CH133468A - Verfahren zum Reinigen von Alkalilaugen. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Alkalilaugen.

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CH133468A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C01—INORGANIC CHEMISTRY
    • C01D—COMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D1/00—Oxides or hydroxides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D1/04—Hydroxides
    • C01D1/28—Purification; Separation
    • C01D1/36—Purification; Separation by oxidation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zum     Reinigen    von     Alkalilaugen.       Es ist bekannt, dass man mit organischen  Substanzen verunreinigte     Alkalilaugen    mit  Oxydationsmitteln reinigen kann, indem man  durch die Oxydation     Alkalikarbonat    erhält  und dieses in bekannter Weise entfernt. (Ver  gleiche zum Beispiel britische Patentschrift  Nr. 217685.) Die hierbei als Oxydationsmittel  dienenden Substanzen sind feste Körper, die  nach Abgabe ihres     Sauerstoffes    Rückstände  hinterlassen (zum Beispiel Na C108, welches  in     NaCl    übergeht). Ausserdem müssen bei  diesem Verfahren zur Oxydation stets Kataly  satoren verwendet werden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  Verfahren zum Reinigen von     Alkalilaugen,     dadurch gekennzeichnet, dass man die Lauge bei  Temperaturen über 100 0 ohne Katalysatoren       mit        Gasen,        die        bis        100        %        Sauerstoff        enthalten,     von einem     Sauerstoffpartialdruck    von über  1 Atmosphäre behandelt.  



  Dieses Verfahren hat vor den bisher be  kannten den weitern Vorteil, dass nur ein Gas  zur Oxydation dient, somit keine neuen Ver-         unreinigungen,    wie die oben beschriebenen,  in die Lauge hineinkommen. Von der bei dem  neuen Verfahren sich bildenden Kohlensäure,  beziehungsweise dem     Alkalikarbonat,    kann  die Lauge durch     Erdalkalihydroxyd    in be  kannter Weise leicht gereinigt werden, indem  das     Alkalikarbonat    in das entsprechende       Hydroxyd    und     Erdalkalikarbonat,    weich letz  teres abgeschieden wird, übergeführt wird.

    Die Laugen können dabei alle möglichen  Konzentrationen haben; zweckmässig geht       man        jedoch        nicht        unter        8-10        %ige        Lauge.            Beispiel:            Eine        15        %ige        Abfallauge        enthielt        pro        Liter     11     gr    organischer Substanz (a- und (-Zellulose).

    In einem     Autoklaven    wurde sie bei 10 Atmo  sphären Sauerstoffdruck auf 180 0 erhitzt.  Nach dem Versuch war die Lauge vollkommen  frei von organischer Substanz.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Reinigen von Alkalilaugen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Lauge bei Temperaturen über 100 ohne Kataly- satoren mit Gasen, die bis zu 100 % Sauer- stoff enthalten, von einem Sauerstoffpartial druck von über 1 Atmosphäre behandelt, um sie von organischen Substanzen zu reinigen.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Alkalilauge von den darin entstandenen Alkalikarbonaten reinigt, indem man der Lauge Erdalkali hydrogyd zusetzt und die Lauge vom ent standenen Erdalkalikarbonat trennt.
CH133468D 1927-01-14 1928-01-05 Verfahren zum Reinigen von Alkalilaugen. CH133468A (de)

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