CH132904A - Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen.

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CH132904A
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Dr Hansen Friedrich J M
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G1/00Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal
    • C10G1/06Production of liquid hydrocarbon mixtures from oil-shale, oil-sand, or non-melting solid carbonaceous or similar materials, e.g. wood, coal by destructive hydrogenation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C5/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms
    • C07C5/02Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by hydrogenation
    • C07C5/10Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by hydrogenation of aromatic six-membered rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     flüssigen        Kohlenwasserstoffen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von flüssigen       Kohlenwasserstof    f en aus kohlenstoffhaltigen  Produkten durch Behandlung mit atomarem  Wasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass  die kohlenstoffhaltigen Produkte in dem  Temperaturbereich, in welchem das beab  sichtigte Reaktionsprodukt beständig ist,  so nahe an die Entstehungsstelle des atoma  ren Wasserstoffes     herangeführt    werden, dass  der dissoziierte Wasserstoff vor seiner     Re-          kombination    zur Reaktion mit dem kohlen  stoffhaltigen Produkt gelangen kann.  



  Es wurde gefunden, dass die allgemein  als Hydrierung bezeichnete Anlagerung  von Wasserstoff an kohlenstoffhaltige Pro  dukte, wie zum Beispiel Kohle oder Kohlen  wasserstoffe, zum Beispiel Naphtalin,     wPIche     bisher nur unter Anwendung hoher Drucke  oder empfindlicher Katalysatoren gelang,  ohne wesentlichen Druck, mit einfachen Ka  talysatoren oder auch ohne solche gelingt,  wenn der Wasserstoff kurz vor seiner An  wendung in atomaren Wasserstoff gespalten  wird.

      Die Spaltung des Wasserstoffmoleküls  in atomaren     Wassersotff    ist an sich bekannt  und wird zum Beispiel mittelst des elektri  schen Lichtbogens, einer     heissen    Funkenent  ladung oder hoch erhitzten     Wolframdrähten          ausgeführt.    Die Rückwandlung des atomaren  Wasserstoffes erfolgt unter Umständen sehr  bald, und es ist deshalb für das neue Ver  fahren von Wichtigkeit, dass die Anwendung  des gespaltenen Wasserstoffes schnell nach  seiner Entstehung, zum Beispiel sofort an  seiner Entstehungsstelle, erfolgt.    <I>Beispiel</I>    Als Beispiel sei eine Hydrierung von  Kohle nach dem neuen Verfahren angeführt.  



  In eine     isolierende    Retorte, welche bei  spielsweise aus Quarz bestehen kann, wird  der zu hydrierende     Kohlengries    eingebracht.  Am tiefsten Punkt der Retorte mündet eine  Wasserstoffzuleitung und eine Metallelek  trode zur     Zuführung    hochgespannten Wech  selstromes. Höher endet in den     Kohlengries     die andere, zweckmässig beweglich angeord  nete Elektrode.      Die Retorte besitzt einen Abzug, durch  welchen die entstehenden Gase der Konden  sation zugeleitet werden. Nachdem durch  Wasserstoff die Luft aus der Apparatur  verdrängt ist,     wird    die Hochspannung ein  geschalten. Man sieht dann in dem Kohlen  gries viele kleine     unstätige    Lichtbogen über  gehen.

   Gleichzeitig entsteht eine starke Ent  wicklung     kondensierbarer    Dämpfe, welche,  ausser dem in der Kohle enthaltenen und       etwa        neugebildeten    Wasser, flüssige Kohlen  wasserstoffe in erheblicher Menge enthalten.  



  Durch geeignete     Vorschaltwiderstände     ist zu sorgen, dass die Stromstärke nicht zu  hoch     ansteigt,    da sonst die Lichtbogen  bildungen und damit die Spaltung des  Wasserstoffes aussetzt und die Kohle als  elektrisches Widerstandsmaterial lediglich  durch den Strom erhitzt und destilliert wird.  Um alle Kohlenteile zu erreichen,     wird    die  bewegliche Elektrode zeitweise bewegt. Die  die Retorte verlassenden Gase können direkt  kondensiert oder auch noch zu weiteren,  zum Beispiel     Crakreaktionen    durch geeignete  Vorlagen geleitet werden.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Die Hydrierung von Naphtalin erfolgt  im allgemeinen in der Art, dass Naphtalin  dämpfe mit überschüssigem Wasserstoff  unter Druck über einen Katalysator geleitet  werden. Da durch Verunreinigungen des       Naphtalins    der Katalysator sehr leicht -ver  giftet     _    wird,     ist    eine besonders sorgfältige  chemische Reinigung des Naphtalins vor der  Hydrierung erforderlich. Nach dem neuen  Verfahren werden     ungereinigte        Naphtalin-          dämpfe    zusammen mit Wasserstoff in eine  geeignet gebaute elektrische Funkenstrecke  oder Lichtbogen geleitet, in welcher der  Wasserstoff in     bekannter    Weise dissoziiert.

    Der entstehende atomare Wasserstoff lagert  sich leicht bei niedrigen Drucken an die  eingeleiteten     Naphtalindämpfe    an. Bei dem  Verfahren ist Sorge zu tragen, dass das     Hy-          drierungsprodukt    sehr schnell aus dem hei  ssen Bereich der Funkenstrecke oder des       Lichtbägens    entfernt wird, da sonst das       Hydrierungsprodukt    wieder zerfällt. Bei der    Ausführung des Verfahrens zeigt es sich,  das die     Dissoziierung    des Wasserstoffes bei  reinem Wasserstoff leicht einsetzt und nach  dem Einsetzen durch fremde Beimengungen  zum Wasserstoff nicht schnell gestört wird.

    Das Einsetzen der     Dissoziierung    wird jedoch  bei durch fremde Beimengungen verunreinig  tem Wasserstoff schwer erreicht. Es ist  deshalb zweckmässig, die zu hydrierenden       Naphtalindämpfe    erst nach Einsetzen der       Dissoziierung    in die Apparatur einzuleiten.  Nach Einleiten der     Naphtalindämpfe    macht  es sich bemerkbar,     da.ss    die Spaltung des  Wasserstoffes quantitativ nachlässt. Aus die  sem Grund hat es sich weiter als vorteil  haft erwiesen, die Zuführung der     Naphtalin-          dämpfe    im kontinuierlichen Betrieb mit  Unterbrechungen vorzunehmen, während wel  cher der Wasserstoff allein durch die Appa  ratur zirkuliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohleuwasserstoffen aus kohlenstoffhaltigen Produkten durch Behandlung mit atomarem \#Tasserstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die kohlenstoffhaltigen Produkte in dem Temperaturbereich, in welchem das beab sichtigte Reaktionsprodukt beständig ist, so nahe an die Entstehungsstelle des atoma ren Wasserstoffes herangeführt werden, dass der dissoziierte Wasserstoff vor seiner Re ltombination zur Reaktion mit dem kohlen stoffhaltigen Produkt gelangen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zuführung des zu hydrierenden Produktes in die von Wasserstoff durehströmte Apparatur erst nach Einsetzen der Spaltung des Wasser stoffes erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des zu hydrierenden Produktes mit Unter brechungen erfolgt, während dessen der zur Spaltung gelangende Wasserstoff allein durch die Apparatur zirkuliert.
CH132904D 1927-01-24 1927-01-24 Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen. CH132904A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2542004A1 (fr) * 1983-03-02 1984-09-07 British Petroleum Co Procede de conversion assistee a l'electricite de produits carbones lourds

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