CH133070A - Rohrpostanlage. - Google Patents

Rohrpostanlage.

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CH133070A
CH133070A CH133070DA CH133070A CH 133070 A CH133070 A CH 133070A CH 133070D A CH133070D A CH 133070DA CH 133070 A CH133070 A CH 133070A
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Aktiengesellschaft Mix Genest
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Mix & Genest Aktiengesellschaf
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Description


  Rohrpostanlage.    Die Erfindung ermöglicht, Rohrpostan  lagen, sowohl in der einen Richtung, als  auch zugleich in der andern fördern zu  lassen. Hierzu dienen Ausweichrohre, durch       welche    ,die einander entgegenlaufenden Büch  sen oder andere Fördergegenstände aneinan  der vorbeigeleitet werden.  



  Die Zeichnung stellt ein Beispiel einer  solchen Anordnung dar.  



  Ein Rohrstrang a mündet     mittelst    eines  Rohres b in einen Strang -c und dieser     mit-          telst    eines Rohres<I>d</I>     in    den Strang     a.    Zwi  schen den Rohren     a,    b befindet sich eine       öffnung    e, zwischen .den Rohren c, d eine  Öffnung     f.    Diese Öffnungen können in den  Rohrwänden vorgesehen sein oder können  Unterbrechungen bilden, durch welche die  Rohrwände voneinander getrennt sind.

   Der  Strang     a    hat zwischen seiner Gabelungs  stelle     g    und der Öffnung e eine Ventilklappe       1a    und einen     Fahrrohrkontakt   <I>i.</I> Das Rohr<I>b</I>  ist mit einem     Fahrrohrkontakt    k und einer    Ventilklappe     l    versehen. Der Strang c ist  zwischen seiner Gabelungsstelle     na    und der  Öffnung f mit einer Ventilklappe n und  einem     Fahrrohrkontakt    o ausgestattet.

   Das  Rohr<I>d</I> enthält einen     Fahrrohrkontakt   <I>p</I> und  eine Ventilklappe<I>q.</I> Die Klappen<I>h, 1,</I>     n,   <I>q</I>  sind innerhalb der Stränge<I>a, b, c, d</I> ange  ordnet und liegen- in ihrer Ruhestellung an je  einem Anschlag r, der sich ebenfalls inner  halb des Stranges befindet. Die Zeichnung  lässt an der Lage der     Anschläge    r erkennen,  in welcher Richtung die Klappen beweglich  sind.  



       Die    Kontakte<I>i, p, o,</I>     k    ragen in bekann  ter Weise mit ihrem beweglichen     Gliede    in  den     Strang,,das    heisst in den Weg der Büch  sen. Der Kontakt i ist ein Trennkontakt, der  in dem Stromkreise eines Gebläses des Stran  ges<I>a</I>     liegt.    Der Kontakt<I>p</I> ist ein Schliess  kontakt.desselben Stromkreises. Der Kontakt  o ist ein     Trennkontakt,    welcher dem Strom  kreis eines Gebläses des Stranges c angehört.  Der Kontakt k ist ein Schliesskontakt dieses      Stromkreises. Die Gebläse sind nicht dar  gestellt.  



  Der Pfeil s bezeichnet die Richtung der  Druckluft des Stranges a, der Pfeil t die  Richtung jener des Stranges c.  



  Die in diesen Richtungen einander ent  gegenkommenden Büchsen gelangen über die  Öffnungen e, f in die Rohre b, d. Die Klap  pen     q,    l werden durch die hierbei wirksame  Druckluft geschlossen gehalten, so dass diese  den Eintritt .der Büchsen in die Rohre b, d       nächt    hindert.     Mittelst    der Trennkontakte i,  a, welche durch die Büchsen betätigt wer  den, werden die Gebläse stillgesetzt. Die Büch  sen schalten darauf mittelst der Schliesskon  takte<I>k, p</I> die Gebläse wieder ein, und zwar  werden diese jetzt so gedreht, dass sie mit  Saugluft wirken..

   Die Klappen 1, q öffnen  sich daher unter dem Druck .der durch die  Öffnungen e, f wirkenden Aussenluft, die  dann in die Rohre<I>b, d</I>     strömt    und die dort  befindlichen Büchsen in die Stränge c,     ca     befördert. Die in diesen 'Strängen herr  schende Saugluft hält die Klappen     n,   <I>h</I> ge  schlossen, so dass sie nur die Wege e,<I>b, c</I>  und<I>f, d, a,</I> nicht     aber   <I>f,</I> c oder e, a     nehmen     kann und daher mit voller Kraft     in,den    Roh  ren<I>b, d</I> wirkt.  



  Eine     Büchse,    die unter der Wirkung der  Druckluft über die Klappen h oder n hin  ausgelaufen ist, kann durch das Anstellen  der Saugluft nicht zurücklaufen, weil     diese     die Klappen     h.,   <I>n</I> schliesst und daher in den  Strecken h. e oder     7a    f nicht wirkt.

   Diese  Strecken können gross genug bemessen sein,  damit es genügt, die Büchsen zu ungefähr  gleicher Zeit in die Stränge a, c zu stecken,  wenn die Rohre<I>b, d</I> ungefähr in der     Mitte     der     Fahrstrecke    liegen, oder die Stränge a, c  können Sperrungen enthalten, die ungefähr  gleich weit von -den Rohren<I>b, d</I> entfernt sind  und selbsttätig nur ausgerückt werden, wenn    jede dieser Sperrungen von einer Büchse oder  einem Büchsenzuge beeinflusst wird.  



  Es lässt sich also durch Betriebsvor  schriften oder bekannte Mittel erreichen, dass  die gegeneinander laufenden Büchsen zu glei  cher Zeit bei den Kontakten<I>i, k</I> und<I>o, p</I>  ankommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrpostanlage, gekennzeichnet durch Ausweichrohre, die ein gleichzeitig in beiden Richtungen stattfindendes Fördern erlauben. UNTERANSPRüCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, da-durch ge kennzeichnet, dass die Büchsen durch Um steuern der Treibluft aus den Ausweich rohren in den Hauptstrang befördert wer den. 2. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Ausweichrohre vor dem Umsteuern der Treibluft gegen den Strang, dem sie die Büchsen zuführen, abgesperrt sind, um die in sie einlaufenden Büchsen der Gegen wirkung der Treibluft zu entziehen. 3.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass das Umsteuern der Treibluft .durch die Büchsen selbst geschieht. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass die Ausweichrohre über Luftöffnungen an die Hauptstränge angeschlossen sind. 5. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptstränge beim Umsteuern -der Treibluft geben ihr eigenes Ausweichrohr abgesperrt werden.
CH133070D 1927-05-06 1928-04-16 Rohrpostanlage. CH133070A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE133070X 1927-05-06

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CH133070A true CH133070A (de) 1929-05-15

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ID=5664823

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CH133070D CH133070A (de) 1927-05-06 1928-04-16 Rohrpostanlage.

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