CH133536A - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Massengütern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Massengütern.

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CH133536A
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Massengütern.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zum Trocknen von Massen  gütern, wie Holzschliff, Holzspäne, Rinde,  Bast, Papierstoffe, Getreide und so weiter,  und eine Anlage zum Durchführen des  Verfahrens. Zweck der Erfindung ist, ein  Verfahren zu schaffen, das ein rasches  Trocknen des Materials bis auf einen zum  Voraus zu bestimmenden Feuchtigkeitsgrad  ermöglicht, ohne dass das Mlaterial dabei  leidet, und insbesondere ein solches Ver  fahren zu schaffen, das nur wenig Über  wachung benötigt, wobei die besten Bedin  gungen zum Trocknen je nach Art des Na  terials leicht eingehalten werden können. Es  ist bekannt, dass zum Beispiel Holzschliff  in nassem Zustand versandt wird, wobei in  folge des grossen Gewichtes die Frachtspesen  hohe sind.

   Ausserdem hat der Versand von  nassem Holzschliff den Nachteil,     d.ass    der  Holzschliff die Farbe verliert und     da.ss    er,  wenn im Winter versandt, oft gefriert. In  diesem Falle muss diese Masse wieder ge  brochen und mit Wasser     verdünnt    werden,    wenn sie zur Verwendung kommen soll.  Diese Bearbeitung hat den Nachteil, dass die  Fasern darunter leiden. Der Versand von  Holzschliff in trockenem Zustand anderseits  bietet wieder grosse Schwierigkeiten, inso  fern da es schwer ist, den Holzschliff ohne  Verletzung der Fasern gut zu trocknen. Die  Qualität des Holzschliffes hängt von der  guten Erhaltung     bezw.    von der Länge der  Fasern ab.

   Wenn Holzschliff unter Ver  wendung grosser Hitze getrocknet wird, so  werden gewöhnlich die Fasern verdorben,  indem sie spröde werden und teilweise ver  kohlen. Das tritt insbesondere dann auf,  wenn der Holzschliff in Form von Platten  oder Blättern getrocknet wird. Es     ist    auch  schon vorgeschlagen worden, vom Holz  schliff Schnitzel zu machen, die dann ge  trocknet werden. Aber durch die bekannten  Maschinen werden dabei die Fasern ver  letzt und der Wert des Holzschliffes da  durch vermindert. Bei der Herstellung von  Papierstoff besteht der erste     Schritt    im  Mischen oder Zerkleinern des Holzschliffes,      damit derselbe sieh leicht mit Wasser  mischt.

   Es ist anderseits festgestellt wor  den, dass bei Verwendung von getrocknetem  Holzschliff diese Mischarbeit mit nur der       Hälfte    der Kraft erfolgen kann, die für  nassen Holzschliff notwendig war, und dass  damit den Fasern weniger Schaden zugefügt.  wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes, respektiv der Anlage  zum Durchführen des Verfahrens darge  stellt, es zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht, wobei einzelne  Teile im Schnitt dargestellt sind;  Fig. 2 ist ein Grundriss;  Füg. 3 und 4 sind Schnitte nach den  Linien 3-3 und 4-4 der Fig. 1 und 2 in  grösserem Massstab;  Fig. 5 und. 6 zeigen Details im Schnitt.  Die in der Zeichnung dargestellte An  lage zeigt einen Vortrockner 10, als solcher  kann zum Beispiel die an sich bekannte  Kamyr-Stoffpresse oder eine gewöhnliche  Nasspresse verwendet werden. Der Vor  trockner 10 besitzt einen drehbaren     Va-          kuum-Trommeltrochner    11 von an sich be  kannter Bauart.

   Dem Trommeltrockner 11  wird das zu trocknende Material 14, zum  Beispiel in Wasser liegender Holzschliff,  mittelst einem Rohr 12 aus einem Reservoir  13 zugeführt. Vom Trommeltrockner 11  wird das Material durch ein Förderband 15  zu einem Walzenpaar 16 geführt, mittelst  welchem Flüssigkeit aus der Masse ausge  presst wird. Das Material wird dann in  Form einer Bahn 17 einem zweiten Walzen  paar 18 zugeführt, von welchem dann die  Bahn 17 zu einer Einrichtung 19 geführt  wird, welche die Bahn aufbricht, ohne das  Material zu verletzen. Diese Zerkleine  rungseinrichtung 19 ist über einem Trichter  20 angeordnet, in welchem ein Förderband  21 vorgesehen ist, mittelst welchem das im  Trichter 20 liegende, fein verteilte, vorge  trocknete Material auf ein Transportband  22 gefördert wird. Dieses Band 22 trägt das  Material in die erste Kammer 23 der    Trockeneinrichtung.

   Die Kammer 23 ist in  der Längsrichtung durch Zwischenwände in  drei Kammern 23a, 23b und 23c geteilt.  Laufbänder 26, 27, die über Pollen 28  laufen, sind in der Kammer 23a unterhalb  des Förderbandes 22 angeordnet. Jedes Für  derband läuft in entgegengesetzter Richtung  zum benachbarten Förderband, wobei der  Antrieb der Bänder in an sich bekannter,  in der Zeichnung nicht dargestellter Weise  erfolgt. Die Kammer 23a steht mit der  mittleren Kammer     23b    mittelst einer Reihe  von Öffnungen 29 in Verbindung, die in  dem obern Teil kder Kammer 23 liegen.  ausserdem mit einer Reihe von Öffnungen  30, die nahe dem Boden der Kammer 23 an  geordnet sind. In     .der    Kammer     23b        (Fig.    3)  sind Heizschlangen 31 angeordnet.

   In     jeder     Öffnung 29 ist ein Ventilator 32     angeordnet.     der mittelst eines Motors 33 angetrieben     wird.          Die    Ventilatoren dienen dazu, Luft aus der  Kammer     2,3b    in die Kammer 23a zu führen.  Die heisse Luft strömt aus der Kammer 923a  durch die Öffnungen 29 zur     Heizhammer          23b    und durch die Öffnungen 30 zurück zur  Kammer     23b.    Durch eine Leitung 34,     dk     an die     Kammer        2,3b    angeschlossen ist, wird       mittelst    eines Exhaustors 35 heisse Luft ab  geführt.

   Das unterste Förderband 27 er  streckt sich durch eine Öffnung 36 der  ersten Kammer 23 in die zweite Trocken  kammer 37.  



  Die     Trockenkammer    37 ist verhältnis  mässig lang: sie ist durch eine Zwischen  wand 3-8, die sich bis nahe an die     Deekr@     der Kammer 37 erstreckt und durch Quer  wände 42 in Kammern eingeteilt.     'Nahe    den  Enden der Kammer 37 sind Wellen 39 mit  Rollen 40, drehbar gelagert, über welche ein       endloses    Band 41, das zum Beispiel aus  Drahtgeflecht besteht, geführt ist. Die       Laufgeschwindigkeit    des Bandes 41 ist ver  hältnismässig gering. Die     Querwände        12     sind an der Decke des Gehäuses 37 ange  ordnet, und deren untere Kanten besitzen  nur geringen Abstand vom Laufband 41.

    Zwischen den     -Wänden    42 sind oben in der  Kammer 37 Heizschlangen 45     (Fig.    6) an-      geordnet. Die eine Aussenwand der Kammer  37 besitzt Stufen 46, 47, 48. Vertikale  Zwischenwände 49 (Fig. 5) erstrecken sich  zwischen dieser Wand und der Wand 38  von der Decke bis zum Boden, so dass vier  Kammern 52 entstehen. Diese Kammern 52  nehmen an Grösse ab nach dem Auslassende  zu. In jeder Kammer 52 sind Wärmeaus  tauschkörper 56 aus Wellblech vorgesehen.  Diese Austauschkörper nehmen an Grösse  nach dem Auslassende der Kammer 37 zu  ab; sie sind an die Leitung 34 mittelst  Röhren 57 angeschlossen. In jeder Röhre  57 ist ein Regulierschieber 58 angeordnet.  Die Wärmeaustausclhkörper sind ferner an  je eine Ableitung 59 angeschlossen.  



  Wie in Fig. 4 dargestellt, ist die Kam  mer 37 auf einem Fundament 60 angeord  net. Unter dem Förderband 41 besitzt der  Boden schräg nach innen verlaufende Flä  chen, welche nach einer Sammelrinne 61  führen. Wie in Fig. 6 dargestellt, läuft die  Rinne 61 gegen das Einlaufende der Kam  mer 37. Röhren 62, die mit Düsen versehen  sind, liegen unterhalb des Förderbandes 41  und erstrecken sich über die ganze Länge  der Kammer 37. Platten 64, die unter den  Röhren 62 vorgesehen sind,     erstrecken    sich  über das ganze Fundament (Fig. 4). Der  unter dem Band 41 liegende Teil der Kam  mer 37 ist mit jeder Kammer 52     mittelst     Öffnungen 65 verbunden, in denen gewellte  Luftablenker oder Schikanen 66 vorgesehen  sind.

   Unterhalb der Wärmeaustauschkörper  56 sind Ventilatoren 67 angeordnet, die auf  dem untern Ende von in Lagern 69 laufen  den Wellen 68 befestigt sind. Die Wellen  68 erstrecken sich durch die Kammern 52;  sie werden durch Motoren 70 angetrieben,  die auf der Decke des Gehäuses 37 ange  ordnet sind. Eine der Kammern 52 besitzt eine  Heissluft-Ausströmrölhre 71 mit Exhaustor  72; ferner ist an die Kammer 37 eine Ab  leitung 73 angeschlossen.  



  An die Kammer 37 ist eine     Frischltuft-          kammer    74 angeschlossen; diese besitzt einen  Lufteinlass 75 und ein Kamin 76 mit Ex  haustor 77. Ein Abschlussorgan 78, zum    Beispiel ein Stoffvorhang trennt die Kam  mer 74 von der Kammer 37. Ein endloses  Förderband 79, im untern Teil der Kammer  74 angeordnet, nimmt das Material auf, das  vom Förderband 41 zugeführt wird. Ein  Paar vertikal angeordneter endloser Förder  bänder 80 nehmen dort das Material und  tragen dieses infolge Reibung nach oben, um  dasselbe auf ein endloses Förderband 81 zu  bringen, das nach einer Trockenkammer 82  führt. Die Trockenkammer 82 entspricht  ihrem Bau nach der Kammer 23, sie be  sitzt endlose Förderbänder 83, 84, die unter  einem Förderband 81 angeordnet sind.

   Auf  einanderfolgende Förderbärder laufen in  entgegengesetzter Richtung. Die Kammer  82 ist mittelst einer Querwand 85 in zwei  Kammern geteilt; in einer der Kammern  sind Heizschränke 86 angeordnet, die bis  zur Decke reichen. Die Luftzirkulation  durch die Kammern wird durch Ventila  toren 87 bewirkt. Dass untere Förderband  84 erstreckt sich durch eine Öffnung der  Aussenwand der Kammer 82, die durch  einen Vorhang 88 geschlossen ist. Die Kam  mer 82 besitzt ein     Luftausla.ssloch    89, das an  die Leitung 90 angeschlossen ist; letztere  besitzt ein     Ventil    91. Die Leitung 89 ist  auch an die Leitung 92 angeschlossen, in  welcher ein Ventil 93 eingebaut ist. Die  Leitung 92 ist mit der     Lufteinlassleitunc    73  der Kammer 37 verbunden.  



  Fein zerkleinerter Holzschliff wird in  den mit Wasser gefüllten Behälter 13 ge  bracht und durch die Röhre 12 in den       Vakuum-T'rommeltrockner    11 überführt, wo  in an sich bekannter Weise ein grosser Teil       .des    Wassers entfernt wird. Der teilweise  getrocknete Holzschliff wird dann durch  das Förderband     1.5    den     Presswalzen    16 zu  geführt, wodurch weiteres Wasser aus dem       Halzschliff    entfernt wird. Es wird eine  Bahn 17 gebildet, die zwischen Walzen 18  .der     7erkleinerungseinrichtung    19 zugeführt  wird. Durch dieses Vortrocknen wird etwa       4Q.-50,%    des Wassers im Holzschliff ent  fernt.

   Der Holzschliff, fein zerteilt, fällt in  den Behälter 20 und     wird    durch das Förder-      band 21 dem endlosen Band 22 zugeführt,  das seinerseits das Material in die Trocken  kammer 23 führt. Das Förderband 22  lässt  den fein zerteilten Holzschliff auf das Band  26 fallen, das in entgegengesetzter Rich  tung läuft. Dieses Band gibt das Material  auf     das    in entgegengesetzter Richtung lau  fende Band 27 und dieses Band bringt das  Material aus der Kammer 23 in die Kammer  37 und lässt dasselbe auf das     Förderband    41  fallen. Wenn auch Holzschliff in trockenem  Zustand durch grosse Wärme leicht beschä  digt werden kann, wird, falls noch etwas  Wasser darin enthalten ist, auch eine ver  hältnismässig starke Erhitzung nicht scha  den.

   Es wird mit Hilfe der Heizschlangen  31 eine Temperatur von etwa 120' C bis  150' C in der Kammer 23 aufrecht erhal  ten. Luft wird durch die Öffnungen 30 in  die Kammer 23b gesogen, sie wird dort er  wärmt und mittelst des Ventilators 32 in die  Kammer 23a gefördert. Hier fliesst die Luft  nach unten, erwärmt den Holzschliff auf  das gewünschte Mass, wobei ein grosser Teil  des verbleibenden Wassers noch entfern  wird. Durch die Anordnung der Förder  bänder in der Kammer 23 wird eine ver  hältnismässig lang dauernde Einwirkung  heisser Luft auf den Holzschliff erreicht,  bei verhältnismässig kleinen Abmessungen  der Kammer.

   Es kann die Laufgeschwin  digkeit der     Bänder    dem     Wassergehalt        des     Holzschliffes angepasst werden, je grösser     der     Wassergehalt, desto kleiner ist die Lauf  geschwindigkeit. Der teilweise     getrocknete     Holzschliff wird vom Förderband 27 demn  langsam laufenden Förderband 41 über  geben. Dabei kann der kleine Stücke bil  dende Holzschliff von Zeit zu Zeit     durch     in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel  bewegt werden, so cdass die trockene Luft  allseitig in den Holzschliff eindringen kann.

    Während     dem    Durchgang des Holzschliffes  durch die Kammer 37 wird mittelst des  Ventilators 35 und der Leitung 34 Luft im  Gegenstrom über den Holzschliff geführt.  Die Luft, welche aus der Leitung 34 in die  Kammer 37 tritt, geht unter dem endlosen    Band 41 durch und wird durch die Ventila  toren 67 erfasst und nach oben zu demn  Wärmeaustauschkörper 56 geführt. Die  Luft wird vorgewärmt und wird dann durch  die     Heizschränke    45 weiter erhitzt. Die  Luft kommt dann auf den Holzschliff des  endlosen Bandes 41 zur Einwirkung. Die  Ventilatoren in den einzelnen Kammern ar  beiten in entgegengesetzter Richtung, die  einen fördern Luft nach oben, die andern  nach unten.

   Die nach unten durch das end  lose Band 41 gesogene Luft wird in die  zweite Heizkammer gefördert, wo sie durch  die Wärmeaustauschkörper wieder erwärmt  wird. Diese Arbeitsweise wiederholt sich  mehrmals. Die Luft entweicht durch das  Kamin 71. Da der Holzschliff im trockenen  Zustand durch zu hohe Hitze leicht beschä  digt wird, so     wird,clie    ,der Kammer 37 durch  die Leitung 3.1 zugeführte Luft nicht viel  über 45   erwärmt. Die Temperatur in den       Heizkammern    vom Einlass- bis zum Aus  lassende nimmt ab, und zwar wird die Ab  nahme dem abnehmenden Wassergehalt .des  Holzschliffes angepasst.

   Aus diesem     Grunde     müssen die     Wärmeaustauschkörper    56, die  mit heisser Luft aus der Kammer 23 mittelst  Röhren 34 geheizt werden, nach und nach  an Grösse abnehmen vom     Einla.ss    bis zum       Auslass    der Anlage. In der ersten Hälfte  .der Kammer 37 wird die Temperatur etwa  auf     100-120'    gehalten. Die nächste Ab  teilung besitzt eine Temperatur von     8:i     bis 100  , die nächste Kammer etwa 6,5 bis  85   C und die letzte Abteilung etwa 50 bis  65  . Die Kammer 37 könnte noch in eine  grössere oder kleinere Anzahl von Abtei  lungen eingeteilt werden, so dass die Tem  peraturänderungen noch weiter     abgestuft     werden können.  



  Falls in der Kammer<B>3</B>7 nicht besondere  Einrichtungen vorgesehen sind', so wird  feiner Holzschliff, sogenannter Holzstaub  oder Abfall vom Luftstrom mitgerissen und  durch die     Heizkammern    geführt werden, wo  er auf den Heizschränken sich ablagert und  dabei zum Verkohlen kommt. Um dies zu  verhindern, wird aus den Düsen 63 der      Röhren<B>62</B> Wasser gespritzt. Die feinen  Holzschliffteile, die vom endlosen Band 41  nach unten vom Luftstrom mitgenommen  werden, kommen mit den Wasserstrahlen in  Berührung und gelangen in die Rinne 61.  Feiner Holzschliff, der vom Wasser weltge  führt worden ist, kann wieder in den Behäl  ter 13 geführt werden. Das Einspritzen von  Wasser besitzt den Vorteil, dass die Luft ge  kühlt wird.  



  Der Holzschliff, der die Kammer 37  passiert hat, kommt in die     Frischluftkam-          mer    74 Die Luft tritt durch den Einlass 75  ein und streicht durch die Kammer und wird  durch den Ventilator 7 7 und das Kamin 76  entfernt. Die Temperatur in der Kammer  74 wird auf etwa 10-25   C gehalten. Der  heisse Holzschliff wird abgekühlt, wobei  immer noch     Flüssigkeit    aus dem Holzschliff  entfernt wird. Nachdem letzterer den untern  Teil der Kammer 74 auf dem Förderband  passiert hat, wird er wieder durch die     För-          derkette    80 gehoben, auf das Förderband 81  geführt, welches den Holzschliff nun in die  Kammer 82 führt.

   Hier wird der Holz  schliff mitelst den Förderbändern 83 nach  unten geführt und während dem Durch  laufen durch die Kammer 82 wird mittelst  dem Ventilator 87 Luft in Bewegung ge  setzt, welche durch die     Heizschränke    auf  das dem zu bestimmenden Feuchtigkeits  gehalt entsprechende Mass erhitzt wird.

   Die  Temperatur in der Kammer wird auf etwa  50-65   C gehalten, ausserdem wird der  Wassergehalt der Luft in der Kammer     mit-          telst    an sich bekannten     Befeuchtungsmit-          teln    konstant gehalten, so     dass,    wenn der  Holzschliff die Kammer 82 verlässt, dieser  den vorgeschriebenen Feuchtigkeitsgehalt       besitzt.    Der Holzschliff wird durch das  Förderband 84 aus der Kammer 82 ausge  führt und ist dann für den Versand bereit.  



  Falls die Temperatur in der Kammer 82  die obere zulässige Grenze übersteigt, so  wird die erhitzte Luft durch Rohr 92 nach  der Leitung 73 geführt und von dort nach  der Kammer 37. Die heisse Luft kann auch  direkt in den Abzug 90 überführt werden.    Die Vorrichtung bedarf weit geringerer  Bedienung, als die bis jetzt bekannt gewor  denen Vorrichtungen, denn bei den letzteren  mussten bei Schwankungen :der Temperatur  der Aussenluft zahlreiche Teile der Vorrich  tung neu eingestellt werden, um ein gleich  förmiges Produkt zu erhalten. Bei vorlie  gender Vorrichtung ist nur die Trocknung  in     .der    Kammer 82 zu     beobachten        und    nur  die dort herrschende Temperatur und Feuch  tigkeit ist dem Zustand der Aussenluft anzu  passen.

   Zum Trocknen bedarf es verhältnis  mässig nur wenig Brennstoff, da die erhitzte  Luft von einer Stelle aus nach den andern       gefiihrt    wird.  



  Das Verfahren lässt sich ausser auf Holz  schliff für alle Massengüter anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Trocknen von Massen yütern, dadurch gekennzeichnet, dass man .das zu trocknende Material bei er höhter Temperatur ,der Wirkung eines trocknenden Mediums aussetzt; worauf ein Abkühlen des Materials bewirkt; und das letztere auf einen vorauszube stimmenden Feuchtigkeitsgehalt ge bracht wird. Il.
    Vorrichtung zum Durchführen des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit einer Mehrzahl von Kammern, durch welche das zu trocknende Gut nachein- a.nder geführt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass an eine erste beheizte Kammer eine zweite beheizte Kammer und an diese eine Frischluftkammer an geschlossen ist, in welcher Mittel zum Fördern der Frischluft vorgesehen sind, und dass an (diese Kammer eine Kammer zur Bestimmung des Feuchtigkeitsge haltes des Gutes angebaut ist, das Ganze derart, dass das Gut der Reihe nach selbsttätig durch alle Kammern geführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, nachdem das zu trocknende Gut bei erhöhter Tem peratur getrocknet worden ist, dasselbe der Wirkung von Luft bei normaler Temperatur ausgesetzt wird, worauf dem Gut die gewünschte Feuchtigkeit ge geben wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gut nach dem Abkühlen nochmals bei erhöhter Temperatur der Wirkung eines trocknenden Mediums ausgesetzt wird.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das noch feuchte Material zuerst bei einer Tem peratur getrocknet wird, die über der jenigen liegt, bei der ein Verkohlen des trockenen Gutes stattfindet, aber unter halb derjenigen liegt, bei welcher auch das nasse Gut verkohlt- 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass das Gut mit stetig sich ver mindernder Temperatur getrocknet wird. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das teilweise getrock nete Gut der Wirkung von Luft von normaler Aussentemperatur ausgesetzt wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass über das vor wärts bewegte, zu trocknende Gut trockene Luft im Gegenstrom ge führt wird. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kammer eine Mehrzahl von Luftablei tungen besitzt, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Lufttemperatur in den ver sehiedenen Abteilungen nach dem Aus laufende des Gutes zu abnehmen zu lassen. ä. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, um in der ersten Kammer erzeugte Wärme nach der zweiten Kam mer zu leiten. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, um einen Luftstrom vom Auslassende nach dem Einlassende zu führen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Kammer eine Mehrzahl von Wärmeaustauschkörpern vorgesehen ist, um einen zirkulierenden Luftstrom er wärmen zu können. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme austauschkörper an Grösse nach dem Auslassende zu fortlaufend abnehmen. 1?.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
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