CH133135A - Kalt- und Warmwasserhahn mit einem zur Erwärmung des Wassers dienenden elektrischen Heizkörper. - Google Patents
Kalt- und Warmwasserhahn mit einem zur Erwärmung des Wassers dienenden elektrischen Heizkörper.Info
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- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
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Description
Kalt- und Warmwasserhahn mit einem zur Erwärmung des Wassers dienenden elektrischen Heizkörper. Die bishin bekannten Hahnen mit einge bautem elektrischem Heizkörper besitzen getrennt voneinander ein Betätigungsorgan für die Wasserabschlusseinrichtung und ein solches für den Stromschalter, die einzeln bedient werden müssen. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass der Heizkörper unter Strom sein kann, wenn kein Wasser durch den Apparat fliesst, so dass der Heizkörper überhitzt werden kann.
Zur Vermeidung die ses Nachteils ist die Anordnung einer Blockie- rungseinrichtung bekannt, durch welche der Stromschalter in Offenstellung blockiert wird bis das Wasserabschlussorgan geöffnet ist und das Schliessen des letzteren erst erfolgen kann, nachdem der Stromschalter geschlossen ist. Zur Bedienung eines solchen Hahns be darf es aber einer Anleitung, die jedem Hahn beigegeben und befolgt werden muss, ansonst er verdorben werden kann. Dieser Umstand behindert die Anwendbarkeit des Hahn.
Überdies weisen die bekannten elektrischen Warmwasserhahnen den Nachteil auf, dass das Wasserabschlussorgan am Ausflussende angebracht ist, was den Nachteil mit sich bringt, dass dem Hahn entweder noch ein einfacher Hahn vorgeschaltet werden muss, oder er ist beständig unter Wasserdruck.. Ein solcher Hahn muss darum stark genug gebaut sein für alle möglichen Wasserdrücke, oder es besteht die Gefahr, dass er durch zu hohen Wasserdruck gesprengt wird.
Diese Nachteile besitzt der elektrische Kalt- und Warmwasserhahn nach vorliegender Erfindung nicht. Dieser besitzt nur ein Be tätigungsorgan, durch das, wenn es in einem Sinn betätigt wird, zuerst das Wasserab- schlussorgan in Offenstellung gebracht und hierauf der Strom eingeschaltet wird, und im andern Sinn betätigt, bewirkt das Organ das Ausschalten des Stromes vor dem Unterbruch des Wasserdurchflusses. Eine unrichtige Hand habung des Hahns ist darum ausgeschlossen, und darum kann er ohne weiteres von jeder mann benützt werden.
Überdies ist bei dem selben das Wasserabschlussorgan an der Eintrittsöffnung angeordnet, so dass das Hahn innere im Ruhezustand vom Wasserdruck entlastet ist und dieser im Hahn überhaupt nicht voll zur Auswirkung kommt.
Zweckmässigerweise kann der Hahn noch so eingerichtet sein, dass nach eingeschalte tem Strom durch Einstellung des Bestäti gungsorgans die Menge des durchfliessenden Wassers verändert und dadurch die Tempe ratur des ausfliessenden Wassers eingestellt werden kann. Je nach der Stellung des Be tätigungsorgans ist dann der Hahn vom Wasser und elektrischen ,Strom ganz abge schlossen, oder er wird von der höchstmög lichen .Menge kalten Wassers durchflossen, oder das Wasser fliesst mehr oder weniger erwärmt aus demselben. Einer andern Bedie nung als die Einstellung des einzigen Betä tigungsorgans bedarf der Hahn nicht, und eine unrichtige Bedienung desselben, durch die er Schaden leiden könnte, ist ausge schlossen.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in einem Längs- und in Fig.2 in einem Querschnitt nach Linie II-II in Fig. 1 dar.
In dem Gehäuse a ist in die Kammer<I>b</I> mit dem offenen Auslauf c der aus mehreren Hohlzylindern bestehende Heizwiderstand d, nach oben abgedichtet, eingebaut. Die Kam mer b steht durch das Loch e mit der Kammer f in Verbindung, die nach oben abgeschlossen ist. Nach unten steht die Kammer<I>f</I> mit der Wassereintrittsstelle g in Verbindung, und diese Verbindung ist durch ein Abscblussorgan beherrscht, das aus einem Hohlschieber h und einem unter Federwirkung stehenden Tellerventil besteht.
Die Spindel des Hohlschiebers h trägt ein Steilgewinde i und einen Zahnkolben<I>m.</I> Das Gewinde<I>i</I> läuft in der im Gehäuse a festsitzenden Mutter k und der Kolben na steht mit der Verzahnung des Rades n in Eingriff.
Das Rad n ist im Gehäuse a drehbar gelagert und mit einem Handgriff o versehen, der durch einen Schlitz p des Gehäuseaufsatzes u herausragt. Über dem Rad n, in gleicher Achse mit diesem, ist auf den Aufsatz u der mit dein Heizwiderstand elektrisch verbun dene Schnappschalter s aufgesetzt, dessen Drehzapfen ic, eine mit zwei Stiften x be setzte Mitnehmerscheibe trägt. Die Stiften x ragen in Schlitze y eines vom Rad n nach oben vorspringenden Auges, so dass bei Drehung des Rades n am Handgriff o der Drehzapfen des Schalters s mitgedreht werden kann.
Auch wird bei der Verschwenkung des Handgriffes o im Schlitz p vom Zahn rad n das Zahnrad in hin- und hergedreht und gleichzeitig auf- und abbewegt, weil sich mit dem Zahnrad m die Spindel des Schie bers h mitdreht, die dadurch, infolge des in die Mutter<I>k</I> eingreifenden Gewindes<I>i,</I> auf- und abbewegt wird. Der Schieber h hat Querlöcher 1, 2 und 3.
Die Löcher 1 und 2 sind je nach der Stellung des Schiebers nach aussen offen oder gesehlcssen, so dass der Durchgang von der Wassereintrittsstelle g zur Kammer f und damit der Durchfluss durch den Hahn mehr oder weniger geöffnet ist.
Bei Gebrauch des Hahns hat man nur den Handgriff o einzustellen; denn je nach der Stellung des Griffes ist der Wasser durchfluss durch denselben offen oder ge schlossen und das Wasser fliesst kalt oder mehr oder weniger erwärmt aus demselben.
Entspricht zum Beispiel die Stellung I des Griffes o der in Fig. 1 dargestellten Stellung des Schiebers h, so fliesst bei dieser Griffstellung kein Wasser in und aus dem Hahn. Der Hahn ist vom Wasserdruck, ab gesehen von der Wassereintrittastelle voll ständig entlastet. Wird nun der Hahn aus der Stellung I in die Stellung 1I bewegt, so verschiebt sich der Schieber Ei soweit nach unten, dass die Löcher 1 freigelegt sind. Es fliesst nun Wasser durch die Löcher 1, 2 und 3, die Kammern<I>f</I> und<I>b</I> zum Ausfluss c.
Der Schalter s ist von dieser Schwenkung des Griffes o von I nach II nicht beeinflusst worden, da sich dabei die Stiften x in den Schlitzen y bewegten. Der Schalter ist also offen und der Heizwiderstand d stromlos. Somit fliesst das Wasser kalt bei c aus. Wird nun der Griff o in die Stellung IH gedreht, so wird der Drehzapfen des Schalters s mit gedreht, der Schalter wird geschlossen und der Heizwiderstand d unter Strom gesetzt. Der Schieber h hat sich noch etwas weiter nach unten verschoben bis sein Querloch 2 unmittelbar vor der abdichtenden Führung des Schiebers liegt. Alle Querlöcher 1, 2 und 3 des Schiebers sind also noch offen. Das Wasser durchfliesst den Hahn und wird vom erhitzten Widerstand d erwärmt.
Zweck mässigerweise sind zwischen die Hohlzylinder des Widerstandes Schikanen eingebaut, welche das durch das Loch e in die Kammer b ein strömende Wasser nötigen, an dem Wider stand auf- und abzustreichen utn zum Aus fluss c zu gelangen, wodurch die Wärme wirkung des Heizwiderstandes gut ausgenützt wird. Das Wasser fliesst also warm bei c aus.
Durch das Einschnappen des Schalters s ist sein Drehzapfen dem Rad n vorgeeilt, so dass bei einer weiteren Drehung dieses Rades durch Einstellung des Griffes o in die Stellung IV der Schalter s wieder unbeeinflusst bleibt, dagegen der Schieber h noch weiter nach unten bewegt wird, bis das Querloch 2 ver deckt ist. Es fliesst infolgedessen in der Stellung IV des Griffes o wesentlich weniger Wasser durch den Hahn als in der Stellung HI, das Wasser fliesst darum wärmer bei o aus.
Beim Rückschwenken des Griffes o in die Stellung III wird der Schieber h nach oben verschoben und die Öffnung 2 wieder freigegeben; dann wird beim Rückschwenken des Griffes in die Stellung II der Schalter s geöffnet und der Schieber h weiter nach oben verschoben, und nach Zurückschwenken des Griffes in die Stellung I ist der Schieber h wieder soweit nach oben verschoben, dass die Löcher 1 abgeschlossen sind und das unter Federwirkung stehende Tellerventil wieder auf seinem Sitz anliegt,
dann kann kein Wasser mehr in und durch den Hahn fliessen.
Am Griff o ist ein Zeiger z angebracht, der über einer Skala an der Aussenseite des Aufsatzes it gleitet, auf der die Stellungen I, II, III und IV des Griffes o abgelesen werden können, z. B. durch Markierstriche mit den Bezeichnungen: Zu, Kalt, Warm, Heiss. Der Hahn ist dann von jedermann ohne weitere Anweisung in richtiger Weise zu gebrauchen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kalt- und Warmwasserhahn mit einge bautem elektrischem Heizkörper, dadurch gekennzeichnet, dass das den Wasserdurch- fluss beherrschende Wasserabschlussorgan an der Wassereintrittsöffnung angeordnet ist und mit einem das einzige Betätigungsorgan des Hahns bildenden Steuerorgan eines elektri schen Stromschalters derart in Bewegungs verbindung steht, dass beim Betätigen dieses Steuerorgans im einen Sinn zuerst das Wasserabschlussorgan in Offenstellung gelangt und dann der Stromschalter geschlossen,beim Betätigen des Steuerorgans im andern Sinn zuerst der Stromschalter geöffnet und dann das Wasserabschlussorgan in Schliessstellung gebracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kalt- und Warmwasserhahn mit einge bautem elektrischem Heizkörper nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan des elektrischen Strom schalters als Steuerhebel ausgebildet ist, und dass beim Bewegen des Hebels im einen Sinn die Wassereintrittsöffnung nach dem Schliessen des Schalters wieder teil weise geschlossen wird.2. galt- und Warmwasserhahn mit einge bautem elektrischem Heizkörper nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen die Wassereintrittsöffnung beherrschenden, drehbaren und axial verschiebbaren Hohl schieber, der ein Steilgewinde trägt, das in eine im Gehäuse festsitzende Mutter eingreift, und der durch Zahnradübertra gung mit einem schwenkbaren Hebel ver bunden ist, durch welchen der elektrische Strom ein- und ausgeschaltet wird, so dass bei Bewegung des Hebels im einen Sinn der Hohlschieber in einer Richtung ver schoben und der Stromschalter geschlossen, bei Bewegung im andern Sinn der Hohl schieber in der andern Richtung verscho ben und der Stromschalter geöffnet wird;dabei sind am Hohlschieber die Wasser durchtrittsöffnungen so angeordnet, dass der Wasserdurchtritt offen steht, bevor der Stromschalter geschlossen wird, nach Stromschluss und Bewegen des Steuerhe- bels im gleichen Sinn der Wasserdurch- tritt aber wieder teilweise abgeschlossen wird, während bei der Bewegung des Steuerhebels im andern Sinn der Wasser durchtritt erst ganz abgeschlossen wird, nachdem der Stromschalter geöffnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH133135T | 1928-06-18 |
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| CH133135D CH133135A (de) | 1928-06-18 | 1928-06-18 | Kalt- und Warmwasserhahn mit einem zur Erwärmung des Wassers dienenden elektrischen Heizkörper. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH133135A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0442085A1 (de) * | 1990-02-10 | 1991-08-21 | FORBACH GmbH | Elektrischer Durchlauferhitzer mit einem Leistungsschalter |
| CN112943981A (zh) * | 2021-02-03 | 2021-06-11 | 攀枝花学院 | 即开即热水龙头 |
-
1928
- 1928-06-18 CH CH133135D patent/CH133135A/de unknown
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| EP0442085A1 (de) * | 1990-02-10 | 1991-08-21 | FORBACH GmbH | Elektrischer Durchlauferhitzer mit einem Leistungsschalter |
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| CN112943981B (zh) * | 2021-02-03 | 2022-09-16 | 攀枝花学院 | 即开即热水龙头 |
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