bonuswirkung aus weitet und gegen die Gefässinnenwand presst, wodurch eine Abdichtung zwischen dem Deckel, dem Dichtungsring und der Gefäss wand zustande kommt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wider lager für den Dichtungsring durch einen mehrteiligen, auf Abscherung 'beanspruch ten Reifen gebildet ist, der in eine Ring nut der Gefässinnenwand eingelegt ist und durch eine Anzahl über seine äussere Stirnfläche verteilte, am Verschlussdeckel befestigte Ringsektoren in seiner Lage gehalten ist.
    Einrichtung gemäss Patentansprcuh, da durch gekennzeichnet, dass sich das Wi- derla.ger für den Dichtungsring auf einen konischen, in mehrere über die äussere Stirnfläche des Widerlagers verteilte Stücke zerlegten Flanschenring stützt, welch letzterer mit seinem konischen Teil in eine konische Hinterdrehung der Ge fässwand eingreift. 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Wider lager für den Dichtungsring mindestens mittelst gleichmässig über seine äussere Stirnfläche verteilter, ihn selbst durch setzender und in die Gefässwand eingrei fender Bolzen festgehalten ist.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerlager ausserdem durch eine Anzahl auf einer abgesetzten Ringfläche desselben angeordneter, am Verschluss- deckel mittelst Mutterschrauben befestig ter Ringsektoren in seiner Lage gehalten ist, welche Anordnung ermöglichen soll, dem Verschluss eine Vorspannung zu er teilen, bevor er einem Innendruck ausge setzt wird. <B>5</B>.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dichtungs ring eine derartige Quersehnittsform be sitzt, dass mindestens an einer Anlagestelle desselben Kantendichtung auf seinem Um fang stattfindet. 6. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dichtungs ring an einer Stelle geschlitzt ist. 7. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dichtungs ring aus Metall besteht.
CH132898D 1927-06-24 1928-06-23 Einrichtung zum selbsttätigen Verschliessen an Druckgefässen. CH132898A (de)

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