CH133130A - Schienenstossverbindung. - Google Patents
Schienenstossverbindung.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/20—Dismountable rail joints with gap-bridging
- E01B11/32—Dismountable rail joints with gap-bridging by separate parts, Inserts bridging both rail heads
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Description
Scliienenstossverbindnng. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schienenstossverbindung, die den Zweck hat, die schädliche Rückwirkung auf die Wagen zu vermindern und ein Werfen der Schienen zu verhindern, was meistens die Ursache von Eisenbahnunglücken ist.
Die Schienenstossverbindung gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Enden der zu verbindenden Schienen ein Zwischenstück mit Zwischen raum für die Schienenausdehnung ein geschaltet ist, das den gleichen Querschnitt wie die Schienen selbst hat. Die Enden der Schienen und des Zwischenstückes können schräg abgeschnitten und so zusammengefügt sein, dass die Räder eines.Zuges nicht im rechten Winkel über die Zwischenräume rollen. Die Schienen und das Zwischenstück können auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigt und durch Laschen zusammengehal ten sein. Das Zwischenstück kann auch in einem Stück mit der Grundplatte ausgeführt sein.
Auf der anliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungs gegenstandes bei sogenannten Vignolschienen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ausführungsform der Schie- nenstoss'verbindung gemäss der Erfindung in Draufsicht, Fig. 2 eine Draufsicht einer andern Aus führungsform, Fig. 3 einen Querschnitt der Ausführungs- f or m nach Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt der Ausführungs form nach Fig. 2.
In der Ausführungsform gemäss Fig. 1 und 3 bezeichnet 1 die Endstücke der regu lären Eisenbahnschienen.. Zwischen die En den der ,Schienen ist ein Zwischenstück 2 ein geschaltet, das dasselbe Profil wie die Schie nen aufweist und aus demselben Material besteht. Sowohl die Schienenenden 1, als auch das Zwischenstück 2: ruhen auf einer gemeinsamen lInterlagsplatte 4, welche mit- telst Schrauben 10 oder Nägeln an zwei ne- beneinander liegenden Schwellen 5 befestigt ist.
In an und für sich bekannter Weise wer den die Schienenenden 1 und das Zwischen stück 2 miteinander mit Hilfe von längs gehenden Laschen 6 zusammengehalten, die durch Bolzen 7 zwischen dem Kopf und dem Fuss der Schiene an diese gepresst wer den, und ihre Befestigung an der Unterlags- platte 4 erfolgt mit Hilfe von Spannstücken 8 und Bolzen 9. Das Zwischenstück 2 ist mittelst Schrauben oder Nieten 11 an der Unterlagsplatte 4 befestigt. Die Löcher in den Schienenenden 1 und den Laschen 6 für die Bolzen 7 sind länglich gestaltet, um den Schienen eine gewisse Bewegungsfreiheit in ihrer Längsrichtung zu gestatten.
Derjenige Bolzen 7, welcher das Zwischenstück 2 mit den Laschen 6 verbindet, kann jedoch ein Passbolzen sein. _ Eventuell kann das Zwischenstück 2, wie aus F'ig. 2 und 4 hervorgeht, mit der Unter lagsplatte 4 in einem Stück ausgeführt sein. Es dürfte aber zweckmässiger sein, die Aus führung getrennt vorzunehmen, weil dann das Auswechseln eines abgenutzten Zwischen stückes leicht ist.
In den erwähnten Abbil dungen ist die Unterlagsplatte 4 in etwas ab geänderter Form dargestellt, indem diese an der einen Seite eine Kante 12 besitzt, die um den Schienenfuss greift, während dieser in bereits erwähnter Weise an der Unterlags- platte 4 mittelst Spannstücken 8 und Bolzen 9 befestigt wird.
Dadurch, dass zwischen den Schienen enden 1 ein besonderes Mittelstück 2 ein geschaltet wird, wird der für die durch Tem peratursteigerung bedingte Ausdehnung der Schienen erforderliche Raum in zwei Teile 3 getrennt, von denen jeder nur halb so breit ist wie bei einem gewöhnlichen Schienen stoss, wodurch eine nicht unerhebliche Ab schwächung der Stosswirkungen beim Über fahren der Schienenstösse erreicht wird.
Durch ein entsprechend schräges Abschnei den in Winkelform, wie in Fig. 1 gezeigt, wird in noch grösserem. Masse ein gleich mässiges Hinüberrollen der Räder des Zuges über die Schienenstösse erzielt, zumal die Schienenenden und das Zwischenstück 2 auf einer gemeinsamen Unterlagsplatte 4 be festigt sind, die ihrerseits auf zwei neben einander liegenden Schwellen 5 ruht, wo durch ein Durchbiegen öder eine Federung des Schienenstosses ausgeschlossen ist. Hier durch werden die Schienenenden praktisch nicht einer grösseren Abnutzung als der an dere Schienenteil ausgesetzt.
Die hier beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen sollen als Beispiel die nen und andere Ausführungsformen sind innerhalb des Rahmens der Erfindung denkbar. Auch können die vorliegenden Aus führungsformen bei andern Schienentypen Verwendung finden. Die Schienenenden und das Mittelstück können in anderer Form ab geschnitten werden als hier erwähnt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schienenstossverbindung, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen die Enden der zu ver bindenden Schienen ein Zwischenstück mit Zwischenraum für die Schienenausdehnung eingeschaltet ist, das den gleichen Quer schnitt wie die Schienen selbst hat. UNTER,AIVTSPRüCHE 1. Sebienenstossverbindung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Enden der Schienen und des Zwischen stückes schräg abgeschnitten und so zu sammengefügt sind, dass die Räder eines Zuges nicht im rechten Winkel über die Zwischenräume rollen.2. Schienenstossverbindung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen und das Zwischenstück auf einer gemeinsamen Grundplatte befestigt sind und durch Laschen zusammengehal ten werden. 3. Schienenstossverbindung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück in einem Stück mit einer Grundplatte ausgeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH133130T | 1928-03-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH133130A true CH133130A (de) | 1929-05-31 |
Family
ID=4391323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH133130D CH133130A (de) | 1928-03-26 | 1928-03-26 | Schienenstossverbindung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133130A (de) |
-
1928
- 1928-03-26 CH CH133130D patent/CH133130A/de unknown
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