CH133313A - Isolator mit Vorrichtung zur Befestigung elektrischer Leitungen. - Google Patents
Isolator mit Vorrichtung zur Befestigung elektrischer Leitungen.Info
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Description
Isolator mit Vorrichtung zur Befestigung elektrischer Zeitungen. Bei der Montierung elektrischer Leitungen werden die Leitungsdrähte gewöhnlich mit- telst Bindedrähten an den Isolatoren befestigt. Das Anbringen der Bindedrähte erfordert eine beträchtliche Sorgfalt und ist daher eine ziemlich umständliche und zeitraubende Arbeit.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Isolator mit Vorrichtung, bei welchem diese Arbeit vermieden und eine einfache Be festigung der Leitungsdrähte erreicht wird. Dieser Isolator ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einer mit dem Iso lator verbundenen Armatur besteht, welche derart mit Klemmflächen ausgestattet ist, dass die Leitung bei unmittelbarem Verlegen derselben in die Armatur festgehalten wird.
Derartige Armaturen können entweder unmittelbar in Nuten im Isolator oder ausser halb des Isolators angebracht werden, oder mittelst besonderer Tragteile daran befestigt sein.
Wenn die als Befestigungszwinge ausge bildete Armatur in Nuten im Isolator ange- bracht werden soll, können besondere Anord nungen getroffen werden, um ein Lösen der Zwinge vom Isolator zu verhindern, wie auch Anordnungen, um ein Sprengen des Isolators durch die Zwinge zu verhindern. Als Spann kraft kann man sich entweder auf eine ein fache Keilwirkung beschränken, oder die Befestigung kann durch eine scherenartige Einspannvorrichtung erfolgen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der bei gefügten Zeichnung in beispielsweisen Aus führungsformen veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. 1-4 je einen Isolatorkopf, welcher mit einer Nut zur Aufnahme einer als Be festigungszwinge ausgebildeten Armatur ver sehen ist, Abb. 5 eine Vorrichtung zum Zusammen pressen der Zwinge, Abb. 6-9 Sicherungsvorrichtungen an den Isolatorköpfen, um ein Herausgleiten der Zwinge aus der zu Nut verhindern, Abb. 10 und 11 Vorrichtungen zum Ver hindern des Zerspringens des Isolatorkopfes infolge des Sprengdruckes der Zwinge,
Abb. 12 und 13 Vorrichtungen zum Fest klemmen der elektrischen Leitung ausserhalb des Isolators, das heisst entweder oberhalb des Isolators oder neben demselben, Abb. 14 eine besondere Ausführungsform einer Zwinge gemäss Abb. 2 mit eingefügter Verstärkungsarmatur.
In Abb. 1 bezeichnet 1 den Isolatorkopf, in welchem eine Nut 2 mit nach unten zu sammenlaufenden Seitenflächen angeordnet ist. In diese Nut sind zwei getrennte, raube Platten, welche aus einem harten Material bestehen, eingelegt. Wenn nunmehr die Lei tung 3 in gespanntem Zustande in den so gebildeten keilförmigen Zwischenraum einge legt wird, so sichert die Keilwirkung in Ver bindung mit den rauhen Innenflächen der Einlegeplatten die Befestigung der Leitung im Isolator. Weil die Schwerkraft die Leitung gegen die engen Teile des Zwischenraumes zu treiben sucht, kann ein Lösen der Leitung nicht stattfinden.
Gemäss Abb. 2, 3 und 4 wird die Zwinge mittelst am Isolatorkopf angebrachten An sätzen 4 gehindert, sich aus der Nut zu heben, indem die Enden der Zwinge gegen diese Ansätze stossen. Gemäss Abb. 2 hat die Zwinge winkelförmige Spannteile 5, zwischen welchen die Leitung festgespannt wird, und gemäss Abb. 3 ist die Zwinge mit umgebo genen Zungen 6 versehen.
Gemäss Abb. 4 besteht die Zwinge aus zwei Klemmplatten, welche schwenkbar mit einander dadurch verbunden sind, dass die hakenförmigen Teile 7 durch entsprechende Löcher im Endteil 8 der gegenüberliegenden Klemmplatte verbunden sind.
In der Vorrichtung gemäss Abb. 5 wird zur Vergrösserung des Befestigungsdruckes der Zwinge gegen die Leitung eine Klammer oder ein Haken 9 über die beiden Enden der Zwinge gestossen.
Gemäss Abb. 6 ist die Zwinge mit Zungen 10 versehen, welche um die Kanten der Nut im Isolator gebogen sind, wodurch die Zwinge gehindert wird, aus der Nut zu gleiten.
Gemäss Abb. 7 wird ein Herausgleiten der Zwinge durch Anbringung von Ausspa rungen 11 in der Nut des Isolators gehin dert, in welche Aussparungen Vorsprünge der Zwinge eingreifen.
Gemäss Abb. 8 wird ein Herausgleiten, sowie ein Heben der Zwinge mittelst nach unten gebogenen Zungen 12 verhindert, wel che in eine Rille unterhalb des Isolatorkopfes eingreifen.
Gemäss Abb. 9 wird ein Herausgleiten, sowie ein Heben durch umgebogene Zungen gehindert, welche unterhalb eines Wulstes 14 am Isolatorkopf greifen.
Bei sämtlichen gezeigten Ausführungs formen können zur Sicherung der Armatur Rillen oder Absätze in der Zwinge angeordnet sein, wie auch die Klemmflächen bogenförmig sein können, was eine grössere Sicherheit gegen ein Lösen der Leitung gibt.
Weil bei der Einführung der Zwinge in die Nut des Isolators ein erheblicher Druck ausgeübt wird, läuft man leicht Gefahr, dass der Isolatorkopf zerspringt. Es wird daher zweckmässig der obere Teil des Isolators durch Spannringe 15 oder Verstärkungsklam mern 16, wie in Abb. 10 und 11 angedeutet ist, verstärkt.
Anstatt die Leitung in Nuten im Isolator anzubringen, kann man sie auch ausserhalb des Isolators anbringen. Beispiele derartiger Anordnungen sind in Abb. 12 und 13 gezeigt. Gemäss Abb. 12 ist der Isolator mit einer Tragkappe 17 versehen, welche an ihrer einen Seite eine Zunge 18 trägt, so dass eine keil förmige Zwinge gebildet wird, in welche die elektrische Leitung eingelegt wird. Gemäss Abb. 13 hat die Kappe 19 oben zwei Zun gen 20, 21 mit keilförmigem Zwischenraum, in welchen die elektrische Leitung eingelegt wird.
Die in Abb. 14 gezeigte Befestigungs vorrichtung ist in Übereinstimmung mit Abb. 2 ausgeführt, um aber den Druck der Zwinge zu verteilen, ist ein Tragrabmen 22 vorgesehen, wodurch die Gefahr eines Spren- gens des Isolators wesentlich vermindert wird.
Die Erfindung kann innerhalb des Schutz rahmens in verschiedener Weise Änderungen erfahren. Beispielsweise kann auch der Spann bügel 9 oder der Tragrahmen 22 mit Siche rungszungen 12, 13 versehen werden.
Anstatt die Spannteile unmittelbar ein ander gegenüber anzuordnen, kann man sie auch zueinander versetzen. Ein derartiges Verlegen unter zweckmässiger Spannung wird eine ganz zuverlässige Befestigung geben. Um eine Beschädigung der Leitung durch die ganten der Spannteile zu vermeiden, sind diese zweckmässig abgerundet.
Die Befestigungszwingen müssen natür lich gegen Rosten gesichert sein. Wird zu ihrer Herstellung Stahl verwendet, so können sie mit einem vom Wetter unbeeinflussbaren Belag versehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Isolator mit Vorrichtung zur Befestigung elektrischer Leitungen, dadurch gekennzeich net, dass die Vorrichtung aus einer mit dem Isolator verbundenen Armatur besteht, wel che derart mit Klemmflächen ausgestattet ist, dass die Leitung bei unmittelbarem Verlegen derselben in die Armatur festgehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur mit rauhen Innenflächen ver sehen ist. 2. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator mit Ansätzen versehen ist, gegen welche Armaturteile stossen. 3.Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur mit umgebogenen, ein Verrücken der Leitung hindernden Zungen versehen ist. 4. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator mit Aussparungen zur Aufnahme von an der Armatur vorhandenen Vor sprüngen versehen ist. 5. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator mit Wülsten versehen ist, welche mit Zungen der Armatur zusammenwirken, um ein Heben der Armatur zu hindern. 6. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator mit einer Nut versehen ist, wel che mit Zungen der Armatur zusammen wirkt, um ein Heben der Armatur zu hindern. 7.Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator mit ihn umgreifenden Spannbügeln verstärkt ist. B. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur als Einspannzwinge ausgebildet ist, welche ausserhalb des Isolators ange ordnet und durch eine Tragkappe mit demselben verbunden ist. 9. Isolator mit Vorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Armatur aus einer Anzahl Klemmteilen besteht, welche zueinander versetzt sind..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO133313X | 1927-04-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH133313A true CH133313A (de) | 1929-05-31 |
Family
ID=19904393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH133313D CH133313A (de) | 1927-04-21 | 1928-04-20 | Isolator mit Vorrichtung zur Befestigung elektrischer Leitungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133313A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1163934B (de) * | 1960-08-10 | 1964-02-27 | Rosenthal Isolatoren Gmbh | Stuetzisolator mit Haltevorrichtung fuer ein elektrisches Freileitungsseil |
-
1928
- 1928-04-20 CH CH133313D patent/CH133313A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1163934B (de) * | 1960-08-10 | 1964-02-27 | Rosenthal Isolatoren Gmbh | Stuetzisolator mit Haltevorrichtung fuer ein elektrisches Freileitungsseil |
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