CH133294A - Brennkraftmaschine. - Google Patents
Brennkraftmaschine.Info
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Description
Br ennkr aftmasehine. Nach vorliegender Erfindung soll im Brennstoffluftgemisch eine wirbelnde und kreisende Bewegung erzeugt werden. Auf diese Weise werden Früh- und Spätzündungen, sowie Detonationen vermieden.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Brennkraftmäschitte, bei welcher innerhalb des Verbrennungsraumes mindestens ein wirbelnde und kreisende Bewegung der Gase erzeugender Vorsprung vorgesehen ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in beispielsweisen Ausführungsformen in beifolgenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 und 2 eine Maschine mit im Zylin derkopf sitzenden Ventilen und Vorsprüngen in einem Ring im Zylinder, Fig. 3 und 4 eine ebensolche Maschine, bei welcher die Einrichtung im Zylinderkopf vorgesehen ist, Fig. 5 und 6 eine L-Kopfmaschine mit der Einrichtung im Zylinder, Fig.7 bis 9 eine ebensolche Maschine mit Vorsprüngen an einer zwischen Zylinder und Kopf angeordneten Platte, Fig. 10 und 11 eine Ausführungsform wie in Fig. 7 bis 9,
mit einem Vorsprung an: einem wassergekühlten Zwischenstück, Fig. 12 bis 14 .ein Beispiel, bei welchem Spiralterassen am Kolbenende mit im Zylin derende sitzenden Wirbelschaufeln zusammen arbeiten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 arbeitet der Kolben 2 im Zylinder 1 mit dem Zylinderkopf 3, in welchem zwei Ventile 4 (nur eines sichtbar) und eine Zünd kerze 5 angeordnet sind. Im Zylinder ist im Verbrennungsraum 6 ein Ring 7 mit vier Schaufeln 8 durch Stifte 9 befestigt. Die Schaufeln 8 sind mit einer gleichbleibenden Neigung von 45 gegen die Zylinderachse angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist die Verbrennungskammer 11 gegenüber dem Zylinder 10 erweitert. Im Zylinderkopf sitzen die Ventile 12 und 1-3 -und unterhalb derselben befindet sich der Ring 14 mit den Schaufeln 15, deren Enden 16 innen unter halb nies Ringes liegen, damit ihre Wirkung bis nahe an die Totpunktlage des Kolben bodens reicht. Der Ring 14 besitzt einen Ausschnitt 17 für die Zündkerze 18, und zwar nahe einer Schaufel, damit die Aus breitung der Zündflamme mittelst des erzeug ten Wirbels beschleunigt wird.
Fig. 5 und 6 stellen eine Maschine mit L-Kopf dar, bei welcher der Ring 23 mit den Schaufeln 27 über dem Kolben 19 in einem Falz 26 im Zylinder 20 eingelegt ist. Der Kanal 21 verbindet den Zylinder mit den Ventilen 24 und der Zündkerze 25. Der Zylinderkopf 22 greift über den Ring 23, so dass dieser einer besonderen Befestigung nicht mehr bedarf. Die zweimalige Wendung des Gasweges vom Ventil zum Zylinder unter- stützt-die Wirkung der Schaufel 27. In Fig. 5 sind die Schaufeln 27 mit der Oberkante des Ringes 23 bündig.
Nach Fig. 7 bis 9 ist zwischen Zylinder 31 und Deckel 32 eine mit Schaufeln 35 ausgerüstete Platte 28 gelegt und auf beiden Seiten mittelst Asbestplatten 36 abgedichtet. Der Kühlmantel des Zylinders 31 steht mit dem Kühlraum des Kopfes 32 durch Löcher 33 der Platte 28 in Verbindung.
Ausserdem ist die Platte 28 mit Aus schnitten 29 für die Ventile und die Zylin derbohrung, sowie mit Löchern 30 für die Schrauben zum Befestigen des Kopfes 32 am Zylinder 31 versehen. In den Ausschnitten 29 sind drei Zungen unter 1200 angeordnet, welche zu Schaufeln 35 verdreht sind und von denen die eine den aus dem Einlass- ventil kommenden Strömen entgegen steht.
Die Platte 28 besteht zum Beispiel aus gewöhnlichem Eisen, aus Chromsiliziumstahl oder einem andern nichtrostenden Stahl; die Schaufeln 35 sind zweckmässig mit einem Katalysator überzogen. Metallegierungen, die unter dem Einfloss der beissen Gase selbst ein Oberflächenoxyd mit katalytischer Wir kung bilden, eignen sich besonders gut. Diese Wirkung haben nach den Feststellungen des Erfinders zum Beispiel Aluminiumoxyde.
Ein legierter Stahl mit ungefähr 2 % Alu- minium, 2% Silizium, 8% Chrom und ver- hältnismässig hohem Kohlenstoffgehalt hat sich vorzüglich bewährt,
weil er bei grosser Rotgluthärte gegen die heissen Gase sehr widerstandsfähig ist und auf seiner Oberfläche katalytisch wirkendes Aluminiumoxyd bildet.
Nach Fig. 10 und<B>11</B> arbeitet der Kolben 38 im Zylinder 37, in dessen Deckel die Ventile 42 und 43 und die Zündkerze 44 angeordnet sind. Zwischen Deckel und Zy linder ist das Zwischenstück 39 mit Dich tungsbeilagen 46 und 47 eingesetzt. Es be sitzt einen durchgehenden Hohlraum 40 für Wasserkühlung, Wasserdurchgänge 49, Schraubenlöcher 48 und eine Schaufel 50. Diese besitzt eine schräge Vorder- und Rück seite 51 bezw. 52 und einen Hohlraum 53 für das Kühlwasser. Letzterer reicht nicht ganz bis an das Schaufelende 54, so dass dieses höher erhitzt wird und Wärme an das Brennstoffluftgemisch abgibt. Das Zwischen stück 39 ragt mit einem gegen den Zylinder abgerundeten Teil 55 in die Zylinderbohrung.
Auch hierdurch wird insbesondere während der Verdichtung eine wirbelnde Bewegung der Ladung bewirkt. Die Zündkerze 44 sitzt im Bereich des Einlassventils 43 und der Schaufel 50, wo die Wirbelung im Verbren nungsraum 41 am stärksten ist. Natürlich können auch hier mehrere Schaufeln ange ordnet sein. Ebenso könnte das Zwischen stück die ganze Zylinderbohrung freilassen.
Nach Fig. 12 und 13 arbeitet der Kolben 56 im Zylinder 57 mit dem Kopf 58, in dem die Ventile 59 und die Zündkerze 60 ange ordnet sind.
Im Verbrennungsraum 61 sitzt, durch Stifte 64 befestigt, ein Schaufelkranz 62 mit mehreren Schaufeln 63. Die Kolbenstirnwand besitzt nur in der Mitte eine verhältnismässig kleine ebene, vorstehende Fläche 66, von der Absätze 67 in Form einer Spirale nach aussen führen. Neue Kolben werden vorteilhaft aus einem Stück nach Fig. 12 hergestellt.
Gemäss Fig. 14 lässt sich die Einrichtung aber auch an vorhandenen Kolben anbringen. Eine Platte 68, wie beschrieben geformt, wird auf dem Kolben 69 mittelst Schrauben 70 befestigt, die durch Stifte 71 gesichert sind. Zweckmässig wird die Platte 68 auf ihrer Unterseite mit einem Randfalz 72 ver sehen, um hierin einen Kolbenring 73 einzu legen, welcher wegen seiner innigen Berüh rung mit der wassergekühlten Zylinderwand auch von der aufgeschraubten Platte 68 Wärme abführt.
Durch das Aufschrauben der Platte wird die Kompression des Motors er höht; infolge der Wirbelbewegung der Gase führt das aber meistens nicht zu Vorzün- dungen. Durch die kreisende und wirbelnde Bewegung des Gemisches wird das Auspuff ventil gekühlt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeich net, dass im Verbrennungsraum mindestens ein wirbelnde und kreisende Bewegung der Gase erzeugender Vorsprung angebracht ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass feststehende Vor sprünge zur Erzeugung der wirbelnden und kreisenden Bewegung der Gase vor gesehen sind. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehenden Vorsprünge als Schaufeln ausgebildet sind und alle innen an einem Tragring sitzen. 3.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaufeln schräg ge stellt sind, und dass die Neigung der Schaufeln überall gleich ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaufeln schräg ge stellt sind, und dass die Neigung der einzel nen Schaufeln sich längs dieser ändert. 5. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaufeln keilförmigen Querschnitt besitzen. 6. Maschine- nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schaufeln über die Begrenzungsebenen des Tragringes hin ausragen und die ganze Höhe des Ver brennungsraumes beherrschen. 7.Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Schaufeln aus gebildet sind und an einem Zwischen stück angebracht sind, welches zwischen dem Zylinder und einem Deckel einge baut ist. B. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 7, mit mehreren Zylindern, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Zylinder eines Motors ein ge meinsames Zwischenstück mit einem Schaufelkranz in den Öffnungen für die Zylinder und mit Bohrungen für Befesti gungsschrauben besitzen. 9.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zwischenstück aus einer einfachen Metallplatte herausgear beitet ist, bei der flach in der Öffnung für die Zylinderbohrung liegende Zungen nach dem Ausschneiden der Platte schräggestellt sind und die Schaufeln bilden. 10. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 7, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenplatte mit den Schaufeln mit einem Katalysator überzogen ist.11. Maschine nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1, 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Zwischenstück einschliesslich der Schaufeln zwecks Wasserkühlung hohl ausgebildet und mit Öffnungen für den Wasserdurchfluss aus dem Zylinderkühlmantel in den Deckelkühlraum versehen ist. 12. Maschine nach Patentanepruch und Un teransprüchen 1, 7, 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln nicht bis zur äussersten Spitze gekühlt werden, damit diese sich erhitzt und Wärme an die frische Ladung abgibt. 13.Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1, 7, 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück die Zylinderbohrung auf einer Seite über ragt, um eine Ablenkung der Gasströ mung und Wirbelung zu bewirken. 14. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Kolbenbo den von einer kleinen ebenen, vorstehen- den Fläche in der Mitte Absätze in Form einer Spirale zum Umfange führen. 15. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte auf dem Kolben ange bracht ist, welche in der Mitte die ebene Fläche und ausserhalb derselben die Stufen aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH133294T | 1928-01-05 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3116638A1 (de) * | 1980-04-27 | 1982-06-09 | Institutul National de Motoare Termice, Bukarest | Unterteilte brennkammer fuer motoren |
| WO1998022702A1 (en) * | 1996-11-20 | 1998-05-28 | Hun Yeo | Complete combustion mechanism for diesel engine |
-
1928
- 1928-01-05 CH CH133294D patent/CH133294A/de unknown
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