CH133499A - Schalteinrichtung, um elektrische Stromkreise bei bestimmten Temperaturen zu schliessen bezw. zu öffnen. - Google Patents

Schalteinrichtung, um elektrische Stromkreise bei bestimmten Temperaturen zu schliessen bezw. zu öffnen.

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CH133499A
CH133499A CH133499DA CH133499A CH 133499 A CH133499 A CH 133499A CH 133499D A CH133499D A CH 133499DA CH 133499 A CH133499 A CH 133499A
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CH
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switching
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Schalteinrichtung, um elektrische Stromkreise bei     bestimmten    Temperaturen zu  schliessen     bezw.    zu     öffnen.       Es sind Einrichtungen zum Schliessen  und Öffnen von Stromkreisen bei bestimmten  Temperaturen vorgeschlagen worden, deren  Kontakte in einer Schaltpatrone     angeordnet     sind, bei welcher die Schaltbewegung von  aussen durch einen elastischen Teil ihrer  Wandung hindurch in das Innere der Pa  trone übertragen wird.  



       CTemäss    der Erfindung wird das die  Schaltbewegung ausführende temperatur  empfindliche Glied längs der Schaltpatrone  angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass die       Schaltpatrone    selbst als Vergleichskörper  benutzt werden kann.  



  Die Abbildungen zeigen Ausführungs  beispiele der Erfindung. In     Abb.    1 ist mit  1 die Schaltpatrone bezeichnet, 2 und 3 sind  die in üblicher Weise     angeordneten    Kon  takte. 4 ist ein starrer, vorzugsweise aus  Glas bestehender Stab, der durch das eben  falls aus Glas bestehende elastische Well-         rohr    5 in das Innere der Patrone geführt ist.  Beim Bewegen des Stabes werden die Kon  takte 2 und     ä    geschlossen     bezw.    geöffnet.  Das temperaturempfindliche Glied ist mit  6 bezeichnet und besitzt die Gestalt eines  die Patrone 1 umgebenden Schutzzylinders.  Am linken Ende ist dieser Schutzzylinder  an der Patrone zum Beispiel durch einen ge  eigneten Kitt .befestigt.

   Am rechten Ende  wirkt er unter Zwischenschaltung     ides    He  bels 7 auf     den    Stab 4. 8 ist eine Einstell  schraube, die zwischen dem Hebel 7 und  dem temperaturempfindlichen Glied 6 wirkt.  Durch sie kann die Schalttemperatur einge  stellt werden.  



  Die     Einrichtung        wirkt    derart,     dass    sieh  bei Temperatursteigerungen das temperatur  empfindliche Glied 6 stärker ausdehnt als  .die Patrone, so dass der Hebel 7 in     derdurch     den Pfeil 9 bezeichneten     Richtung    bewegt  wird. Je geringer der Abstand     zwischen    den      Angriffspunkten des Gliedes 6 und des Sta  bes 4 :am Hebel 7 ist, um so grösser ist die  bei einer     bestimmten        Temperaturänderung     auftretende Bewegung des Stabes 4. Wäh  rend der     Ausdehnung    der Schutzhülse 6  gleitet die Schraube 8 an der Stirnseite der  Schutzhülse.

   Ist die Verbindung starr, so  biegt sich die Schutzhülse etwas durch.  



  Die     Abb.    2 und 3 zeigen ein weiteres       Ausführungsbeispiel    der     Erfindung.    Die  mit 10 bezeichnete Schaltpatrone stimmt in  allen Teilen mit der Schaltpatrone nach       Abb.    1 überein. Der zur Einführung der  Schaltbewegung -dienende Stab ist mit 11  bezeichnet. 12 ist     eine    die Schaltpatrone  umgebende, beispielsweise aus Messing be  stehende Schutzhülse. Das temperaturemp  findliche Glied besitzt     fdie    Form eines durch  Schlitzen der     Schutzhülse    12 entstandenen  Lappens 13, der am rechten Ende auf den  am     Stabe    11 befestigten Hebel 14 einwirkt.

    Bei 15 ist die Schutzhülse mit -der Schalt  patrone 10 verbunden. Die Grobeinstellung  der     Schalttemperatur    kann durch mechani  sche     Deformation    des Hebels 14 vorgenom  men werden. Die Feineinstellung geschieht  durch     Änderung    der Lage des Angriffs  p     un        'ktes        c        les        Lappens        13        am        Hebel        14        mit     Hilfe der Schraube 16.

   Damit das tempera  turempfindliche Glied möglichst     unab-          bängig    von der Temperatur der Schaltpa  trone     bezw.    den     etwa    beim     Schaltvorgang     frei werdenden Wärmemengen ist, so emp  fiehlt es sich, .das temperaturempfindliche  Glied von :der Schaltpatrone     bespielsweise     durch einen genügenden Luftabstand oder  durch geeignete     Zwischenlagen    zu isolieren.  Diese     Isolation    kann auch beim Ausfüh  rungsbeispiel     nach        Abb.    1 vorgenommen       werden.     



  Die     Abb.    4 und 5 zeigen ein     weiteres     Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei  welchem ebenso wie .beim Ausführungsbei  spiel nach     Abb.    2 und 3 .das temperatur  empfindliche     Glied    17 :die Form eines aus       ,der    Schutzhülse 18 herausgeschnittenen  Lappens besitzt. 19     ist    die     Schaltpatrone,     die .am linken Ende mit der Schutzhülse    verkittet ist, 20 ist der zur Einführung :der  Schaltbewegung dienende Stab, der beim  vorliegenden     Ausführungsbeispiel    starr mit  dem     temperaturempfindlichen    Glied 17 ver  bunden ist.

   Als Verbindung dient der An  satz 21, .der gegebenenfalls mit dem Lappen  17 aus einem Stück hergestellt sein kann.  Dieser Ansatz wird durch     Kitten    oder  Pressen mit dem Ende des Stabes 20 ver  bunden. Zur Regelung der Temperatur  dient die     zwischen    !der Schaltpatrone und  dem Lappen 17     wirkende    Schraube 22,  durch die dem Lappen eine     Vorspannung    er  teilt werden kann.  



  Die     Abb.    6 und 7 zeigen ein. Ausfüh  rungsbeispiel     ider    Erfindung, bei welchem  zwischen dem temperaturempfindlichen  Glied 23, das wie bei den vorstehend be  schriebenen     Ausführungsbeispielen    die Form  eines Lappens besitzt, und dem Schaltglied 24  :der Patrone Gleitflächen angeordnet sind.  Dadurch werden unerwünschte Deforma  tionen des temperaturempfindlichen Gliedes  und des Hebelwerkes vermieden. An Stelle  der Gleitflächen können auch Röllchen oder  dergleichen treten. Die     Schalttemperatur     kann mit Hilfe der Schraube 27 eingestellt  werden.  



  Die     Abb.    8 und 9     stellen    ein weiteres  Ausführungsbeispiel der Erfindung dar,  welches eine besonders feine Regelung der  Temperatur     gestattet.     



  Bei dem in diesen Abbildungen darge  stellten Ausführungsbeispiel besteht :das  temperaturempfindliche Glied aus zwei  an den Enden miteinander verbundenen Tei  len, deren Abstand im mittleren Teil ver  änderlich ist. Durch     Änderung    des Abstan  des wird eine Änderung der Länge erzielt,  ,die kleiner ist als die Änderung des Ab  standes.  



  Mit 31 ist eine die Schaltpatrone um  geben-de   Schutzhülse bezeichnet. Die Schalt  patrone 32 ist durch die gestrichelten  Linien angedeutet. Das temperaturempfind  liche Glied :besteht aus den Lappen     33    und  34. Diese Lappen sind     !durch    Schlitzen der  Hülse 31     hergestellt,    durch Biegen hochkant      gestellt und an den rechten Enden mitein  ander verbunden. Der Abstand der beiden  Lappen im mittleren Teil kann mit Hilfe  der Schraube 35 verändert werden. Die  rechten Enden der Lappen 33 und 34     wirken     auf den Hebel     3,6    des Schaltgliedes der Pa  trone 32.

   Durch Verändern des Abstandes  zwischen den Lappen 33 und 34 .mit Hilfe  der Schraube 35 kann die     Schalttemperatur     eingestellt werden. Anstatt die Lappen  durch Schlitzen der .Schutzhülse 31 herzu  stellen, kann man natürlich auch besondere  Metallstreifen benutzen, .die an einem Ende  mit der Schutzhülse verbunden sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung zum Schliessen und Öffnen elektrischer Stromkreise bei be stimmten Temperaturen mit einer die Kon takte enthaltenden Schaltpatrone, bei der die Schaltbewegung durch einen elastischen Teil ihrer Wandung hindurch in das Innere der Patrone übertragen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das die .Schaltbewegung aus fahrende temperaturempfindliche Glied längs der Schaltpatrone .angeordnet ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, -da.ss das temperaturempfindliche Glied die Form eines die Schaltpatrone umgebenden Schutzzylinders besitzt.
    2. Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Glied die Form eines Bandes besitzt, das durch Schlitzen einer die Schaltpatrone umgebenden Schutzhülle hergestellt ist, und das unter Zwischenschaltung eines Hebels auf das Schaltglied der Patrone einwirkt. Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage des Schaltgliedes gegenüber der Pa trone mit Hilfe einer .Spannvorrichtung zwecks Einstellung der Schalttemperatur geändert werden kann. 4.
    Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ;ae- kennzeichnet, -dass das temperaturemp findliche Glied mit dem Schaltglied der Patrone starr verbunden ist. 5. Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem temperaturempfindlieben Glied und dem .Schaltglied der Patrone schräge Gleitflächen angeordnet sind. 6. Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Glied von der Schaltpatrone durch eine die Wärme schlecht leitende Schicht getrennt ist.
    7. Schalteinrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das temperaturempfindliche Glied aus zwei an den Enden miteinander verbundenen Strei fen besteht und der Abstand zwischen den Enden der Streifen durch Verändern des Abstandes der mittleren Teile regelbar ist. B. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mittleren Teile der Streifen mit Hilfe einer :Schraube miteinander verbunden sind.
    9. .Schalteinrichtung nach Unteranspruch 7, -dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen durch Schlitzen einer die .Schaltpatrone umgebenden Hülse hergestellt, hochkant gebogen und mit ihren freien Enden an einander befestigt sind.
CH133499D 1927-10-04 1928-09-08 Schalteinrichtung, um elektrische Stromkreise bei bestimmten Temperaturen zu schliessen bezw. zu öffnen. CH133499A (de)

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