CH133256A - Verfahren zur Herstellung von Hufnägeln und Maschine zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hufnägeln und Maschine zur Ausführung des Verfahrens.

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CH133256A
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pressing
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Inventor
Son O Mustad
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Mustad & Son O
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  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Hufnägeln und Maschine zur Ausführung  des Verfahrens.    Bei dem     Kaltpressverfahren    zur Her  stellung von Hufnägeln, wie es mittelst der       Mustadmaschine        (österr.        Patente        Nr.65431,     65659 und     '18690)        ausgeführt    wird, findet  eine zweimalige Pressung des einzelnen  Nagelwerkstückes statt, das heisst die Nagel  stange wird     zweimal    in die     Vierbackenpresse     eingeführt und von den Backen gequetscht,  unter Bildung des Nagelschaftes und Vor  bildung des Kopfes in Form einer Quetsch  pyramide,

   während die Fertigstellung des  Kopfes durch     nachherige        Stauchung    der       Quetschpyramide    bewirkt wird. Diese zwei  malige Pressung ist notwendig, um eine ge  nügend kurze     Quetschpyramide,    -die eine       nachherige    tadellose     Stauchung    sichert, zu  erreichen.  



  Diese zweimalige Pressung ist     sebstver-          ständlich    an<I>sich</I> nachteilig, indem sie die  Produktionsfähigkeit der Maschine herab  setzt; auch arbeitet dadurch die Werkstück  zuführungseinrichtung weniger zuverlässig    beim schnellen Gange der Maschine. Über  <B>130</B> Nägel pro Minute kann man daher kaum  mit der Maschine herstellen.  



  Es ist versucht worden, mittelst ein  maliger Pressung eine hinreichend kurze       Quetschpyramide    zu erhalten, indem man  während der Pressung die Längenausdehnung  der Nagelstange hinderte, so     ,dass    die herzu  stellende     Quetschpyramide    die gewünschte  Länge aufweisen sollte. Sowohl     theoretische     Erwägungen, wie praktische Versuche deu  ten dahin, dass dieser Weg nicht zum oben  erwähnten Ziele führen kann.  



  Eine zweimalige Pressung     erscheint    viel  mehr notwendig.  



  Die     Erfindung    bezweckt nun, die oben  erwähnten Nachteile zu beheben, und zwar  mittelst eines Verfahrens, zu dessen Ausfüh  rung eine Maschine mit     zwei    Vierbacken  pressen, welche gleichzeitig arbeiten, aber  zwei verschiedene Werkstücke stufenweise  bearbeiten, verwendet wird.

   Dass es hierdurch      möglich wird, das     Produktionsvermögen    der  Maschine     um    ein Beträchtliches zu erhöhen,  zum Beispiel um 30 bis 50 %, liegt in fol  genden     Tatsachen:     Wenn in der     Mustadmaschine    die Vier  backenpresse die zweimalige Pressung be  endet hat     und,das    zum Stauchen fertige, ab  geschnittene Nagelwerkstück. von der Förder  vorrichtung     (österr.    Patent Nr.

       7-8690),    die  aus einem vierarmigen Kreuz besteht, an der  einen ihrer Greifstellen erfasst worden ist,       macht,das    Förderkreuz ruckweise eine Vier  telsumdrehung, in welcher Lage das Nagel  werkstück gehalten wird, ohne bearbeitet zu  werden, und dann, nach Weiterbewegung der       Fördervorrichtung    um eine weitere Viertels  umdrehung,     erst    der     .Stauchung    unterworfen       wird.    Die Zeit, während welcher das Werk  stück in der Zwischenstellung verharrt, ist  also     unausgenutzt    und in der .Dauer von  genau demselben Ausmasse, wie das ganze  zweimalige     Pressverfahren    (einschliesslich Ab  schneiden)

   an Zeit in Anspruch nimmt. Legt  man     nun    eine zweite     Vierbackenpresse    an die  Stelle, wo -das Nagelwerkstück sich in der       unausgenutzten    Ruhelage der     Fördervorrich-          tung    befindet, so lässt sich die Dauer eines  Arbeitszyklus der Maschine, entsprechend  einer vollen Umdrehung der Fördereinrich  tung, bedeutend abkürzen.

   Bezeichnet man  nämlich mit X, die Zeit, welche für die erste       Pressung    benötigt wird, mit     X2    diejenige für  die zweite Pressung und mit     X3    diejenige  für eine     Viertelsumdrehung    der Fördereinrich  tung, so ergibt sich für die Dauer eines Ar  beitszyklus nach dem bisherigen Verfahren  4.     (XI        +        Xz        -[-        X3),    während nach dem  neuen Verfahren die Dauer eines solchen  nur 4 .     (X2        -f-        X3)        beträgt.     



  Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin  dung in einem Ausführungsbeispiel.  



  Die     -Fig.    1 bis 3 zeigen die erwähnte       Fördervorrichtung    und die angeschlossene  zweite     Vierbaekenpresse.     



  In     Fig.1    ist die Fördereinrichtung in       Seitenansicht    dargestellt, und unterhalb des  nach     unten    gerichteten Armes sieht man  Teile der zweiten     Vierbackenpresse;            -Fig.    2 ist ein Querschnitt eines Teils der  Maschine; und       Fig.    3 ist eine Ansicht der Vierbacken  presse von oben;       Fig.    4 ist eine     Seitenansicht    desjenigen  Teils der Maschine, an welchem sich die er  wähnten Einrichtungen befinden.  



  In.     Fig.    1 sieht man das die     Fördervor-          richtung    bildende Armkreuz 1 in einer Ruhe  lage. a ist ein soeben von der Nagelstange ab  geschnittenes, einmalig gepresstes Nagelwerk  stück, b ist ein zum zweiten Mal gepresstes  Werkstück und c ist der fertig gestauchte  Nagel, der bei d aus der Maschine entfernt  wird.

   Die zweite     Vierbackenpresse    (2) kann  von bekannter Form sein, nur ist zu     bea.ch-          ten,    dass die Konstruktion derart sein muss,       ,dass    die Backen vor und nach dem Pressen  paarweise auseinander bewegt werden müssen  können, weil das Werkstück von. der .Seite  in der Presse eingeführt wird (siehe     Fig.    3).  



  Aus     Fig.    2 ersieht man, wie die Presse  eingerichtet werden kann, um in einfacher  Weise diese grössere Beweglichkeit     zu    er  reichen.  



       Die        Pressköpfe    2, in denen je ein Paar       Pressbacken    gelagert sind, sitzen auf     iSchlit-          ten    3, die um einen gemeinsamen Zapfen 4  schwingen und auch quer zur Zapfenachse  verschiebbar     ,sind.    Die .Schwingbewegung  wird beispielsweise durch Kurvenscheiben 5  bewirkt und die Verschiebung durch Ver  mittlung der Kniegelenke 6; welche sich in  Lagern 9 im Rahmen 8 stützen. Bei dieser  Ausführung erreicht man eine Winkelbewe  gung der     Pressbaeken    beim Pressen, was bei  der zweiten Pressung gewisse Vorteile haben  kann.

   Will man Parallelbewegungen der       Backen    haben, können die     Kniegelenke    durch  Kurbelmechanismen oder Kurvenscheiben  ersetzt werden. Selbstverständlich lässt sich  die Einrichtung auch ausschliesslich beispiels  weise durch eine Kurbel betätigen, wie bei       Vierbackenpressen    üblich.  



  Während des Pressens lässt man zweck  mässig den Kopf des Nagels auf einer nach  giebigen Unterlage ruhen, zum Beispiel auf  einer Blattfeder 7, die beim Pressen den      Kopf nach unten ausweichen     :lässt,    und nach  her wieder     in.    die Höhe hebt, so dass die  Lage des     Werkstückes    in dem Halter des  Armkreuzes 1 nicht     geändert    wird (wegen  der nachfolgenden     Stauchoperation).        Ersicht-          licherweise    kann eine solche zweite Vier  backenpresse auch     wie    die Hauptpresse in  senkrechter Lage angeordnet werden,

   wobei  die Fördervorrichtung sich dann in einer       wagrechten    Ebene dreht.  



  Die einzige Einrichtung, die bei einer  solchen Maschine schnelleren Gang haben  muss     als    bei der bisher bekannten Ausfüh  rung, ist die Fördervorrichtung. Man kann  aber diese statt mit vier mit acht Armen  ausführen, so dass sie sich nach jedem     Press-          vorgang    der     Vierbackenpressen    nur um 45    statt um<B>90'</B> dreht; das Vorrücken der  Werkstücke geschieht dann ganz ruhig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRVCHE I. Verfahren zur Herstellung von Ruf nägeln durch zweimalige Pressung in Vierbackenpressvorrichtungen und nach- heriges Stauchen in einem Stauchappa- ra.t, dadurch gekennzeichnet, dass nach einmaliger Pressung des Werkstückes am Ende der Nagelstange der so vorgepresste Nagel abgeschnitten und an eine zweite Pressstelle geführt wird, zum .Zwecke, die beiden Pressungen gleichzeitig an zwei verschiedenen Werkstücken bewir ken zu können, und dadurch die Leistung der Maschine wesentlich zu erhöhen.
    1I. Maschine zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Zusammenwirkung einer ersten Vierbackenpressvorrichtung, einer Stauchvorrichtung und einem zur Beförderung des abgeschnittenen Nagel werkstückes zwischen fliesen Arbeits stellen dienenden, ruckweise bewegten, mehrarmigen Förderorgan mit mehreren Greifstellen, und einer zweiten Press- vorrichtung, .die derart gelagert und be trieben ist, dass sie dem Nagelwerkstück am Wege zwischen der ersten Pressstelle und der Stauchvorrichtung die zweite Pressung erteilt.
CH133256D 1927-04-26 1928-04-25 Verfahren zur Herstellung von Hufnägeln und Maschine zur Ausführung des Verfahrens. CH133256A (de)

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