CH133086A - Zugbeeinflussungseinrichtung. - Google Patents

Zugbeeinflussungseinrichtung.

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CH133086A
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CH
Switzerland
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point
signal
influencing
influence
brake
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
Original Assignee
Lorenz C Ag
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Publication date
Application filed by Lorenz C Ag filed Critical Lorenz C Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/08Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
    • B61L3/12Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves
    • B61L3/121Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using magnetic or electrostatic induction; using radio waves using magnetic induction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  



  Zugbeeinflussungseinrichtung.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung   zur Beeinflussung fahren-    der Züge von der festen Strecke aus (beispielsweise Hervorrufung eines   Warnungs-    signals beziehungsweise sofortiges   Auslosen    der Notbremse). Bei derartigen Einrichtungen ist es nun aus Gründen der Betriebssicherheit sowie Einfachheit meistenteils erwünscht, die Wirksamkeit der   Beeinfl ussungsorgarle über    gewisse Strecken, wie zum Beispiel langer, zwischen zwei Gefahrpunkten liegende   Ab-    schnitte aufzuheben und den Zug der freien Verfügung des Führers zu überlassen.



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass beim Passieren eines Signals im Gefahrzustand eine in Abhängiglceit vom zurückgelegten Weg betätigte Vorrichtung eingeschaltet wird und diese für eine bestimmte Strecke die Wirksamkeit der   Übertragungs-    einrichtung steuert.



   Der Erfindungsgegenstand wird durch die beigefügte, ein praktisches   Ausfulirungsbei-    spiel darstellende   Schaltunasausfiihrung    im folgenden noch näher erläutert.



   Nach Erscheinen des ersten   Warnungs-    zeichens nach dem Vorsignal und dessen   Nichtbeachtung    durch den Führer, wird nach darauffolgendem Passieren des   Hauptsignals    das Fahrzeug durch eine Zwangsbremsung automatisch zum Stillstand gebracht. Nach Überschreiten des Vorsignals I wird das Fahrzeug automatisch bis auf 50   km/st    Geschwindigkeit abgebremst und dies dem Führer durch ein Glocken-oder Lichtzeichen angedeutet. Wird darauf noch das Hauptsignal überfahren, dann wird eine weitere Bremsung (Notbremse) automatisch   ausgelost    und der Zug zum Stillstand gebracht.

   Die einzelnen Stromläufe sind dabei die folgenden : Während des   Darübergleitens    des   Fahrzeugmagnetes    1 über den   Gleismagneten    5, vorausgesetzt, dass dieser im   Beeinflussungszustand    (Wicklung 6 geöffnet) sich befand, betätigt das Relais 4 den   Wecker    8 und die Signallampe 7, ein weiteres Relais 9 den   Betriebsmagneten    10, und das Relais 11, dessen Funktion weiter unten beschrieben wird.

   12 bedeutet einen   Tourenzeiger      (Zentrifugalkontaktschalter),    der bei einer Geschwindigkeit von mehr als 50   km/st    zwei im Stromkreis des Bremsmagnetes 10 liegende Kontakte schliesst und bei weniger als 50   km/st    dieselben wieder   offuet.    Ist somit das Fahrzeug durch die Bremse 10 auf 50   km/st    abgebremst, so wird der Bremsstromkreis geöffnet.

   Hat das Fahrzeug zum vornherein eine Geschwindigkeit von weniger als 50   km/st,    so tritt die Betriebsbremse im Moment   des Überfahrens    des   Beeinflussungs-    punktes nicht in Tätigkeit, und es erscheint nur ein optisches und akustisches   Warnungs-    zeichen. Überfährt nun das Fahrzeug auch noch das   darauffolgende Haltesignal II, indem    das beim Vorsignal auftretende   Warnungs-    zeichen übersehen wird, so greift jetzt die Notbremse 13 ein, während gleichzeitig auch hier ein kurzes Glockenzeicben ertönt und die Lampe 7 dauernd aufleuchtet, bis durch   Loden    einer Plombe 19 der Ausgangszustand wieder hergestellt wird.

   Damit nun bei   nach Über-      schreiten    des Vorsignals wieder   auf"freie      Fahrt"gestelltem Hauptsignal    in diesem Falle nicht unnötigerweise die Notbremse bei einem darauffolgenden weiteren   Vorsigual    in Tätigkeit tritt, ist in dem Stromkreis, der den Magneten für die Notbremse enthält, ein sogenannter Meterzähler 14 eingeschaltet.



  Dieser besteht im wesentlichen aus einem   Kontaktring,    der teilweise aus Isolation besteht und auf dem ein Schleifkontakt gleitet.



  Dieser letztere ist durch Zahnradübersetzung mit der Fahrzeugachse gekuppelt und schleift während des Durchfahrens einer ganz be  stimmten    Strecke (Abstand zwischen Vorsignal und Gefahrpunkt) über dem   Kontaktring.   



  Dieser   Meterzähler    wird beim erstmaligen Ansprechen des Relais 9, also beim Überschreiten des Vorsignals, vermittelst eines durch eben dasselbe Relais gesteuerten Auslösemagneten 11 in Bewegung gesetzt und läuft so lange, bis das Fahrzeug die vorerwähnte Gefahrstrecke durchlaufen hat, bleibt dann wieder stehen, um beim nächsten Beein  'dussungspunkt    dasselbe Spiel von neuem zu beginnen. Die Strecke, während welcher dieser Zähler den Stromkreis der Notbremse   über-      brückt,    beträgt beispielsweise 750 m, wenn man die vom Vorsignal bis zum   Gefahrpunkt      reichende    Gefahrstrecke zu 700 m annimmt.



  Der   Meterzähler    tut also weiter nichts als daR er während der Fahrt vom Vorsignal bis zum Gefahrpunkt eine Unterbrechung im Bremsstromkreis der Notbremse überbrückt, so dass bei gezogenem   Haupthaltsignal    die Bremse in Tätigkeit treten kann, während er kurz nach Überschreiten des Gefahrpunktes den   Bremsstromkreis    öffnet und stehen bleibt, so   dal3    beim Überfahren des folgenden weitern   Vorsignals    ein unerwünschtes Einsetzen der Notbremse vermieden wird.

   Der   Stromlauf    beim Auftreten des zweiten Impulses, das   heisst beim Überschreiten des'Hauptsignals    und nicht beachtetem   Warnungszeichen nach    dem Vorsignal, ist der folgende : Relais 4 spricht an ; dadurch wird die Glocke 8, Lampe 7, Relais 15 und   Bremsmagnet    13 (Notbremse.) in Tätigkeit gesetzt, indem der Schleifkontakt des Meterzahlers zu dieser Zeit die Unterbrechung im   Bremsstromkreis überbrückt.    Das Fahrzeug kommt zum Stillstand und die Lampe 7 ist über den Anker des Relais   15    dauernd eingeschaltet und wird nur durch   Loden    einer Plombe 16, wodurch Relais 15 und Bremse 13 entregt werden, ausgeschaltet, wodurch der   ursprungliche    Zustand wieder hergestellt wird.



   Eine weitere Sicherheit der Anordnung besteht fernerhin in der Anwendung eines weitern Beeinflussungspunktes III direkt nach dem   Hauptsignal.    Nach   tYberfahren    des Warnungssignals   (Beein'dussungspunkt    I) und eines Haltesignals (Beeinflussungspunkt   II)    hat der   Beeinflussungspunkt    III keine besondere Wirkung für die   Fahrzeugbeeinflussung.   



  Er ist nur dann von Bedeutung, wenn das Fahrzeug ein auf freie Fahrt stehendes Vorsignal überfahren hat und während es sich noch vor dem   Hauptsignal    befindet, letzteres in die Stellung auf Halt geht. Dann finden nach Überfahren des   Haltesignals      hinterein-    ander zwei Impulse statt durch Beeinflussung bei Punkt II und Punkt III, das heisst, es tritt in diesem Fall sofort die Notbremse in Tätigkeit, unabhängig von der   Geschwindig-    keit. Das Ansprechen des   Not-beziehungs-    weise Betriebsbremsmagnetes kann durch irgendwelche   Registriervorrichtung    aufgezeichnet werden.



   Während der Zeit, in der sich das   Fahr-      zeug    zwischen Vor-und Hauptsignal befindet, hat der Führer die Möglichkeit, durch Be  tätigen    eines   Eontrollhebels    17 den Betriebsbremsmagneten 10 abzuschalten. Dabei wird mittelst des Hebels 17 ein Zeitrelais 18 ein geschaltet, welches über den   Trennkontakt      19    den Bremsmagneten 10 für kurze Zeit   strom-    los macht. Die Notbremse tritt dabei auf jeden Fall bei Überschreiten des   Hauptsignals    in Tätigkeit.

   An einer besonderen   Über-       wachungsstelle    20 (Glühlampe) ist dauernd erkennbar, ob die auf dem Fahrzeug befind lichen Teile der Übertragungsvorrichtung Übertragullgsvorrichturlg    spruehsfähig    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Beeinflussung fahrender Züge von der festen Strecke aus, dadurch gekennzeichnet, dass beim Passieren eines Signals im Gefahrzustand für eine bestimmte Strecke die Wirksamkeit der Einrichtung durch eine in Abhängigkeit vom zurückge- legten Weg betätigte Vorrichtung gesteuert wird.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Zugbeein'dussungseilllichtung nach dem E'atentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein bei einem Vorsignal zugleich mit der Betriebsbremse und einem Warnungs signal in Gang gesetzter Meterzahler bis nach Überfahren des letzten Beeinflussungs- punktes die dort eventuell auszulösende Notbremse in Betätigungsbereitsohaft hält.
    2. Zugbeeinflussungseinrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch l, da durch gekennzeichnet, dass kurz nach dem am Ende der Beeinflussungsstrecke befind lichen Beeinflussungspunkt ein weiterer Beeinflussungspunkt liegt, zun Zwecke, eine vollständige Beeinflussung auch dann zu bewirken, wenn der Gefahrzustand erst nach Überschreitung des ersten Beein Hussungspunktes eintritt.
CH133086D 1928-05-10 1928-05-10 Zugbeeinflussungseinrichtung. CH133086A (de)

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CH133086T 1928-05-10

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