CH132952A - Neigungswage. - Google Patents

Neigungswage.

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CH132952A
CH132952A CH132952DA CH132952A CH 132952 A CH132952 A CH 132952A CH 132952D A CH132952D A CH 132952DA CH 132952 A CH132952 A CH 132952A
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levers
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Company Dayton Scale
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Dayton Scale Co
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      Neigungswage.       Die Erfindung bezieht     sich,auf    eine     Nei-          gungaw@age,    und     zwar    eine solche mit     soge-          nannten        Faktorhebe:ln,    das heisst Hebeln, die  je einen     bestimmten        Bruchteil    der Last auf  die     Lastausgleichsvorrichtung    übertragen und  deren ,dem Einheitspreise der betreffenden  Ware entsprechende     Kombination    das erfor  derliche     -Übersetzungsverhältnis    ergibt.  



  Die Erfindung bezieht sich insbesondere  auf eine solche Wage der angegebenen Art,  die     mindestens    zwei voneinander     unabhängig     durch den Lastträger     betätigte    Lastaus  gleichsvorrichtungen besitzt und kennzeich  net sich     dadurch,    dass eine der Lastaus  gleichsvorrichtungen mit einer Gewichtsan  zeigevorrichtung, eine     aridere    mit einer Vor  richtung zur Anzeige     eines,

  dem    Gewicht pro  portionalen Preises     zusammenwirkt    und     Llass     zwischen dem Lastträger und den     Lastaus-          gleichsvorrichtungen    diese Teile miteinander  verbindende     Faktorhebel    vorgesehen sind, um  die dem Gewicht proportionalen Preise unter  der gemeinsamen Kontrolle der     Faktorhebel       und der     zugeordneten        Lastausgleichsvorrich-          tung    gleichzeitig :

  mit dem durch     Zusammen-          wirken    der Gewichtsanzeigevorrichtung mit  der andern     Lastausgleichsvorriclitung    zu  stande kommenden Anzeigen des Gewichtes  anzuzeigen.  



  In den Zeichnungen, die eine bevorzugte  Ausführungsform einer gemäss der Erfindung  hergestellten     Plattformwage    beispielsweise  veranschaulichen, ist.  



       Fig.    1 eine Ansicht der Wage,       Fig.    2 ist in grossem Massstab eine An  sicht eines Teils der Wage, wobei     einzelne     Teile weggebrochen sind. Diese Figur lässt die       Anzeigeskalen    erkennen;       Fig.        ä    zeigt in vergrössertem     Massstabe     eine Preisskala -der Wage;       Fig.    4 ,ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der  2;       Fig.    5 ist ein     ,Schnitt    nach Linie 5-5 dar       Fig.    2;

         Fig.    6 ist eine Aufsicht auf eine     Tasten-          und        F.aktorhebeleinrichtungder    Wage;           Fig.    7 ist eine Seitenansicht des     Faktor-          hebelmechanismus;          Fig.    8 ist eine Einzelansicht eines     Mecha-          nismus    zur Steuerung eines     Abdeckschildes,     eines Preisanzeigers :der Wage;

         Fig.    9 ist     ein    \Schnitt nach Linie 9 -9  der     Fig.    6,     unid    zeigt gewisse Einzelheiten des       Steuermechanismus    für die     Faktorhebel;          Fig.    10     ist    ein Schnitt nach Linie 10-10  der     Fig.    9;

         Fig.    10a ist eine Einzelansicht des     Hebel-          steuermechanismus;          Fig.    11 ist eine Einzelansicht     ides    durch  Tasten -betätigten Mechanismus für die     Steue-          rung    der     Faktorhobel;          Fig.    12 ist ein     .Schnitt    nach Linie 12-12  der     Fig.    11;       Fig.    13 ist eine Aufsicht auf einen Mecha  nismus     zur,Steuerung    der Preisskala;

         Fig.    14 ist eine     ;Seitenansicht    des in     Fig.     13 dargestellten Mechanismus, und       Fig.    15     ist    eine schematische Darstellung  des     Hebelmechanismus    der Wage.  



  Vor     näherem    Eingehen auf die Erläute  rung der Bauart     ider    Wage anhand von Zeich  nungen mag die allgemeine Wirkungsweise  r dargestellten     Wage    kurz     beschrieben    wer  den. Die     Waige    ist so gebaut,     .dass    die Ge  wichte in Verbindung mit dem Preise der ge  wobenen Ware .anzeigt, und ausserdem ist. da  für gesorgt, dass     ider    Gewichtseinheitspreis der  Ware angezeigt wird.

   Dementsprechend ist  eine     Gewichtskala    und eine     Gesamtpreisskalä     vorgesehen; die     beiden    Skalen werden durch  zwei Balken     betätigt,    die im nachstehenden  als     CTewichtslralken        bezw.        Preisbalken    be  zeichnet werden.

   Die die Last aufnehmende       Plattform    oder Schäle steht in Wirkungsver  bindung mit den     Lastausgleichpendeln,    wie es  bei     Wagen    dieser Art üblich     ist.    Die     Wiege-          last    .der Wage wird durch ein Hebelsystem  sowohl auf den     Gewichtsbalken    wie auf den  Preisbalken     übertragen.    Genanntes Hebel  system enthält eine     Anzahl    von     Faktorhebeln,     die sämtlich dauernd mit der     idie    Last     auf-          nehmenden    Plattform oder Schale,

       sowie    mit  dem Gewichtsbalken in     Wirkungsverbindung       stehen, so     dass    alle     Faktorheibel    bei jedem       Wägevorgange    wirksam sind.  



  Die allgemeine Anordnung der Teile der  Wage     ist    aus     Fig.    15 ersichtlich, in der die  Hebel und Balken schematisch in     Verbindung     mit     Iden    zugehörigen     Lastausgleichpendeln     und :Skalen dargestellt sind. Es sei unter Be  zugnahme auf     Fig.    15 angenommen, dass ein  senkrechtes Glied 30, das in     gestrichelten     Linien     .dargestellt    ist, mit der     Plattform    oder       Wiegeschale    verbunden sei, so     @dass    es nach  unten gedrückt wird, wenn die Last auf die  Schale gelegt wird.

   Das Glied 30 ist am un  tern Ende bei 32 an einem Hebel 31     ange-          lenkt.    Der Drehpunkt 32 teilt im dem dem  Darstellungsbeispiel     zugrunde    gelegten Falle  den Hebel in zwei Teile im Verhältnis von  1 : 4. Der Hebel 31 ist auf dem einen Ende  durch einen Lenker     33    mit     @diem        Mittelpunkt     eines Hebels 115 verbunden.

   Entsprechend  dem Verhältnis des Armes zu Odem Hebel 31  wird ein Fünftel der auf das Glied 30 aus  geübten Last auf den Hebel 115     übertragen.     Dieser Hebel ist an den Enden mit Gelenken  116 und 117 versehen, die durch     geeignete     Lenker mit den Mittelpunkten von Hebeln  118     bezw.    119 verbunden sind, deren Enden  ihrerseits durch Lenker 34 mit Einzelfaktor  hebeln 40 in Verbindung stehen.     Die    Gelenk  punkte der     Faktorhebel    40 sind mit 38 be  zeichnet. Diese Gelenkpunkte     unterteilen    die  einzelnen     Faktorhebel    im Verhältnis von  1 : 4.

   Der kürzere Arm jedes     Faiktorhebels    ist  durch Lenker 41 dauernd mit dem Gewichts  balken 42 verbunden, während die längeren  Arme für gewöhnlich ausser Verbindung mit  dem     Preisbalken    44 stehen, aber einzeln nach  Wunsch mit     dem    Bügel 121 des Hebels 44 in  gelenkige Verbindung gebracht werden kön  nen. Der Gewichtsbalken 42 hat     U-förmige     Gestalt,     un:d    ,die eine zusätzliche     Gruppe    bil  denden     Faktorhebel    51 sind durch die Lenker  36 mit dem Ende .des kurzen Armes -des He  bels 31 in einer der vorgeschriebenen ganz  ähnlichen Weise verbunden.

   Mit ihren obern  Enden stehen die Hebel 36 dagegen     mit,den          IIZittelpunkten    der     Faktorhebei    51 in Verbin  dung. Der Gewichtshebel 42     ist    durch Bän-      der 61 und 62 mit einem     Ausgleichpendel    60  und durch ein     Zahnstangengetriebe    69 mit  einer     Gewichtsskala    68 verbunden. Der Preis  balken 44 steht durch Bänder 64 und 65 mit  einem     Lastausgleichpendel    63 und durch ein       Zahnstangengetriebe    71 mit einer Preisskala  70 in Verbindung.

   Da jeder einzelne Faktor  liebel 40 und 51 dauernd mit dem Gewichts  balken 42     verbunden    ist, sind sämtliche     Fak-          torhdbel    beim     Wiegevorgange        wirksam,    so  dass ein     bestimmtes        unveränderliches    Verhält  nis des auf den Balken 30 ausgeübten Ge  wichtes übertragen und     durch,das    Pendel 60       ausgeglichen    wird. Die Angabe der Gewichts  skala 68 wird also durch die     Faktorhebel     nicht verändert.

   Da aber die Gelenke 43 und  53 nach Belieben einzeln mit     idem    Preisbalken  verbunden und mit ihm ausser     Verbindung     gebracht werden können, kann die von dem       Gliede    30 :durch die Hebel 40 und 51 auf  den     Preisbalken    44 für eine     gegebene    Wiege  last ausgeübte Kraft verändert und die  Preisskala entsprechend verschiedenen     vor-          herbestimmten        Faktoren,

  der    Last eingestellt       werden.    Das Verhältnis des auf das  Glied 30 wirkenden Gewichtes     zu    der auf den  Preisbalken 44 übertragenen Kraft mag       dnzrch    ein besonderes Beispiel     analysiert    wer  den, bei dem angenommen werde, dass eine  Last von einem Pfund auf das Glied 30  wirke, die sich aus<B>100</B>     Krafteinheiten    zu  sammensetzen möge.

   In diesem Falle wirken  ein Fünftel, das heisst 20 Einheiten der     Lasst     auf den Lenker 33 und werden auf die     Fak-          torhebel    40 übertragen, während vier Fünftel  der Last oder 80 Einheiten durch den Len  ker 35 auf     idie        Falitorhebel    51 wirken. Dies  ergibt sich natürlich aus dem Verhältnis von  1 : 4, das die Arme des Hebels 31 aufweisen.

    Die auf .den Lenker 33 ausgeübten 20 Kraft  einheiten werden durch ;die     Hebel    115, 118  und 119 in     vier    gleiche 'Teile von je fünf  Einheiten unterteilt, und ein Teil von fünf  Einheiten wird durch jeden Lenker 34 auf       seinen    zugehörigen     Faktorheibel    40 übertra  gen.

   Entsprechend dem     Verhältnis,der    Arme  dieser     Faktorhebel        wird    die von jedem Hebel  40 aufgenommene Kraft von fünf Einheiten    wieder unterteilt, und     zwarwerden        vierKraft-          einheiten    auf den Gewichtsbalken 42 ausge  übt, während eine Einheit an     ldem    Drehpunkt  43 wirksam ist.

   Die durch den Lenker 35  übertragene Kraft von 80 Einheiten wird  schliesslich durch die     Faktorhebel    51 gleich  mässig verteilt, indem jeder dieser vier     Fak-          torhebel    20 Einheiten aufnimmt, von denen  je 10 durch die Gelenke<B>52</B> auf den Gewichts  balken 42 übertragen werden, während 10  Einheiten an jedem Drehpunkt 53 wirksam  sind.

   Die Bügel 121 des Preisbalkens     44,    an  welche die     Faktorhebel    .angreifen, sind in  gleichen Abständen längs der Preisschiene 44  angeordnet, so     dass,    wenn der dem Drehpunkt  des Balkens zunächst liegende     Faktorhebel    40  mit seinem Bügel gelenkig verbunden     wird,     eine Kraft von bestimmtem     Wert,    der eine  Werteinheit, von zum Beispiel 1 Rappen pro  Pfund darstellen mag, beim Verschieben des  Preispendels 63 und damit -der Preisskala 70  wirksam ist.

   Der nächste     Faktorhebel    40  wird, wenn er an seinem Bügel 121     drehbar     aufgehängt ist, beim Verschiebendes Preis  balkens und der Preisskala mit doppelter  Kraft wirksam sein -und demzufolge einen  Wert von 2 Rappen pro Pfund darstellen.  Durch wahlweise Verbindung zweier oder  mehrerer     Fa:ktorhebel    40 mit dem Preisbalken  werden auf diesen Kräfteausgeübt, die Wer  ten     bis    zu 10 Rappen entsprechen.  



  In ähnlicher Weise kann :der dem Dreh  punkt des     Preis'balkens    44 zunächst liegende       Faktorhebel    51 eine Kraft auf diesen Bal  ken übertragen, die 10 Rappen entspricht,  und durch     verschiedene    Kombinationen der       Faktorhebel    51 können Kräfte,     .die    Werte von  10 Rappen bis zu 1 Franken entsprechen, auf  den Preisbalken 44 übertragen werden. Es  ergibt sich also,     da.ss    die     Gesamtkraft,    die auf  den Preisbalken ausgeübt werden kann, einem       Werte    von Fr. 1. 10 pro Pfund entspricht.

   Da  diese Geldwerte sämtlich auf ein Gewicht  von 1     Pfundbezogen    sind, das     lauf    das Glied  30 ausgeübt wird, ergibt     sich"dass,    wenn man  mehr als 1 Pfund auf das Glied 30     wirken     lässt, eine     entsprechende    Anzeige auf der  Preisskala 70 den Gesamtpreis des gewoge-      neu Gegenstandes bei dem entsprechend ge  wählten Pfundpreis angibt.  



  Die baulichen Einzelheiten der     W    sage sind  in den     Fig.    1 und 2 veranschaulicht. In     Fig.     2 ist eine Plattformwege     dargestcl'lt,    deren       Plattform    20 auf Stützen 104 ruht, die mit  einem     Traggestell    105 aus einem :Stück be  stehen. Ein Glied 106 ragt     von.    ,dem Gestell  <B>105</B> nach     unten        und.    ruht auf einer Schneide  107, die von einem mit einem Gegengewicht  21 versehenen Hebel 108 getragen wird. Dies       Gegengewicht    dient     zum    Austarieren der  Wage.

   Die Last wird durch ein Glied 30, das  von der     Unterseite    des Gestelles 105 ausgeht,       auf,das    System von Hebeln     übertragen,    das in       Fig.    15     (dargestellt        ist.     



  In     Fig.    2 ist -die Gewichtsskala mit 68 be  zeichnet; sie besteht aus     zwei    nebeneinander  angeordneten Skalen mit     entgegengesetzter     Bezifferung, die um 180       igegeneinander    ver  setzt sind, so sass die eine Skala von     ider     einen Seite des Wagengehäuses     laus    und die  andere     Skala    von der andern Seite aus abge  lesen -werden kann.

   Die Skala 68     ist    mit     dem     Gewichtsbalken 42 durch ein geeignetes Band  mittelst eines Hebels 76     verbunden"der    einen  geeigneten mit ihm ein Stück bildenden     iSektor     oder Nocken aufweist, sowie durch ein Glied  77, .das ein mit der .Skala verbundenes     Zahn-          stangengetriebe    69     betätigt.    Mit dem     Hebel     76 ist eine     Flüssigkeitsbremse    80 verbunden.  um die Schwingungen     zu    dämpfen.

   Die  Preisskala 70 wird vom     Preisbalken    aus in  ähnlicher Weise durch Vermittlung des He  bels 75 des Gliedes 81, sowie :des     Zahnstan-          gengetriefes    71 betätigt, wobei eine mit den  Hebeln 75 verbundene Flüssigkeitsbremse 82  die Schwingungen dieses Teils des     Mechanis-          mus    dämpft. An den Armen 75 und 76 vor  gesehene geeignete Sektoren oder Nocken sind  durch Bänder 65     bezw.    62 mit den     Lastaus-          gleichpeRdeln    63     bezw.    60 verbunden.

   Wenn  der Gesamtpreis eines gewogenen Gegenstan  des in -dieser Weise     angezeigt    wird, ist es oft  erwünscht, auch den Preis für :die Gewichts  einheit     anzugeben,    und zu     ,diesem        Zwecke     sind die Anzeiger 90 und 91 vorgesehen.

    Diese     Anzeiger    sind so angeordnet,     @dass    sie    durch     ihre,Stellung    den     besonderen    Preis für  ,die Gewichtseinheit angeben, der für die       Preisberechnung    ausgewählt ist; sie werden  in der weiter     unten    näher zu beschreibenden  Weise     durch,den    Mechanismus     betätigt,    :der  die     Gelenkverbindung    ,der verschiedenen     Fak-          torhebel    40 und 51 mit dem Preisbalken 44  bewirkt.  



  Wie die     Fig.    6 und 7 erkennen lassen, ist  das oben erwähnte     Gegengewicht    21     ün    dem  geschlossenen Ende eines U-förmigen Hebels  108 aufgehängt, der im wesentlichen in der       Mitte    seiner beiden Schenkelbei 109 drehbar       gelagert    ist. Die freien     Enden    der Schenkel  -des     U-förmigen    Hebels     sind    an Glieder 106       aasgelenkt,    die von dem die     Plattform    20 tra  genden     Gestell    105 nach     unten    ragen.

   Der  Hebel 108 und das     Gegengewicht    gleichen  lediglich die Wageteile     selbst        aus        und    spielen  beim     Wiegen    keine     andere    Rolle. Die Wiege  last wird durch das Glied 30 auf den Hebel  31     übertragen,    der, wie bei     Besprechung    :der       Fig.    15     erwähnt,    durch die     Faktorhebel    mit  dem Gewichtsbalken 42 und     idem        Preisbalken     44     verbunden    ist.

   Die     Verbindung        ides    Glie  des 30 mit dem     Gewichtsbalken    42 mag zu  nächst 'beschrieben werden. Wie     Fig.    10     zeigt,-          ruht    ein im untern Teil ,des Gliedes 30 vor  gesehenes Lager auf einer Schneide 32 des       Hebels    31. Diese     Schneende    unterteilt, wie oben  bereits auseinandergesetzt, den Hebel im Ver  hältnis 1 : 4.

   Eine am andern Ende des länge  ren Armes des Hebels 31 vorgesehene  Schneide ruht auf einem Lager eines     :Schä-          kels    33,     das    von geeigneten in der Mitte des  Hebels 115     (Fig.    7 und 1.0) angeordneten  Schneiden herabhängt. Der Hebel 115 ist auf  seinen Enden mit     jSchneiden    116, 117 ver  sehen, die auf Lagern von Schäkeln ruhen,  die ihrerseits von in der Mitte von     Hebeln     118     bezw.    119     angeordneten        iSchneiden    her  abhängen.

   Auf den Enden     ides    Hebels 118  vorgesehene     Schne%den    120 ruhen auf Lagern       von    Bügeln 34, die von zweien der Faktor  hebel 40     (Fig.    7 und 10) herabhängen.

   Der  Hebel 119 mit den übrigen beiden     Faktor--          hebeln    40 in entsprechender Weise     verbunden.     Jeder     Faktorhebel    40 ist mit einem Ende in      dem Lager eines     Schäkels    41 drehbar, der  von einer     geeigneten    :Schneide des Gewichts  balkens     (Fig.    7 und 10)     herabhängt.    Der  kürzere Arm des Hebels 31 ist durch .ähnliche  Hebel und Lenker mit den     Faktorhebeln    51  verbunden, deren eine Enden durch     (dfie    Glie  der 52 -mit dem     Gewichtsbialken    42 in Verbin  dung, stehen.

   Da dieses System im wesent  lichen mit dem vorstehend im     Zusammenhang     mit den     Faktorhebeln    40 beschriebenen bis  auf die Verschiedenheit des Verhältnisses der       Hebelarme    übereinstimmt, erübrigt sich eine  eingehende Beschreibung.

   Das Band 61       (Fig.    7) zur Betätigung .des     Lastausgleich-          pendels    60, sowie der     Gewichtsanzeigeskala     68 ist mit dem Gewichtsbalken in der aus       Fig.    7     ersichtlichen    Weise verbunden, und  aus der     bisherigen    Beschreibung ergibt sich,       d@ass,        solange,die    von     denn    Gewichtsbalken 42  entfernt liegenden Enden der     Faktorhebel    40  und 51 in     geeigneter        Weise    unterstützt sind,  die gesamte     Wiegelast,

      die durch das Ge  wicht 21 nicht ausgeglichen ist, durch Ver  mittlung der     Faktorhebel    auf den Gewichts  balken wirkt und beim Verschieben des       Lastaus,gleichpendels    60 und der Gewichts  skala 68 wirksam ist. Die Art und Weise,  in der diese Enden :der     Faktorhebel    unter  stützt werden, ergibt sich aus der nachstehen  den Beschreibung des Antriebsmechanismus  für die Preisskala.  



  Wie aus ,den     Fig.    10 und 11 hervorgeht,       sind,die    von den Schäkeln 41 und 52 entfernt  liegenden Enden der     Faktorhebel    40 und 51  mit Schneiden 43     bezw.    53 versehen. Da die  Lagerungen für diese     ,Schneiden    im wesent  lichen     gleichartig    sind und sie     lediglich    mit  Bezug auf einen der Hebel 40     .beschrieben     werden, versteht es sich,     tdass    -diese Beschrei  bung ebenso für die Lager und den     Antriebs-          mechanismus    der Hebel 51 gilt.

   Die Schneide  43 ruht für gewöhnlich in einer     V-förmigen     Kerbe im obern Teil eines in senkrechter       Richtung    verschiebbaren Gliedes 125     (Fig.        10-          und    11), das auf seine     senkrechte    Bewegungs  bahn .durch Stifte 126 und 127 beschränkt  ist, die     ran    einem am Sockel oder Wage befe  stigten Bocke sitzen und mit Schlitzen 128    des Gliedes 125 zusammenwirken. Es ist er  sichtlich, dass für jeden     Faktorhebel    40 ein       solches    Glied vorgesehen ist.

   Das Glied 125  wird für .gewöhnlich durch einen Kniehebel  145, der in     Fig.    10 in der Sperrstellung und  in     Fig.    11 in eingeknickter Stellung gezeigt  ist, in angehobener Lage gehalten, in der die  Schneide 43 unterstützt wird. Das eine Glied  des Kniehebels 145 ruht     drehbar    auf einem  Zapfen 126,     während,das    andere Glied an das  Stück 125 an-gelenkt ist.

   Eine an einen     For        t-          satz    des mit     :dein    Zapfen 126     verbundenen     Gliedes angreifende Feder<B>161</B> drängt den       Kniehebel    ständig in die     iSperrlage.    Der Knie  hebel kann durch einen Lenker 146, der mit  seinem Gelenk drehbar verbunden ist, in  weiter unten zu     beschreibender    Weise einge  knickt werden. Befindet sich -der     Knieh:e#bel     in der Sperrstellung, so ist das Glied 125  angehoben und unterstützt die     ,Schneide    43  des     Faktorhebels    40     (Fig.    10).

   Ist der     Knie-          liebel        dagegen,    wie in     F'ig.    11 gezeigt, einge  knickt, so     ist,das    Glied 125 gesenkt und hat       ,die    Schneide 43 auf     die    Lager des Doppel  bügels 121 abgesetzt, der von einer     3tange     131 des Preisbalkens nach unten hängt. In  dieser Lage steht der     Faktorhebel    40 natür  lich in     Wirkungsbeziehung    zu -dem Preisbal  ken.

   Das Glied 125     (Fig.        los)    trägt einen  Stift 138, der mit einem Schlitz in dem einen  Ende eines     Sahwingheibels    135 zusammen  wirkt. Ein     in,dem    andern Ende dieses Hebels  vorgesehener Schlitz wirkt mit     einen        Stift     137     :eines    Gliedes 133 zusammen, das gleich  falls eine     -Schwingbewegung    in senkrechter  Richtung ausführen kann und auf seine senk  rechte Bewegungsbahn .durch geeignete, mit  den Stiften 126 und 127     zusammenwirkend-          Schlitze    beschränkt wird.

   Wenn das Glied  125 angehoben ist, so ist das Glied     l33    ge  senkt und umgekehrt. Das Glied 133 hat am  obern Ende     eine    V-förmige     Ausnehmung,        die,     wenn das Glied hochgeht, auf einen Stift 132  eines     Gewichts    130     (Fig.    10),     ;das    für ge  wöhnlich auf der Schiene 131 ruht, trifft,  und das Gewicht anhebt und von dieser       Schiene    freihält.

   Das Gewicht ist gleichfalls  in geeigneter Weise geführt, um zu veThin-      lern, dass es mit den andern     Arbeitsteilen    der  Wage in störenden     Einsgriff    kommt.     Die    Wir  kung     ides    Gewichts 130 ist die,     dass    es das  tote     Gewicht    des     Faktorhebels    40 und     .der    mit       -diesem        verbundenen    Lenker ausgleicht.

       Das          Gewicht        wird    natürlich auf den     Preisbialken     44 aufgesetzt, wenn der     Faktorhebel    40 au  sser Wirkungsbeziehung zu     idiesem    gebracht  wird.

   Es versteht     sich,,dass    ,zu jedem Doppel  bügel 121 ein     Faktorhehl    40 und ein Faktor  h     ebel    51 gehört und     @dass    für     gewöhnlich     sämtliche     Faktorhebel        von,diesen    Bügeln frei  gehalten werden,     ;dass    aber ihre Schneiden     ge-          wünschtenfalls    auf :

  die     darin    vorgesehenen  Lager gebracht werden     können.    Die Faktor  hebel 40, die im nachstehenden mit       Einer-          Faktorhebeln ,    und die     Faktorhebel    51, die  im nachstehenden mit      Zehner-Faktorhebeln:>     bezeichnet werden,     werden    von besonderen  Tastenreihen     (Fig.    6 und 7) aus betätigt, und  zwar werden     ;

  durch        idie    untere     Tastenreihe     150 die Einer-Hebel betätigt und die Pfund  preiswerte von 1 bis 10 Rappen in Stufen von  1 Rappen     ausgewählt,        während    durch die  obere     Tastenreihe    150' die     Zehner-Hebel    be  tätigt und die Pfundpreiswerte von 10 Rap  pen bis 1 Franken in .Stufen von 10 Rappen  ausgewählt werden. Die Betätigung einer der  Tasten der     E.inerreihe        ist    in     Fig.    11 veran  schaulicht.

   Ein Lenker 146 ist mit dem einen  Ende an das Gelenk eines     Kniehebels    145 und  mit dem andern an einen     Winkelhebel    147       angelenkt,,der    mit einer Stange 151     starr    ver  bunden ist, die sich untersämtlichen Tasten  armen 150 der     Einer-Tastenreihe    (vergleiche  auch     Fig.    13) entlang erstreckt.     Wenn        irgend     eine Taste der betreffenden Reihe niederge  drückt wird, werden sämtliche Stangen<B>151</B>  mit ihren zugehörigen Winkelhebeln 147 ent  gegen der     Uhrzeigerrichtung    gedreht.

   Da  durch werden .die Lenker 146 nach links       (Fig.    11) bewegt, die Kniehebel 145     idurchge-          knickt        und        sämtliche    Schneiden 43 der     Fak-          torhebel    40     auf    ihre Bügel 121 aufgesetzt.

    Jeder Winkelhebel 147 ist mit     .einem    Haken  152 versehen, der mit     einer    Klinke 153     zu-          samqmenwirkt.    Jede     Klinke    153 hängt     mit     einer Schiene 155 zusammen, die sich gleich-    falls längs der Tastenreihe     (Fig.    6) erstreckt.  Ferner     ;sind    -die     Tastenarme    150 mit Kopf  stücken 154 versehen, die so gestaltet sind,  dass sie einzelnen der Schienen 155 eine  Schwingbewegung     erteilen    können.

   Das in       Fig.   <B>11</B> sichtbare Kopfstück     schwingt    die  drei äussern Schienen aus und     verhindert    .die  betreffenden Klinken 153 mit den Haken 152  der zugehörigen Winkelhebel 147 in Eingriff  zu treten.

   Die innere Schiene wird durch das       Kopfstück    nicht bewegt, und infolgedessen  tritt ihre Klinke<B>153</B> mit     idem    Haken 152  des betreffenden Winkelhebels 147 in Ein  griff und hält (den Kniehebel 145 in     durchge-          knickterStellung.    Wird die Taste losgelas  sen, so werden die übrigen     Kinehebel    durch  ihre Federn 161 wieder in ihre     ;Sperrstellung     zurückgeführt,     wobei    die     betreffeniden    Glie  der 125 angehoben und die     iSchneiden    43 ih  rer     Fa:ktorhebel    von Aden zugehörigen Bügeln  121 entfernt werden.

   Der     Faktorhebel    40, der  dem     gesperrten    Winkelhebel 147 entspricht,       ver'blei'bt    aber mit einer Schneide 43 auf dem  zugehörigen Bügel 121 und wird dadurch in  Wirkungsbeziehung zu dem Preisbalken 44  gesetzt.  



  Es ist ersichtlich,     @dass    -durch geeignete  Gestaltung der Köpfe 154     ider    verschiedenen  Tasten die Klinken 153 in beliebiger Kom  bination ausgelöst werden können, -so     4ass    die  ,den nicht ausgelösten Klinken zugehörigen       Faktorhebel    in Wirkungsbeziehung mit ,dem  Preisbalken verbleiben, nachdem eine Taste  niedergedrückt und losgelassen     isst.    Es ist fer  ner ersichtlich, dass, wenn irgend eine Taste  niedergedrückt wird, um eine Kombination  von     Faktorhebeln    einzustellen, durch das  Niederdrücken automatisch eine vorherge  gangene Kombination gelöscht wird,     üa    durch  das Niederdrücken ,

  der Taste     gleichzeitig,die     Schneiden 43 sämtlicher     Faktorhebel    zeitwei  lig auf ihre     zugehörigen    Bügel gesetzt wer  den. Die Tastenreihe ist ferner mit einer  Löschtaste     (Fig.        11a)    versehen, deren Funk  tion ist, irgendeine eingestellte Kombination  von     Faktorhebeln    zu löschen, ohne gleichzei  tig eine -andere Kombination     herzustellen.     Diese Taste ist ähnlich     Iden    Betätigungstasten           ausgebildet    mit dem     Unterschiede,        dass    ihr  Kopfstück 154 so gestaltet ist,

   dass alle       Schienen    155     angeschwungen    werden, derart  dass, wenn die     Löschtaste    niedergedrückt     und     dann     losgelassen    wird, keine der Betätigungs  klinken 153 mit den Haken 152 ihrer Winkel  hebel 147 in Eingriff treten kann.  



  Die     Zehner-Faktorhebel    51 werden in ent  sprechender Weise von der     Zehner-Tasten-          reihe    150' und den     entsprechenden    Teilen l25  und 145' bis 151' betätigt. Der Preisbalken  44     (Fig.    9) ist mit einem Bande -64 verbunden,  und der auf dieses Band nach unten gerich  tete Zug ist von der Zahl und Stellung der       Faktorhebel,        tdie    mit dem Preisbalken in  Wirkungsbeziehung stehen, abhängig. In  folgedessen verschiebt der Preisbalken sein  Pendel 63 und die Preisskala 70 für jede :aus  gewählte Kombination von     Faktorhebeln    in  einem .andern Verhältnis zu Odem auf der  Plattform ruhenden Gewicht.

   Die Preisskala  70 kann also     @so    eingeteilt sein,     da.ss    sie den  Gesamtpreis der Ware :auf der     Wagschale     für alle Einheitsgewichte wiedergibt.  



  Der Preisanzeiger, durch den der Preis  für die     Gewichtseinheit,der        gewogenen    Ware       sichtbar    angezeigt wird, wird durch ,die Betä  tigungstasten in der nunmehr     unter        Bezug-          nahme    auf -,die     Fig.    2, 3, 4, 8, 9, 13 und 14  zu beschreibenden Weise     gesteuert.    In     Fig.    3  ist -die Einerstelle der Preisanzeiger bei 90  und die Zehnerstelle der Preisanzeiger bei 91  dargestellt.

   Diese Anzeiger haben die Form  von drehbar     gelagerten,    mit Flanschen     ver-          sehenen    (Sektoren     (Fig.    4) mit Kennzeichen  auf den Flanschen, .die wahlweise einer  Schauöffnung 100 des Skalengehäuses     23     dargeboten     werden    können.

   Der     Zehner-Sek-          tor    91 ist     zusammen    mit einem ähnlichen sich  nach hinten     erstreckenden        Zehner-,Sektor        9.1.     dessen Kennzeichen sich einer Öffnung 99 in  der Rückseite     deis    Skalengehäuses 23 darbie  ten, auf einer drehbar gelagerten Welle 95  befestigt,     .unid    ,das ganze Gebilde kann durch  einen nach abwärts gerichteten Zug auf ein  Band 93, das an einem Antriebssektor  des Gebildes befestigt, aber durch eine    Feder 113 für     gawöhulich        in,der    Nullage ge  halten wird, gedreht werden.

   Der mit einem  ähnlichen rückwärts sich erstreckenden       Einer-Sektor    96 und     einem    Antriebssektor  versehene     Einer-Sektor        90,sitzt    fest auf einer  Hülse 97, die auf der Welle 95 frei drehbar  ist. Dieses Gebilde kann unabhängig von den       Zehner-Sektoren    durch einen auf das Band  92 ausgeübten Zug gedreht werden. Das Band  92 ist am Antriebssektor des     Gebildes    befe  stigt, das für gewöhnlich (durch eine Feder  114 in der Nullage gehalten wird.  



  Diese Anzeiger     sprechen,    wie weiter un  ten erläutert     werden    wird, auf das Nieder  drücken der Betätigungstasten     hin    an und  zeigen an, welche Tasten     niedergedrüekt    wor  den sind, oder mit andern Worten, welcher  besondere Gewichtseinheitspreis für die  Warenberechnung ausgewählt worden ist. .So  lange (diese Anzeiger in     Bewegung        :

  sind,    wer  den ihre     Bezifferungen    durch ein Schild<B>101</B>  abgedeckt, das dreh bar auf der Welle 95 ge  lagert ist und für     gewöbnlicli        -durch    eine Fe  der 103 in nicht abdeckender Lage gehalten  wird, das aber entgegen der     Wirkung,der    Fe  der durch ein Band 102 in 'die     Abdecklage    ge  bracht wird, sobald eine Taste in einer     -der     beiden Reihen niedergedrückt wird.  



  Die Wirkungsweise des     Zehner-Anzeigers          und,des        Einer-Anzeigers    sind im wesentlichen  gleichartig. Ihre Betätigung erfolgt durch  die Zehner- und     Einer-Betätigungstasten    150  und 150'     und    die entsprechenden Hebel       1.=15-151        bezw.    145'-l51'.

   In     Fig.    9 ist  der     Überwachungsmechanismus    des Zehner  Anzeigers     dargestellt.    Die Kniehebel 145'  sind     sämtlich    in der Sperrlage, das     heisst    in  der Lage     dargestellt,    in der sie die     Glie:dpr     125 hoch halten, um     die        Faktorhebel    51 von  dem Preisbalken 44 frei zu halten.

   Die Len  ker des     Kniehebels,    am     weitesten    rechts, lie  gen, wie     Fig.    9 erkennen     lässt,    im wesent  lichen in der Flucht miteinander, während  die Lenker des zweiten Kniehebels einen klei  nen Winkel miteinander bilden, die Lenker  des nächsten Kniehebels einen. grösseren Win  kel usw.

   Wenn nun .die Kniehebel beim Nie  derdrücken der Tasten durch die Lenker 146'           durchgeknickt    werden, so muss das Gelenk des       Kuiehebels    am weitesten     rechts        sich    um einen  grösseren Betrag nach links bewegen als     Idas     Gelenk     :des        nächsten        Kniehebels,    .und     Idas    Ge  lenk jedes nach linke folgenden Kniehebels  muss sich um     immer    kleinere Strecken bewe  gen,     @um    die entsprechenden     Faktorhebel    auf  den Preisbalken aufzusetzen.

   Diese verschie  dene Bewegung     ider    einzelnen     Kniehebelge-          lenke        wird    erreicht durch     verschiedene    Länge  der     Arme    der Winkelhebel 147', die -mit den       Betätigungstasten    150' zusammenwirken.

   Ein  Arm 162 besteht     mit,dem    untern Lenker je  des Kniehebels aus einem Stück, und jeder  dieser Arme macht offensichtlich um einen  verschiedenen Winkel Ausschlag,     wenn    sein       zugehöirger        Kniehebel        @durchgeknickt    wird,       und    zwar bewegt sich der Arm am weitesten  rechts um den     grössten    Winkel, der nächste  um einen kleineren Winkel, der nächste um  einen noch kleineren Winkel usw.

   Ein Lenker  163 ist auf dem     einen    Ende mit dem Arme  162 am weitesten rechts     vermöge    einer  Stift- und     Schlitzvarbindung        verbunden,     während er     mit,dem        andern        Ende,an    den Arm       162,des        anschliessenden        Kniehebels        angelenkt     ist.

   Der Kniehebel am     weitesten    links ist in  entsprechender Weise mit seinem Nachbar       verbunden.    Es ist nun     ersichtlich,        @dass,    wenn  irgend ein einzelner Kniehebel     @durchgeknickt     wird, :dieser Umstand sich durch eine be  stimmte Bewegung der Mitte     ides        Lenkers     163, mit dem er verbunden ist, anzeigt. In  ähnlicher Weise wird, wenn mehrere Knie  hebel gleichzeitig in irgend einer Kombina  tion     durch:geknickt    werden, die Kombination  sich durch bestimmte Bewegungen eines oder  beider Lenker 163 genau anzeigen.

   Ein Len  ker<B>172</B> ist mit seinen beiden Enden -an die       Mitte    von     Lenkern    163 vermöge einer Stift  und Schlitzverbindung angeschlossen, und  die Bewegungen beider Lenker 163 über  lagern     sich,deshalb    am Lenker 172. Die durch  den     Drehpunkt    173 angedeutete Mitte dieses  letzteren     Lenkers    bewegt sich immer um eine  verschiedene     vorherbestimmteStrecke    für je  den eingeknickten Kniehebel oder eine Knie  hebelkombination. Mit andern Worten, die    Bewegung des     Gelenkpunktes    173 gibt genau  die besondere Betätigungstaste an, die nieder  gedrückt worden ist.

   Die Bewegung dieses       Gelenkpunktes    wird     benutzt,    um     Iden    Zehner  Preisanzeiger     anzutreiben.    Der Drehpunkt  <B>173</B> ist mit einem Arm 174 verbunden, der  an eine frei auf einer Stange 188     (Fig.    9)  drehbare Hülse 175     (Fig.    13) angeschlossen  ist. An diese Hülse ist ferner ein Arm 177  angeschlossen, der sich mit     Odem    Arm 174 be  wegt.

   Ein Hebel 176, an dessen eines Ende  das     Antriebsband    93 des     Zehner-Anzeigere     angeschlossen     iot,    ist mit dem Ende des Ar  mes 177 bei 178 gelenkig     verbunden.    Das an  dere Ende dieses     Hebels    176 ist mit einer       bogenförmigen    Lagerfläche     (Fig.    14)     ver-          zehen,    die für gewöhnlich -auf der Hülse 175  ruht     und,dem        Hebel    ermöglicht, sich, bei Be  wegungen des Armes 177, um die Stange     188     als Drehzapfen zu bewegen.

   Es ergibt sich  also, dass das Band 93 bei Herabdrücken jeder       Betätigungstastes    eine bestimmte     Abwärtsver-          Fchiebung    erfährt, wodurch der ausgewählte       Pfund-Preis    durch den     Zehner-Index    91 an  gezeigt wird.  



  Die Einer-Tasten arbeiten in entsprechen  der Weise, mit dem U     nterschiede,        ,dass    in die  sem Falle der Hebel 168     (Fig.    13 und 14),  der dem Hebel 176 entspricht und das Band  92 des     Einer-Anzeigers    betätigt, starr mit  der der Hülse     175,des        Zehner-Anzeigers    ent  sprechenden Hülse 167 verbunden ist und dass  kein Arm entsprechend dem Arme 177 des       Zehner-Anzeigers    vorhanden ist.

   Die     normale     Wirkungsweise der beiden Einrichtungen ist  jedoch bei beiden Einrichtungen dieselbe, da  beide Hebel 176 und 1.67 sich in Abhängig  keit von den Bewegungen der Kniehebel, zu  denen sie gehören, um die Stange 188 drehen.  



  Aus     Fig.    6 ist ersichtlich,     dass    in der  Zehnerreihe eine     1.0-Rappen-Taste    vorgesehen  ist, die den     Zehner-Anzeiger    betätigt, und  eine     10-Rappen-Taste    in der Einer-Reihe, die  den     Einer-Anzeiger    in der soeben beschriebe  nen Weise betätigt.

   Der Einer-Anzeiger be  sitzt jedoch keine     Zehner-Marke,    da seine Be  zifferung, wie üblich, nur von Null bis Neun  reicht, und am andern Ende des Sektors auf      die     Neun    eine Null folgt, so     dass,    wenn die       Zehner-Ta.ste    der Einer-Reihe gedrückt wird,  sie den Einer-Anzeiger um 10 Punkte :dreht  und ihn auf     Obringt.    Es ist also nötig, eine  Einheit auf den     Zehner-Sektor    zu übertragen,  um in     Iden    kombinierten Anzeigern 10 Rappen  richtig zur     Anzeige    zu bringen.

   Dies wird  durch die in     Fig.    14     id.argestellte    Einrichtung  erreicht, die die     Betätigungshebel    168 und  176 des     Einer-Banides    92 bezw. des     Zehner-          Bandes    93     @im    einzelnen darstellt. Der Einer  Hebel 168 ist vollständig     niedergedrückt    dar  gestellt, wodurch angezeigt wird,     dass    die       10-Rappen-Taste    in der     Einer-Reihe    ge  drückt ist. Eine kleine Skala rechts von den  Hebeln veranschaulicht ihre verschiedenen  Lagen, wenn die einzelnen Tasten gedrückt  sind.

   Wie ersichtlich, ist der Hebel 168 in  seine Zehnstellung und der Hebel 176 in seine       Eins-Stellung    herabgedrückt. Der Hebel 176  ist mit einem nach oben gerichteten     Fortsatz     versehen, der eine seitliche Schulter 182 be  sitzt, und der Hebel 168 hat einen aufwärts  gerichteten     Fortsatz    mit einer seitlichen  Schulter 184. Die beiden     :Schultern        sind    auf  einander zu gerichtet     (Fig.    13). Ein Arm  185, der mit dem einen     Ende    unter der (Schul  ter 182 liegt, und ein Arm 183, :dessen eines  Ende unter der Schulter 184 liegt, sind starr  mit einer um die Welle 186 drehbaren     Hühse     190 verbunden.

   Der     Hebel    168     kann    sich aus  seiner ursprünglichen Nullage frei bis zur  Neun bewegen, ohne     @dass    die Schulter 184  auf den Arm 183 trifft. Wenn aber der Hebel  sich aus der der Neun entsprechenden in die  Stellung entsprechend der Zehn bewegt, so       tritt    die Schulter 184 mit dem Arm 183 in  Eingriff     und    erteilt     :diesem    ,sowie -dem Arm  185 :eine     Schwingbewegung    im     Uhrzeiger-          sinne,    worauf der Arm 185 -die Schulter 182  anhebt     un(d    den Hebel 176 um den     .Stift    178  als Drehzapfen bewegt.

   Diese Bewegung ge  nügt     ger0e,    um den     Zehner-Anzeiger    um  eine Einheit zu bewegen, wie in der Skala  auf der rechten -Seite der     Fig.    14     angedeutet.     Jedesmal, wenn die     Zehner-Taste    in der       Einer-Reih.e        gedrückt    wird, wird der Einer  SektoT um zehn Einheiten bewegt und :

  die    Null zur Anzeige     bringen,        während    eine Ein  heit auf den     Zehner-Anzeiger    übertragen       wind.    Diese übertragene     Zehner-Einheit    ad  diert sich natürlich zu einer     etwa    bereits vor  handenen     Zifferangabe    des     Zehner-Anzeigers          bozw.    zu irgend einer Angabe, die später  durch Niederdrücken einer     Taste,der        Zehner-          Reihe    registriert wird.  



  Wie im vorstehenden     -auseinandergesetzt,     werden die Angaben der     Einheitsgewichts-          Preise    durch das Schild 101     (Fng.    4) ver  deckt, solange die Anzeiger in Bewegung  sind. Das     :Schild    wird .durch ein Band 102  angetrieben,     Idas    mit seinem untern Ende an  einem Arm 195     (Fig.    8 und 13)     befestigt    ist.  Der Arm 195 sitzt an einer :auf der .Stange  188 drehbaren Hülse 194. An derselben  Hülse sitzen Arme 192, :die sich nach der  entgegengesetzten Richtung wie der Arm 195  erstrecken.

   Die Enden der Arme 192 wirken  mit Nocken zusammen, die auf :den Schienen  143     bezw.    193 sitzen, :die sieh unterhalb der       Zehner-Tasten    150'     bezw.    der Einer-Tasten  150 erstrecken     (Fig.    13). Die     Nockenscheibe     für die     Zehner-Reihe    ist in     Fig.    8 mit 191 be  zeichnet.

   Wenn, wie in     ider    Abbildung darge  stellt, irgend     eine    Taste     ider        Zehner-Reihe     gedrückt wird,     ischwingt    die 'Schiene     14ä    -aus,       und    der Scheitelteil des     Nockens    191 trifft       @%bn    unten gegen das Ende des Armes 192 und  schwingt ihn nach oben, während der Arm  195 sich senkt und das Band 102 nach unten  zieht, um das Schild 101 in     idie        Ahdecklage     zu bewegen.

   Durch Niederdrücken irgend  einer der     Einer-Tasten    150 wird in     entspre-          eh:end:er    Weise der Arm 195 durch Vermitt  lung der Schiene 193 nach unten bewegt und  das Schild in die     Abdecklage    gebracht. Wer  den die Tasten losgelassen, .so wird das  Schild 101 natürlich durch die Feder 103       (Fig.    4) zurück in seine     Offenlage    ',bewegt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Wage ist folgende: Nachdem die Ware auf  die     Plattform    gebracht ist, werden die Tasten  in einer dem     Pfund-Preise    ,der zu wiegenden  Ware     entsprechenden        Kombination    niederge  drückt.

   Sind die Tasten gedrückt,     eo    bewegt  sich das Schild 101 in den     !Sichtbereich    :des           Preisanze%gers    und verdeckt dessen Bewe  gungen, während .die     richtige        Zahlenkombi-          iration    eingestellt wird,

       um    den gewählten  Preis     anzuzeigen.    Dadurch wird eine dem  durch die     niedergedrückten    Tasten     üngezeig-          ten    Preise entsprechende     Kombination    der       Faktorhebelausgewählt    und !das Verhältnis  des auf den Balken 44 ausgeübten     Zuges     überwacht,     ums    -die     Gesamt-Preisskala    70 der  art     Du.    betätigen, dass der     GesamtpreiG        (les     gewogenen Gegenstandes     !angezeigt    wird.

    Werden die     Tasten    losgelassen, so wird das       Preisschild        raus    dem     @Sichtberich    entfernt,  und der Pfundpreis wird durch die     C>ffnun-          gen        99        und        100        des        Gehäuses        28     Das Geeicht der Ware wird durch ,die     Skala     68 und der     @Gesa,mtpreis    durch     fdie        Skala    70  angezeigt,

   die     'beide    auf     tder        Voxld"er--    und  Rückseite des Gehäuses 23 sichtbar sind, so       .dass    die !drei Zahlengruppen     eowohl        von,dem     Käufer wie :auch von dem Verkäufer be  obachtet werden können.  



  Die     Faktorhebel    40 und 51 betätigen so  wohl den Preisbalken wie den Gewichtsbal  ken. Wenn einzelne !dieser Hebel ausser Ver  bindung mit dem Preisbalken gebracht sind,  bleiben sie doch mit dem     Gewichtsbalken    in  Verbindung,     so,dass    ,der letztere !durch     idie    ge  samte     Hebelkombination        beeinflusst    wird.

   Bei  einer     in,der        oben    beschriebenen     Weise        ausge-          bildeten    Wage werden keine     Faktorheuel    in  nicht wirksamer Lage     zurückgehalten,    viel  mehr wird jeder Hebel jederzeit zur Betäti  gung !des Gewichtsbalkens der Wage     benutzt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Neib@ungswags mit mindestens zwei von einander unabhängig .durch den Lastträger betätigten Lastausgleichsvorrichtungen,da- durch gekennzeichnet, dass eine der Lastaus- gledchsvorrichtungen mit einer Gewichtsan- zeige!vorrichtung,
    eine andere mit einer VOr- richtung zur Anzeige eines dem Gewicht pro portionalen Preises zusammenwirkt und dass zwischen dem Lastträger und den Laetaus- gleichsvorrIchtungen diese Teile miteinander verbindende Fa.ktorhebel vorgesehen sind, um die dem Gewicht proportionalen Preise, un- ter der gemeinsamen Bontrolle der Faktor- hebel und der zugeordneten La-stausgleichs- -v-orrichtung, gleichzeitig mit :
    dem durch Zu sammenwirken der Gewichtsanzeigevorrich tung mit der andern La.stausgleichsvorrich- tung zustande kommenden Anzeigendes Ge wichtes, anzuzeigen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Neigumgswage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Faktor hebel mit einer der Lastausglenchsvorrieh- tungendauernd in Verbindung stehen, während .sie mit,der andern wahlweise ver bunden werden können.
    2. Neigungswoge nach Unteranspruch 1"da- durch gekennzeichnet, dass die Gewichts- anzeigevorrichtung von -der Lastausgleich- vorrichtung betätigt wird, mit der die Faktorliebel dauernd verbunden sind, während die Preisanzeigevorrichtung,durch .die Vorrichtung betätigt wird, mit der idie Hebel wahlweise verbunden werden kön- nen. 3.
    Neigungswoge nach Unteranspruch 2, da ,durch gekennzeichnet, dass die wahlweise Verbindung der Faktorhebel mit einer der La.stausgleichsvorrichtungen mechaniseh mit Hilfe einer durch Tasten zu betätigen-. den Lenkervorrichtung erfolgt. 4. Neigungswoge nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet -durch die Anordnung einer Sperrvorrichtung zum Zurückhalten der Faktorhebel in der angehobenen iStellung. 5.
    Neigungswoge nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, . dass idie Tastvor- richtung gleichzeitig mit -der mechanischen Auswahl fier Faktorhebel die Einstellung einer Einheitspreis - Anzeigevorrichtung steuert. 6.
    Neigungswoge nach Unteranspruch 5, da durch gek enuzeichnet, dass !die Tastvorrich- tung mit einem Schilde zusammenwirkt, das die Einheitspreis-Anzeigevorrichtung abdeckt, während die Tasten gedrückt werden.
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