Neigungswage. Die Erfindung bezieht sich,auf eine Nei- gungaw@age, und zwar eine solche mit soge- nannten Faktorhebe:ln, das heisst Hebeln, die je einen bestimmten Bruchteil der Last auf die Lastausgleichsvorrichtung übertragen und deren ,dem Einheitspreise der betreffenden Ware entsprechende Kombination das erfor derliche -Übersetzungsverhältnis ergibt.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine solche Wage der angegebenen Art, die mindestens zwei voneinander unabhängig durch den Lastträger betätigte Lastaus gleichsvorrichtungen besitzt und kennzeich net sich dadurch, dass eine der Lastaus gleichsvorrichtungen mit einer Gewichtsan zeigevorrichtung, eine aridere mit einer Vor richtung zur Anzeige eines,
dem Gewicht pro portionalen Preises zusammenwirkt und Llass zwischen dem Lastträger und den Lastaus- gleichsvorrichtungen diese Teile miteinander verbindende Faktorhebel vorgesehen sind, um die dem Gewicht proportionalen Preise unter der gemeinsamen Kontrolle der Faktorhebel und der zugeordneten Lastausgleichsvorrich- tung gleichzeitig :
mit dem durch Zusammen- wirken der Gewichtsanzeigevorrichtung mit der andern Lastausgleichsvorriclitung zu stande kommenden Anzeigen des Gewichtes anzuzeigen.
In den Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform einer gemäss der Erfindung hergestellten Plattformwage beispielsweise veranschaulichen, ist.
Fig. 1 eine Ansicht der Wage, Fig. 2 ist in grossem Massstab eine An sicht eines Teils der Wage, wobei einzelne Teile weggebrochen sind. Diese Figur lässt die Anzeigeskalen erkennen; Fig. ä zeigt in vergrössertem Massstabe eine Preisskala -der Wage; Fig. 4 ,ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der 2; Fig. 5 ist ein ,Schnitt nach Linie 5-5 dar Fig. 2;
Fig. 6 ist eine Aufsicht auf eine Tasten- und F.aktorhebeleinrichtungder Wage; Fig. 7 ist eine Seitenansicht des Faktor- hebelmechanismus; Fig. 8 ist eine Einzelansicht eines Mecha- nismus zur Steuerung eines Abdeckschildes, eines Preisanzeigers :der Wage;
Fig. 9 ist ein \Schnitt nach Linie 9 -9 der Fig. 6, unid zeigt gewisse Einzelheiten des Steuermechanismus für die Faktorhebel; Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9;
Fig. 10a ist eine Einzelansicht des Hebel- steuermechanismus; Fig. 11 ist eine Einzelansicht ides durch Tasten -betätigten Mechanismus für die Steue- rung der Faktorhobel; Fig. 12 ist ein .Schnitt nach Linie 12-12 der Fig. 11; Fig. 13 ist eine Aufsicht auf einen Mecha nismus zur,Steuerung der Preisskala;
Fig. 14 ist eine ;Seitenansicht des in Fig. 13 dargestellten Mechanismus, und Fig. 15 ist eine schematische Darstellung des Hebelmechanismus der Wage.
Vor näherem Eingehen auf die Erläute rung der Bauart ider Wage anhand von Zeich nungen mag die allgemeine Wirkungsweise r dargestellten Wage kurz beschrieben wer den. Die Waige ist so gebaut, .dass die Ge wichte in Verbindung mit dem Preise der ge wobenen Ware .anzeigt, und ausserdem ist. da für gesorgt, dass ider Gewichtseinheitspreis der Ware angezeigt wird.
Dementsprechend ist eine Gewichtskala und eine Gesamtpreisskalä vorgesehen; die beiden Skalen werden durch zwei Balken betätigt, die im nachstehenden als CTewichtslralken bezw. Preisbalken be zeichnet werden.
Die die Last aufnehmende Plattform oder Schäle steht in Wirkungsver bindung mit den Lastausgleichpendeln, wie es bei Wagen dieser Art üblich ist. Die Wiege- last .der Wage wird durch ein Hebelsystem sowohl auf den Gewichtsbalken wie auf den Preisbalken übertragen. Genanntes Hebel system enthält eine Anzahl von Faktorhebeln, die sämtlich dauernd mit der idie Last auf- nehmenden Plattform oder Schale,
sowie mit dem Gewichtsbalken in Wirkungsverbindung stehen, so dass alle Faktorheibel bei jedem Wägevorgange wirksam sind.
Die allgemeine Anordnung der Teile der Wage ist aus Fig. 15 ersichtlich, in der die Hebel und Balken schematisch in Verbindung mit Iden zugehörigen Lastausgleichpendeln und :Skalen dargestellt sind. Es sei unter Be zugnahme auf Fig. 15 angenommen, dass ein senkrechtes Glied 30, das in gestrichelten Linien .dargestellt ist, mit der Plattform oder Wiegeschale verbunden sei, so @dass es nach unten gedrückt wird, wenn die Last auf die Schale gelegt wird.
Das Glied 30 ist am un tern Ende bei 32 an einem Hebel 31 ange- lenkt. Der Drehpunkt 32 teilt im dem dem Darstellungsbeispiel zugrunde gelegten Falle den Hebel in zwei Teile im Verhältnis von 1 : 4. Der Hebel 31 ist auf dem einen Ende durch einen Lenker 33 mit @diem Mittelpunkt eines Hebels 115 verbunden.
Entsprechend dem Verhältnis des Armes zu Odem Hebel 31 wird ein Fünftel der auf das Glied 30 aus geübten Last auf den Hebel 115 übertragen. Dieser Hebel ist an den Enden mit Gelenken 116 und 117 versehen, die durch geeignete Lenker mit den Mittelpunkten von Hebeln 118 bezw. 119 verbunden sind, deren Enden ihrerseits durch Lenker 34 mit Einzelfaktor hebeln 40 in Verbindung stehen. Die Gelenk punkte der Faktorhebel 40 sind mit 38 be zeichnet. Diese Gelenkpunkte unterteilen die einzelnen Faktorhebel im Verhältnis von 1 : 4.
Der kürzere Arm jedes Faiktorhebels ist durch Lenker 41 dauernd mit dem Gewichts balken 42 verbunden, während die längeren Arme für gewöhnlich ausser Verbindung mit dem Preisbalken 44 stehen, aber einzeln nach Wunsch mit dem Bügel 121 des Hebels 44 in gelenkige Verbindung gebracht werden kön nen. Der Gewichtsbalken 42 hat U-förmige Gestalt, un:d ,die eine zusätzliche Gruppe bil denden Faktorhebel 51 sind durch die Lenker 36 mit dem Ende .des kurzen Armes -des He bels 31 in einer der vorgeschriebenen ganz ähnlichen Weise verbunden.
Mit ihren obern Enden stehen die Hebel 36 dagegen mit,den IIZittelpunkten der Faktorhebei 51 in Verbin dung. Der Gewichtshebel 42 ist durch Bän- der 61 und 62 mit einem Ausgleichpendel 60 und durch ein Zahnstangengetriebe 69 mit einer Gewichtsskala 68 verbunden. Der Preis balken 44 steht durch Bänder 64 und 65 mit einem Lastausgleichpendel 63 und durch ein Zahnstangengetriebe 71 mit einer Preisskala 70 in Verbindung.
Da jeder einzelne Faktor liebel 40 und 51 dauernd mit dem Gewichts balken 42 verbunden ist, sind sämtliche Fak- torhdbel beim Wiegevorgange wirksam, so dass ein bestimmtes unveränderliches Verhält nis des auf den Balken 30 ausgeübten Ge wichtes übertragen und durch,das Pendel 60 ausgeglichen wird. Die Angabe der Gewichts skala 68 wird also durch die Faktorhebel nicht verändert.
Da aber die Gelenke 43 und 53 nach Belieben einzeln mit idem Preisbalken verbunden und mit ihm ausser Verbindung gebracht werden können, kann die von dem Gliede 30 :durch die Hebel 40 und 51 auf den Preisbalken 44 für eine gegebene Wiege last ausgeübte Kraft verändert und die Preisskala entsprechend verschiedenen vor- herbestimmten Faktoren,
der Last eingestellt werden. Das Verhältnis des auf das Glied 30 wirkenden Gewichtes zu der auf den Preisbalken 44 übertragenen Kraft mag dnzrch ein besonderes Beispiel analysiert wer den, bei dem angenommen werde, dass eine Last von einem Pfund auf das Glied 30 wirke, die sich aus<B>100</B> Krafteinheiten zu sammensetzen möge.
In diesem Falle wirken ein Fünftel, das heisst 20 Einheiten der Lasst auf den Lenker 33 und werden auf die Fak- torhebel 40 übertragen, während vier Fünftel der Last oder 80 Einheiten durch den Len ker 35 auf idie Falitorhebel 51 wirken. Dies ergibt sich natürlich aus dem Verhältnis von 1 : 4, das die Arme des Hebels 31 aufweisen.
Die auf .den Lenker 33 ausgeübten 20 Kraft einheiten werden durch ;die Hebel 115, 118 und 119 in vier gleiche 'Teile von je fünf Einheiten unterteilt, und ein Teil von fünf Einheiten wird durch jeden Lenker 34 auf seinen zugehörigen Faktorheibel 40 übertra gen.
Entsprechend dem Verhältnis,der Arme dieser Faktorhebel wird die von jedem Hebel 40 aufgenommene Kraft von fünf Einheiten wieder unterteilt, und zwarwerden vierKraft- einheiten auf den Gewichtsbalken 42 ausge übt, während eine Einheit an ldem Drehpunkt 43 wirksam ist.
Die durch den Lenker 35 übertragene Kraft von 80 Einheiten wird schliesslich durch die Faktorhebel 51 gleich mässig verteilt, indem jeder dieser vier Fak- torhebel 20 Einheiten aufnimmt, von denen je 10 durch die Gelenke<B>52</B> auf den Gewichts balken 42 übertragen werden, während 10 Einheiten an jedem Drehpunkt 53 wirksam sind.
Die Bügel 121 des Preisbalkens 44, an welche die Faktorhebel .angreifen, sind in gleichen Abständen längs der Preisschiene 44 angeordnet, so dass, wenn der dem Drehpunkt des Balkens zunächst liegende Faktorhebel 40 mit seinem Bügel gelenkig verbunden wird, eine Kraft von bestimmtem Wert, der eine Werteinheit, von zum Beispiel 1 Rappen pro Pfund darstellen mag, beim Verschieben des Preispendels 63 und damit -der Preisskala 70 wirksam ist.
Der nächste Faktorhebel 40 wird, wenn er an seinem Bügel 121 drehbar aufgehängt ist, beim Verschiebendes Preis balkens und der Preisskala mit doppelter Kraft wirksam sein -und demzufolge einen Wert von 2 Rappen pro Pfund darstellen. Durch wahlweise Verbindung zweier oder mehrerer Fa:ktorhebel 40 mit dem Preisbalken werden auf diesen Kräfteausgeübt, die Wer ten bis zu 10 Rappen entsprechen.
In ähnlicher Weise kann :der dem Dreh punkt des Preis'balkens 44 zunächst liegende Faktorhebel 51 eine Kraft auf diesen Bal ken übertragen, die 10 Rappen entspricht, und durch verschiedene Kombinationen der Faktorhebel 51 können Kräfte, .die Werte von 10 Rappen bis zu 1 Franken entsprechen, auf den Preisbalken 44 übertragen werden. Es ergibt sich also, da.ss die Gesamtkraft, die auf den Preisbalken ausgeübt werden kann, einem Werte von Fr. 1. 10 pro Pfund entspricht.
Da diese Geldwerte sämtlich auf ein Gewicht von 1 Pfundbezogen sind, das lauf das Glied 30 ausgeübt wird, ergibt sich"dass, wenn man mehr als 1 Pfund auf das Glied 30 wirken lässt, eine entsprechende Anzeige auf der Preisskala 70 den Gesamtpreis des gewoge- neu Gegenstandes bei dem entsprechend ge wählten Pfundpreis angibt.
Die baulichen Einzelheiten der W sage sind in den Fig. 1 und 2 veranschaulicht. In Fig. 2 ist eine Plattformwege dargestcl'lt, deren Plattform 20 auf Stützen 104 ruht, die mit einem Traggestell 105 aus einem :Stück be stehen. Ein Glied 106 ragt von. ,dem Gestell <B>105</B> nach unten und. ruht auf einer Schneide 107, die von einem mit einem Gegengewicht 21 versehenen Hebel 108 getragen wird. Dies Gegengewicht dient zum Austarieren der Wage.
Die Last wird durch ein Glied 30, das von der Unterseite des Gestelles 105 ausgeht, auf,das System von Hebeln übertragen, das in Fig. 15 (dargestellt ist.
In Fig. 2 ist -die Gewichtsskala mit 68 be zeichnet; sie besteht aus zwei nebeneinander angeordneten Skalen mit entgegengesetzter Bezifferung, die um 180 igegeneinander ver setzt sind, so sass die eine Skala von ider einen Seite des Wagengehäuses laus und die andere Skala von der andern Seite aus abge lesen -werden kann.
Die Skala 68 ist mit dem Gewichtsbalken 42 durch ein geeignetes Band mittelst eines Hebels 76 verbunden"der einen geeigneten mit ihm ein Stück bildenden iSektor oder Nocken aufweist, sowie durch ein Glied 77, .das ein mit der .Skala verbundenes Zahn- stangengetriebe 69 betätigt. Mit dem Hebel 76 ist eine Flüssigkeitsbremse 80 verbunden. um die Schwingungen zu dämpfen.
Die Preisskala 70 wird vom Preisbalken aus in ähnlicher Weise durch Vermittlung des He bels 75 des Gliedes 81, sowie :des Zahnstan- gengetriefes 71 betätigt, wobei eine mit den Hebeln 75 verbundene Flüssigkeitsbremse 82 die Schwingungen dieses Teils des Mechanis- mus dämpft. An den Armen 75 und 76 vor gesehene geeignete Sektoren oder Nocken sind durch Bänder 65 bezw. 62 mit den Lastaus- gleichpeRdeln 63 bezw. 60 verbunden.
Wenn der Gesamtpreis eines gewogenen Gegenstan des in -dieser Weise angezeigt wird, ist es oft erwünscht, auch den Preis für :die Gewichts einheit anzugeben, und zu ,diesem Zwecke sind die Anzeiger 90 und 91 vorgesehen.
Diese Anzeiger sind so angeordnet, @dass sie durch ihre,Stellung den besonderen Preis für ,die Gewichtseinheit angeben, der für die Preisberechnung ausgewählt ist; sie werden in der weiter unten näher zu beschreibenden Weise durch,den Mechanismus betätigt, :der die Gelenkverbindung ,der verschiedenen Fak- torhebel 40 und 51 mit dem Preisbalken 44 bewirkt.
Wie die Fig. 6 und 7 erkennen lassen, ist das oben erwähnte Gegengewicht 21 ün dem geschlossenen Ende eines U-förmigen Hebels 108 aufgehängt, der im wesentlichen in der Mitte seiner beiden Schenkelbei 109 drehbar gelagert ist. Die freien Enden der Schenkel -des U-förmigen Hebels sind an Glieder 106 aasgelenkt, die von dem die Plattform 20 tra genden Gestell 105 nach unten ragen.
Der Hebel 108 und das Gegengewicht gleichen lediglich die Wageteile selbst aus und spielen beim Wiegen keine andere Rolle. Die Wiege last wird durch das Glied 30 auf den Hebel 31 übertragen, der, wie bei Besprechung :der Fig. 15 erwähnt, durch die Faktorhebel mit dem Gewichtsbalken 42 und idem Preisbalken 44 verbunden ist.
Die Verbindung ides Glie des 30 mit dem Gewichtsbalken 42 mag zu nächst 'beschrieben werden. Wie Fig. 10 zeigt,- ruht ein im untern Teil ,des Gliedes 30 vor gesehenes Lager auf einer Schneide 32 des Hebels 31. Diese Schneende unterteilt, wie oben bereits auseinandergesetzt, den Hebel im Ver hältnis 1 : 4.
Eine am andern Ende des länge ren Armes des Hebels 31 vorgesehene Schneide ruht auf einem Lager eines :Schä- kels 33, das von geeigneten in der Mitte des Hebels 115 (Fig. 7 und 1.0) angeordneten Schneiden herabhängt. Der Hebel 115 ist auf seinen Enden mit jSchneiden 116, 117 ver sehen, die auf Lagern von Schäkeln ruhen, die ihrerseits von in der Mitte von Hebeln 118 bezw. 119 angeordneten iSchneiden her abhängen.
Auf den Enden ides Hebels 118 vorgesehene Schne%den 120 ruhen auf Lagern von Bügeln 34, die von zweien der Faktor hebel 40 (Fig. 7 und 10) herabhängen.
Der Hebel 119 mit den übrigen beiden Faktor-- hebeln 40 in entsprechender Weise verbunden. Jeder Faktorhebel 40 ist mit einem Ende in dem Lager eines Schäkels 41 drehbar, der von einer geeigneten :Schneide des Gewichts balkens (Fig. 7 und 10) herabhängt. Der kürzere Arm des Hebels 31 ist durch .ähnliche Hebel und Lenker mit den Faktorhebeln 51 verbunden, deren eine Enden durch (dfie Glie der 52 -mit dem Gewichtsbialken 42 in Verbin dung, stehen.
Da dieses System im wesent lichen mit dem vorstehend im Zusammenhang mit den Faktorhebeln 40 beschriebenen bis auf die Verschiedenheit des Verhältnisses der Hebelarme übereinstimmt, erübrigt sich eine eingehende Beschreibung.
Das Band 61 (Fig. 7) zur Betätigung .des Lastausgleich- pendels 60, sowie der Gewichtsanzeigeskala 68 ist mit dem Gewichtsbalken in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise verbunden, und aus der bisherigen Beschreibung ergibt sich, d@ass, solange,die von denn Gewichtsbalken 42 entfernt liegenden Enden der Faktorhebel 40 und 51 in geeigneter Weise unterstützt sind, die gesamte Wiegelast,
die durch das Ge wicht 21 nicht ausgeglichen ist, durch Ver mittlung der Faktorhebel auf den Gewichts balken wirkt und beim Verschieben des Lastaus,gleichpendels 60 und der Gewichts skala 68 wirksam ist. Die Art und Weise, in der diese Enden :der Faktorhebel unter stützt werden, ergibt sich aus der nachstehen den Beschreibung des Antriebsmechanismus für die Preisskala.
Wie aus ,den Fig. 10 und 11 hervorgeht, sind,die von den Schäkeln 41 und 52 entfernt liegenden Enden der Faktorhebel 40 und 51 mit Schneiden 43 bezw. 53 versehen. Da die Lagerungen für diese ,Schneiden im wesent lichen gleichartig sind und sie lediglich mit Bezug auf einen der Hebel 40 .beschrieben werden, versteht es sich, tdass -diese Beschrei bung ebenso für die Lager und den Antriebs- mechanismus der Hebel 51 gilt.
Die Schneide 43 ruht für gewöhnlich in einer V-förmigen Kerbe im obern Teil eines in senkrechter Richtung verschiebbaren Gliedes 125 (Fig. 10- und 11), das auf seine senkrechte Bewegungs bahn .durch Stifte 126 und 127 beschränkt ist, die ran einem am Sockel oder Wage befe stigten Bocke sitzen und mit Schlitzen 128 des Gliedes 125 zusammenwirken. Es ist er sichtlich, dass für jeden Faktorhebel 40 ein solches Glied vorgesehen ist.
Das Glied 125 wird für .gewöhnlich durch einen Kniehebel 145, der in Fig. 10 in der Sperrstellung und in Fig. 11 in eingeknickter Stellung gezeigt ist, in angehobener Lage gehalten, in der die Schneide 43 unterstützt wird. Das eine Glied des Kniehebels 145 ruht drehbar auf einem Zapfen 126, während,das andere Glied an das Stück 125 an-gelenkt ist.
Eine an einen For t- satz des mit :dein Zapfen 126 verbundenen Gliedes angreifende Feder<B>161</B> drängt den Kniehebel ständig in die iSperrlage. Der Knie hebel kann durch einen Lenker 146, der mit seinem Gelenk drehbar verbunden ist, in weiter unten zu beschreibender Weise einge knickt werden. Befindet sich -der Knieh:e#bel in der Sperrstellung, so ist das Glied 125 angehoben und unterstützt die ,Schneide 43 des Faktorhebels 40 (Fig. 10).
Ist der Knie- liebel dagegen, wie in F'ig. 11 gezeigt, einge knickt, so ist,das Glied 125 gesenkt und hat ,die Schneide 43 auf die Lager des Doppel bügels 121 abgesetzt, der von einer 3tange 131 des Preisbalkens nach unten hängt. In dieser Lage steht der Faktorhebel 40 natür lich in Wirkungsbeziehung zu -dem Preisbal ken.
Das Glied 125 (Fig. los) trägt einen Stift 138, der mit einem Schlitz in dem einen Ende eines Sahwingheibels 135 zusammen wirkt. Ein in,dem andern Ende dieses Hebels vorgesehener Schlitz wirkt mit einen Stift 137 :eines Gliedes 133 zusammen, das gleich falls eine -Schwingbewegung in senkrechter Richtung ausführen kann und auf seine senk rechte Bewegungsbahn .durch geeignete, mit den Stiften 126 und 127 zusammenwirkend- Schlitze beschränkt wird.
Wenn das Glied 125 angehoben ist, so ist das Glied l33 ge senkt und umgekehrt. Das Glied 133 hat am obern Ende eine V-förmige Ausnehmung, die, wenn das Glied hochgeht, auf einen Stift 132 eines Gewichts 130 (Fig. 10), ;das für ge wöhnlich auf der Schiene 131 ruht, trifft, und das Gewicht anhebt und von dieser Schiene freihält.
Das Gewicht ist gleichfalls in geeigneter Weise geführt, um zu veThin- lern, dass es mit den andern Arbeitsteilen der Wage in störenden Einsgriff kommt. Die Wir kung ides Gewichts 130 ist die, dass es das tote Gewicht des Faktorhebels 40 und .der mit -diesem verbundenen Lenker ausgleicht.
Das Gewicht wird natürlich auf den Preisbialken 44 aufgesetzt, wenn der Faktorhebel 40 au sser Wirkungsbeziehung zu idiesem gebracht wird.
Es versteht sich,,dass ,zu jedem Doppel bügel 121 ein Faktorhehl 40 und ein Faktor h ebel 51 gehört und @dass für gewöhnlich sämtliche Faktorhebel von,diesen Bügeln frei gehalten werden, ;dass aber ihre Schneiden ge- wünschtenfalls auf :
die darin vorgesehenen Lager gebracht werden können. Die Faktor hebel 40, die im nachstehenden mit Einer- Faktorhebeln , und die Faktorhebel 51, die im nachstehenden mit Zehner-Faktorhebeln:> bezeichnet werden, werden von besonderen Tastenreihen (Fig. 6 und 7) aus betätigt, und zwar werden ;
durch idie untere Tastenreihe 150 die Einer-Hebel betätigt und die Pfund preiswerte von 1 bis 10 Rappen in Stufen von 1 Rappen ausgewählt, während durch die obere Tastenreihe 150' die Zehner-Hebel be tätigt und die Pfundpreiswerte von 10 Rap pen bis 1 Franken in .Stufen von 10 Rappen ausgewählt werden. Die Betätigung einer der Tasten der E.inerreihe ist in Fig. 11 veran schaulicht.
Ein Lenker 146 ist mit dem einen Ende an das Gelenk eines Kniehebels 145 und mit dem andern an einen Winkelhebel 147 angelenkt,,der mit einer Stange 151 starr ver bunden ist, die sich untersämtlichen Tasten armen 150 der Einer-Tastenreihe (vergleiche auch Fig. 13) entlang erstreckt. Wenn irgend eine Taste der betreffenden Reihe niederge drückt wird, werden sämtliche Stangen<B>151</B> mit ihren zugehörigen Winkelhebeln 147 ent gegen der Uhrzeigerrichtung gedreht.
Da durch werden .die Lenker 146 nach links (Fig. 11) bewegt, die Kniehebel 145 idurchge- knickt und sämtliche Schneiden 43 der Fak- torhebel 40 auf ihre Bügel 121 aufgesetzt.
Jeder Winkelhebel 147 ist mit .einem Haken 152 versehen, der mit einer Klinke 153 zu- samqmenwirkt. Jede Klinke 153 hängt mit einer Schiene 155 zusammen, die sich gleich- falls längs der Tastenreihe (Fig. 6) erstreckt. Ferner ;sind -die Tastenarme 150 mit Kopf stücken 154 versehen, die so gestaltet sind, dass sie einzelnen der Schienen 155 eine Schwingbewegung erteilen können.
Das in Fig. <B>11</B> sichtbare Kopfstück schwingt die drei äussern Schienen aus und verhindert .die betreffenden Klinken 153 mit den Haken 152 der zugehörigen Winkelhebel 147 in Eingriff zu treten.
Die innere Schiene wird durch das Kopfstück nicht bewegt, und infolgedessen tritt ihre Klinke<B>153</B> mit idem Haken 152 des betreffenden Winkelhebels 147 in Ein griff und hält (den Kniehebel 145 in durchge- knickterStellung. Wird die Taste losgelas sen, so werden die übrigen Kinehebel durch ihre Federn 161 wieder in ihre ;Sperrstellung zurückgeführt, wobei die betreffeniden Glie der 125 angehoben und die iSchneiden 43 ih rer Fa:ktorhebel von Aden zugehörigen Bügeln 121 entfernt werden.
Der Faktorhebel 40, der dem gesperrten Winkelhebel 147 entspricht, ver'blei'bt aber mit einer Schneide 43 auf dem zugehörigen Bügel 121 und wird dadurch in Wirkungsbeziehung zu dem Preisbalken 44 gesetzt.
Es ist ersichtlich, @dass -durch geeignete Gestaltung der Köpfe 154 ider verschiedenen Tasten die Klinken 153 in beliebiger Kom bination ausgelöst werden können, -so 4ass die ,den nicht ausgelösten Klinken zugehörigen Faktorhebel in Wirkungsbeziehung mit ,dem Preisbalken verbleiben, nachdem eine Taste niedergedrückt und losgelassen isst. Es ist fer ner ersichtlich, dass, wenn irgend eine Taste niedergedrückt wird, um eine Kombination von Faktorhebeln einzustellen, durch das Niederdrücken automatisch eine vorherge gangene Kombination gelöscht wird, üa durch das Niederdrücken ,
der Taste gleichzeitig,die Schneiden 43 sämtlicher Faktorhebel zeitwei lig auf ihre zugehörigen Bügel gesetzt wer den. Die Tastenreihe ist ferner mit einer Löschtaste (Fig. 11a) versehen, deren Funk tion ist, irgendeine eingestellte Kombination von Faktorhebeln zu löschen, ohne gleichzei tig eine -andere Kombination herzustellen. Diese Taste ist ähnlich Iden Betätigungstasten ausgebildet mit dem Unterschiede, dass ihr Kopfstück 154 so gestaltet ist,
dass alle Schienen 155 angeschwungen werden, derart dass, wenn die Löschtaste niedergedrückt und dann losgelassen wird, keine der Betätigungs klinken 153 mit den Haken 152 ihrer Winkel hebel 147 in Eingriff treten kann.
Die Zehner-Faktorhebel 51 werden in ent sprechender Weise von der Zehner-Tasten- reihe 150' und den entsprechenden Teilen l25 und 145' bis 151' betätigt. Der Preisbalken 44 (Fig. 9) ist mit einem Bande -64 verbunden, und der auf dieses Band nach unten gerich tete Zug ist von der Zahl und Stellung der Faktorhebel, tdie mit dem Preisbalken in Wirkungsbeziehung stehen, abhängig. In folgedessen verschiebt der Preisbalken sein Pendel 63 und die Preisskala 70 für jede :aus gewählte Kombination von Faktorhebeln in einem .andern Verhältnis zu Odem auf der Plattform ruhenden Gewicht.
Die Preisskala 70 kann also @so eingeteilt sein, da.ss sie den Gesamtpreis der Ware :auf der Wagschale für alle Einheitsgewichte wiedergibt.
Der Preisanzeiger, durch den der Preis für die Gewichtseinheit,der gewogenen Ware sichtbar angezeigt wird, wird durch ,die Betä tigungstasten in der nunmehr unter Bezug- nahme auf -,die Fig. 2, 3, 4, 8, 9, 13 und 14 zu beschreibenden Weise gesteuert. In Fig. 3 ist -die Einerstelle der Preisanzeiger bei 90 und die Zehnerstelle der Preisanzeiger bei 91 dargestellt.
Diese Anzeiger haben die Form von drehbar gelagerten, mit Flanschen ver- sehenen (Sektoren (Fig. 4) mit Kennzeichen auf den Flanschen, .die wahlweise einer Schauöffnung 100 des Skalengehäuses 23 dargeboten werden können.
Der Zehner-Sek- tor 91 ist zusammen mit einem ähnlichen sich nach hinten erstreckenden Zehner-,Sektor 9.1. dessen Kennzeichen sich einer Öffnung 99 in der Rückseite deis Skalengehäuses 23 darbie ten, auf einer drehbar gelagerten Welle 95 befestigt, .unid ,das ganze Gebilde kann durch einen nach abwärts gerichteten Zug auf ein Band 93, das an einem Antriebssektor des Gebildes befestigt, aber durch eine Feder 113 für gawöhulich in,der Nullage ge halten wird, gedreht werden.
Der mit einem ähnlichen rückwärts sich erstreckenden Einer-Sektor 96 und einem Antriebssektor versehene Einer-Sektor 90,sitzt fest auf einer Hülse 97, die auf der Welle 95 frei drehbar ist. Dieses Gebilde kann unabhängig von den Zehner-Sektoren durch einen auf das Band 92 ausgeübten Zug gedreht werden. Das Band 92 ist am Antriebssektor des Gebildes befe stigt, das für gewöhnlich (durch eine Feder 114 in der Nullage gehalten wird.
Diese Anzeiger sprechen, wie weiter un ten erläutert werden wird, auf das Nieder drücken der Betätigungstasten hin an und zeigen an, welche Tasten niedergedrüekt wor den sind, oder mit andern Worten, welcher besondere Gewichtseinheitspreis für die Warenberechnung ausgewählt worden ist. .So lange (diese Anzeiger in Bewegung :
sind, wer den ihre Bezifferungen durch ein Schild<B>101</B> abgedeckt, das dreh bar auf der Welle 95 ge lagert ist und für gewöbnlicli -durch eine Fe der 103 in nicht abdeckender Lage gehalten wird, das aber entgegen der Wirkung,der Fe der durch ein Band 102 in 'die Abdecklage ge bracht wird, sobald eine Taste in einer -der beiden Reihen niedergedrückt wird.
Die Wirkungsweise des Zehner-Anzeigers und,des Einer-Anzeigers sind im wesentlichen gleichartig. Ihre Betätigung erfolgt durch die Zehner- und Einer-Betätigungstasten 150 und 150' und die entsprechenden Hebel 1.=15-151 bezw. 145'-l51'.
In Fig. 9 ist der Überwachungsmechanismus des Zehner Anzeigers dargestellt. Die Kniehebel 145' sind sämtlich in der Sperrlage, das heisst in der Lage dargestellt, in der sie die Glie:dpr 125 hoch halten, um die Faktorhebel 51 von dem Preisbalken 44 frei zu halten.
Die Len ker des Kniehebels, am weitesten rechts, lie gen, wie Fig. 9 erkennen lässt, im wesent lichen in der Flucht miteinander, während die Lenker des zweiten Kniehebels einen klei nen Winkel miteinander bilden, die Lenker des nächsten Kniehebels einen. grösseren Win kel usw.
Wenn nun .die Kniehebel beim Nie derdrücken der Tasten durch die Lenker 146' durchgeknickt werden, so muss das Gelenk des Kuiehebels am weitesten rechts sich um einen grösseren Betrag nach links bewegen als Idas Gelenk :des nächsten Kniehebels, .und Idas Ge lenk jedes nach linke folgenden Kniehebels muss sich um immer kleinere Strecken bewe gen, @um die entsprechenden Faktorhebel auf den Preisbalken aufzusetzen.
Diese verschie dene Bewegung ider einzelnen Kniehebelge- lenke wird erreicht durch verschiedene Länge der Arme der Winkelhebel 147', die -mit den Betätigungstasten 150' zusammenwirken.
Ein Arm 162 besteht mit,dem untern Lenker je des Kniehebels aus einem Stück, und jeder dieser Arme macht offensichtlich um einen verschiedenen Winkel Ausschlag, wenn sein zugehöirger Kniehebel @durchgeknickt wird, und zwar bewegt sich der Arm am weitesten rechts um den grössten Winkel, der nächste um einen kleineren Winkel, der nächste um einen noch kleineren Winkel usw.
Ein Lenker 163 ist auf dem einen Ende mit dem Arme 162 am weitesten rechts vermöge einer Stift- und Schlitzvarbindung verbunden, während er mit,dem andern Ende,an den Arm 162,des anschliessenden Kniehebels angelenkt ist.
Der Kniehebel am weitesten links ist in entsprechender Weise mit seinem Nachbar verbunden. Es ist nun ersichtlich, @dass, wenn irgend ein einzelner Kniehebel @durchgeknickt wird, :dieser Umstand sich durch eine be stimmte Bewegung der Mitte ides Lenkers 163, mit dem er verbunden ist, anzeigt. In ähnlicher Weise wird, wenn mehrere Knie hebel gleichzeitig in irgend einer Kombina tion durch:geknickt werden, die Kombination sich durch bestimmte Bewegungen eines oder beider Lenker 163 genau anzeigen.
Ein Len ker<B>172</B> ist mit seinen beiden Enden -an die Mitte von Lenkern 163 vermöge einer Stift und Schlitzverbindung angeschlossen, und die Bewegungen beider Lenker 163 über lagern sich,deshalb am Lenker 172. Die durch den Drehpunkt 173 angedeutete Mitte dieses letzteren Lenkers bewegt sich immer um eine verschiedene vorherbestimmteStrecke für je den eingeknickten Kniehebel oder eine Knie hebelkombination. Mit andern Worten, die Bewegung des Gelenkpunktes 173 gibt genau die besondere Betätigungstaste an, die nieder gedrückt worden ist.
Die Bewegung dieses Gelenkpunktes wird benutzt, um Iden Zehner Preisanzeiger anzutreiben. Der Drehpunkt <B>173</B> ist mit einem Arm 174 verbunden, der an eine frei auf einer Stange 188 (Fig. 9) drehbare Hülse 175 (Fig. 13) angeschlossen ist. An diese Hülse ist ferner ein Arm 177 angeschlossen, der sich mit Odem Arm 174 be wegt.
Ein Hebel 176, an dessen eines Ende das Antriebsband 93 des Zehner-Anzeigere angeschlossen iot, ist mit dem Ende des Ar mes 177 bei 178 gelenkig verbunden. Das an dere Ende dieses Hebels 176 ist mit einer bogenförmigen Lagerfläche (Fig. 14) ver- zehen, die für gewöhnlich -auf der Hülse 175 ruht und,dem Hebel ermöglicht, sich, bei Be wegungen des Armes 177, um die Stange 188 als Drehzapfen zu bewegen.
Es ergibt sich also, dass das Band 93 bei Herabdrücken jeder Betätigungstastes eine bestimmte Abwärtsver- Fchiebung erfährt, wodurch der ausgewählte Pfund-Preis durch den Zehner-Index 91 an gezeigt wird.
Die Einer-Tasten arbeiten in entsprechen der Weise, mit dem U nterschiede, ,dass in die sem Falle der Hebel 168 (Fig. 13 und 14), der dem Hebel 176 entspricht und das Band 92 des Einer-Anzeigers betätigt, starr mit der der Hülse 175,des Zehner-Anzeigers ent sprechenden Hülse 167 verbunden ist und dass kein Arm entsprechend dem Arme 177 des Zehner-Anzeigers vorhanden ist.
Die normale Wirkungsweise der beiden Einrichtungen ist jedoch bei beiden Einrichtungen dieselbe, da beide Hebel 176 und 1.67 sich in Abhängig keit von den Bewegungen der Kniehebel, zu denen sie gehören, um die Stange 188 drehen.
Aus Fig. 6 ist ersichtlich, dass in der Zehnerreihe eine 1.0-Rappen-Taste vorgesehen ist, die den Zehner-Anzeiger betätigt, und eine 10-Rappen-Taste in der Einer-Reihe, die den Einer-Anzeiger in der soeben beschriebe nen Weise betätigt.
Der Einer-Anzeiger be sitzt jedoch keine Zehner-Marke, da seine Be zifferung, wie üblich, nur von Null bis Neun reicht, und am andern Ende des Sektors auf die Neun eine Null folgt, so dass, wenn die Zehner-Ta.ste der Einer-Reihe gedrückt wird, sie den Einer-Anzeiger um 10 Punkte :dreht und ihn auf Obringt. Es ist also nötig, eine Einheit auf den Zehner-Sektor zu übertragen, um in Iden kombinierten Anzeigern 10 Rappen richtig zur Anzeige zu bringen.
Dies wird durch die in Fig. 14 id.argestellte Einrichtung erreicht, die die Betätigungshebel 168 und 176 des Einer-Banides 92 bezw. des Zehner- Bandes 93 @im einzelnen darstellt. Der Einer Hebel 168 ist vollständig niedergedrückt dar gestellt, wodurch angezeigt wird, dass die 10-Rappen-Taste in der Einer-Reihe ge drückt ist. Eine kleine Skala rechts von den Hebeln veranschaulicht ihre verschiedenen Lagen, wenn die einzelnen Tasten gedrückt sind.
Wie ersichtlich, ist der Hebel 168 in seine Zehnstellung und der Hebel 176 in seine Eins-Stellung herabgedrückt. Der Hebel 176 ist mit einem nach oben gerichteten Fortsatz versehen, der eine seitliche Schulter 182 be sitzt, und der Hebel 168 hat einen aufwärts gerichteten Fortsatz mit einer seitlichen Schulter 184. Die beiden :Schultern sind auf einander zu gerichtet (Fig. 13). Ein Arm 185, der mit dem einen Ende unter der (Schul ter 182 liegt, und ein Arm 183, :dessen eines Ende unter der Schulter 184 liegt, sind starr mit einer um die Welle 186 drehbaren Hühse 190 verbunden.
Der Hebel 168 kann sich aus seiner ursprünglichen Nullage frei bis zur Neun bewegen, ohne @dass die Schulter 184 auf den Arm 183 trifft. Wenn aber der Hebel sich aus der der Neun entsprechenden in die Stellung entsprechend der Zehn bewegt, so tritt die Schulter 184 mit dem Arm 183 in Eingriff und erteilt :diesem ,sowie -dem Arm 185 :eine Schwingbewegung im Uhrzeiger- sinne, worauf der Arm 185 -die Schulter 182 anhebt un(d den Hebel 176 um den .Stift 178 als Drehzapfen bewegt.
Diese Bewegung ge nügt ger0e, um den Zehner-Anzeiger um eine Einheit zu bewegen, wie in der Skala auf der rechten -Seite der Fig. 14 angedeutet. Jedesmal, wenn die Zehner-Taste in der Einer-Reih.e gedrückt wird, wird der Einer SektoT um zehn Einheiten bewegt und :
die Null zur Anzeige bringen, während eine Ein heit auf den Zehner-Anzeiger übertragen wind. Diese übertragene Zehner-Einheit ad diert sich natürlich zu einer etwa bereits vor handenen Zifferangabe des Zehner-Anzeigers bozw. zu irgend einer Angabe, die später durch Niederdrücken einer Taste,der Zehner- Reihe registriert wird.
Wie im vorstehenden -auseinandergesetzt, werden die Angaben der Einheitsgewichts- Preise durch das Schild 101 (Fng. 4) ver deckt, solange die Anzeiger in Bewegung sind. Das :Schild wird .durch ein Band 102 angetrieben, Idas mit seinem untern Ende an einem Arm 195 (Fig. 8 und 13) befestigt ist. Der Arm 195 sitzt an einer :auf der .Stange 188 drehbaren Hülse 194. An derselben Hülse sitzen Arme 192, :die sich nach der entgegengesetzten Richtung wie der Arm 195 erstrecken.
Die Enden der Arme 192 wirken mit Nocken zusammen, die auf :den Schienen 143 bezw. 193 sitzen, :die sieh unterhalb der Zehner-Tasten 150' bezw. der Einer-Tasten 150 erstrecken (Fig. 13). Die Nockenscheibe für die Zehner-Reihe ist in Fig. 8 mit 191 be zeichnet.
Wenn, wie in ider Abbildung darge stellt, irgend eine Taste ider Zehner-Reihe gedrückt wird, ischwingt die 'Schiene 14ä -aus, und der Scheitelteil des Nockens 191 trifft @%bn unten gegen das Ende des Armes 192 und schwingt ihn nach oben, während der Arm 195 sich senkt und das Band 102 nach unten zieht, um das Schild 101 in idie Ahdecklage zu bewegen.
Durch Niederdrücken irgend einer der Einer-Tasten 150 wird in entspre- eh:end:er Weise der Arm 195 durch Vermitt lung der Schiene 193 nach unten bewegt und das Schild in die Abdecklage gebracht. Wer den die Tasten losgelassen, .so wird das Schild 101 natürlich durch die Feder 103 (Fig. 4) zurück in seine Offenlage ',bewegt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Wage ist folgende: Nachdem die Ware auf die Plattform gebracht ist, werden die Tasten in einer dem Pfund-Preise ,der zu wiegenden Ware entsprechenden Kombination niederge drückt.
Sind die Tasten gedrückt, eo bewegt sich das Schild 101 in den !Sichtbereich :des Preisanze%gers und verdeckt dessen Bewe gungen, während .die richtige Zahlenkombi- iration eingestellt wird,
um den gewählten Preis anzuzeigen. Dadurch wird eine dem durch die niedergedrückten Tasten üngezeig- ten Preise entsprechende Kombination der Faktorhebelausgewählt und !das Verhältnis des auf den Balken 44 ausgeübten Zuges überwacht, ums -die Gesamt-Preisskala 70 der art Du. betätigen, dass der GesamtpreiG (les gewogenen Gegenstandes !angezeigt wird.
Werden die Tasten losgelassen, so wird das Preisschild raus dem @Sichtberich entfernt, und der Pfundpreis wird durch die C>ffnun- gen 99 und 100 des Gehäuses 28 Das Geeicht der Ware wird durch ,die Skala 68 und der @Gesa,mtpreis durch fdie Skala 70 angezeigt,
die 'beide auf tder Voxld"er-- und Rückseite des Gehäuses 23 sichtbar sind, so .dass die !drei Zahlengruppen eowohl von,dem Käufer wie :auch von dem Verkäufer be obachtet werden können.
Die Faktorhebel 40 und 51 betätigen so wohl den Preisbalken wie den Gewichtsbal ken. Wenn einzelne !dieser Hebel ausser Ver bindung mit dem Preisbalken gebracht sind, bleiben sie doch mit dem Gewichtsbalken in Verbindung, so,dass ,der letztere !durch idie ge samte Hebelkombination beeinflusst wird.
Bei einer in,der oben beschriebenen Weise ausge- bildeten Wage werden keine Faktorheuel in nicht wirksamer Lage zurückgehalten, viel mehr wird jeder Hebel jederzeit zur Betäti gung !des Gewichtsbalkens der Wage benutzt.