CH133460A - Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften. - Google Patents
Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften.Info
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Description
Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Apparat zum Sterilisieren von un vergorenen Fruchtsäften. Derselbe besitzt ein in den Heizraum eingebautes Wasserschiff und ein in dasselbe eintauchendes Heizgefäss aus zwei senkrechten, ineinander angeordneten Zylindermänteln, die einen im Querschnitt kreisringförmigen Hohlraum zum Durchleiten des Fruchtsaftes zwischen sich freilassen. Mit dem Apparat wird eine rasche Erhitzung des durch das Heizgefäss geleiteten Fruchtsaftes und in der Folge ein kontinuierlicher Sterili- sierbetrieb bezweckt.
Dabei kann, um eine rationelle Heizung zu erhalten, das Wasser schiff vorteilhafterweise senkrechte, ineinander angeordnete Zylindermäntel besitzen, die im Querschnitt kreisringförmige Hohlräume zwi schen sich frei lassen, welche zwei Wasser räume und einen zwischen diesen liegenden Heizkanal bilden, der mit einem vom innersten Zylinder gebildeten Heizraum in Verbindung steht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin- dungsgegenstandes zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Apparat, Fig. 2 eine Ansicht des Apparates, mit Ausbrechung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie ä-t1. der Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Apparat lind Fig. 5 und 6 eine Schnittpartie vergrössert.
Der Sterilisierapparat hat ein Wasserschiff a, einen Feuerberd b und einen Fruchtsaft- Vorratsbehälter e. Das Wasserschiff besitzt einen zylindrischen Aussenmantel d, sowie drei ineinander angeordnete, konzentriech zum Aussenmantel liegende Innenmäntel di, d2, ds. Die ineinander angeordneten Zylindermäntel bilden im Querschnitt drei kreisri gförmige Hohlräume.
Zwei dieser Hohlräume bilden zwei Wasserkammern des Wasserschiffes a, zwischen denen der dritte Hohlraum einen Heizkanal e bildet. Derselbe steht unten mit einem über dem Feuerherd b angeordneten, vom innersten Zylindermantel ds und der Zylinderabdeckung f gebildeten Heizraum g in Verbindung. Der Heizraum g ist durch eine Scheidewand h und der Heizkanal e durch eine Scheidewand i unterteilt.
Die vom Feuer herd b in den Heizraum g aufsteigenden Reiz gase werden durch die Scheidewand 72 nach dem Heizkanal e abgeleitet (wie in der Pfeil richtung der Fig. 1 angedeutet), in welchem sie infolge der ihren unmittelbaren Übertritt in das Kamin k hindernden Scheidewand i zwischen den Zylindermänteln di und d2 hin durchziehen und sodann durch das Kamin 1c abziehen. In das Wasserschiff a mündet ein obernends mit einem Trichter versehenes Leitungsrohr l zum Einfüllen von Wasser, wogegen unten am Wasserschiff ein Ent leerungshahn m angebracht ist.
In die von den Zylindermänteln<I>d2,</I> ds gebildete Wasser kammer taucht ein aus zwei senkrechten, konzentrisch ineinander angeordneten Zylinder mänteln n, o gebildetes Heizgefäss für die Erhitzung des Fruchtsaftes. Der Zylinder mantel n ist an dem das Wasserschiff a vom Vorratsbehälter c trennenden Zwischenboden p befestigt und mittelst eines an seinem untern Rand nach innen vorspringenden Kranzes q auf einem über den Umfang des Zylindermantels o vorstehenden Kranz r ab gestützt (Fig. 5 und 6). Zwischen den beiden Kränzen q, <I>r</I> liegt eine Dichtungspackung s.
An dem Kranz q festsitzende Schraubenbolzen t ragen durch Bohrungen des Kranzes r und tragen die eine feste Verbindung mit dem selben herstellenden Schraubenmuttern u. Diese Verbindung ermöglicht aber auch ein durch Abschrauben der Muttern ü von den Bolzen t vereinfachtes Herausnehmen des innern Zylindermantels o aus dem äussern Zylindermantel n beim Reinigen des Heiz gefässes (Fig. 6).
An eine zentrale Offnung des den Innenzylinder o des Heizgefässes oben abschliessenden Bodens v ist ein Dampfrohr stutzen 2o angeschlossen, welcher im Oberteil der durch den Zylindermantel o und den Boden v gebildeten Haube sich sammelnden Dampf entweichen lässt. Der Stutzen w ragt durch einen weitern Rohrstutzen x, der an eine zentrale Bohrung im Zwischenboden p an schliesst und die Entlüftung des Heizgefäss- Innenraumes gestattet.
In das Heizgefäss mündet unten ein vom Vorratsbehälter c ab zweigendes Leitungsrohr y, während oben an das Heizgefäss ein im Hahn ,j ausmündendes Leitungsrohr z anschliesst, in welches das Thermometer T eingebaut ist.
Beim Betrieb des Sterilisierapparates kann der Fruchtsaft kontinuierlich durch das Lei tungsrohr y in das Heizgefäss einströmen, wobei er in dem engen Raum zwischen den beiden Zylinderwänden 7a, o rasch erhitzt wird, emporsteigt und durch das Leitungsrohr z aus dem Apparat abfliesst. Das Thermometer T gestattet hierbei die ständige Wärme kontrolle des abfliessenden Fruchtsaftes, während mittelst eines in das Leitungsrohr <I>y</I> eingebauten Hahnes<I>H</I> die Menge des dem Heizgefäss zuströmenden Fruchtsaftes zwecks Ermöglichung einer ausreichenden. Erhitzung desselben reguliert werden kann.
Der Frucht saft wird in dem Vorratsbehälter c bereits vorerwärint, so dass dadurch und insbesondere durch die mit den Scheidewänden h, <I>i</I> bewirkte Umleitung der Heizgase eine rationelle Heizung des Apparates erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Sterilisieren von unver gorenen Fruchtsäften, mit einem in den Heizraum eingebauten Wasserschiff und einem in dasselbe eintauchenden, den Fruchtsaft zwecks Erhitzens aufnehmenden Heizgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizgefäss zwei' senkrechte, ineinanderangeordnete Zy lindermäntel besitzt, welche einen im Quer schnittkreisringförmigen Hohlraum zum Durch leitet des Fruchtsaftes freilassen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserschiff senk rechte, ineinanderangeordnete Zylinder märitel besitzt, die im Querschnitt kreis ringförmige Hohlräume zwischen sich frei lassen, welche zwei Wasserräume und einen zwischen ihnen liegenden Heizkanal bilden, der mit einem vom innersten Zylinder gebildeten Heizraum in Verbindung steht. 2.Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Heizraum eine die Heizgase nach dem Heizkanal ableitende Scheide wand und in den Heizkanal eine den un mittelbaren Übertritt in das Kamin wehren de Scheidewand eingebaut ist, so dass die Heizgase vor ihrem Eintritt in das Kamin zwischen den Heizflächen der den Heiz banal bildenden Zylindermäntel hindurch ziehen müssen. 3. Apparat zum Sterilisieren von unvergore nen Fruchtsäften, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass über dem Wasser schiff ein Fruchtsaft-Vorratsbehälter an geordnet ist. 4.Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an eine in dem Vorratsbehälter vom Wasserschiff trennenden Zwischenboden vorgesehene Öffnung ein . die Entlüftung des Heizgefässes gestattender Rohrstutzen anschliesst. 5. Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass an eine Öffnung einer vom Innenzylinder des Heizgefässes und einer Abdeckung des Innenzylinders gebildeten Haube ein durch den am Zwischenboden sitzenden Stutzen ragender Rohrstutzen an schliesst, durch den unter der Haube sich sammelnderWasserdampf entweichen kann.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH133460A true CH133460A (de) | 1929-06-15 |
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| CH133460D CH133460A (de) | 1928-07-26 | 1928-07-26 | Apparat zum Sterilisieren von unvergorenen Fruchtsäften. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH133460A (de) |
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1928
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