CH133460A - Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften. - Google Patents

Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften.

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CH133460A
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CH
Switzerland
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heating
fruit juices
unfermented
sterilizing
cylinder
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Isliker Emil
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Isliker Emil
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B70/00—Preservation of non-alcoholic beverages
    • A23B70/30—Preservation of non-alcoholic beverages by heating

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Description


  Apparat zum Sterilisieren von     unvergorenen    Fruchtsäften.    Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung  bildet ein Apparat zum Sterilisieren von un  vergorenen Fruchtsäften. Derselbe besitzt ein  in den Heizraum eingebautes Wasserschiff  und ein in dasselbe eintauchendes Heizgefäss  aus zwei senkrechten, ineinander angeordneten  Zylindermänteln, die einen im Querschnitt  kreisringförmigen Hohlraum zum Durchleiten  des Fruchtsaftes zwischen sich freilassen. Mit  dem Apparat wird eine rasche Erhitzung des  durch das Heizgefäss geleiteten Fruchtsaftes  und in der Folge ein kontinuierlicher     Sterili-          sierbetrieb    bezweckt.

   Dabei kann, um eine  rationelle Heizung zu erhalten, das Wasser  schiff     vorteilhafterweise    senkrechte, ineinander  angeordnete Zylindermäntel besitzen, die im  Querschnitt kreisringförmige Hohlräume zwi  schen sich frei lassen, welche zwei Wasser  räume und einen zwischen diesen liegenden  Heizkanal bilden, der mit einem vom innersten  Zylinder gebildeten Heizraum in Verbindung  steht.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin-         dungsgegenstandes    zur Darstellung gebracht,  und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch den  Apparat,       Fig.    2 eine Ansicht des Apparates, mit       Ausbrechung,          Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     ä-t1.     der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Draufsicht auf den Apparat       lind          Fig.    5 und 6 eine Schnittpartie vergrössert.

    Der     Sterilisierapparat    hat ein     Wasserschiff     a, einen     Feuerberd    b und einen     Fruchtsaft-          Vorratsbehälter    e. Das Wasserschiff besitzt  einen zylindrischen Aussenmantel d, sowie drei  ineinander angeordnete,     konzentriech    zum  Aussenmantel liegende Innenmäntel     di,        d2,        ds.     Die ineinander angeordneten Zylindermäntel  bilden im Querschnitt drei     kreisri gförmige     Hohlräume.

   Zwei dieser Hohlräume bilden  zwei Wasserkammern des Wasserschiffes     a,     zwischen denen der dritte Hohlraum einen  Heizkanal e bildet. Derselbe steht unten mit  einem über dem Feuerherd b angeordneten,      vom innersten Zylindermantel     ds    und der  Zylinderabdeckung f gebildeten Heizraum     g     in Verbindung. Der Heizraum     g    ist durch eine  Scheidewand h und der Heizkanal e durch  eine Scheidewand i unterteilt.

   Die vom Feuer  herd b in den Heizraum     g    aufsteigenden Reiz  gase werden durch die Scheidewand 72 nach  dem     Heizkanal    e abgeleitet (wie in der Pfeil  richtung der     Fig.    1 angedeutet), in welchem  sie infolge der ihren unmittelbaren Übertritt  in das Kamin     k    hindernden Scheidewand i  zwischen den Zylindermänteln     di    und d2 hin  durchziehen und sodann durch das Kamin     1c     abziehen. In das Wasserschiff     a    mündet ein       obernends    mit einem Trichter versehenes  Leitungsrohr     l    zum Einfüllen von Wasser,  wogegen unten am Wasserschiff ein Ent  leerungshahn m angebracht ist.

   In die von  den Zylindermänteln<I>d2,</I>     ds    gebildete Wasser  kammer taucht ein aus zwei senkrechten,  konzentrisch ineinander angeordneten Zylinder  mänteln n, o gebildetes Heizgefäss für die  Erhitzung des Fruchtsaftes. Der Zylinder  mantel n ist an dem das Wasserschiff a vom  Vorratsbehälter c trennenden Zwischenboden  p befestigt und mittelst eines an seinem  untern Rand nach innen vorspringenden  Kranzes q auf einem über den Umfang des  Zylindermantels o vorstehenden Kranz r ab  gestützt     (Fig.    5 und 6). Zwischen den beiden  Kränzen     q,   <I>r</I> liegt eine Dichtungspackung s.

    An dem Kranz q festsitzende Schraubenbolzen       t    ragen durch Bohrungen des Kranzes     r    und  tragen die eine feste Verbindung mit dem  selben herstellenden Schraubenmuttern     u.     Diese Verbindung ermöglicht aber auch ein  durch Abschrauben der     Muttern        ü    von den  Bolzen     t    vereinfachtes Herausnehmen des       innern    Zylindermantels o aus dem äussern  Zylindermantel n beim Reinigen des Heiz  gefässes     (Fig.    6).

   An eine zentrale     Offnung     des den Innenzylinder o des Heizgefässes oben  abschliessenden Bodens v ist ein Dampfrohr  stutzen     2o    angeschlossen, welcher im Oberteil  der durch den Zylindermantel o und den Boden  v gebildeten Haube sich sammelnden Dampf  entweichen lässt. Der Stutzen w ragt durch  einen weitern Rohrstutzen x, der an eine    zentrale Bohrung im Zwischenboden p an  schliesst und die Entlüftung des     Heizgefäss-          Innenraumes    gestattet.

   In das Heizgefäss  mündet     unten    ein vom Vorratsbehälter c ab  zweigendes Leitungsrohr y, während oben an  das Heizgefäss ein im Hahn     ,j    ausmündendes  Leitungsrohr     z    anschliesst, in welches das  Thermometer T eingebaut ist.  



  Beim Betrieb des     Sterilisierapparates    kann  der Fruchtsaft kontinuierlich durch das Lei  tungsrohr     y    in das     Heizgefäss    einströmen,  wobei er in dem engen Raum zwischen den  beiden Zylinderwänden     7a,    o rasch erhitzt wird,  emporsteigt und durch das Leitungsrohr     z     aus dem Apparat abfliesst. Das Thermometer  T gestattet hierbei die ständige Wärme  kontrolle des abfliessenden Fruchtsaftes,  während mittelst eines in das Leitungsrohr  <I>y</I> eingebauten Hahnes<I>H</I> die Menge des dem  Heizgefäss zuströmenden Fruchtsaftes zwecks  Ermöglichung einer ausreichenden. Erhitzung  desselben reguliert werden kann.

   Der Frucht  saft wird in dem Vorratsbehälter c bereits       vorerwärint,    so dass dadurch und insbesondere  durch die mit den Scheidewänden     h,   <I>i</I> bewirkte  Umleitung der Heizgase eine rationelle  Heizung des Apparates erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Sterilisieren von unver gorenen Fruchtsäften, mit einem in den Heizraum eingebauten Wasserschiff und einem in dasselbe eintauchenden, den Fruchtsaft zwecks Erhitzens aufnehmenden Heizgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizgefäss zwei' senkrechte, ineinanderangeordnete Zy lindermäntel besitzt, welche einen im Quer schnittkreisringförmigen Hohlraum zum Durch leitet des Fruchtsaftes freilassen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserschiff senk rechte, ineinanderangeordnete Zylinder märitel besitzt, die im Querschnitt kreis ringförmige Hohlräume zwischen sich frei lassen, welche zwei Wasserräume und einen zwischen ihnen liegenden Heizkanal bilden, der mit einem vom innersten Zylinder gebildeten Heizraum in Verbindung steht. 2.
    Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Heizraum eine die Heizgase nach dem Heizkanal ableitende Scheide wand und in den Heizkanal eine den un mittelbaren Übertritt in das Kamin wehren de Scheidewand eingebaut ist, so dass die Heizgase vor ihrem Eintritt in das Kamin zwischen den Heizflächen der den Heiz banal bildenden Zylindermäntel hindurch ziehen müssen. 3. Apparat zum Sterilisieren von unvergore nen Fruchtsäften, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass über dem Wasser schiff ein Fruchtsaft-Vorratsbehälter an geordnet ist. 4.
    Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an eine in dem Vorratsbehälter vom Wasserschiff trennenden Zwischenboden vorgesehene Öffnung ein . die Entlüftung des Heizgefässes gestattender Rohrstutzen anschliesst. 5. Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass an eine Öffnung einer vom Innenzylinder des Heizgefässes und einer Abdeckung des Innenzylinders gebildeten Haube ein durch den am Zwischenboden sitzenden Stutzen ragender Rohrstutzen an schliesst, durch den unter der Haube sich sammelnderWasserdampf entweichen kann.
CH133460D 1928-07-26 1928-07-26 Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften. CH133460A (de)

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