CH133365A - Einrichtung zum Spannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen. - Google Patents

Einrichtung zum Spannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen.

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CH133365A
CH133365A CH133365DA CH133365A CH 133365 A CH133365 A CH 133365A CH 133365D A CH133365D A CH 133365DA CH 133365 A CH133365 A CH 133365A
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  Einrichtung zum Spannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen.    Die üblichen Einrichtungen zum Spannen  des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen mit  Rolle und Gewichten haben den Nachteil,  dass sie verhältnismässig viel Platz beanspru  chen und des herabhängenden Gewichtes  wegen zum Beispiel seitlich ausserhalb der  Fahrbahn und des Fahrdrahtes verlegt wer  den müssen. Daraus ergibt sich aber, dass  ein verhältnismässig langes Stück des zur       Nachspannvorrichtung    führenden Drahtes un  ter kleinem Winkel gegenüber dem fortlau  fenden Fahrdraht verlegt werden muss, da  mit die in die Richtung des Fahrdrahtes  fallende Komponente der Zugkraft möglichst  gross wird. Ausserdem müssen derartige Vor  richtungen für sich verankert und isoliert  werden.  



  Um vorgenannte Nachteile zu umgehen,  ist schon eine     Nachspannvorrichtung    mit  Hebel- und Rollenübertragung vorgeschlagen  worden, bei der auf einer Seite eines He  bels der Fahrdraht auf der andern Seite  über eine Rolle das     Nachspanngewicht    an-    greift. Bei den üblichen Fahrdrahtzügen und  Entfernungen vom Festpunkt bis zur Nach  spannstelle werden aber diese Anordnungen  infolge ihres grossen Gewichtes zu schwer.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zum Spannen des Fahr  drahtes bei elektrischen Bahnen, welche Ein  richtung ein Gehäuse und in demselben an  geordnete Schraubenfedern besitzt, welche  mittelst Zugorganen mit einer am Ende des  Gehäuses drehbar gelagerten, mit Rillen zur  Aufnahme dieser Zugorgane versehenen Rolle  verbunden sind. Diese Rolle weist einen  scheibenförmigen Teil mit spiralförmig zu  nehmendem Durchmesser zur Aufnahme einer  mit dem Fahrdraht verbundenen Drahtseil  schleife auf, so dass sich die vom veränder  lichen Zug des Fahrdrahtes und den Federn  auf die Rolle ausgeübten Drehmomente selbst  tätig kompensieren.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigen           Pig.    1 die Einrichtung im Aufriss, teil  weise im Schnitt,       Fig.    2 die Einrichtung im Grundriss,       Fig.    3 die Verwendung der Einrichtung  im Falle der Vereinigung zweier Teilstrecken  im Grundriss,       Fig.    4 die Verwendung der Einrichtung  im Falle der Vereinigung zweier Teilstrecken,  welche voneinander elektrisch getrennt sein  sollen, im Aufriss,       Fig.    5 den zu     Fig.    4 gehörigen Grundriss.

    Die in den     Fig.    1 und 2 dargestellte  Einrichtung besitzt längs eines Rohres     B     geführt, zwei Schraubenfedern 1 und 1', die  eine links-, die andere rechtsgängig     gewik-          kelt    und durch einen Ring 3' voneinander  getrennt. Diese Schraubenfedern befinden sich  zwischen einer längs dreier Stangen 2 ver  schiebbaren Platte 3 und einem     U-förmigen     Rollengehäuse 4, an welchem die Stangen 2  befestigt sind. In Lagern 5 des Rollengehäu  ses ist die Welle 6 einer Rolle 7, 7' drehbar  gelagert. Die Rolle 7, 7' ist dreiteilig und  setzt sich aus einem mittleren scheibenförmi  gen Teil 7' und aus zwei zueinander symme  trischen seitlichen zylindrischen Rollen 7  zusammen.

   Der mittlere Teil 7 der Rolle  trägt Rillen, welche spiralförmig vom Durch  messer der seitlichen Rollen 7 bis zum gröss  ten Durchmesser der Scheiben 7' anwachsen.  In diesen Rillen liegt eine     Drahtseilschleife    9,  deren Enden mit dem Fahrdraht verbunden  sind. In schraubenförmig verlaufenden Rillen  in den seitlichen Rollen 7 wickelt sich eine  mit ihren Enden an Ösen 12 der Platte 3  befestigte Schleife eines Drahtseils 8 auf.  



  Die Enden der Rillen in der Scheibe 7'  stehen durch eine Bohrung -in der Welle 5  miteinander in Verbindung, ebenso die Rillen  der seitlichen Rollen 7. Dadurch ist es mög  lich, die Drahtseile 8, 9     schleifenförmig    durch  die Bohrungen zu führen und damit die Be  festigung derselben auf der Rolle 7, 7' zu  umgehen.  



  Eine Platte 10, in welcher die Stangen 2  befestigt sind, trägt eine Öse 11, an welcher  die Vorrichtung befestigt werden kann. Die  Federn 1, 1' werden durch die Platte 3 zu-         sammengedrückt,    sobald die     Seiltrume    8 auf  den Rollen 7 aufgewickelt werden. Dies ge  schieht immer dann, wenn sich durch Ver  grösserung des Zuges auf den Fahrdraht die  Enden der Drahtschleife 9 von den scheiben  förmigen Teilen 7' der Rolle 7 abwickelt.  Die Rolle 6 dreht sich so weit, bis die auf  sie ausgeübten Drehmomente von Fahrdraht  zug und Federzug 1, 1' im Gleichgewicht  sind. Nimmt der Fahrdrahtzug ab, so spielt  sich der Vorgang umgekehrt ab und die  Federn werden entspannt.  



  Auf diese Weise können insbesondere die  Schwankungen im     Durchhang,    welche -durch  Temperatureinflüsse hervorgerufen werden,  aufgehoben, beziehungsweise ausgeglichen wer  den. Entsprechend der grössten Dehnung des  Fahrdrahtes und dem gleichmässig zu halten  den     Fahrdrahtdurchhang    werden Federab  messungen und Form der Spiralen an der  Rolle 7, 7' gewählt.  



  Rollengehäuse 4 und Platte 10 sind durch  ein Schutzrohr 13 verbunden, so dass Fe  dern 1, 1', Stangen 2, Platte 3 und teilweise  auch die     Drahtseilschleife    8 geschützt sind.  Die Federn 1, 1' könnten statt hintereinan  der, auch eine innerhalb der andern angeord  net sein.  



  Die     Anordnung    der Einrichtung zwischen  zwei Teilstrecken von Fahrleitungen einge  baut, zeigen schaubildlich die     Fig.    3-5.  



  Die Einrichtung zum Spannen des Fahr  drahtes ist mit V bezeichnet.     1i    bedeutet den  Fahrdraht und T das Tragseil desselben.  Die Einrichtung V kann an zwei benach  barten     Tragjochen    18, 19 der Fahrleitung  angebracht werden. In der Mitte zwischen  den Tragjochen kreuzen sich die beiden  Fahrdrähte der ankommenden und weiter  geführten Fahrleitung. Das Ende der an  kommenden Fahrleitung 14 ist mit den  Drahtseilen 9     (Fig.    1, 2) einer Einrichtung     Y     unter dem Tragjoch 18 verbunden, während  der Anfang der weitergeführten Fahrleitung 15  auf dieselbe Art an einer Einrichtung     V    un  ter den Tragjochen 19 angebracht ist.

   Die  Öse 11     (Fig.    1, 2) wird je mittelst eines  Drahtseiles mit dem ausserhalb der     Joche         <B>18,</B> 19 liegenden Fahrdraht 20; 21 verbun  den und mittelst der Drähte 22, 23 am  Tragseil aufgehängt.  



  Sind die beiden Teilstücke elektrisch zu  trennen, so werden im Fahrdraht und Trag  seil Isolatoren 16 eingebaut, sowie ein Hilfs  tragseil 17 angeordnet. Die beiden Fahrdraht  stücke werden nun isoliert voneinander je  durch ein Tragseil T beziehungsweise 17  getragen und durch sogenannte     Spurhalter     in entsprechendem Abstand gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Spannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen, gekennzeichnet durch ein Gehäuse und in demselben angeordnete Schraubenfedern, welche mittelst Zugorganen mit einer am Ende des Gehäuses drehbar gelagerten, mit Rillen zur Aufnahme dieser Zugorgane versehenen Rolle verbunden sind, welche Rolle einen scheibenförmigen Teil mit spiralförmig zunehmendem Durchmesser zur Aufnahme einer mit dem Fahrdraht ver bundenen Drahtseilschleife aufweist, das Ganze derart, dass sich die auf die Rolle vom veränderlichen Zug des Fahrdrahtes und den Federn ausgeübten Drehmomente selbsttätig kompensieren.
CH133365D 1927-05-02 1928-04-11 Einrichtung zum Spannen des Fahrdrahtes bei elektrischen Bahnen. CH133365A (de)

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